Zum Inhalt Zum Hauptmenü

Kann Jonathan Burkardt bei der Eintracht eine Ära prägen? Foto: IMAGO / Schüler

Rode sieht Burkardt als Nachfolger – Stürmer betont: „Ich habe bewusst langfristig unterschrieben.“

Im Februar brachte Eintracht-Legende Sebastian Rode in einem Interview mit der „Sport Bild“ Stürmer Jonathan Burkardt als seinen legitimen Nachfolger ins Spiel. Für ihn bringe der Angreifer alle Voraussetzungen mit, um in den kommenden Jahren eine prägende Figur im Verein zu werden. Schließlich sei der gebürtige Darmstädter in der Region aufgewachsen, seit Kindheitstagen Eintracht-Fan und menschlich ein „super Typ“. Obwohl er erst seit Sommer bei der SGE unter Vertrag steht, könne sich Rode eine langfristige Zukunft Burkardts bei den Adlern gut vorstellen.

Burkardt betont langfristigen Vertrag

Im Gespräch mit der „Bild“ wurde der 25-Jährige nun auf Rodes Aussagen angesprochen: „Das ist schwierig zu beantworten. Ich bin jemand, der sich wohlfühlen muss und für den auch die sportliche Perspektive sehr wichtig ist. Beides finde ich hier vor, deshalb bin ich sehr froh.“ Auf eine langfristige Rolle bei der Eintracht angesprochen, entgegnete er: „Wie das dann in ferner Zukunft aussieht? Das ist im Fußball immer schwer zu sagen. Aber ich habe einen Vertrag bis 2030 und bin darüber sehr glücklich. Ich habe ganz bewusst einen langfristigen Vertrag bei der Eintracht unterschrieben.“ Damit deutete der Neuzugang aus Mainz zumindest an, dass er sich eine längerfristige Zukunft bei der SGE vorstellen kann. Obwohl im Profifußball erfahrungsgemäß nichts sicher ist, scheint diese Aussage aufgrund seiner bisherigen Auftritte glaubhaft.

Im Spiel und in der Mannschaft wichtig, bei den Fans hoch im Kurs

Dafür bringt er nicht nur menschlich alle Voraussetzungen mit, denn auch auf dem Platz überzeugt Burkardt seit seinem Wechsel zur Eintracht im Sommer durch eine starke Torquote (aktuell elf Tore in zwanzig Spielen). Auch spielerisch stellt er sich immer wieder in den Dienst der Mannschaft. Durch seine Mischung aus Torabschluss, Pressingarbeit und Laufstärke hat sich der deutsche Nationalspieler schnell zu einem wichtigen Baustein im Spiel der Hessen entwickelt. Seine Persönlichkeit und sportliche Leistung werden sowohl von den Fans als auch innerhalb des Teams geschätzt. In der Kapitänsstruktur von Trainer Albert Riera wurde der Torjäger von der Mannschaft beispielsweise hinter Robin Koch, Mario Götze, Rasmus Kristensen und Arthur Theate zum fünften Kapitän gewählt. Seine Popularität ist auch bei den Fans deutlich sichtbar: Mitte Dezember war Burkardt der Spieler, dessen Name am häufigsten auf Eintracht-Trikots beflockt wurde. Sollte er seine bisherigen Leistungen bestätigen, könnte Burkardt in den kommenden Jahren tatsächlich zu einer prägenden Figur bei der Eintracht werden, wie es Sebastian Rode bereits angedeutet hat.

 

6 Kommentare

Avatar 1. okocha4life 12. März 26, 16:22 Uhr

Jonny bester Mann! Genau im richtigen Verein.

Fände es aber gut, wenn er sich einen Bart wachsen lassen würde, damit er nicht wie ein 12jähriger aussieht. Dann bekommen die Gegenspieler noch etwas mehr Angst ;)

48
Fallback Avatar 2. zeugeyeboahs73 12. März 26, 19:38 Uhr

Super Typ, keine Frage.
Es werden nur wenige teilen, aber ich glaube unabhängig von Personen, dass die Wende vom spielstarken 9er zu einem Abschlussstürmer viel mit der fehlenden Qualität in dieser Saison zu tun hat.
Ja, wir haben viele Tore geschossen, aber letzte Saison standen wir stabiler und haben viel über Konter eingefahren. Es war die letzten Jahre prägent, dass unsere Spieler oft alleine auf den Torwart zugelaufen sind. Mir fällt diese Saison gerade keine einzige Situation ein.

3
Fallback Avatar 3. erzgebirgsadler 12. März 26, 21:38 Uhr Zitat - zeugeyeboahs73 Super Typ, keine Frage. Es werden nur wenige teilen, aber ich glaube unabhängig von Personen, dass die Wende vom spielstarken 9er zu einem Abschlussstürmer viel mit der fehlenden Qualität in dieser Saison zu tun hat. Ja, wir haben viele Tore geschossen, aber letzte Saison standen wir stabiler und haben viel über Konter eingefahren. Es war die letzten Jahre prägent, dass unsere Spieler oft alleine auf den Torwart zugelaufen sind. Mir fällt diese Saison gerade keine einzige Situation ein. Path

Ich meine Knauff hat gegen Gladbach so ein Tor gemacht

0
Fallback Avatar 4. culo blanco 12. März 26, 22:28 Uhr Zitat - zeugeyeboahs73 Super Typ, keine Frage. Es werden nur wenige teilen, aber ich glaube unabhängig von Personen, dass die Wende vom spielstarken 9er zu einem Abschlussstürmer viel mit der fehlenden Qualität in dieser Saison zu tun hat. Ja, wir haben viele Tore geschossen, aber letzte Saison standen wir stabiler und haben viel über Konter eingefahren. Es war die letzten Jahre prägent, dass unsere Spieler oft alleine auf den Torwart zugelaufen sind. Mir fällt diese Saison gerade keine einzige Situation ein. Path

Naja, das ist ja auch ein Teil der Entwicklung. Wir haben schon lange Probleme gegen tiefstehende Gegner und gleichzeitig sind wir immer häufiger Favorit. Vor 10 Jahren war es noch ein Schlagabtausch auf Augenhöhe mit Köln oder Schalke aber seit einigen Jahren stellen sich Bochum, Union oder Augsburg halt hinten rein und will gegen uns mit Kontern treffen.
So ist das halt als "Spitzenteam", da muss man auch aus viel Ballbesitz gegen einen Gegner, der den Bus parkt, Torchancen erspielen.
Johnny ist letztes Spiel auch auf den Torwart zugelaufen aber halt zwischen 2 4er-Reihen aus Paulianern.

2
Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 25 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 5. Boris 12. März 26, 23:11 Uhr Zitat - zeugeyeboahs73 Super Typ, keine Frage. Es werden nur wenige teilen, aber ich glaube unabhängig von Personen, dass die Wende vom spielstarken 9er zu einem Abschlussstürmer viel mit der fehlenden Qualität in dieser Saison zu tun hat. Ja, wir haben viele Tore geschossen, aber letzte Saison standen wir stabiler und haben viel über Konter eingefahren. Es war die letzten Jahre prägent, dass unsere Spieler oft alleine auf den Torwart zugelaufen sind. Mir fällt diese Saison gerade keine einzige Situation ein. Path

Na das war halt auf Konterfußball ausgelegt, ganz im Gegensatz zu der Meinung mancher Leute, es habe unter Toppmöller kein Konzept gegeben, sehe ich es ganz glasklar. Wir rennen an, der Gegner kommt entgegen, es ergibt sich eine Passoption, noch eine, jetzt war die nächste halt mal ungenau, 2-3 Sekunden sind verloren. Der Gegner fängt sich, die Abwehrspieler kommen hinterher gesprintet, Konterchance vorbei. Jetzt sind wieder 7-8 Mann hinter dem Ball, Torschuss aufs Tor ist unwahrscheinlich. Deswegen kommt dann der Pass zurück, nicht aus Feigheit oder Dummheit, sondern um den Gegner heraus zu locken. Also der Ball wieder bis in die letzte Reihe gepasst, die Gegner rennen an, schon wieder 2-3 Passwege frei, man verzögert nochmals, jetzt sind plötzlich 7 von denen in unserer Hälfte, also Zuschlag, langer Pass aus dem Rückraum, schneller Run, vielleicht einen Haken und drin(hoffentlich). Hat man so 100 Mal gesehen.

Aus dieser gar nicht so komplizierten Vorgehensweise heraus hatte die Eintracht verfickt wenig Chancen, aber dafür eine ziemlich hohe Chancenauswertung bei gefühlt 40%. Wenn man wie jetzt den Gegner im Strafraum einschnürt, hat man eventuell mehr Chancen, aber weniger Raum. Generell gefällt mir viel Ballbesitz und viele Chancen durchaus besser, ob es erfolgreicher wird, wird sich zeigen.

4
Avatar 6. bachstaaa 13. März 26, 10:23 Uhr Zitat - okocha4life Jonny bester Mann! Genau im richtigen Verein. Fände es aber gut, wenn er sich einen Bart wachsen lassen würde, damit er nicht wie ein 12jähriger aussieht. Dann bekommen die Gegenspieler noch etwas mehr Angst ;) Path

Vielleich noch eine Augenklappe dazu?
Oder noch besser, Gesichts-Tattoo?

Und überhaupt, wer kennt ihn nicht?

Den überaus furchteinflößenden Jan-Niklas Beste...

2

Du musst eingeloggt sein, um einen Kommentar zu schreiben.