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Wird Kalimuendo die Eintracht nach kurzen Intermezzo schon wieder verlassen? Foto: IMAGO / Kessler-Sportfotografie

Kalimuendo zu teuer? Eintracht-Star vor Abgang im Sommer!

Egal wie diese Saison ausgeht – die Frankfurter Eintracht steht vor einem großen Umbruch-Sommer. Alles deutet darauf hin. In dieser Saison wurden unübersehbare Fehler bei der Kaderplanung gemacht, beispielsweise die Vakanz im defensiven Mittelfeld nie besetzt. Dazu hat die SGE einen neuen Trainer, der bei der Kaderplanung für die kommende Saison sicherlich ein Wörtchen mit zu reden haben wird und die Frankfurter müssen Transfererlöse erzielen. Sollte das europäische Geschäft verpasst werden, so würde der Umbruch womöglich noch viel größer ausfallen.

Der Gürtel ist eng geschnallt

Wie die „Bild“-Zeitung erfahren haben will, soll allerdings der Wunschtransfer von Arnaud Kalimuendo auf Messers Schneide stehen. Der Stürmer spielte sich mit vier Toren und einem Assist aus 12 Einsätzen schnell in die Startelf der Frankfurter.  Es soll jetzt aber wohl so aussehen, als würden die Hessen den Stürmer schon in der kommenden Transferperiode wieder verlieren. Sportvorstand Markus Krösche hat zwar mit einer Kaufoption alle Zügel in der Hand, aber ob man 27 Millionen Euro wird zahlen können, ist mehr als fraglich. Das ist aber genau die Summe, die beim Leihvertrag des Spielers mit dessen Stammverein Nottingham Forest vereinbart wurde. Es wäre die höchste Ablösesumme, die man in Frankfurt je für einen Spieler zahlte (ausgenommen Hugo Ekitiké, dessen Ablöse aufgrund von Boni auf etwa 31.5 Millionen Euro angestiegen ist). Angesichts der momentanen sportlichen, wie wirtschaftlichen Lage erscheint das Schnüren eines Rekordpakets allerdings unwahrscheinlich.  Ein Blick auf die Bundesligatabelle zeigt nämlich, dass alles daraufhin deutet, dass die Frankfurter im nächsten Jahr maximal in der Conference League werden antreten können. Mit großen Einnahmen ist daher nicht zu rechnen. Frankfurt müsste sich demnach also äußerst strecken, um den 24-Jährigen im Kader zu behalten. Auch eingespielte Summen von etwaigen Spielerverkäufen können nicht wieder eins-zu-eins in neue Zugänge reinvestiert werden.

„Kalimuendo ist sehr an Forest gebunden“

Jetzt hat sich zusätzlich der Leih-Manager von Nottingham Forest, Owen Coyle Jr. gemeldet. Gegenüber der englischsprachigen Zeitung „The Athletic“ sagte er: „Kalimuendo ist sehr an Forest gebunden. Er wird im Sommer  zurückkehren, und wir werden sehen, wo seine Zukunft bei Forest im Kaderplan liegt.“ Diese Aussage zeigt: Auch in Notthingham ist man sich alles andere als sicher, dass der Spieler in Frankfurt bleiben wird. „Kalimuendo hat sich wirklich sehr gut geschlagen“, wird Coyle Jr. weiter zitiert, „Er ist dorthin (Frankfurt, Anm. d. Red.) gegangen, er zeigt gute Leistungen, er schießt Tore. Aber er steht seiner Beziehung zu Forest weiterhin sehr positiv gegenüber. Er spricht regelmäßig mit den anderen Spielern.“ Auch soll Frankfurts Nummer 25 schon vermehrt wieder in Nottingham gewesen sein, um sich Spiele des Teams anzuschauen.

Was diese Aussagen wert sind, wird sich am Ende der Saison zeigen. Vorher wird man in Frankfurt keine Zukunftsentscheidung über Kalimuendo fällen. Noch sind zu viele Variablen im Spiel. Ein Qualifizieren für die Europa League ist, Stand heute, zwar unwahrscheinlich, aber eben auch nicht vollkommen unmöglich. Auch kann es gut sein, dass Krösche noch einmal mit Nottingham an den Verhandlungstisch gehen wird, um die Ablösesumme für Kalimuendo nach unten zu drücken. Klar scheint: Die SGE würde den Spieler wohl gerne halten, aber eben nicht zu jedem Preis.

4 Kommentare

Fallback Avatar 1. stadtwaldadler528 05. April 26, 16:33 Uhr

Nicht überraschend, wenn wir wirklich das internationale Geschäft komplett verpassen dann haben wir ganz andere Sorgen als die Tatsache, ob Kalimuendo kommt oder nicht…

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Fallback Avatar 2. zeugeyeboahs73 05. April 26, 16:50 Uhr

Ich bin wirtschaftstechnisch nicht allzu unbegabt, aber ich verstehe nicht, warum unser Gürtel so eng ist. Da müssen Gelder fließen, die nicht fließen sollten.

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Fallback Avatar 3. aeppler2017 05. April 26, 17:08 Uhr

Am Ende wir doch MK pokern - klar ist das die 27 Mio. zu teuer sind. Denke wenn man Kalimuendo für unter 20 Mio. bekommen sollte, dann wird es realistisch - heißt aber neue Verhandlungen. Darüber hinaus hängt es auch davon ab, was mit Wahi passiert.

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Fallback Avatar 4. dale 05. April 26, 17:46 Uhr Zitat - zeugeyeboahs73 Ich bin wirtschaftstechnisch nicht allzu unbegabt, aber ich verstehe nicht, warum unser Gürtel so eng ist. Da müssen Gelder fließen, die nicht fließen sollten. Path

Ich versteh das ehrlich gesagt auch nicht. Wenn ich sehe was Stuttgart regelmäßig für Leute geholt hat und das obwohl sie 2021 erst wieder aufgestiegen sind… Undav und Demirovic jeweils für über 20 Mio.

Bei uns trotz sportlich längerem Erfolg, scheinen da die finanziellen Dinge anders zu laufen. Wundert mich dann schon…

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