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Nach knapp zwei Jahren als Co-Trainer muss Jan Fießer die Eintracht verlassen. Foto: IMAGO / osnapix

Mit sofortiger Wirkung: Eintracht entlässt Co-Trainer Fießer und Athletiktrainer Spohrer

Ab sofort gehen Eintracht Frankfurt und Co-Trainer Jan Fießer sowie Athletiktrainer Martin Spohrer getrennte Wege. Das verkündete die SGE am heutigen Freitagabend auf ihren offiziellen Kanälen. Beide waren als Mitglieder des Frankfurter Trainerstabes an den aus sportlicher Sicht meist gelungenen letzten Jahren, aber auch an der durchwachsenen vergangenen Spielzeit, mitbeteiligt. Im offiziellen Statement der Hessen heißt es: „Eintracht Frankfurt bedankt sich für die geleistete Arbeit und die erfolgreiche Zusammenarbeit und wünscht Jan Fießer und Martin Spohrer für die Zukunft nur das Beste.“

Nach der ersten Saison unter Dino Toppmöllers als Coach verstärkte Fießer die Eintracht im Juli 2024 als Co-Trainer. Der größte Erfolg seiner knapp zwei Jahre in Frankfurt war das Erreichen des dritte Tabellenplatzes in der Saison 2025/26 und die damit verbundene Qualifikation für die Champions League. In dieser sollten die Adler aber bereits in der Ligaphase ausscheiden. Auch nach der Entlassung Toppmöllers im Januar 2026 blieb Fießer dem Trainerteam der Hessen zunächst noch enrhalten. Albert Riera wollte laut eigener Aussage auf seiner ersten Pressekonferenz in Frankfurt jemanden im Team haben, der die Mannschaft länger kennt als er. Unter dem Spanier als Coach setzte die Eintracht jedoch ihre enttäuschende Bundesligasaison fort und verpasste am Ende die Qualifikation für den internationalen Wettbewerb. Als Folge wurde auch Riera kurz nach Saisonende entlassen. Zuletzt agierte Fießer bei den Testspielen gegen Rot-Weiss Frankfurt (7:0) und den SV Sandhausen (3:3) noch interimsmäßig Cheftrainer.

Verletzungspech in der abgelaufenen Saison

Spohrer arbeitete für die SGE seit August 2016 als Athletiktrainer. Mit dem DFB-Pokalsieg 2018 und dem Gewinn der Europa-League 2022 war er an beiden Titeln der jüngeren Vereinsgeschichte mitbeteiligt. Als ein Grund für die wechselhaften Leistungen der Adlerträger in der abgelaufenen Saison wurden oft die vielen Verletzungen genannt. Deshalb wurde auch die Kritik an der Athletik- und Medizinabteilung immer lauter. Auch wegen der langen Verletztenliste waren sowohl Toppmöller als auch Riera mehrmals dazu gezwungen, in ihrer Startelf stark zu improvisieren und Spieler positionsfremd einzusetzen. Die Entlassung Spohrers könnte also auch als Reaktion auf die in diesem Jahr häufigen Ausfälle im Kader zu verstehen sein. Dazu sei aber auch gesagt, dass die Eintracht in den vorherigen Spielzeiten verhältnismäßig selten mit derartigen Problemen zu kämpfen hatte.

5 Kommentare

Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 25 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 1. Stepanovic 29. Mai 26, 20:24 Uhr

da wird man doch wohl nicht etwa einen Maulwurf gefunden haben? :/

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Avatar 2. SGE-SCOPE 29. Mai 26, 20:28 Uhr

Was hat sich in dieser Saison im Sportmedizinischen Bereich geändert? Letzten August ging unser Reha-Spezialist Benjamin Sommer zum FC Bayern. Im Januar wurde der Mannschaftsarzt wegen der Heidenheimaffäre entlassen. Ich denke, an Spohrer lag die Verletztenliste nicht unmittelbar.

Gruß SCOPE

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Avatar 3. SGE-SCOPE 29. Mai 26, 20:29 Uhr

Stimmt, vielleicht ging es gar nicht um die jeweiligen Fachgebiete? 🤫

Gruß SCOPE

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Fallback Avatar 4. fussballgott56 29. Mai 26, 20:47 Uhr

Fiesser und Spohrer sind Bauernopfer, die geopfert wurden.
Einige müssen halt gehen, um die Verantwortlichen zu schützen( Hardung, Preuss etc.)! So isses halt!

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Fallback Avatar 5. frankfurter jung 29. Mai 26, 20:54 Uhr

Bei einer Entlassung "mit sofortiger Wirkung" müssen in der Regel schwerwiegende Pflichtverletzungen vorliegen. Nicht zufriedenstellende Arbeitsergebnisse dürften nicht zu dieser Kategorie zählen.

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