Halbzeitfazit: Das, was die Eintracht in den ersten 45 Minuten gegen den VfB zeigte, war schon wieder eine Steigerung zu den vergangenen Spielen. Der Ball lief viel durch die eigenen Reihen und der Spielaufbau wirkte alles in allem durchdachter. Die größte Chance verzeichneten die Hessen bereits nach 66 Sekunden als Kamada nach einem schönen Zuspiel von Lenz für Hauge auflegte, doch dessen Volleyschuss knapp über die Querlatte segelte.
Doch in der Folge verflachte die Partie zunächst und die zwei Möglichkeiten von Kamada (22./27.) landeten unmittelbar in den Armen von Stuttgarts Schlussmann Müller. Bei den Gästen hatte Marmoush schon etwas aussichtsreichere Chancen, als er zweimal aus kurzer Distanz vor Trapp auftauchte, doch auch dieser fand an ihm kein Vorbeikommen (17./33.).
Kurz vor der Pause hätten die Frankfurter dann aber zur Führung kommen müssen, doch Neuzugang Lammers agierte viel zu eigensinnig und statt den im Strafraum freistehenden Lindström zu bedienen, versuchte er es aus 15 Metern selbst und schoss vollkommen ungefährlich am Tor vorbei. So verabschiedeten sich beide Mannschaften mit einem torlosen 0:0 in die Halbzeitkabine.
Null Siege und zwei Punkte sind die magere Ausbeute aus den ersten drei Spieltagen. Ein gelungener Start in die Bundesliga-Saison sieht wahrhaftig anders aus. Dazu die Querelen um Kostic und Younes in den letzten Wochen. Da schien die Länderspielpause genau im richtigen Moment zu kommen, um sich mit den letzten Neuverpflichtungen Sam Lammers sowie Kristijan Jakic mit der nötigen Zeit und Ruhe auf die heutige Begegnung gegen den VfB Stuttgart vorbereiten zu können.
Lammers wird auf jeden Fall sein Startelf-Debüt feiern dürfen. Wohingegen es vor dem Spiel noch ein großes Fragezeichen hinter Filip Kostic gab, ob dieser von Beginn an spielen oder zunächst nur auf der Bank Platz nehmen wird. Dieses Geheimnis ist nun gelüftet. Eintracht-Trainer Glasner entschied sich zunächst dafür, den Serben auf der Bank Platz nehmen zu lassen.
Mit dieser Elf startet die Eintracht gegen den VfB: Trapp – Durm, Ndicka, Hinteregger, Lenz – Hauge, Hrustic, Kamada, Sow, Lindström – Lammers
Auf der Bank nehmen Platz: Ramaj, Ilsanker, Jakic, Kostic, Hasebe, da Costa, Barkok, Borré, Paciencia







53 Kommentare
@olli, danke dir mein Freund, richtig viel Licht aber auch Schatten.
Viele Grüße zu dir.
@mikeaefer: für mich war das auch auf der Linie, verstanden hab ich es nicht...
@53 und 56:
In Zeitlupe war der Kontakt, der Borre aus dem Tritt bringt, vor der Linie zu sehen. Haben der Schiri & VR „leider“ richtig entscheiden
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