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Ellyes Skhiri äußerte sich kritisch zum Umgang der Eintracht mit ihm, nachdem der Klub nicht mehr mit ihm plante. Foto: IMAGO / Beautiful Sports

SGE kompakt: Skhiri spricht über schwierige Zeit vor Eintracht-Aus

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Skhiri übt Kritik am Umgang der Eintracht: Ellyes Skhiri spielte eine enttäuschende WM mit Tunesien. Zudem wurde er bei der Eintracht im Sommer aussortiert. Schlussendlich kehrte der defensive Mittelfeldspieler vor der Saison zu seinem Ex-Klub 1. FC Köln zurück. Es waren zuvor „komplizierte Wochen“ für den Mittelfeldspieler, wie er im Interview mit dem „Express“ zugab. Sportvorstand Markus Krösche habe ihm früh nach der WM mitgeteilt, dass man in Frankfurt nicht mehr mit dem 31-Jährigen (hatte Vertrag bis 2027) plane. Dennoch sei die Situation dann nicht einfach für ihn gewesen, wie er ausführte: „Als ich nach der WM zurückgekehrt bin, hat man mir wenige Minuten vor dem Training mitgeteilt, dass ich nicht auf den Platz darf. Ich wurde auch erst sehr spät darüber informiert, dass ich nicht mit ins Trainingslager reisen darf. Danach hat man mich weiter vom Training ausgeschlossen und ich musste mich selbst darum kümmern, dass ich bei der U21 mittrainieren kann. Das war schon kein schönes Gefühl.“ Öffentlich beschwerte sich der Spieler nie. In den Medien kamen früh Berichte auf, wonach der FC Interesse an einer Rückholaktion habe, Skhiri aber auf bessere Angebote warte. Diese blieben allerdings aus, wodurch sich der Abgang in die Länge zog. Schlussendlich landete er doch bei den Kölnern, wo er bereits zwischen 2019 und 2023 spielte. Im Sommer 2023 folgte der Wechsel in die Mainmetropole. Nachhaltig überzeugen konnte Skhiri bei der SGE nie, dennoch kam er am Ende auf 117 Pflichtspiele im Adlerdress. Die Frage, ob er den Wechsel an den Main mittlerweile bereue, verneinte er: „Frankfurt ist ein super Verein. Wir haben viel erreicht in meiner Zeit, ich konnte jedes Jahr international spielen. Ich habe mir dort auch meinen Traum von der Champions League erfüllt. Das empfinde ich als großes Glück. Ich blicke sehr zufrieden auf diese Zeit zurück.“

Krösche wohl kein Thema mehr in Liverpool: Zuletzt wurde Markus Krösche immer wieder mit einem vorzeitigen Abgang von der SGE (Vertrag bis 2028) in Verbindung gebracht. Der FC Liverpool galt als möglicher Interessent. Das scheint nun kein Thema mehr zu sein. Wie das englische Portal „The Athletic“ erfahren haben will, hat der Klub von der Merseyside einen anderen Favoriten auf die vakante Position als Sportdirektor: Julian Ward. Der 45-Jährige hatte die Position bereits zwischen Juni 2022 und Mai 2023 inne, seitdem ist er Technischer Direktor bei den Reds. Nun könnte er also seine ehemalige Position wieder einnehmen. Der FC Liverpool ist seit dem Abgang von Richard Hughes auf der Suche nach einem Nachfolger. Wenngleich das Auswahlverfahren noch nicht final abgeschlossen ist, scheint es also auf den internen Kandidaten hinauszulaufen. Bei den Frankfurtern wurde zuletzt spekuliert, Krösche werde seinen Vertrag nicht erfüllen, eine Ausstiegsklausel kann laut Medienberichten jeweils in der Winterpause gezogen werden.

Bayern und Barca wollten Eintracht-Talent: Niko Ilicevic aus dem Nachwuchs der Frankfurter Eintracht gilt als absolutes Ausnahmetalent. Der 15-Jährige, der bereits regelmäßig bei den Profis mittrainiert, könnte schon bald sein Debüt bei den Profis feiern. Am 30. Oktober hat der Teenager Geburtstag, ab dann darf er in der Bundesliga eingesetzt werden. Das wäre frühestens beim Bundesliga-Heimspiel gegen den HSV am 1. November möglich. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, musste sich Sportvorstand Markus Krösche gegen namhafte Konkurrenz durchsetzen, als er den Fördervertrag mit der Seite Ilicevics verhandelte. Demnach bemühten sich der FC Bayern München und der FC Barcelona intensiv um den Youngster. Letztlich unterschrieb der Spieler allerdings Anfang Juli einen langfristigen Vertrag bei den Hessen. Laut der Boulevardzeitung wurde im Zuge des Fördervertrags bereits ein Profivertrag ausgehandelt, der an Ilicevics 18. Geburtstag greift.

Meier über Start als Hütters Co-Trainer: In einer Medienrunde betonte Vereinslegende und Co-Trainer Alexander Meier, wie wohl er sich als Co-Trainer bei der Eintracht fühlt: „Mir macht es Riesenspaß, hier jeden Morgen herzukommen, um zu lernen.“ Den Saisonstart der SGE ordnete der Ex-Profi (379 Pflichtspiele für die Eintracht) positiv ein. Vor allem im Auftreten der Mannschaft habe sich etwas getan. „Wir werden jetzt nicht jedes Spiel zur Halbzeit führen und das dann nicht über die Zeit bringen“, so Meier weiter. Bislang verlief der Start der neuen Spielzeit wechselhaft: Zwei Siege, zwei Remis und eine Niederlage stehen in Pflichtspielen zu Buche.

Drei Adler mit erfolgreichem Länderspiel-Auftakt: Insgesamt 14 Adlerträger sind während der langen Länderspielpause aktuell für ihre Nationen auf Reisen. Das erste Pflichtspiel hatte dabei Keita Kosugi. Der Linksverteidiger, der unter Trainer Adi Hütter aktuell gesetzt ist, trat für Japans U23 bei den Asienspielen gegen Thailand an. Dabei gewann sein Team nicht nur klar mit 3:0, sondern der 20-Jährige lieferte auch einen sehenswerten Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0. Aus rund 18 Metern schweißte Kosugi den Ball in den rechten Winkel. Auch Ritsu Doan absolvierte ein Test-Länderspiel für Japan, allerdings für die A-Nationalmannschaft. Als Kapitän führte der Rechtsaußen sein Team gegen Uruguay auf das Feld. Am Ende konnte er sich über einen 3:1-Sieg freuen, wobei er in der 64. Minute das Feld beim Stand von 1:1 verließ. Erst nach der regulären Spielzeit gelangen den Samurai die beiden Siegtreffer. Ebenfalls lief der Länderspiel-Auftakt für Love Arrhov erfolgreich. Seine schwedische U19 bezwang die Ukraine in einem Test mit 2:1. Das Frankfurter Talent spielte dabei über die komplette Distanz.

Dahoud findet neuen Verein: Mahmoud „Mo“ Dahoud hat offenbar nach seinem Vertragsende bei der Eintracht einen neuen Verein gefunden. Den ehemaligen Bundesligaprofi, der für die Klubs Borussia Mönchengladbach, VfB Stuttgart und Borussia Dortmund auflief, zieht es nach Dubai zu United FC. Trainiert wird der Verein von der italienischen Legende Andrea Pirlo. Offiziell ist die Verpflichtung zwar noch nicht, doch auf dem offiziellen Instagram-Kanal wurde sie bereits angeteasert. Außerdem wird Dahouds Bild bereits auf dem Profil eines anderen Spielers auf der Ligaseite angezeigt. Für den 30-Jährigen ist es die erste Station außerhalb Europas. Dahoud trifft bei UFC zudem auf Ex-Adler Haris Seferovic. In der vergangenen Saison schaffte der Klub den Aufstieg in die UAE Pro League.

 

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21 Kommentare

Fallback Avatar 1. zeugeyeboahs73 24. September 26, 19:53 Uhr

Ich habe das Gefühl, dass Spieler, die sportlich bei uns keine Rolle mehr spielen, schnell aufs unerwünschte Abstellgleis geschoben werden.
Skhiri gilt nun wirklich nicht als extrovertiert oder schwieriger Charakter, das wird wohl so stimmen.
Sowas gehört sich nicht, das muss verbessert werden.

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Fallback Avatar 2. stadtwaldadler528 24. September 26, 20:24 Uhr

„Als ich nach der WM zurückgekehrt bin, hat man mir wenige Minuten vor dem Training mitgeteilt, dass ich nicht auf den Platz darf. Ich wurde auch erst sehr spät darüber informiert, dass ich nicht mit ins Trainingslager reisen darf. Danach hat man mich weiter vom Training ausgeschlossen und ich musste mich selbst darum kümmern, dass ich bei der U21 mittrainieren kann. Das war schon kein schönes Gefühl.“

Also wenn das wirklich so abgelaufen ist, dann ist es vorsichtig formuliert unglücklich von der Eintracht gewesen, so geht man als Arbeitgeber nicht mit einem Arbeitnehmer um, der sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt hat, auch wenn man am Ende sagen muss, dass man mehr erwartet hat, er selbst vermutlich auch, aber da er nie negativ aufgefallen ist, geht sowas für mich gar nicht.

Da hätte man Skhiri wenigstens unterstützen können, das er bei der zweiten Mannschaft mit trainieren kann und erst kurz vor dem Training Bescheid sagen, dass er nicht auf den Platz darf geht gar nicht, ich hatte das selber mal erlebt bei einem ehemaligen Arbeitgeber, da hat sich das Kündigungsschreiben in meinem Briefkasten zeitlich überschnitten mit meiner Rückkehr nach Krankheit und auch ich wurde nicht informiert.

Als ich im Betrieb angekommen bin, durfte ich mich noch umziehen, in die Werkstatt gehen und wurde dann vor allen Kollegen, welche mich schon ungläubig angeschaut haben empfangen, dann habe ich vom Werkstattleiter erfahren das mir doch gekündigt wurde und ich mich wieder umziehen darf und nach Hause fahren kann, war ein „tolles“‘‚Gefühl, wenn deine Kollegen vor dir von deiner Kündigung wissen und nicht wissen wie sie sich dir gegenüber verhalten sollen (sie hatten ja nicht mehr mit mir gerechnet, andere wussten es auch nicht) und du dann vor versammelter Mannschaft erfährst dass du gehen kannst und was du überhaupt hier machst…

Ganz schwaches Bild von unserer Eintracht, wenn es denn so gewesen ist, aber vermutlich im Profibusiness Fußball keine Ausnahme…

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Avatar 3. uwebindewald 24. September 26, 20:41 Uhr

OT...

Spielt Younes heute ???!?!? Was denkt ihr ?

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 50 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. Der User ist ein Dauersupporter und drückt seine Wertschätzung gegenüber SGE4EVER.de durch einen monatlichen oder jährlichen Betrag aus - der Bembel ist also stets gefüllt - Prost! Der User hat SGE4EVER.de mit einem einmaligen, frei wählbaren Betrag unterstützt. Ob TV-Zuschauer, Tagesticket, Dauerkarte oder Auswärtsfahrer, jeder Support zählt! 4. NordendKid 24. September 26, 21:19 Uhr Zitat - uwebindewald OT... Spielt Younes heute ???!?!? Was denkt ihr ? Path

Ja

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Fallback Avatar 5. zicobindewald 24. September 26, 21:19 Uhr

Und wie er spielt! Gleich mit einer super Aktion!

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Fallback Avatar 6. zeugeyeboahs73 24. September 26, 21:28 Uhr Zitat - zicobindewald Und wie er spielt! Gleich mit einer super Aktion! Path

Bekommt er noch 2,3 solche Aktionen und trifft vielleicht noch, gehts mit Preisschild los 🙄
Aber im Ernst, was für eine Bühne für Younes. Bis jetzt umtriebig, engagiert und in seiner Mimik, seinem Lachen und seiner Körpersprache einfach sympathisch.
Ich glaube er wird einschlagen.

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 25 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 7. SGE74 24. September 26, 21:44 Uhr Zitat - zeugeyeboahs73 Bekommt er noch 2,3 solche Aktionen und trifft vielleicht noch, gehts mit Preisschild los 🙄 Aber im Ernst, was für eine Bühne für Younes. Bis jetzt umtriebig, engagiert und in seiner Mimik, seinem Lachen und seiner Körpersprache einfach sympathisch. Ich glaube er wird einschlagen. Path

Der Junge muss sich wie im Traum fühlen. Vor zwei Jahren noch in Gießen und nun Nationalmannschaft. Wahnsinn. Sehr guter Start für ihn im Spiel.

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Fallback Avatar 8. Werner 24. September 26, 21:52 Uhr Zitat - uwebindewald OT... Spielt Younes heute ???!?!? Was denkt ihr ? Path

Ja

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Avatar 9. uwebindewald 24. September 26, 22:43 Uhr

Ja. hab mich echt gefreut, als er reinkam. und er hat es echt nicht schlecht gemacht ;)

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Fallback Avatar 10. g-block1978 24. September 26, 23:11 Uhr Zitat - zeugeyeboahs73 Ich habe das Gefühl, dass Spieler, die sportlich bei uns keine Rolle mehr spielen, schnell aufs unerwünschte Abstellgleis geschoben werden. Skhiri gilt nun wirklich nicht als extrovertiert oder schwieriger Charakter, das wird wohl so stimmen. Sowas gehört sich nicht, das muss verbessert werden. Path

Ihr lebt wohl alle in einer Regenbogenblase? Der Typ wollte von Eintracht 2 Mio Entschädigung, weil er früher abhauen sollte. Für was eigentlich? Der Typ hat fast nie geglänzt und du nimmst ihn auch noch in Watte, der arme Mann, auf welchem Planeten lebst ihr? Wir sind hier im Profibereich, das sind alles Söldner und es wird nur bezahlt wenn die Leistung stimmt, ansonsten Arschtritt, das wäre angesagt. Wer so viel Kohle verdient hat eigentlich gar keine Vorderungen zu stellen.

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Fallback Avatar 11. RP-Adler 25. September 26, 00:14 Uhr Zitat - g-block1978 Ihr lebt wohl alle in einer Regenbogenblase? Der Typ wollte von Eintracht 2 Mio Entschädigung, weil er früher abhauen sollte. Für was eigentlich? Der Typ hat fast nie geglänzt und du nimmst ihn auch noch in Watte, der arme Mann, auf welchem Planeten lebst ihr? Wir sind hier im Profibereich, das sind alles Söldner und es wird nur bezahlt wenn die Leistung stimmt, ansonsten Arschtritt, das wäre angesagt. Wer so viel Kohle verdient hat eigentlich gar keine Vorderungen zu stellen. Path

Vielleicht auf einem Planeten, auf dem Empathie noch kein Fremdwort ist.

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Fallback Avatar 12. g-block1978 25. September 26, 03:33 Uhr Zitat - RP-Adler Vielleicht auf einem Planeten, auf dem Empathie noch kein Fremdwort ist. Path

Träume weiter. Söldner zeigen keine Empathie, alles nur show

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Schreibst du solche Sachen (und ähnliche in der Vergangenheit), um möglichst viele Dislikes zu provozieren und damit möglichst große Aufmerksamkeit zu erzielen, an der du dich dann hochziehst ...lechz, oder denkst du wirklich so.

Über ersteres könnte ich ja notfalls noch mitleidig lächeln.
Bei letzterem würde ich mir ernsthafte Gedanken um deine emotionale Verfassung machen.

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Fallback Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 25 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 14. Italo-Hesse 25. September 26, 07:07 Uhr

Hatte Dina evtl doch nicht Unrecht? Der wurde ja vor paar Tagen hier noch groß lächerlich gemacht und beleidigt

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Fallback Avatar 15. Eagle-Heart 25. September 26, 07:52 Uhr

Ja, diese Spieler verdienen viel Geld und ja, für einige Situationen ist das dann als Schmerzensgeld anzusehen. Aber es tut keinem weh, wenn man sich korrekt verhält. Als Spieler und auch als Verein. So geht man bei allem Geld nicht mit Menschen um. Ob im Sport oder anderswo. Diese Entwicklung gefällt mir nicht.

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Fallback Avatar 16. zeugeyeboahs73 25. September 26, 09:08 Uhr Zitat - RP-Adler Vielleicht auf einem Planeten, auf dem Empathie noch kein Fremdwort ist. Path

Geh nicht darauf ein, ich denke man kann die Verfassung des Users gut einschätzen. Auch wenn er mich noch so oft Inhaltlos zitiert und gelegentlich beleidigt, ich werde seine Limerenz mir gegenüber niemals erwidern 😉

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Fallback Avatar 17. sge_michel59 25. September 26, 09:21 Uhr

Skhiri sollte lieber im Interview seine eigene Leistung in 2-3 Jahren bei unserer SGE reflektieren. Bei dem sehr gutem Verdienst nebst CL-Prämien + Abfindung noch nach zu treten ist gelinde gesagt erbärmlich. Manche Profis nehmen ihr Gehalt als ein monatliches Fixum aber Leistung auf dem Platz ist durchweg schlecht. Kann mich wenn es hochkommt an 10 gute Spiele von Ihm erinnern. War nie einer der die Ärmel hochgekrempelt hat und für die Mannschaft gekämpft hat. Ständig hatte man bei Ihm den Eindruck das Er mit angezogener Handbremse spielt. Weine dem Rückpass-Spezialisten keine Träne hinterher. Das Ihm gesagt wird -Keine Planung mit Dir unter Hütter- ist Profi Alltag und durchaus üblich in der BL.

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 25 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 18. Boris 25. September 26, 09:55 Uhr

Ja dieser g-block drückt sich mal wieder unnötig provokant aus und Forderungen schreibt man mit "F".

Allerdings hat die Skhiri-Seite, also sein Management mit seinem OK, den eher seriösen Quellen wie CMofficial zufolge ja angeblich tatsächlich einen Gehaltsausgleich für einen Wechsel nach Köln verlangt. Er verdient da nur noch ca. die Hälfte von den 3 Mio. und angeblich wollte er eine Art "Abfindung" dafür haben. So ein Vorgehen wäre schon dreist und ungewöhnlich, mir ist nicht bewusst, ob so etwas manchmal gemacht wird, um Leute loszuwerden.

Falls dem so war, wäre das Verhalten der Eintracht durchaus nachvollziehbar, denn seine Leistung war schon lange nicht mehr 3 Mio. Gehalt/Jahr wert. In so einem Fall wäre es in Ordnung zu sagen "OK du bist unkooperativ, dann sind wir auch unkooperativ". Das Mittrainieren wurde ihm ja nicht verweigert, er musste nur selbst die Initiative ergreifen.

Im Nachhinein betrachtet kann man es schon als Fehler sehen, ihn verpflichtet zu haben. Anderen mittelständischen Bundesligaclubs ihre derzeit überperformenden Leute abzuwerben, die allerdings bereits den Zenit überschritten haben, das ist nicht einfach nur schlecht fürs Karma. In dem anderen Verein sind sie vielleicht besonders gut eingespielt, sozialisiert und geschätzt, deswegen ist es durchaus wahrscheinlich, dass sie diese Leistung nicht 1:1 konservieren können. Um solche Leute abzuwerben, muss man also ein für den Spielertyp überdurchschnittliches Gehalt hinlegen. Dann kommt der von vornherein nur wegen dem fetten Gehalt, nicht von Herzen, zudem sind er und seine Familie aus dem gewohnten Umfeld gerissen, in dem er so gut funktioniert hat, was dann wegbricht, was aber vielleicht die Voraussetzung dafür war, dass er überperformt hat. Eventuell bleibt ein Teil seiner Familie in der alten Stadt. Also ich würde meinem Kind und der Mama das nicht unbedingt antun wollen, nur wegen meinem neuen, gar ohnehin nur auf wenige Jahre begrenzten Job ihre gesamten Freunde und sozialen Kontakte aufgeben zu müssen, wenn die sich in der anderen Stadt eigentlich wohl und heimisch fühlen. Dann würde ich eher pendeln, sie aber auch sehr vermissen. Das machen sich manche Leute viel zu wenig klar, was das psychologisch mit einem macht. Ja, man macht es, weil dann die Familie in großem Wohlstand leben wird, aber macht man das dann wirklich gern? Vielleicht macht mancher dann unterbewusst von vornherein nur noch Dienst nach Vorschrift, weil er sich eigentlich zurück sehnt. Bei Krösches eigenen Kindern, die bereits Jugendliche sind, ist das schon noch was anderes, die wollen dann ja eigene Wege gehen.

Ohnehin will ich den Erfolg nicht um den Preis, so dass die Eintracht anderen Traditionsclubs die wichtigsten, eingespielten Leute ablösefrei weghustled. Was soll denn das werden? So ein Verhalten ist doch unwürdig, ehrenlos. Die Eintracht hat nicht mal das Geld, um alternden Stars überdurchschnittliche Gehälter zu bezahlen. Wenn ein Spieler dann wegen dem höheren Gehalt ablösefrei kommt, dann braucht man sich im Nachhinein nicht über das treulose Verhalten zu wundern.

Bei Burkhard ist es in Ordnung, den abzuwerben, weil er Hesse ist, schon immer zur Eintracht Eintracht wollte und Mainz gutes Geld gekriegt hat. Ähnlich ist es bei Doan, weil die Eintracht eine große Tradition an japanischen Spielern hat und (auch durch Uwe Bein) ein großer Name in Japan ist, das ist gut für die internationale Vermarktung. Zudem ist die japanische Community in Frankfurt groß. Die werden sich schon noch machen. Dennoch hat der Versuch, die Mitbewerber zu schwächen, letztes Jahr eben richtig schlechtes Karma gebracht, deswegen hat die Eintracht sich dann in der CL zur Lachnummer gemacht und den internationalen Wettbewerb nicht erreicht, so einfach ist das. Skhiri dagegen wurde als treuloser Söldner geholt, eben deswegen hat man ihn gekriegt, daher kann man auch kein anderes Verhalten von ihm erwarten.

Die ewige Meisterschaft der Bayern muss nicht für alle Zeit zementiert sein, doch sie kann erst dann gebrochen werden, wenn ihnen viele andere, gut funktionierende Teams Punkte wegnehmen können. Ich will, dass die Eintracht wegen eigener Leistung in den europäischen Wettbewerb kommt, nicht weil man die anderen konkurrierende Traditionsvereine derart macchiavellistisch geschwächt hat, dass sie dann versagen. Wenn man andere Mannschaften durch Spielkultur, Selbstlosigkeit, Zusammenhalt und Kampf übertrifft, dann wird man über sich hinaus wachsen und auch international glänzen können, wenn man nur gegen sie intrigiert hat, dann hat man selbst nichts geleistet und wird international versagen. Wenn in der Bundesliga dagegen nicht nur die Eintracht, sondern auch alle anderen Vereine stark sind, dann wird die Bundesliga wieder spannend, dann werden die TV-Gelder und die Marketingeinnahmen in ungeahnte Höhen schnellen, so dass alle massiv davon profitieren. Wenn die Eintracht dann besser ist, dann ist sie derart gestählt, dass es auch international Erfolge bringt.

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Als wir ihn verpflichtet hatten, wurde er von vielen als Königstransfer gefeiert. Leider hat er nie sein Leistungsniveau aus der Kölner Zeit erreicht. Über die gesamte Zeit blieben seine Leistungen bei der Eintracht eher überschauber. Hat einfach nicht so gut gepasst, wie erwartet.

Ihm aber Spielen mit angezogener Handbremse zu unterstellen, der nie die Ärmel hochgekrempelt hat, halte ich für unzutreffendend. Denn genau das kann man ihm, meine ich, nicht vorwerfen. Er hatte über die gesamte Zeit bei uns meistens die höchsten Laufwerte aller Spieler (im Schnitt 12,x km) - und die erreicht man nicht mit angezogener Handbremse. Sein Problem war für mich eher, dass er diese guten Laufwerte nicht in Effektivität umsetzen konnte. Und deshalb war es logisch, sich von ihm zu trennen.
Dass ihm das möglichst früh mitgeteilt wird ist richtig. In welcher Weise das geschehen ist, können wir hier aus der Entfernung schlecht beurteilen. Die Einordnung hängt bestimmt auch von der subjektiven Sicht der beiden Seiten ab.

PS: zur Sicherheit: mein Kommentar #13 bezog sich auf gblock. Ich hatte leider mal wieder vergessen, auf den "antworten"-Button zu klicken.

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Ich verstehe gar nicht, warum man solche Randbemerkungen immer so überbewerten muss. Shkiri macht da einen Punkt. Fertig. Dass Hütter nicht mit 35 Spielern ist Trainingslager fahren will, dürfte er verstehen und unter Nachtreten verstehe ich was gaaaanz anderes.

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Ich verstehe nicht worüber sich hier manch einer echauffiert.
Da gibt es Fakten:
1. Skhiri hatte einen Vertrag bis 2027
2. Dort verdient er laut Vertrag die Summe x (sagen wir mal 3 Mio, ohne das ich es wüsste)
3. Möchte die Eintracht den Vertrag beenden muss dieser einvernehmlich aufgelöst werden. (Das beinhaltet notfalls auch eine zusätzliche Zahlung).
4. Möchte das keiner der Parteien hat Skhiri prinzipiell das recht seinen Vertrag auszusitzen.

So und das hat nichts aber auch gar nichts mit Söldnermentalität zu tun. Es ist einfach ein Vertrag zwischen zwei Vertragspartner. Auch seine hier unterschiedlich bewertete Leistung ist nicht Vertragsbestandteil (von eventuellen Prämien abgesehen).

Wenn es stimmt, dass Skhiri so ausgebootet wurde wie von ihm dargestellt ist das mehr als schlechter Stil von der Eintracht. Man sollte wenigstens seine Vorstellung entsprechend rechtzeitig mitteilen.

Wahrscheinlich liegt die Wahrheit eh wieder in der Mitte und ist je nach Sicht halt subjektiv.

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