Die Frankfurter Eintracht hat zum erneuten Male gegen ein Team aus der unteren Tabellenregion Punkte gelassen. Dementsprechend schlecht war die Stimmung bei allen Beteiligten nach dem 2:2 gegen den FC Köln am Sonntagabend. Sowohl bei Fans, als auch bei Spielern und Verantwortlichen. Auch, weil die Mannschaft dabei eine 2:0-Führung noch fahrlässig aus der Hand gab. „Dass wir hier nicht gewinnen ist Wahnsinn ehrlich gesagt“, haderte Torschütze Jonathan Burkardt nach der Partie. „Wir führen ab der 70. Minute 2:0. Dann kassieren wir völlig verdient noch zwei Gegentore und haben noch weitere brenzlige Situationen hinten. Da haben wir Glück, dass Zetti überragend hält. Ich weiß nicht, ob wir gedacht haben, dass das Spiel schon durch ist. Wir haben total unsere Struktur verloren in den zehn Minuten nach unserem Doppelschlag. Das ist so, so enttäuschend!“ Nach den letzten Wochen und Monaten sitzt der Frust bei den SGE-Akteuren tief. Auch Kapitän Robin Koch fand klare Worte: „Mein Gefühl war, dass es zu wild geworden ist. Wir müssen in so einer Situation die Ruhe bewahren und das Ding runterspielen. Du musst die Kontrolle behalten.“ Der 29-Jährige hatte sich wohl selbst in der Schlussphase für eine sicherere Spielweise bei Cheftrainer Albert Riera ausgesprochen. „Klar, wir wollen alle super aufregenden Fußball spielen und am liebsten jedes Spiel fünf Tore schießen. Für uns ist es wichtig, dass wir die Stabilität haben. Nach dem Zwei-Tore-Vorsprung musst du das Spiel beruhigen wie in der ersten Halbzeit. Du musst stabil stehen, nicht immer versuchen, außergewöhnliche Dinge zu machen, sondern das Ding souverän zu Ende zu spielen und das haben wir heute nicht geschafft.“ Riera bestätigte nach dem Spiel den Tipp seines Abwehrchefs. „Er hat mich gefragt, ob wir weiter so spielen. Ich sagte: Ja, weil wir so zwei Tore geschossen haben“, erklärte der Spanier. „Sie sind dem Plan gefolgt, wir haben nur die Zweikämpfe verloren. Das war der einzige Unterschied.“ Allerdings fiel die Mannschaft in der Folge in alte Muster zurück und brachte die Kölner selbst wieder zurück ins Spiel.
Uzun nur außen vor
Aber auch die Personalie Can Uzun sorgt nach der Partie für Unruhe. Gegen Mainz durfte er nur etwas mehr als zehn Minuten auf dem Platz stehen. Die Partie gegen Köln verfolgte er sogar über die volle Distanz von der Bank aus. Uzun kommt zwar aus einer Verletzung, soll aber mittlerweile wieder 100 Prozent fit sein. „Er weiß, was er mit und ohne den Ball machen soll. Wenn er das dem Team gibt, nicht mir, wird er spielen“, begründete Riera seine Entscheidung und äußert damit auch Kritik am Deutsch-Türken. „Dass heute einige nicht gespielt haben, liegt daran, dass man mit Ball zwar super sein kann, aber ohne Ball eben nicht gut ist. Bei Albert wirst du dann nicht spielen. Da bin ich sehr klar. Ich will komplette Spieler. Sie müssen beide Aufgaben erledigen“, legte der Frankfurter Trainer nach. Bei Uzun dürften die mangelnde Spielzeit und auch die die Aussagen seines Trainers für Frust sorgen. Mit sechs Treffern und fünf Vorlagen in der Bundesliga ist der 20-Jährige gemeinsam mit Burkardt und Chaibi bester Scorer der Eintracht und das, obwohl er aufgrund von Verletzungen bisher nur auf 15 Einsätze kommt. Dazu steht die Weltmeisterschaft im kommenden Sommer kurz bevor und der Offensivspieler möchte sich sicherlich für die türkische Nationalmannschaft empfehlen. Unter Nationaltrainer Vincenzo Montella gehört er nicht zum Stammpersonal und keine regelmäßigen Einsätze in Frankfurt dürften die Chancen auf eine Nominierung nicht gerade erhöhen. So oder so bleibt die Stimmung bei Eintracht Frankfurt vorerst angespannt.






17 Kommentare
Uns fehlen Führungsspieler, reifere Spieler haben wir genug :-( und ich habe schon lange einen Wunsch. Ein zweikampfstarker, lauffreudiger, mit Übersicht geprägter und ab und an torgefährlicher Mittelfeldspieler zum Spielaufbau.
Mal ehrlich; Conference League macht sehr wahrscheinlich keinen Sinn. Viele Reisen in unbekannte Städte und somit wirtschaftlicher und vor Allem Kraft fordernder Aufwand. Würde mich nicht wundern, wenn es intern sogar gewünscht/geplant ist sich nicht zu qualifizieren. Zur neuen Saison quasi auf null stellen, aber dann hoffentlich mit den richtigen Stellschrauben in allen notwendigen Bereichen.
Ein trauriges Bild von unserer Eintracht in dieser Saison. Zuerst hat man zu lange an Toppmöller festgehalten und dann einen unbekannten, unerfahrenen Schwätzer geholt. Unser Scouting und den Mut neue Wege zu gehen, ist an seine Grenzen gestoßen und es braucht dringend einen richtigen Umbruch. Wenn man 2:0 in diesem Stadion führt, die volle positive Unterstützung einem sicher ist, sollten die Zweifel von alleine fallen. Wir haben eigentlich die richtigen Spieler in unserer Mannschaft und im letzten Jahr geholt (Burkhardt, Doan, Younes)... wir haben einen Brown, Uzun, Koch, Kristensen, Götze... ich glaube nicht, dass es an der Qualität der Spieler liegt und habe kein gutes Gefühl dabei jetzt die halbe Mannschaft wieder zu verkaufen...
Dass Uzun (20), der an den ersten Spieltagen vor seiner Verletzung zu den besten Spielern der Bundesliga gehörte, nicht spielt, ist ein Unding.
Kann der Aussage nicht folgen man wird sicherlich versuchen den 7. Platz zu halten und im kleinsten europäischem Wettbewerb zu spielen auch der bringt einige Millionen in die Kasse.
Zu unserem Trainer fällt mir nichts mehr ein - das Spiel gegen Köln hat gezeigt, dass es a vielen Stellen nicht stimmt - die Anfangself ohne Uzun und Götze hat in der ersten Hälfte (grosse Ausnahme Zetterer - bester Eintracht Spieler ) kein Angriffsspiel hinbekommen. Mittelfeld sorry aber die beiden Jungen (wobei unser Däne mal Ball stoppen üben sollte) sind bemüht das Spiel des Gegners zu unterbinden aber nach vorne kommt wenig.
Chandler auf der Bank (super verdienter Spieler) und Baum nicht dabei kann ich nicht nachvollziehen - sorry aber auch nach diesem Spiel stellt sich bei mir immer mehr die Frage ob das der richtige Trainer für die Eintracht ist.
Der einzige unerfahrene Schwätzer hier bist du! Gott lass Hirn regnen. So langsam glaube ich die Eintracht mit solchen Fans hier im Forum hat einen wie Riera nicht verdient.
Bald der läuft der Hase ganz anders und dann haben Macher wie Krösche und Riera nämlich kein Bock mehr auf UNS und das Umfeld und nicht umgekehrt.
das sehe ich auch alles so
stimmt hinten und vorne nicht mehr.
mit dem trainer was soll man da noch sagen
habe das gefühl das der überhaubt nicht durchblickt.
ist mir alles nicht geheuer was wir da so machen
hoffe das ich mich irre ,
nur die SGE
Hier mal ein paar Gedanken von mir zum Spiel:
- Offensiv hat es mir eigentlich gut gefallen: Wir waren oft in gefährlichen Räumen, haben ja auch viele Chancen kreiert und zwei Tore geschossen.
- Der Spielaufbau funktionierte gut, wir konnten eine Ballbesitzdominanz aufbauen.
- Auch die Ecken kamen oft gut rein, wir kamen auch oft zum Kopfball, hier muss nur mehr draus gemacht werden (Bspw. Theate oder Amenda, der völlig frei in die Mitte vorlegen kann)
- Defensiv haben wir sehr gut im tiefen Block verteidigt, Köln kam aus ihrem kontrollierten Ballbesitz zu eigentlich keinen Chancen.
- Wir haben fast keine Ecken/Freistöße für Köln zugelassen
- Das größte Manko war, dass wir bei Kontersituationen oft 2gg2 oder sogar 1gg2 verteidigen mussten.
- Bei Kontersituationen haben wir auch oft zu passiv verteidigt. So auch bei den Toren: Amenda schiebt viel zu spät auf den Flankengeber (Koch hebt hier auch massivst das Abseits auf) und beim 2:1 darf Kaminski ohne Körperkontakt in den Strafraum eindringen.
Eine richtige Erklärung habe ich dafür nicht, außer dass es der "Stil" der Spieler ist bzw. es in dieser Saison für uns um nicht mehr viel geht und einige Spieler sich nicht vor der WM verletzen wollen.
PS: Nach dem 2:0 war ich eigentlich sehr zufrieden mit unserem Spiel. Wenn ich teilweise lese, dass unter Riera kein Konzept erkennbar sei kann ich nur den Kopf schütteln: Man sollte sich erstmal damit auseinandersetzen, was ein Konzept im modernen Fußball überhaupt ist. Ob das Konzept für unsere Spieler das erfolgsversprechendste ist, kann man dagegen diskutieren.
Zu lange an Dino festgehalten ?... welchen Impact hatte eigentlich bisher seine Entlassung?
Mittlerweile haben wir 9 BL ohne Toppmöller absolviert und spielen wir jetzt einen wirklich besseren Fussball? Die Entlassung von Toppmöller mitten in der Saison war für mich aus dem Grund ein Fehler - da das Risiko höher war einen internationalen Platz zu verpassen als andersherum. Es sind zwar noch 6 Spiele zu spielen - mal ehrlich- Die Saison ist bereits gelaufen und da ist nicht der jetzige Trainer schuld sondern die Spieler! Gerade so Spieler wie Larson, Koch, Götze, Skihri, Kristensen u. Theate haben es in meinen Augen verbockt...
Das Einzige was ich Dino vorhalte ist das er Amenda keine Chance gegeben hat ....
Jetzt hat man einen neuen Trainer mehr oder weniger unnötigerweise verschlissen. Der teure Kader gehört ausgemistet, Spieler die einen hohen Marktwert versprechen versuchen an den Mann zu bringen. Als mahnendes Beispiel sollte Borussia Mönchengladbach dienen - die damals versucht haben die Mannschaft zusammenzuhalten....
Im Nachhinein ist man meistens schlauer!
Toppmöller war zu lieb. Die gestandenen Spieler, die pfalzadler11 benennt, haben durchaus großen Anteil an dem Dilemma.
Es war offensichtlich eine Verzweiflungstat Riera zu verpflichten. Den erhofften Turnaround haben wir nicht bekommen.
Die Verantwortlichen sollten den Mut haben Fehler einzugestehen. Das betrifft Trainer wie Spieler, die man geholt hat. Zeitnahe Korrekturen erwünscht.
Wenn in der laufenden Saison der Trainer entlassen wird, gibt es ja viele Möglichkeiten, diesen zu ersetzen:
- Man befördert den Co-Trainer. Macht Köln jetzt so, hat bei Gladbach gut funktioniert.
- Man befördert einen Jugendtrainer. So haben mal die Karrieren von Tuchel oder Nagelsmann angefangen. War in Frankfurt erfolglos, wobei man von Anfang an keinem der beiden Nachwuchstrainer Meier oder Schmitt zutraute, die Aufgabe alleine zu lösen und sie deshalb zusammen beförderte.
- Man findet im Verein jemanden in anderer Funktion, der Trainer wird. Beckenbauer trainierte die Bayern als Präsident, aktuell ist Baum in Augsburg sehr erfolgreich. Und bei der Eintracht fungierte Graboswski sogar mal als Spielertrainer.
- Man verpflichtet einen vertragslosen Trainer, am besten mit Erfahrung in der Bundesliga.
Fischer ist aktuell für Mainz ein Glücksfall, Hecking in Wolfsburg funktioniert bisher nicht. Funkel ist immer noch frei.
Was meines Wissens bisher noch kein Verein gemacht hat:
Einen Trainer ohne Erfahrung in der Bundesliga und ohne Kenntnisse der deutschen Sprache mit noch laufendem Vertrag aus dem Ausland zu holen und für diesen sogar eine Ablöse zu zahlen.
Vielleicht ist Riera ja trotzdem ein guter Trainer.
Aber ohne Vorbereitung, ohne Einfluß auf die Kaderzusammenstellung, ohne Ligaerfahrung und bei den bekannten Kommunikationsschwierigkeiten konnte das nur in die Hose gehen.
Ich bin bei dir.
Seit Riera hier ist, bekommt das Frankfurter Umfeld den Spiegel vors Gesicht gehalten.
Wahrscheinlich sollten wir 50% unserer Fans und insbesondere Medien austauschen.
Vielmehr als wildes Fingerzeigen auf Riera seh ich da net. Wenig ernsthafte Kritik.
Uzun und Götze spielen net? Der Trainer muss raus! So kann man das kurzfassen.
Da merkt man mal, wie Dino über Jahre angefasst wurde, mit Samthandschuhen.
Jetzt kommt der Ausländer und da treten wir jetzt mal richtig drauf, und wenn er aufm Boden liegt, dann wird gezielt der Kopf anvisiert und möglichst zu Bruch gebracht. Das ist die Sprache.
Es fehlt dem Umfeld m.E. an Respekt, und auch an Toleranz. Ingo Durstewitz und auch dieser fussball2000-Schönling sind gute Beispiele dafür.
Die sind wie Hunde, die bei jedem, der am Garten vorbeiläuft, stundenlang bellen und am End einfach nur alle abnerven.
Riera ist ein 'Typ' und sowas brauchen und wollen wir hier nicht. Zumindest wenn sie reden, spielen dürfen diese Typen (Kristensen). Dann sind es unsere Helden. Doch vor dem Mikrofon, sind WIR es, die bestimmen, was hier wer wie sagt. Da muss man sich ja vorkommen wie im dritten Reich, nur das jetzt kein Hakenkreuz auf der Mütze steht, sondern da steht 'toleranter Rassistenhasser' o.Ä. drauf.
Ich glaub, ich treff schon nen Punkt. Über die Art und Weise kann man streiten.
Mir tut Riera leid, er wurde schnell als Opfer auserkoren. Jedes Wort wird, meist aus Unwissenheit, direkt umgedreht und gegen ihn verwendet. Will jemand den Trainer überhaupt verstehen? Er kommt mir vor wie das 6. WG-Mitglied, den die anderen 5 rausekeln wollen.
Ein Beispiel: ich hab mal aus Spaß seine letzte PK komplett übersetzt.
Wenn ihr wollt, kann ichs posten.
Da gabs einige Sätze, die ich erstmal nicht verstand. Aus Gründen des fussballerischen Sachverstands, z.B. 'we were pressing in the first half with minus one'
Was bedeutet das? 'Minus one' bedeutet im Normalfall, dass man ein Mann weniger zur Verfügung hat als der Gegner.
Später erklärt er, dass der Gegner unglaublich viel mit dem Torwart agierte und ihn in das Aufbauspiel mit einbezog und ihn sogar in 1: 1-Situationen verwickelte. Also den Torwart konkret als 11. Feldspieler nutzte.
Okay, also ich versteh das jetzt so, dass Riera mit vier 'Stürmern' deren vier Verteidiger anläuft/presst. Und die generieren nen Mann hinten mehr, weil sie viel mit dem Torwart spielen.
Doch 100% sicher bin ich mir nicht:
Vielleicht bedeutet das 'minus 1' auch, dass unsere ganze Mannschaft presst, bis auf Koch, der hinten Rückendeckung gibt bzw unserem Tormann.
Eigentlich muss man dann nachfragen, wenn man was nicht versteht (Wer wie was, wieso weshalb warum..wer nicht fragt, bleibt dumm..so wurd ich hier groß).
Aber anscheinend wissen bei unserer Journaille alle sofort, was 'pressing -1' bedeutet, weil KEINER nachfragt.
Vielleicht gibts hier ja nen Taktikexperten, der mir 'we press with -1' erklären kann.
Worauf will ich hinaus?
Es geht ja keiner so wirklich auf die Taktik ein, weil es keiner versteht. Und wenn ers erklärt und was unsicher ist, wird gar nicht nachgefragt, weil man ja schon den ersten Teil nicht verstanden und nicht nachgefragt hat.
Da geht's gar nicht so sehr um Begriffe (das aber auch!), sondern auch um grundsätzliches taktisches Verständnis und vor allem: das Interesse daran, was zu lernen.
Warum lädt eigentlich niemand mal, bspw während der Länderspielzeit, den Trainer zu nem halbstündigen 1:1-Interview ein, und es geht rein um Taktik. Und auch Begriffserklärungen. Ich glaub, dass wäre echt hilfreich, weil eigentlich ist Riera doch ne coole Socke..auch wenn er knallhart ist.
Der Typ ist ein Nerd, das sollte inzwischen klar sein. Aber eigentlich ein cooler Nerd, weil er schon gerne erklärt, was er macht.
Da könnten wir echt viel rausziehen und LERNEN!
Aber ne, man sitzt lieber auf der Coach und sagt denen, die was schaffen, dass es Spasten sind und sie eh keine Ahnung haben.
Das ist nicht nur langweilig, sondern auch selbstzerstörerisch.
Nochwas: ich will keine Interviews mehr mit Robin Koch sehen. Der redet sich doch um Kopf und Kragen. Er selbst war es doch, der den falschen Schritt machte, so dass der Kölner einfach frei aufs Tor schießen konnte. Das war ziemlich amateurhaft verteidigt.
Ich sehs kommen: unter Riera werden sich hier alle gegenseitig zerfleischen. Wer daran dann Schuld war ?
Alle.
Das Problem hat angefangen als Glasner rausgeworfen und durch Toppmöller ersetzt wurde. Glasner hatte auf die Probleme hingewiesen, die mit der neuen Kauf-/Verkaufsstrategie einhergehen. Er mag wenig Ahnung von Finanzen haben, aber er weiß, was eine Mannschaft zu einer guten Mannschaft macht. Bei ihm gibt es keine Spieler, die schneller als der Verein wachsen und daher verkauft werden müssen. Bei ihm sind solche Spieler notwendig, um eine ganze Mannschaft auf ein höheres Level zu bringen. Und vor allem wissen Leute wie Glasner, Bobic, Manga… dass zuallererst der Charakter eines Spielers stimmen muss. Man bekommt den Eindruck, als hätten manche Spieler ein Recht zu spielen.
@ Redakteure: man bekommt den Eindruck, dass es manchem von euch Spaß macht, möglichst viele Kritikpunkte gegen den Trainer aufzulisten. So macht das Forum für mich keinen Spaß mehr. Wenn ich schlechte Laune bekommen möchte, schaue ich mir die Tagesschau oder das heute Journal an. Nein ehrlich, von euch kommt da in den letzten Wochen unverhältnismäßig viel Kritik. Kritik ist wichtig, aber sie sollte ausgewogen sein.
Nur mal zum Bericht. Wie viele Spiele gab es unter Toppmöller, wo wir geführt haben und dann aufgehört haben nach vorne zu spielen und das Spiel verloren haben? Fordern wir nicht schon seit Monaten, dass der Trainer nach dem Leistungsprinzip aufstellt? Vielleicht sollte Uzun einfach den Vorgaben des Trainers folgen, dann spielt er vermutlich auch. Ich könnte jedenfalls keinen Spieler im Kader benennen, der konsequent von Riera ausgebremst wird. Wenn welche unter ihm nicht zum Einsatz kommen, war das auch unter den Vorgängern so.
@ Burkhardt: bei ihm fällt mir auf, dass er sehr viel (über Spielsystem, Abwehrverhalten…) redet. Auf dem Platz aber dann zu wenig zeigt. Besonders aufgestoßen ist mir, dass er nach dem 2:0 als so ziemlich einziger Feldspieler nicht zu Kalimuendo gerannt ist und mit den Kollegen gefeiert hat. Ich hoffe, er entpuppt sich nicht als Stinkstiefel. Frankfurt ist eben nicht Mainz. Dort hatte er vermutlich eine Sonderstellung. Hier ist er aber nur einer von vielen und das ist auch gut so.
"Man bekommt den Eindruck, als hätten manche Spieler ein Recht zu spielen."
genau, passt - Riera stellt Uzun nicht auf weil er seiner Ansicht nach schlecht gegen den Ball arbeitet! Was passiert - der Spieler ist beleidigt und droht mit Weggang.
da liegst Du gar nicht so verkehrt... das ist schon so ne Art Hetze gegen den Trainer die von den Medien getrieben kommt.
Robin Koch -MöchteGernKapitänUndMöchteGernFührungsspieler- Für mich persönlich neben Theate die größte Saison-Entäuschung!
Was Ich bislang unter Riera gesehen habe:
Es wird besser verteidigt. Ausser es kommt ein hoher weiter Ball, und es geht 1 gegen 1.
Die Grundprobleme der Verteidigung bleiben. Stehen wir hoch bei eigenem Ballbesitz, kommen die Tempodefizite von 3 von 4 Innenverteidigern zu tragen.
Im Mittelfeld wird eigentlich sicherer gespielt, auch aus der Abwehr raus. Ausser einer reagiert zu spät bei Bedrängnis, und verliert den Ball.
Die Verteidigungsarbeit des Mittelfeldes ist auch besser. Ausser einer pennt und läuft seinem Gegenspieler nicht hinterher.
Das Passpiel in der Offensive ist auch besser geworden, wenn sich unsere Jungs anbieten und freilaufen.
Die Botschaft ist die, wenn sich unsere Jungs diszipliniert an die Vorgaben halten, und auch riskante Zuspiele und Dribblings versuchen,kommt ein positives Resultat bei raus.
Wenn Sie in Ihre alten Muster verfallen, mutlose Sicherheitspässe spielen,kommt nichts , oder fast nichts bei raus.
Hat Riera eine gute Komunikation mit der Öffentlichkeit?
Eher nicht. Hört die Mannschaft auf Ihn?
Größtenteils ja.
Leider haben wir, wie gegen Mainz, etliche Individuelle Fehler gemacht. Vorallem defensiv.
Ist es eine qualitative oder eine Sache der Konzentration, der Fokussierung?
Ich denke eher die beiden letzteren Sachen.
Nehmen wir mal als Beispiel Kalimuendo.
Ausser gegen Mainz, war er immer mit einer der besten. Schon 3 mal in der Kickerelf des Spieltages, auch jetzt gegen Köln.
Oder Amaimouni, immer wenn er gebracht wurde, hat er läuferisch und kämpferisch alles gegeben. Mit Mut und Risko. Was für beide gilt.
Und da wären wir beim Hauptgrund für unsere Misere. Es fehlt im Offensivspiel größtenteils der Mut ins Risiko zu gehen.
Die spielen alle nach dem Motto von Hausmeister Krause: Sicher ist sicher!
Wenn einer mal Mut zeigt, wird es sofort gefährlich. Dieser Mut ist uns im Oktober,November und Dezember abhanden gekommen, und noch nicht wieder da.
Das gleiche in der Verteidigung, der Mut direkt drauf zu gehen, Ball und Gegner vom Tor weghalten. Den Ball auch mal ganz nach alter Schule weghauen.
Dem Gegner zeigen, wir gewinnen hier und niemand sonst.
Das fehlt einfach.
Solange das nicht wieder da ist, hat es jeder Trainer schwer.
Kovac hat Rebic am Anfang nicht aufgestellt, weil er nicht nach hinten
arbeiten wollte. Dann hat Rebic kapiert und wurde unser bester Spieler
für das Gegenpressing und schnelle Balleroberungen.
Ich erinnere nur an unseren Pokalsieg.
Uzun könnte den gleichen , erfolgreichen Weg auch gehen.
Wenn er es vorzieht zu lamentieren und zu gehen, sollte ihm jemand
sagen, dass er das gleiche Problem bei jedem Trainer haben wird.
Selbst Kracher wie Kane sprinten bei Ballverlust sofort zurück, wenn
es sein muss bis in den eigenen Strafraum
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