Die erste englische Woche steht für die Frankfurter Eintracht an. Gleich zweimal wird die SGE dabei auf den Hamburger SV treffen. Den Anfang macht das Pokalspiel im Norden Deutschlands. Die Adler verpassten es zuletzt dreimal, im DFB-Pokal zu überwintern. Der Auftritt in Dortmund macht Mut, vor allem im Vergleich zum Leipzig-Spiel. Es ist aber deutlich, dass die SGE noch lange nicht so weit ist, wie es Adi Hütter gerne hätte. Gerade in dieser aktuellen Saison ohne internationalen Wettbewerb hat der DFB-Pokal von großer Bedeutung. Die Aufgabe beim HSV ist keinesfalls eine leichte, aber eine machbare für die SGE, zu deren Stärke in der Vergangenheit solch wichtige Ko-Spiele zählten.
Anpfiff der Partie ist am Dienstag, 27. Oktober um 18:00 im Volksparkstadion. Die Leitung der Partie übernimmt Schiedsrichter Tobias Stieler. „Sky“, „RTL“ und „Eintracht FM“ übertragen live.
Der Gegner
Vor der Niederlage in Paderborn war der Hamburger SV in guter Form, besiegte den VfB Stuttgart und holte drei Punkte in Hoffenheim. Trotz des schwachen Startes mit 0:12 Toren und null Punkten aus drei Spielen, konnte Merlin Polzin die Hamburger stabilisieren. Der HSV kommt vor allem über Mentalität und Einsatzwillen. Dennoch fallen viele Spieler aus, darunter Stammspieler wie Kapitän Nicolai Remberg und Offensivakteur Fabio Vieira.
Einstimmung
Adi Hütter: „Das ist ein eigener Wettbewerb, ein K.O.-Spiel. In der zweiten Runde direkt einen Bundesligisten zu bekommen ist sehr brisant. Das Spiel ist sehr, sehr wichtig für uns hier in Frankfurt. Wir wollen an die Leistung an Dortmund anknüpfen. Wenn wir das auf den Platz bringen, können wir sicherlich wieder ein gutes Spiel machen und es geht im Endeffekt darum, eine Runde weiterzukommen. Das ist ein ungemein wichtiges Spiel für beide Vereine. So ein Spiel kann beflügeln, aber dafür brauchst du 90, vielleicht 120 gute Minuten. Wenn die Leistung über die volle Spielzeit passt, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das Ergebnis auch passt. Ein Sieg könnte uns extrem beflügeln.“
Merlin Polzin: „Wir wollen gemeinsam mit dem Volksparkstadion einen coolen Pokalfight abliefern und eine Runde weiterkommen. Ich hoffe auf ein offenes Match. Wir wollen besonders nach dem Spiel in Paderborn, das mit Blick auf den Fußball, die Einstellung und die Intensität nicht zufriedenstellend war, zeigen, was in uns steckt. Ich bin auf die Reaktion der Mannschaft gespannt. Ich erwarte ein Spiel, in dem wir auf eine Mannschaft treffen, die in den vergangenen Jahren regelmäßig im internationalen Geschäft vertreten war. Sie ist mit zahlreichen Nationalspielern gespickt und verfolgt mit Adi Hütter noch einmal einen anderen Ansatz: deutlich intensiver und mit mehr Wucht und Power. Das wird uns alles abverlangen.“ (Quelle: Hamburger SV)
Schon gewusst?
Der Hamburger SV schied in vier der fünf letzten Heimspiele im DFB-Pokal aus. Von 110 Spielen konnte die SGE 39 für sich entscheiden.
Formcheck
Eintracht Frankfurt: 0:1 I 1:0 I 0:6 I 4:0 I 2:2
Hamburger SV: 0:1 I 1:0 I 3:2 I 2:1 I 0:5
Ausfälle
Eintracht Frankfurt: Jessic Ngankam (Oberschenkelverletzung)
Hamburger SV: Nicolas Capaldo (muskuläre Probleme), Fabio Vieira (Muskelfaserriss), Bilal Nadir (Muskelverletzung mit Sehnenbeteiligung), Yussuf Poulsen (Hüftprobleme), Nicolai Remberg (Kreuzbandriss), Jordan Torunarigha (muskuläre Probleme)
Mögliche Aufstellung
Adi Hütter kündigte an, seine Mannschaft zu verändern: „Wir werden ins Auge fassen, zu rotieren in den nächsten Spielen.“ Wie sehr die Rotation bereits am Dienstagabend greifen wird, bleibt noch abzuwarten. Elias Baum könnte wieder auf die rechte Seite rücken und Keita Kosugi Nnamdi Collins ersetzen, der nach Verletzung zuletzt viel spielte. In der Innenverteidigung werden wohl Robin Koch und Lilian Brassier spielen, Jeremiaha Maluze ist die erste Option. Raphael Onyedika und vor allem Noel Aseko spielen sich gut ein. Vor allem Ersterer könnte eine Pause bekommen.
In der Offensive könnte mit Ayoube Amaimouni-Echghouyab oder Ansgar Knauff mehr Tempo ins Spiel kommen. Auch eine Hereinnahme von Can Uzun scheint realistisch zu sein. Gegen einen tief stehenden Gegner könnte der Türke für die nötige Kreativität in der Offensive sorgen. Farès Chaïbi spielte diese Rolle gegen Köln und in Dortmund durchaus ordentlich. Denkbar ist zudem, dass nur Jonathan Burkardt oder Younes Ebnoutalib starten wird. Dadurch wäre mehr Platz für einen defensiven, oder hinter der Spitze spielenden Spieler.
Atubolu – Baum, Koch, Brassier, Kosugi – Højlund, Aseko – Doan, Uzun, Knauff – Burkardt
So könnte der Hamburger SV spielen
Tangvik – Nandja, Bornauw, Omari – El Ouahdi, Sambi Lokonga, Amoako, Lemke – Adeline, Grönbaek – Moffi






Ein Kommentar
Hoffe auf einen geilen Pokal fight.
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