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Eintracht Frankfurt kassiert das 1:2 und unterliegt dem SC Freiburg. (Bild:IMAGO / Sports Press Photo)

SGE erleidet Rückschlag und kassiert gegen Freiburg erste Heimniederlage

Mit dem ersten Spiel des Jahres muss Eintracht Frankfurt die erste Heimniederlage der Saison hinnehmen. Der SC Freiburg gewinnt im Stadion am Brentanobad mit 2:1 (1:1). Für Sara Doorsoun war das Pflichtspiel-Debüt nach 34 Minuten bereits wieder beendet: Nach einer Notbremse musste die Innenverteidigerin mit glatt Rot vom Platz. Hasret Kayikci erzielte per Freistoß die Freiburger Führung. Laura Freigang glich noch vor dem Pausenpfiff zum 1:1 aus. Ereleta Memeti brachte den SC nach 71 Minuten erneut in Front. 1.000 Zuschauer waren vor Ort.

Regen und Wind machen das Spiel schwer

Permanenter Regen und starker Wind sorgten für unangenehme Spielbedingungen, die es den Akteurinnen nicht ermöglichten, den Ball wie gewohnt laufen zu lassen. Vor allem der nasse und rutschige Rasen erschwerten das Spiel zusätzlich. Aber Frankfurt arbeitete sich geduldig nach vorne. Verena Hanshaw probierte es mal aus der Distanz, doch SC-Torfrau Rafaela Borggräfe lenkte den gefährlichen Flatterball um den Pfosten (11.). Lange Zeit passierte nichts, dann traf Laura Freigang aus kürzester Distanz nur den Pfosten (26.). Beide Mannschaften taten sich schwer, einen Angriff zu Ende zu spielen.

Platzverweis und Gegentor: Doppel-Bestrafung für SGE

Doorsouns Debüt für die Eintracht gestaltete sich zum persönlichen Albtraum: Nach einer knappen halben Stunde brachte die Nationalspielerin als „letzte Frau“ eine Freiburgerin zu Fall und sah glatt Rot. Den anschließenden Freistoß verwandelte Kayikci sehenswert zur Gäste-Führung (35.). Niko Arnautis versetzte Sjoeke Nüsken nach dem Platzverweis in die Viererkette, sodass die Hessinnen ab der 35. Minute im 4-3-2-System agierten. Mit dem Halbzeitpfiff glich Freigang nach einer Ecke zum verdienten 1:1 aus – ein wichtiges Tor zum richtigen Zeitpunkt.

Freiburg geht erneut in Führung – SGE bleibt zu harmlos

Frankfurt musste nach dem Seitenwechsel aufgrund der Unterzahl etwas defensiver agieren. Dennoch suchten die Adlerträgerinnen gelegentlich den gegnerischen Strafraum auf. Freiburg stand kompakt und lauerte mit viel Geduld auf seine Möglichkeiten. Plötzlich war Memeti frei durch und ließ Merle Frohms keine Chance – 2:1! Mit einer Spielerin weniger auf dem Feld musste die Eintracht nun volles Risiko gehen, um die erste Heimniederlage der Saison abzuwehren. Frohms, die bisher wenig zu tun bekam, verhinderte die Vorentscheidung und hielt die SGE mit einer klasse Parade in der Partie (77.).

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Auch in der Schlussoffensive gelang es der Arnautis-elf nicht, hundertprozentige Torchancen zu kreieren. Freigang verpasste das 2:2 in der Nachspielzeit knapp. Die auswärtsstarken Freiburgerinnen retteten den Auswärtssieg über die Zeit. Für Frankfurt geht es am nächsten Sonntag um 16 Uhr zum 1. FC Köln.

Eintracht Frankfurt-SC Freiburg 1:2 (1:1)
Tore: 0:1 Kayikci (35.), 1:1 Freigang (45.), 1:2 Memeti (71.)
Rot: Doorsoun (34./Notbremse)

So spielte die SGE: Frohms – Santos, Kleinherne, Doorsoun, Hanshaw – Nüsken – Feiersinger (65. Mauron), Dunst – Freigang (C) – Martinez (65. Anyomi), Prasnikar

4 Kommentare

Fallback Avatar 1. portodenovo 06. Februar 22, 16:27 Uhr

Man konnte fast damit rechnen, nachdem man vor dem Spiel von Spielerinnen und Offiziellen so oft von der Champions League lesen durfte… was das angeht, sind die Frauen sehr schnell bei der Eintracht integriert: von Europa reden ist meistens der direkte Weg in die nächste Niederlage gegen einen Außenseiter. :-)

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Fallback Avatar 2. Joe der Adler 06. Februar 22, 16:57 Uhr

3 Punkte hinter der CL-Quali, das ist noch machbar. Aber das heute ist ärgerlich

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Fallback Avatar 3. dieter 06. Februar 22, 19:16 Uhr

Das war ein Rückfall, 2 x total geschlafen in der Abwehr , 2 Tore. Auf der anderen Seite vorne viel zu hektisch, immer nur steil und ungenau in die Spitze, anstatt die technischen Vorteile auszuspielen.
Sehr Schade

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Fallback Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 100 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 4. rob 06. Februar 22, 19:21 Uhr

Schade! Kopf hoch. Die Saison ist noch lange nicht vorbei!

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