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Für die kommende Saison schienen die Rollen zwischen Santos (li.) und Zetterer (re.) eigentlich klar verteilt zu sein. Jetzt gibt es aber offenbar die Wende. Foto: IMAGO / Jan Huebner

Santos oder nun doch Zetterer: Wer hütet zukünftig das SGE-Tor?

Die abgelaufene Saison bei der Frankfurter Eintracht beinhaltete viele Geschichten. Eine der präsentesten war dabei sicherlich die offene Torhüter-Frage. Kaua Santos war nach dem Abgang von Kevin Trapp eigentlich als neue Nummer eins eingeplant, wurde aber zunächst von seiner Knieverletzung ausgebremst. Dafür hütete bis zum 3. Spieltag der von Werder Bremen verpflichtete Michael Zetterer das Tor. Gegen Union Berlin gab der Brasilianer schließlich sein Comeback. Doch seine Rückkehr sollte nur von kurzer Dauer sein. Nach 17 Gegentoren in nur fünf Pflichtspielen entschied sich die Eintracht nach einem unglücklichen Auftritt in Freiburg dafür, den 23-Jährigen aus der Schusslinie zu nehmen und sein Stellvertreter bekam erneut bis zum Winter den Vorzug. Doch auch der 30-Jährige konnte nicht bedingungslos überzeugen und es folgte nach der Winterpause erneut der Wechsel. An der Gegentorflut der Hessen konnte der junge Torhüter zwar auch wenig ändern, dennoch präsentierte er sich in verbesserter Form im Vergleich zum Herbst. Aber auch diese Phase sollte nicht bis zum Saisonende halten. Ausgerechnet erneut gegen Freiburg verletzte sich Santos nach fünf Minuten und zog sich einen Innenbandanriss im Knie zu. Es folgte erneut die Rolle rückwärts und damit den vierten Wechsel. Zetterer absolvierte schließlich die zehn verbleibenden Bundesliga-Spiele. Insgesamt stand der gebürtige Münchner in seiner Frankfurter Premierensaison in 29 Spielen auf dem Platz. Dabei kassierte er 46 Gegentreffer. Santos kommt auf 16 Partien, in denen er 42 Mal hinter sich greifen musste.

Gespräch zwischen Krösche und Zetterer

Für die neue Saison erhofft man sich in Frankfurt, was die Torhüterposition angeht, eigentlich ein ruhigeres Jahr. Laut Medienberichten sei Santos ab Sommer wieder als Stammkeeper eingeplant. Zetterer hingegen war als Nummer zwei vorgesehen und wurde sogar lose mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht. Nun scheint der Konkurrenzkampf aber doch offener zu werden als erwartet: Die „Bild“ berichtet, dass es vor wenigen Tagen ein Gespräch zwischen Sportvorstand Markus Krösche und dem Ex-Bremer gegeben haben soll. Demnach soll Zetterer nun doch eine Chance sehen sich im Frankfurter Tor langfristig durchzusetzen. Dabei soll auch einiges vom neuen Frankfurter Cheftrainer abhängen, unter dem die Karten neu gemischt werden. Auch bei dieser Personalie will die Eintracht schnell Klarheit schaffen. Natürlich spielt dabei ebenfalls das Knie von Santos eine große Rolle und man muss abwarten, wie stabil der Brasilianer tatsächlich in die neue Spielzeit gehen wird. Wer also letztendlich den Vorzug erhält, könnte sich erst in der kommenden Vorbereitung entscheiden. Ein vorzeitiger Abschied von Zetterer scheint aber damit zumindest vorerst vom Tisch zu sein. Eintracht Frankfurt wird sicherlich alles daran setzen das Hin und Her aus den letzten Monaten nicht zu wiederholen und endlich Kontinuität auf der Position des Schlussmanns zu schaffen.

4 Kommentare

Fallback Avatar 1. Adlermacht 29. Mai 26, 17:47 Uhr

Eine der am unglücklichsten gemanagt Positionen. Mein Problem dabei ist, das Zetterer der falsche Konkurrent ist. Meist solide, aber keiner der dir Spiele gewinnt. Santos gewinnt dir mal ein spiel, verliert dir aber such mal eins, so wie es bei jungen TW öfters der Fall ist. Ein 2. Junger fände ich besser. Denn wenn Zetterer sich durchsetzt haben wir eine durchschnittliche Nr.1 und das Spiel geht wieder von vorne los....

Santos hatte eine Seuchensaison und wurde komplett demontiert was seinem Selbstbewusstsein und Auftreten arg zugesetzt hat. Ich hoffe der neue Trainer schafft es ihn da wieder in die Spur zu bringen.

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Avatar 2. imherzenvoneuropa 29. Mai 26, 17:51 Uhr

Ich will Santos noch nicht abschreiben, habe aber so ein „jetzt oder nie“ Gefühl im Bauch. Zetterer ist ein guter Torwart, aber nicht mehr. Ich denke es gibt viele hungrige Torwarttalente, wenn Santos sich nicht durchsetzt und überzeugen kann sollten wir wen anders aufbauen.

Mal ganz davon abgesehen finde ich das System gut bei dem der zweite TW die DFB Pokalspiele bekommt. Ich denke für die Stimmung ist das positiv und hält auch die Spannung hoch.

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Fallback Avatar 3. Ostwestfalen-Adler 29. Mai 26, 18:01 Uhr

ein keeper (zetterer), der mit nen notenschnitt von 3,43 abgeschlagen auf platz 18 von 18 torhütern steht, ist KEIN guter torhüter! ich finde auch, dass zetterer für seine (bestenfalls) mäßigen leistungen zu viel gehalt bezieht.

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Fallback Avatar 4. PeKa 29. Mai 26, 18:19 Uhr

Also, mal im Ernst: keiner der beiden entspricht der Qualitätsanforderung eines Top-6-Bundesligisten.
Man sollte aich nach einer neuen Nr. 1 umschauen., sonst beginnen wir die Saison wieder mit einer Baustelle.

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