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Rasmus Kristensen fällt derzeit verletzt aus. Foto: IMAGO / Kessler-Sportfotografie

Kristensen: „Hoffe, dass ich fit genug für die letzten Spiele bin!“

Ein Spieler wie Rechtsverteidiger Rasmus Kristensen hätte der Frankfurter Eintracht am Sonntagabend gegen den 1. FC Köln eventuell gutgetan. Der Däne aber musste das 2:2-Unentschieden nach einer 2:0-Führung von der Tribüne aus ansehen, noch immer laboriert er an einer Sprunggelenksverletzung, die er sich beim 3:0-Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach Mitte Februar zugezogen hat.

Nach dem Spiel gegen den 1. FC Köln sprach der 28-Jährige im „PwC-Players Talk“ über die Partie und erklärte, dass er – wie wohl die meisten bei der Eintracht – doch enttäuscht sei: „Genau wie alle anderen glaube ich, dass wir das Spiel über die meiste Zeit dominiert haben, wir waren 2:0 vorne und hatten eigentlich alles im Griff. Und deswegen tut es auch natürlich weh, dass wir die Punkte nicht geholt haben.“ Dabei war die Partie gegen die Domstädter lange offen. Die Gäste selbst machten kein schlechtes Spiel und waren vor allem nach Umschaltmomenten immer wieder brandgefährlich – verzweifelten aber lange Zeit an SGE-Keeper Michael Zetterer, der vor allem im Eins gegen Eins ein paar Mal stark parierte. „Michael Zetterer hat auf jeden Fall ein super Spiel gemacht, er hatte geile Paraden dabei. Leider hat es nicht für den Sieg gereicht, aber er hat seinen Job super gemacht“, lobte der Rechtsverteidiger seinen Keeper.

Nachdem es in den letzten Wochen vor allem im Angriff bei der SGE haperte und man sich schon schwertat, gefährliche Situationen zu kreieren, war dies dieses Mal etwas anders, mit Jonathan Burkardt und Arnaud Kalimuendo trafen zwei Stürmer und auch sonst hatte die SGE mehr Zug zum Tor. „Es ist natürlich extrem wichtig für jeden Spieler, speziell aber die Offensivspieler, dieses Selbstvertrauen zu haben“, betonte der 28-Jährige und führte weiter aus: „Das können wir von den zwei Toren hier mitnehmen. Ich freue mich für Johnny, aber auch für die Jungs, die reingekommen sind. Kali hat auch wieder super gespielt. Es ist gut zu wissen, dass wir auch Spieler haben, die von Bank den Unterschied machen können.“ 

Während die Offensivspieler also Selbstvertrauen tanken konnten, muss sich Kristensen selbst noch etwas gedulden, denn er muss nach oben beschriebener Verletzung noch immer aussetzen. „Ich würde sagen, es ist eine Saison, in der ich mit vielen Schmerzen gespielt habe. Aber das ist das normal“, sagte er allgemein, um dann den derzeitigen Stand zu erklären: „Zu meiner Verletzung jetzt: Ich wurde vor sechs Wochen erfolgreich operiert und bin weit vorne in meinem Zeitplan. Ich hoffe, dass ich in den nächsten zwei, drei Wochen wieder mit der Mannschaft trainieren kann und dann fit genug für die letzten drei, vier Spiele bin.“ Während das Comeback nun also das kurzfristige Ziel ist, hat er noch ein größeres, allgemeines Ziel, wie er vor einigen Tagen im Eintracht-Podcast erklärte: Einen Titelgewinn mit der SGE und die dazugehörige Feier auf dem Römerbalkon. „Ich habe damals natürlich auch Fernsehen geguckt und mit vielen Spielern gesprochen, die schon etwas mit Frankfurt gewonnen haben“, so der Däne zu diesem Traum. In der letzten Saison habe er nach dem Erreichen der Champions League bereits einen kurzen Vorgeschmack bekommen: „Ich habe beim letzten Spiel in der letzten Saison gemerkt, welche Kraft und welche Emotionalität von den Fans kommt, obwohl es nur der dritte Platz war. Das würde ich gerne selbst erleben.“

Gegen diesen Traum dürfte wohl niemand, der es gut mit der Frankfurter Eintracht hält, etwas haben…

9 Kommentare

Fallback Avatar 1. sgemarc 08. April 26, 15:03 Uhr

Mein Wunschkapitän :-)

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Fallback Avatar 2. elber 08. April 26, 15:52 Uhr

Das eine muss doch allen klar sein.
Wir haben ca 25-30 Spieler zur Verfügung.
Zu einem Spiel dürfen nur 20 Spieler gemeldet werden.
Da wird es immer Ärger geben, weil der Eine oder der Andere nicht gemeldet wird.
Die Journalisten hetzen dann immer weil Einer nicht gemeldet ist für das Spiel. Egal wer, der Trainer kann es nie Recht machen.
Was ich nicht verstehe ist dass Chandler immer dabei ist obwohl er nie zum Einsatz kommt. Dafür könnte man doch einen jungen Spieler vor ziehen. Zbs den neu gekommenen Kosuki.
Ich bin der Meinung dass die jungen und einheimischen Spieler immer dabei sein sollten.

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Fallback Avatar 3. ruhrpottler 08. April 26, 16:11 Uhr

Oh man, irgendwie komisch, was ist mit der Mentalität unseres Kaders passiert? Man hört ja nach jedem Spiel, wir sind enttäuscht, wir hatten es besser machen müssen und das übliche bla bla! Mann sollte von Leuten die das Glück haben mit ihrem Beruf scheiß viel Geld zu verdienen doch verlangen können das sie Woche für Woche für dieses Privileg arbeiten!
Außer dem üblichen Geschwätz kommt leider kaum Leistung von 85 % der Spieler.
Wer nicht berücksichtigt wird sollte sich hinterfragen woran liegts, was muss ich machen um mich wieder in den Vordergrund zu stellen! Es ist klar daß es immer Spieler geben wird die unzufrieden sind weil sie nicht berücksichtigt werden , aber das sollte auf kurz oder lang das Spielniveau heben!
Natürlich sollte der Verein auch alles was möglich ist in die Waagschale schmeißen.
Jetzt im Augenblick ist es nur traurig mit anzusehen das auf vielen Ebenen nicht professionell genug gearbeitet wird!

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Fallback Avatar 4. culo blanco 08. April 26, 17:22 Uhr

Ich stimme da überein, jeder muss mit einer Nicht-Nominierung klar kommen und einfach dann härter arbeiten. Der im Artikel genannte Kristensen würde bestimmt damit kein Problem haben, wenn man, also Riera es ihm persönlich erklärt. Vor allem im Fall Uzun ist es eigentlich am Beispiel Mainz, wo er zweimal nur neben Sano herlatscht auch absolut berechtigt, mit so einem Abwehrverhalten spielt man eben auch keine WM. Albert sagt ja deutlich, dass das für jeden gleich gilt. Ich denke, der Presse schmeckt es halt nicht, dass sie kein öffentliches Training sehen können und so wird halt rumgelabert, wer wo wie angeblich unzufrieden ist. Auf der anderen Seite könnte Riera sich damit einen Gefallen tun, wenn alle sehen könnten, warum es bei A oder B eben gerade nicht reicht.

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Avatar 5. la bestia blanca 08. April 26, 18:04 Uhr

Laut Hessenschau muss die Eintracht diesen Sommer einen Transferüberschuss von 35mios. € erwirtschaften, um keinen roten Bilanzabschluss zu machen.

Folgende Fragen kommen dabei auf:

1. wieviel an Transfereinnahmen müsste die Eintracht erwirtschaften, wenn wir nicht aus den letzten 24Monaten Kolo (95Mios), Omar(75Mios) und Heki (95Mios.) veräußert hätten?

2. wären es ebenfalls „nur“ 35Mios. dann stelle ich die ernsthafte Frage, wo sind die 265Mios. Aus den Erlösen geblieben? Es wurde nur ein Bruchteil reinvestiert und von den Zusatzeinnahmen aus CL und EL will ich erst garnicht sprechen?!

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Avatar 6. vinniejones 08. April 26, 18:05 Uhr

Gehen wir mal weg von einzelnen Spielern und schauen uns generell unsere Transfer-Strategie an:

Früher: Für einige von unseren Spielern war die Eintracht die vielleicht letzte Chance nochmal die Kurve zu bekommen. Diese Vorgehensweise war alternativlos, da wir kein Geld hatten. Die Spieler haben Vollgas gegeben und wir hatten Erfolg.

Heute: Wir kaufen talentierte/hochveranlagte Spieler, um sie auf ein höheres Niveau zu heben. Wir bieten ihnen hierfür die internationale Bühne und sie können sich im Schaufenster zeigen. Wir erziehen überdurchschnittliche Einnahmen.

Jetzt stehen wir an dem Punkt, dass der Erfolg auf der Strecke bleibt, das internationale Geschäft möglicherweise wegbricht. Als talentierter Spieler kenne ich oder mein Berater den Markt, warum sollte ich mir denn den Allerwertesten aufreißen? Ich bin Jung und kann weiterziehen, ein anderer Verein wird mir schon die Möglichkeiten bieten.

Ich glaube, die diesjährige Delle wird nachhaltig sein und uns noch ein bisschen begleiten.

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 100 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. Der User ist ein Dauersupporter und drückt seine Wertschätzung gegenüber SGE4EVER.de durch einen monatlichen oder jährlichen Betrag aus - der Bembel ist also stets gefüllt - Prost! 7. zeno 08. April 26, 19:09 Uhr Zitat - la bestia blanca Laut Hessenschau muss die Eintracht diesen Sommer einen Transferüberschuss von 35mios. € erwirtschaften, um keinen roten Bilanzabschluss zu machen. Folgende Fragen kommen dabei auf: 1. wieviel an Transfereinnahmen müsste die Eintracht erwirtschaften, wenn wir nicht aus den letzten 24Monaten Kolo (95Mios), Omar(75Mios) und Heki (95Mios.) veräußert hätten? 2. wären es ebenfalls „nur“ 35Mios. dann stelle ich die ernsthafte Frage, wo sind die 265Mios. Aus den Erlösen geblieben? Es wurde nur ein Bruchteil reinvestiert und von den Zusatzeinnahmen aus CL und EL will ich erst garnicht sprechen?! Path

Die Antwort hab ich dazu im nächsten Artikel kommentiert

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Avatar 8. la bestia blanca 08. April 26, 19:31 Uhr

Danke, zeno!

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Fallback Avatar 9. stadtwaldadler528 08. April 26, 21:05 Uhr

„Mann sollte von Leuten die das Glück haben mit ihrem Beruf scheiß viel Geld zu verdienen doch verlangen können das sie Woche für Woche für dieses Privileg arbeiten!“

Vor allem haben diese Leute ja ihr Hobby zum Beruf gemacht und das können wohl die wenigsten Menschen behaupten vor allem das man damit noch Unmengen an Geld verdient.

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