Für die Frankfurter Eintracht steht das diesjährige Saisonfinale kurz bevor. Wenn sich die Adlerträger noch für Europa qualifizieren möchten, müssen sie am Samstag punkten. In der Bundesliga empfängt die SGE dann den VfB Stuttgart. Gleichzeitig hat es die Mannschaft von Cheftrainer Albert Riera nicht mehr in der eigenen Hand: Der SC Freiburg darf zeitgleich nicht über RB Leipzig siegen, wenn die Eintracht überhaupt eine Chance auf den siebten Tabellenplatz und somit das Erreichen der Conference League bewahren möchte.
In den vergangenen Jahren feierten die Hessen am 34. Bundesliga-Spieltag wiederholt Erfolge: Mit einem 3:1-Sieg in Freiburg erreichte die SGE in der Saison 2024/25 auf Rang drei die Champions League. Eine Spielzeit zuvor sicherte sie sich durch ein Remis gegen Leipzig den sechsten Platz. Schon damals spielte Flügelspieler Ansgar Knauff für die Frankfurter Eintracht. Im vereinseigenen Podcast „Aufstehen mit der Eintracht“ sprach er kürzlich über diese Erlebnisse und die aktuelle sportliche Situation: „Gerade in den letzten Jahren haben wir immer gezeigt, dass wir diese Finalspiele annehmen. Und wenn wir jetzt sogar zu Hause spielen, ist das natürlich für alle immer noch einmal ein Push mehr. Wir sind alle nicht super zufrieden mit dieser Saison und auch mit den letzten Wochen nicht. Aber wir können uns jetzt umso mehr freuen, dass wir noch die Chance haben.“
„Wir hätten natürlich alle lieber schon in den letzten Wochen unsere Punkte geholt“
Dass Freiburg ihnen diese Chance entreißen könnte, mache dem 24-Jährigen weniger Sorgen. Er wolle sich nun auf das Positive fokussieren: „Wir haben es nicht ganz selbst in der Hand, es kommt auch auf andere an. Aber ich glaube, wenn wir alle uns reinhauen und wir unser Spiel gewinnen, haben wir gute Chancen, den siebten Platz zu erreichen und uns damit für Europa zu qualifizieren.“ Gleichzeitig empfinde der Europa-League-Sieger von 2022 es als ärgerlich, dass er und sein Team nicht bereits in den vergangenen Wochen den Druck auf die Konkurrenz erhöhen konnte: „Wir hätten natürlich alle lieber schon in den letzten Wochen unsere Punkte geholt und wären dann vielleicht jetzt schon sicher. Aber das ist nicht der Fall. Und andersrum ist es trotzdem jetzt so, dass der Zug noch nicht abgefahren ist. Wir haben jetzt am letzten Spieltag noch die Möglichkeit.“
Besonders freue er sich darüber, dass die Partie im Deutsche Bank Park stattfindet und somit vor den eigenen Fans. Ohnehin sei die Mannschaft nach dieser etwas holprigen Saison den vielen Eintracht-Anhängern noch etwas schuldig. Knauff würde deshalb sogar dann auf Sieg spielen wollen, wenn es in dem Spiel gegen Stuttgart um nichts mehr gehen würde. „Es ist das letzte Heimspiel. Wir waren in den letzten Wochen nicht zufrieden. Wir wollen den Fans noch einmal einen schönen Saisonabschluss liefern, in einer schwierigen Saison mit vielen schwierigen Situationen. Trainerwechsel und alles Mögliche drumherum. Deswegen ist es unsere Pflicht, noch einmal alles auf dem Platz zu lassen, was wir haben“, erklärte Knauff zielsicher.
Knauff: SGE-Tabellenplatzierung nicht unverdient
Sollte die Eintracht Europa erreichen, wäre diese Saison für Knauff zwar nicht so ein Erfolg wie die vergangene, aber auch nicht so ein Untergang, wie es derzeit viele Kritiker behaupten würden. „Wir sind hier bei Eintracht Frankfurt. Und unser Ziel, womit wir in die Saison gehen, ist es, uns für einen europäischen Wettbewerb zu qualifizieren. Und das ist erst einmal egal, für welchen. Weil am Ende muss man auch schauen, was die anderen Teams machen“, entgegnete er dem momentanen Gegenwind. Vor allem störe ihn, wenn Dritte darüber urteilen würden, ob die SGE verdient hätte, in der kommenden Spielzeit in der Conference League aufzulaufen: „Am Ende geht es bis zum 34. Spieltag. Und dann schaut man auf die Tabelle und wenn man dann für einen europäischen Wettbewerb qualifiziert ist, hat man auf jeden Fall auch Sachen richtig gemacht. Muss nicht alles richtig sein, aber dann ist auch nicht alles schlecht“, sagte Knauff. Für ihn habe sich also ein Verein genau den Platz verdient, an dem das Team nach dem letzten Spieltag der Bundesliga steht.
Ob sich Eintracht Frankfurt tatsächlich noch den siebten Tabellenplatz zurückerobert und somit aus Knauffs Sicht verdient, wird der 34. Spieltag zeigen. Am Samstag spielen alle 18 Bundesliga-Teams zeitgleich ab 15:30 Uhr. Neben der SGE und dem SC Freiburg wird dann auch der FC Augsburg um Rang sieben mitspielen.






5 Kommentare
Ich kann es nicht mehr lesen/hören !
Kämpft und lasst euer Herz auf dem Platz dann ist es mir heute auch egal ob wir das Ding verlieren. Ich will endlich wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung sehen.
Heute ist mir wichtig das wir ein Team sehen !
Und mir mein absolut bescheidenes Gefühl und die Angst vor der neuen Saison nimmt.
Einfach einen versöhnlichen Abschluss mit einer Leistung wie ich sie gefühlt zuletzt vielleicht im Pokal gegen den BVB gesehen habe.
Ich will einfach meine Eintracht wieder sehen !
Nicht unbedingt immer erfolgreich aber kämpft und den Rasen umpflügt (der muss eh ausgetauscht werden 😉)
Am liebsten würde ich heute folgende Spieler sehen (weil ich denke das diese Bock haben) auch wenn es zu viel experimentiert ist.
Ebnoutalib
Baum
Jupp
Chandler
Dahoud
Kali
(Egal wann aber die Jungs will ich auf dem Feld sehen)
Es ist tatsächlich schwierig anzuhören, erinnert an täglich grüßt das Murmeltier.
Allerdings kann man es Knauff abnehmen, da er zwar technisch limitiert ist und auch manchmal viele Fehler macht, aber er gibt zumindestens immer alles.
Denke, Spiel ist zur Halbzeit schon entschieden. Für wen? Egal, wer glaubt schon an RB!?
Seit die 1996 unsere Meisterschaft abgestaubt haben, hab ich die sowas von gefressen.
Allein schon deshalb müssten wir denen die CL versauen.
Es war 1992 ! War trotzdem doof...
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