Chaïbi mit Eigentor: Farés Chaïbi stand am Nachmittag erneut für Algerien in der Startelf. Beim Spiel gegen Burundi in der Afrika-Cup-Qualifikation erwischte der Eintracht-Mittelfeldmann allerdings keinen guten Tag. Nach fünf Minuten spielte Chaïbi aus rund 25 Meter Entfernung einen katastrophalen Rückpass auf seinen Torhüter Melvin Mastil, der vorbei am Schlussmann ins eigene Tor flog. Somit begann die Partie schon einmal denkbar schlecht. In der 12. Minute sah auch Dortmund-Verteidiger Ramy Bensebaini nicht gut aus, als ein missglückter Klärungsversuch direkt bei seinem Gegenspieler landete, der nach einem Solo zum 2:0 abschloss. Schlussendlich konnte Algerien den Rückstand aber noch aufholen, die Partie endete mit 2:2. Chaïbi wurde allerdings bereits in der 65. Minute ausgewechselt. Insgesamt wohl ein Tag zum Vergessen für den 23-Jährigen.
Premier-League-Klubs beobachten wohl Ebnoutalib: Die Leiter für Frankfurt-Stürmer Younes Ebnoutalib scheint aktuell nur nach oben zu führen. Durch einen starken Saisonstart (fünf Tore und zwei Vorlagen in fünf Spielen) konnte sich der 23-Jährige für die deutsche Nationalmannschaft von Bundestrainer Jürgen Klopp empfehlen, wo er beim Spiel am vergangenen Donnerstag gegen die Niederlande (1:1) debütierte. Am Sonntag gegen Griechenland (0:1) folgte das Startelfdebüt. Wie das englische Portal „TEAMTalk.com“ nun berichtet, sind die Leistungen von Ebnoutalib auch in England nicht unbemerkt geblieben. Mit den Tottenham Hotspur, Brighton und dem FC Everton sollen gleich drei Premier-League-Klubs ein Auge auf den gebürtigen Frankfurter geworfen haben. Der Spieler, der erst im Januar aus Elversberg in seine Geburtsstadt wechselte, hat bei der SGE allerdings noch langfristig bis 2031 Vertrag.
Was Kosugi von Doan lernt: Keita Kosugi gehört bei Eintracht Frankfurt zu den Gewinnern in der noch jungen Saison unter Trainer Adi Hütter – der Japaner hat noch keine Pflcihtspielminute verpasst. In der aktuellen Länderspielpause ist der 20-Jährige für die japanische U23 bei den Asienspielen im Einsatz. Am morgigen Mittwoch steht dann das Halbfinale gegen Usbekistan an. Zwar kam Kosugi im vergangenen Spiel gegen Nordkorea (1:0-Sieg) nicht zum Einsatz, dennoch dürfte er schon bald für die A-Elf in Frage kommen, sollte er seine Leistungen weiter abrufen. Eine wichtige Hilfe dabei ist Landsmann Ritsu Doan, wie der Linksverteidiger in der vergangenen Woche dem Portal „tokyo-sports.co.jp“ erzählte: „Mit Ritsu mache ich nach dem Training manchmal noch Eins-gegen-Eins. Dabei lerne ich von ihm, welches Niveau man bei der A-Nationalmannschaft und auf höchstem Niveau erreichen muss.“ Kosugis Ziel ist es – so wie Vorbild Doan – sich bei der Eintracht zu etablieren und eine größere Rolle zu erarbeiten. „Besonders beeindruckt mich sein unerschütterliches Selbstvertrauen und das Vertrauen in das, was er sich selbst erarbeitet hat“, sagte der Youngster über seinen älteren Vereinskollegen. Daneben könne er auch in der Defensivarbeit und der Intensität von Doan lernen. Und wer weiß, vielleicht sind die beiden Adlerträger bald nicht nur im Verein Kollegen, sondern auch bei der Nationalelf.
Lob für Nachwuchskeeper: Laurin Müller, Torwart der Frankfurter U19, hat ein großes Lob von Torwarttrainer Sven Schmitt erhalten. „Laurin Müller ist für sein Alter grundsätzlich schon ein kompletter Torhüter. Seine Raumverteidigung, das Verhalten im Eins-gegen-Eins und sein Spiel mit dem Ball sind bereits sehr gut ausgebildet“, sagte der Nachwuchskeeper-Trainer gegenüber „AbsolutFussball“. Weiterhin arbeiten müsse der 17-Jährige aber noch an der Entscheidungsfindung im Spiel mit dem Ball. „Im Raum darf er durchaus noch mutiger werden.“
Arnautis fordert größere Champions League: Am morgigen Mittwoch (18:30 Uhr) steht für die Eintracht-Frauen das Rückspiel der zweiten Qualifikationsrunde im Europa Cup gegen Hafnarfjördur an. Im Vorfeld forderte Frankfurts Cheftrainer Niko Arnautis eine Vergrößerung der UEFA Women’s Champions League: „Man sollte sich Gedanken machen, die Champions League zu vergrößern. Der Frauenfußball ist viel weiter, und die Uefa geht zu konservative Schritte.“ Bislang nehmen 18 Teams an der Ligaphase des Wettbewerbs teil. Wie in den vergangenen Jahren des Öfteren der Fall, scheiterten die Frauen der SGE an der Qualifikation. Gegen Paris Saint-Germain war Schluss (Hinspiel: 1:1; Rückspiel: 1:5). „Da könnte man mutiger sein und genauso den Europa Cup weiterentwickeln, indem beispielsweise auch der Vierte und Fünfte aus Deutschland sich dafür qualifiziert“, führte der 46-jährige Arnautis weiter aus. Bisher sind in der Bundesliga ausschließlich die Meisterinnen direkt für die Königsklassen-Ligaphase qualifiziert. Die Zweit- und Drittplatzierten müssen in die Qualifikation. Scheitert man dort, landet man in der Qualifikation zum Europa Cup.
Pokalauslosung der Frauen: Die Frauen von Eintracht Frankfurt haben am Sonntagabend ihre Gegnerinnen für das DFB-Pokal Achtelfinale zugelost bekommen. Das Team von Cheftrainer Niko Arnautis wird auf die Frauen des 1. FC Nürnberg treffen. Die Partie wird Ende Oktober oder Anfang November ausgetragen. In der ersten Pokalrunde hatten sich die Hessen sehr überzeugend mit 6:1 gegen den Karlsruher SC durchgesetzt. Die „Clubberinnen“ gewannen in der ersten Runde mit 10:0 gegen die Auswahl vom ATS Buntentor.






Ein Kommentar
Geht das schon wieder los! Younes bleibt in Frankfurt, egal bei welchem Angebot! Ich bekomme bei dem Thema echt einen dicken Hals inzwischen! Wir haben jetzt so viel Geld eingenommen und die Ausgabenseite (Gehälter etc) so runter geschraubt, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass wir in den nächsten 2 Saison unbedingt verkaufen müssen!
Du musst eingeloggt sein, um einen Kommentar zu schreiben.