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Jubelt bald Paul Nebel im Trikot von Eintracht Frankfurt? Foto: Imago / Sven Simon

Bericht: Nebel liebäugelt mit Eintracht-Wechsel – neuer Anlauf im Sommer möglich

Seit Albert Riera das Sagen hat, weht bei der Frankfurter Eintracht ein komplett neuer Wind. Der spanische Fußballlehrer, der ein Faible für eine flexible und dominante Spielweise hat, erwartet von seinen Spielern, dass sie mehrere Positionen und Rollen übernehmen können.

Dieses Anforderungsprofil erfüllt Paul Nebel ohne Zweifel. Der Offensivakteur ist auf der Zehn beheimatet, kann aber auch beide Flügelpositionen bekleiden. Das Problem ist nur: Er ist kein Spieler von Eintracht Frankfurt. Nebel steht nach seiner Rückkehr aus Karlsruhe seit Sommer 2024 wieder beim 1. FSV Mainz 05 unter Vertrag. In der vergangenen Saison schaffte er den Durchbruch in der Bundesliga und trug mit zehn Toren sowie sechs Vorlagen zur Conference League-Qualifikation bei. Sogar beim 1:3-Erfolg in Frankfurt schnürte der gebürtige Bad Nauheimer einen Doppelpack. Belohnt wurde der damalige deutsche U21-Nationalspieler für seine beeindruckende Entwicklung mit der Berufung in die A-Nationalmannschaft im Sommer letzten Jahres, ohne jedoch bisher zum Einsatz gekommen zu sein. Die Eintracht signalisierte bereits zu der Zeit Interesse am Deutsch-Iren, ein Wechsel scheiterte jedoch aufgrund eines Vetos von Christian Heidel. Der Sportvorstand der Rheinhessen wollte einen zweiten Abgang zum Ligarivalen vermeiden, nachdem bereits Jonny Burkardt vom Rhein an den Main gewechselt war. In der aktuellen Spielzeit leidet der Spielmacher allerdings unter den schwachen Auftritten seiner Mannschaft. Mit 23 Punkten auf Platz 14 steckt der Conference League-Teilnehmer mitten im Abstiegskampf. Nebel sind in 20 Bundesligaeinsätzen lediglich ein Treffer und ein Assist gelungen. Abgeschreckt hat das die Hessen offenbar aber nicht. Das beidseitige Interesse ist nämlich zu keinem Zeitpunkt erkaltet, es könnte also in Frankfurt zu einer Reunion mit Ex-Kollege Burkardt kommen.

Vertrag bis 2027: Nebel weicht Zukunftsfrage aus

Die „Allgemeine Zeitung“ will erfahren haben, dass Nebels neue Berateragentur Gespräche mit der SGE führt. Der Spieler selbst soll zudem mit einem Wechsel in die Bankenmetropole liebäugeln. „Nach Informationen unserer Redaktion gilt ein Abschied von Paul Nebel im Sommer als wahrscheinlich“, heißt es im Bericht. Nebel wechselte kürzlich seinen Berater, was als klarer Fingerzeig interpretiert werden kann. Im Sommer 2027 läuft der Vertrag des 23-Jährigen aus. Im Interview mit dem „Kicker“ ließ der deutsche Nationalspieler seine Zukunft offen. „Ich habe wirklich ein sehr, sehr gutes Verhältnis zu Niko Bungert und Sportvorstand Christian Heidel. Wir unterhalten uns auf jeden Fall, aber Genaueres kann ich nicht sagen.“ Ein klares Bekenntnis hört sich zwar anders an, doch Nebel versicherte, bis zum 34. Spieltag alles für den Club zu geben, um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. „Mein totaler Fokus gilt den Spielen, die anstehen, um mit dem Verein, in dem ich aufgewachsen bin, in der Bundesliga zu bleiben. Es ist essenziell, dass wir die nächsten Wochen erfolgreich sind, weil mir der Verein wirklich viel bedeutet. Das ist alles, was für mich jetzt zählt. Da können die Leute schreiben, was sie wollen, davon lasse ich mich nicht ablenken.“ 

Wie es dann weitergeht, wird sich in den nächsten zwei Monaten zeigen. Sicher ist: Am längeren Hebel dürfte Mainz um Klubboss Christian Heidel nicht mehr sitzen. Wollen die 05er mit ihrem Spieler einen Transfergewinn erzielen, ist die kommende Sommer-Transferperiode die einzige realistische Möglichkeit. Im Worstcase würde sonst ein ablösefreier Abgang drohen. „Transfermarkt.de“ beziffert Nebels Marktwert auf 18 Millionen Euro. Mainz 05 könnte sich im Sommer auf ein Geldregen freuen und die Eintracht über neue Offensivqualitäten. Also eigentlich eine klassische Win-Win-Situation für alle Parteien.

23 Kommentare

Fallback Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 25 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 1. eldelabeha 07. März 26, 11:08 Uhr

Hm, weiß nicht so recht, was ich von einem Transfer halten würde.
Hatte ein sehr starke letzte Saison in einer starken Mainzer Mannschaft, diese Saison völlig wirkungslos bei schwachen Mainzern, dazu zweimal mit glatt rot vom Platz geflogen.
Und eigentlich sind wir im OM mit Uzun, Götze, Chaibi und Love kurz- und mittelfristig auch gut aufgestellt.
Da ist der Bedarf an anderer Stelle doch deutlich größer.

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Fallback Avatar 2. Sammy94 07. März 26, 11:28 Uhr

Uzun, Götze??? Genau mein Humor...

Nebel wäre einer, er ist jünger als Uzun könnte in die Rolle von Götze, der wohl in die USA abwandern will, einnehmen...

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Fallback Avatar 3. Liederbacher Adler 07. März 26, 11:37 Uhr

Älter als Uzun...ist 23...

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Avatar 4. la bestia blanca 07. März 26, 11:45 Uhr

Mit welchen Geld? Glaubt man den Kicker Artikel, ist unsere Eintracht „mal wieder“ auf Transferüberschüsse im Bereich der 60-70Mio. Marke angewiesen, bevor man investieren kann. Gefühlt müssen wir jetzt jedes Jahr Transfer-Überschüsse erwirtschaften, um keine roten Zahlen zu schreiben und das trotz Omar und Eki Millionen samt CL Einnahmen der letzten 24 Monate. Dazu kommen weitere europäische Wettbewerbseinnahen in den letzten Jahren.
Ich stelle mir ernsthaft die Frage, wie es die anderen Vereine schaffen zu überleben, welche weitaus keine Verkäufe der Größenordnung im „Eintracht“ Stil hatten und dennoch schwarze Zahlen schreiben.
Das wir „erneut“ mit satten Minus rauskommen, muss weitaus größere Gründe haben, den Transfers auf der Einkaufsseite jenseits der 20Mio. Marke haben wir erst vier Mal gehabt in unsere Geschichte. Und dann frage ich mich auch, wie steht es um uns, wenn wir 2-3 Jahre im BL Mittelfeld ohne europäischen Wettbewerb abschließen? Komplettausverkauf?
Aktuell fühlt es sich wie ein Zusteuern der Schalke Verhältnisse der 2010er Jahre an, als sie sich völlig mit den Umsatz verkalkuliert haben, als der sportliche Erfolg plötzlich ausblieb.

@Redaktion: Könntet ihr dazu einen ausführlichen Artikel verfassen, der die aktuelle Lage etwas tiefgründiger erläutert und einen finanziellen Ausblick bei sportlichen Mittelmaß macht?
Das wäre klasse :-)

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Avatar 5. 1899international 07. März 26, 11:56 Uhr Zitat - Sammy94 Uzun, Götze??? Genau mein Humor... Nebel wäre einer, er ist jünger als Uzun könnte in die Rolle von Götze, der wohl in die USA abwandern will, einnehmen... Path

Paul Nebel ist 23
Can Uzun ist 20

Für mich ist die Frage auch, ob Uzun gehalten werden kann, was ich ihm wünsche und was ihm, glaube ich, guttun würde, oder ob wir Ihnen verkaufen (müssen).
Ich finde Paul Nebel richtig gut, vor allem in der letzten Saison hat er mich sehr überzeugt und da insbesondere im Spiel gegen uns.
Auf die aktuelle Verfassung bei ihm gebe ich nicht ganz so viel. Die Performance der Mannschaft hat immer auch einen Einfluss auf einzelne Spieler. Man schaue sich mal unsere Mannschaft in den letzten Monaten an. Da haben auch einige Spieler, die eigentlich top sind, keine gute Leistung gebracht.

Wenn Uzun geht, brauchen wir meiner Meinung nach dringend jemanden im offensiven im Mittelfeld. Götze halte ich für nicht mehr ausreichend, höchstens,als Backup.

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Avatar 6. 1899international 07. März 26, 11:58 Uhr Zitat - la bestia blanca Mit welchen Geld? Glaubt man den Kicker Artikel, ist unsere Eintracht „mal wieder“ auf Transferüberschüsse im Bereich der 60-70Mio. Marke angewiesen, bevor man investieren kann. Gefühlt müssen wir jetzt jedes Jahr Transfer-Überschüsse erwirtschaften, um keine roten Zahlen zu schreiben und das trotz Omar und Eki Millionen samt CL Einnahmen der letzten 24 Monate. Dazu kommen weitere europäische Wettbewerbseinnahen in den letzten Jahren. Ich stelle mir ernsthaft die Frage, wie es die anderen Vereine schaffen zu überleben, welche weitaus keine Verkäufe der Größenordnung im „Eintracht“ Stil hatten und dennoch schwarze Zahlen schreiben. Das wir „erneut“ mit satten Minus rauskommen, muss weitaus größere Gründe haben, den Transfers auf der Einkaufsseite jenseits der 20Mio. Marke haben wir erst vier Mal gehabt in unsere Geschichte. Und dann frage ich mich auch, wie steht es um uns, wenn wir 2-3 Jahre im BL Mittelfeld ohne europäischen Wettbewerb abschließen? Komplettausverkauf? Aktuell fühlt es sich wie ein Zusteuern der Schalke Verhältnisse der 2010er Jahre an, als sie sich völlig mit den Umsatz verkalkuliert haben, als der sportliche Erfolg plötzlich ausblieb. @Redaktion: Könntet ihr dazu einen ausführlichen Artikel verfassen, der die aktuelle Lage etwas tiefgründiger erläutert und einen finanziellen Ausblick bei sportlichen Mittelmaß macht? Das wäre klasse :-) Path

Sehe ich auch so. Nebel kann auch aus finanzieller Hinsicht nur dann kommen, wenn Uzun verkauft wird.

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Fallback Avatar 7. frankfurter jung 07. März 26, 12:42 Uhr

Das Interesse an Paul Nebel besteht ja schon länger und hat meines Wissens auch nicht nachgelassen. Ich persönlich meine, dass ihn Eintracht noch deutlich besser machen könnte. Junger Spieler, auch im Hinblick auf kommende Abgänge, wäre er eine gute Option für die Zukunft. Gehalts- und ablösemäßig nicht die übermäßig große Herausforderung. Allerdings, bei der doch überraschenden Finanzlage Eintrachts bleiben viele Fragezeichen für die nächste Saison. Immerhin, was Vorstandsgehälter und Spielergehälter betrifft, sind wir schon Champions-League.

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Avatar 8. sgesince73 07. März 26, 12:49 Uhr

Toller Kicker mit Einsatz ohne Ende. Her damit. Das finanzielle dürfte kein Problem sein da auch in der nächsten Saison die nächsten Tranchen der Veräufe von Ekitike und Marmoush fällig werden. Die wurden ja nicht auf einmal bezahlt.

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Fallback Avatar 9. deraldesack 07. März 26, 13:23 Uhr

Nebel ist einer aus der Region.
Und ein Spieler wie Burkardt, Doan oder Knauff, den wir auch zukünftig halten können.
Gehaltsmässig liegen wir bei den Topspielern bei 3,5 Mio.
Die jungen kriegen zwischen 500.000 ( Collins) bis max 2,2 Mio Brown. Im Schnitt ungefähr 2 Mio. Wo wir uns im Bereich VfB Stuttgart Bewegen.
Bayer Durchschnitt 4,5 Mio, Dosen 4,5 Mio und BvB 5,5 Mio, Bayern 12 Mio.
Also Europaleague Niveau, beiweitem keine Championsleague.
Wären wir diese Saison in der EL und nicht in der CL gewesen, hätten wir auch kein Minus. Den damit wir bei den Spielerverpflichtungen konkurrieren können, bezahlen wir viele Erfolgsprämien.
Und ja, wollen wir weiter so schnell wachsen, brauchen wir Europa und Spielerverkäufe.

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Fallback Avatar 10. culo blanco 07. März 26, 14:39 Uhr Zitat - la bestia blanca Mit welchen Geld? Glaubt man den Kicker Artikel, ist unsere Eintracht „mal wieder“ auf Transferüberschüsse im Bereich der 60-70Mio. Marke angewiesen, bevor man investieren kann. Gefühlt müssen wir jetzt jedes Jahr Transfer-Überschüsse erwirtschaften, um keine roten Zahlen zu schreiben und das trotz Omar und Eki Millionen samt CL Einnahmen der letzten 24 Monate. Dazu kommen weitere europäische Wettbewerbseinnahen in den letzten Jahren. Ich stelle mir ernsthaft die Frage, wie es die anderen Vereine schaffen zu überleben, welche weitaus keine Verkäufe der Größenordnung im „Eintracht“ Stil hatten und dennoch schwarze Zahlen schreiben. Das wir „erneut“ mit satten Minus rauskommen, muss weitaus größere Gründe haben, den Transfers auf der Einkaufsseite jenseits der 20Mio. Marke haben wir erst vier Mal gehabt in unsere Geschichte. Und dann frage ich mich auch, wie steht es um uns, wenn wir 2-3 Jahre im BL Mittelfeld ohne europäischen Wettbewerb abschließen? Komplettausverkauf? Aktuell fühlt es sich wie ein Zusteuern der Schalke Verhältnisse der 2010er Jahre an, als sie sich völlig mit den Umsatz verkalkuliert haben, als der sportliche Erfolg plötzlich ausblieb. @Redaktion: Könntet ihr dazu einen ausführlichen Artikel verfassen, der die aktuelle Lage etwas tiefgründiger erläutert und einen finanziellen Ausblick bei sportlichen Mittelmaß macht? Das wäre klasse :-) Path

Das wurde doch inzwischen hoch und runter diskutiert.
1. Die Ausgabenseite ist hoch. Warum - weil wir hohe Prämien zahlen müssen und auch die Gehälter steigen, sonst kommen die Spieler gar nicht. Berater kosten ein Schweinegeld, schau dir mal den Ekitike-Transfer an.
2. Das Geld wird in die Mannschaft reinvestiert, Kaderwert ca. 400m. Das ist ein Riesenunterschied zu z. B. Gladbach, die in den letzten Jahren 200m da verloren haben.
3. Wenn du uns mit den anderen Mannschaften im MF der BuLi vergleichen willst, musst du nur schauen, wo deren beste Spieler hingehen (Doan, Johnny)
4. Steine - vor gar nicht allzu langer Zeit hatten wir eine absurd hohe Stadionmiete und quasi keine Infrastruktur, kostet alles, ist dann aber da.
Klar gibt es Kritikfelder (Vorstandsgehälter, Jugendspieler integrieren, CL-Performance etc) aber von Schalke oder Hamburg sind wir weit entfernt, schau dir mal eine Kaderwert-Tabelle an, da siehst du, wie riesig die Abstände da sind.

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Fallback Avatar 11. Muetzelchen 07. März 26, 14:47 Uhr Zitat - la bestia blanca Mit welchen Geld? Glaubt man den Kicker Artikel, ist unsere Eintracht „mal wieder“ auf Transferüberschüsse im Bereich der 60-70Mio. Marke angewiesen, bevor man investieren kann. Gefühlt müssen wir jetzt jedes Jahr Transfer-Überschüsse erwirtschaften, um keine roten Zahlen zu schreiben und das trotz Omar und Eki Millionen samt CL Einnahmen der letzten 24 Monate. Dazu kommen weitere europäische Wettbewerbseinnahen in den letzten Jahren. Ich stelle mir ernsthaft die Frage, wie es die anderen Vereine schaffen zu überleben, welche weitaus keine Verkäufe der Größenordnung im „Eintracht“ Stil hatten und dennoch schwarze Zahlen schreiben. Das wir „erneut“ mit satten Minus rauskommen, muss weitaus größere Gründe haben, den Transfers auf der Einkaufsseite jenseits der 20Mio. Marke haben wir erst vier Mal gehabt in unsere Geschichte. Und dann frage ich mich auch, wie steht es um uns, wenn wir 2-3 Jahre im BL Mittelfeld ohne europäischen Wettbewerb abschließen? Komplettausverkauf? Aktuell fühlt es sich wie ein Zusteuern der Schalke Verhältnisse der 2010er Jahre an, als sie sich völlig mit den Umsatz verkalkuliert haben, als der sportliche Erfolg plötzlich ausblieb. @Redaktion: Könntet ihr dazu einen ausführlichen Artikel verfassen, der die aktuelle Lage etwas tiefgründiger erläutert und einen finanziellen Ausblick bei sportlichen Mittelmaß macht? Das wäre klasse :-) Path

Dieser Kommentar trifft es auf dem Punkt genau. Der Artikel im Kicker hat mich wütend gemacht und zugleich bin ich auch sehr enttäuscht, weil der Vorstand der Eintracht wohl aus aus den Fehlern der Vergangenheit, so ne Art von Amnesie entwickelt hat. Es wäre auch wünschenswert, näheres über das gesamte finanzielle Konstrukt der Eintracht mehr zu erfahren. Alleine diese Textstelle, dass die Bilanzbelastung durch zwei Forderungsabtretungen gemildert wurde und Eintracht Frankfurt zwei Zahlungen des Stadionsponsors Deutsche Bank an die Oldenburgische Landesbank abgetreten hat und so 27,75 Millionen Euro zusätzliche Liquidität zu erhalten, macht mich fassungslos. Ich liebe meine Eintracht...aber das erinnert mich sehr an Octagon und der Agentur ISPR in den 2000er Jahre

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Avatar 12. la bestia blanca 07. März 26, 16:06 Uhr

@culo blanco

Nein ist es nicht. Meiner Auffassung nach, sind viele offene Fragen, auf die nicht eingegangen wird wie zum Beispiel:

1. wie wurden die Verkäufe von Tuta, Kevin und Igor verrechnet? Schließlich flossen hier auch weit mehr als 25Mios. Dazu kommen die Erlöse von Omar und Eki in Höhe 160Mios. Wie hoch sind die exakten Ausgaben in Form von Kaderfinanzierung, Transfers, Infrastruktur, Staff, Stadionmiete und Vorstand?

Wie hoch waren die diesjährigen CL Einnahmen im Vergleich zu den Ausgaben, wie Reisekosten, Hotels und Verpflegung des gesamten Staffs?

2. Wie wird die im Mai 2025 umgesetzte Kapitalerhöhung in Höhe von 25Mios. bilanziert?

3. wie ist die Eintracht finanziell in den nächsten 2-3 Jahren aufgestellt? Wie hoch müssen die Transferüberschüsse sein, wenn die Eintracht die nächsten Jahre das internationale Geschäft verfehlt?

4. welcher sportlicher Erfolg muss vorausgesetzt oder erreicht werden, um die aktuellen Kaderkosten tragen zu können, ohne dabei einen roten Bilanzabschluss zu erreichen?

Ich finde diese Fragen mehr als berechtigt.

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Fallback Avatar 13. frankfurter jung 07. März 26, 16:16 Uhr Zitat - la bestia blanca @culo blanco Nein ist es nicht. Meiner Auffassung nach, sind viele offene Fragen, auf die nicht eingegangen wird wie zum Beispiel: 1. wie wurden die Verkäufe von Tuta, Kevin und Igor verrechnet? Schließlich flossen hier auch weit mehr als 25Mios. Dazu kommen die Erlöse von Omar und Eki in Höhe 160Mios. Wie hoch sind die exakten Ausgaben in Form von Kaderfinanzierung, Transfers, Infrastruktur, Staff, Stadionmiete und Vorstand? Wie hoch waren die diesjährigen CL Einnahmen im Vergleich zu den Ausgaben, wie Reisekosten, Hotels und Verpflegung des gesamten Staffs? 2. Wie wird die im Mai 2025 umgesetzte Kapitalerhöhung in Höhe von 25Mios. bilanziert? 3. wie ist die Eintracht finanziell in den nächsten 2-3 Jahren aufgestellt? Wie hoch müssen die Transferüberschüsse sein, wenn die Eintracht die nächsten Jahre das internationale Geschäft verfehlt? 4. welcher sportlicher Erfolg muss vorausgesetzt oder erreicht werden, um die aktuellen Kaderkosten tragen zu können, ohne dabei einen roten Bilanzabschluss zu erreichen? Ich finde diese Fragen mehr als berechtigt. Path

Absolut sind diese Fragen berechtigt.
Konkrete Antworten sind dienlich, das würde Transparenz und Nachvollziehbarkeit herstellen, wiederholte Pauschalbehauptungen eher nicht.

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Fallback Avatar 14. Muetzelchen 07. März 26, 17:55 Uhr

Etwas schlauer bin ich geworden, was zumindestens die Kostenlage betrifft. Hier findet ihr die Finanzen und auch die Gehälter und Verträge, die von Capology durch öffentlich zugängliche Informationen aus Nachrichtenberichten und mit einem eigenen Algorithmus berechnet werden. Diese Zahlen dienen wohl nur als ein Richtwert und lassen natürlich auch viel Spielraum für Spekulationen. Gerade aus diesen Grund, wäre mehr Transparenz vom Vorstand wünschenswert.

https://www.capology.com/verein/eintracht-frankfurt/finanzen/
https://www.capology.com/verein/eintracht-frankfurt/gehalter/

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Fallback Avatar 15. deraldesack 07. März 26, 18:01 Uhr

Wer will kann es mal lesen.
Vielleicht hilft es manchem hier im Forum.
Vielleicht auch nicht.
https://profis.eintracht.de/news/die-finanzdaten-2024-25-172832

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 100 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. Der User ist ein Dauersupporter und drückt seine Wertschätzung gegenüber SGE4EVER.de durch einen monatlichen oder jährlichen Betrag aus - der Bembel ist also stets gefüllt - Prost! 16. Fozzi 07. März 26, 18:03 Uhr Zitat - la bestia blanca @culo blanco Nein ist es nicht. Meiner Auffassung nach, sind viele offene Fragen, auf die nicht eingegangen wird wie zum Beispiel: 1. wie wurden die Verkäufe von Tuta, Kevin und Igor verrechnet? Schließlich flossen hier auch weit mehr als 25Mios. Dazu kommen die Erlöse von Omar und Eki in Höhe 160Mios. Wie hoch sind die exakten Ausgaben in Form von Kaderfinanzierung, Transfers, Infrastruktur, Staff, Stadionmiete und Vorstand? Wie hoch waren die diesjährigen CL Einnahmen im Vergleich zu den Ausgaben, wie Reisekosten, Hotels und Verpflegung des gesamten Staffs? 2. Wie wird die im Mai 2025 umgesetzte Kapitalerhöhung in Höhe von 25Mios. bilanziert? 3. wie ist die Eintracht finanziell in den nächsten 2-3 Jahren aufgestellt? Wie hoch müssen die Transferüberschüsse sein, wenn die Eintracht die nächsten Jahre das internationale Geschäft verfehlt? 4. welcher sportlicher Erfolg muss vorausgesetzt oder erreicht werden, um die aktuellen Kaderkosten tragen zu können, ohne dabei einen roten Bilanzabschluss zu erreichen? Ich finde diese Fragen mehr als berechtigt. Path

"Ich finde diese Fragen mehr als berechtigt."

Ich auch. Und ich hoffe und bin überzeugt, dass unser kompetenter Aufsichtsrat genau solche Fragen stellt und auch prüft. Die Finanzkompetenz sollte da sein!

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Fallback Avatar 17. Sammy94 07. März 26, 18:04 Uhr

wenn wir trotz CL-Einnahmen trotzdem ohne weiteres 60-70 Mio zusätzlich brauchen, trotz Transfereinnahmen von von 1/3 von Marmoush und Etikité, dann könnte ihr mir doch bestimmt erklären wie hoch dieses Delta nächste Saison wird wenn die CL verfehlt wird ???

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Fallback Avatar 18. Weltenlenker 07. März 26, 21:35 Uhr

Wenn Kalimuendo bein uns fix ist, können sie von mir aus auch Nebel holen, oder Wahi gen Nebel tauschen. 😉

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Fallback Avatar 19. einesgehtnochrein 07. März 26, 23:45 Uhr Zitat - la bestia blanca @culo blanco Nein ist es nicht. Meiner Auffassung nach, sind viele offene Fragen, auf die nicht eingegangen wird wie zum Beispiel: 1. wie wurden die Verkäufe von Tuta, Kevin und Igor verrechnet? Schließlich flossen hier auch weit mehr als 25Mios. Dazu kommen die Erlöse von Omar und Eki in Höhe 160Mios. Wie hoch sind die exakten Ausgaben in Form von Kaderfinanzierung, Transfers, Infrastruktur, Staff, Stadionmiete und Vorstand? Wie hoch waren die diesjährigen CL Einnahmen im Vergleich zu den Ausgaben, wie Reisekosten, Hotels und Verpflegung des gesamten Staffs? 2. Wie wird die im Mai 2025 umgesetzte Kapitalerhöhung in Höhe von 25Mios. bilanziert? 3. wie ist die Eintracht finanziell in den nächsten 2-3 Jahren aufgestellt? Wie hoch müssen die Transferüberschüsse sein, wenn die Eintracht die nächsten Jahre das internationale Geschäft verfehlt? 4. welcher sportlicher Erfolg muss vorausgesetzt oder erreicht werden, um die aktuellen Kaderkosten tragen zu können, ohne dabei einen roten Bilanzabschluss zu erreichen? Ich finde diese Fragen mehr als berechtigt. Path

Bei Spielerverkäufen wird das immaterielle Vermögen des Unternehmens gemindert, d.h. Einkaufspreis minus bereits erfolgter Abschreibungen. Die Ablösesumme, welche die Eintracht erhält, wird abzüglich sämtlicher Kosten für Berater, Steuer, etc. sofort und in voller Summe in den Gewinn gebucht. Eine Amortisierung über mehrere Jahre ist laut deutschem Handelsgesetzbuch nicht zulässig. Wenn ein Spieler hingegen gekauft wird und hierfür eine Ablösesumme vereinbart wurde, kann dieser Betrag linear über die Vertragslaufzeit als Aufwand angesetzt werden.

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 100 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. Der User ist ein Dauersupporter und drückt seine Wertschätzung gegenüber SGE4EVER.de durch einen monatlichen oder jährlichen Betrag aus - der Bembel ist also stets gefüllt - Prost! 20. Fozzi 08. März 26, 05:01 Uhr

Paul Nebel: sehe ich wirklich gerne kicken, finde ich aber völlig überbewertet. 24 Mio, 18 Mio ... wie kommt man auf so Zahlen?
Für mich auf den Außen nicht besser als Knauff und Zentral nicht der, der uns in die EL führt. Wenn ich sehe, dass ein Rocco Reitz den gleichen Marktwert haben soll, finde ich das erstaunlich!

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Fallback Avatar 21. braumerganedruebberedde 08. März 26, 07:11 Uhr

Da wird viel Lärm um nix gemacht, dauerhaft von außen irgendwelche Drohszenarien aufgemalt.
Vielleicht sollte sich der ein oder andere mal die Bilanzkennzahlen vom letzten Jahr anschauen, inkl. Erklärung.
https://tv.eintracht.de/video/julien-zamberk-ueber-die-aktuellen-finanzkennzahlen-172853
Auf der Grundlage kamma dann detailliert die Problemstelle aufführen, die man sieht..und das dann diskutieren.
Und nicht alle möglichen Themen wild rumwerfen.
Kaum ist der neue Trainer da, und es sportlich läuft, werden andere Baustellen gesucht.
Das ist ja okay, vielleicht wurde es zuletzt n bissi still um die SGE.
Und dennoch sollten wir bei Finanzthemen sachlich bleiben. Viele Daten liegen ja offen im 'Unternehmensregister'.
Doch was ich da bisher so medial las, war von Leuten geschrieben, die nicht unbedingt den Wirtschaftsteil verstehen. Da war nix seriöses dabei.
Da wird geschrieben, dass die erhöhten Personalkosten Schuld seien, dass es Verluste gab/gibt.
Hier wurde ja schon bemerkt, wie niedrig bei uns die Personalkosten im Vergleich zu den Top-Vereinen der BL sind. Damit kann man das Buch direkt schließen.
Die SGE ist nicht gewachsen, weil wir jedes Jahr Gewinne verzeichneten. Ne, da gibts mal ein Jahr mit nem fetten Gewinn und dann 2-3 Jahre mit +/- 0.
Ansonsten wird das reinvestiert. Das Ziel ist meist ein kleiner Gewinn, allein steuerlich bedingt. Wenn daraus ein kleiner Verlust wird, isses auch net wild.

Bei Dahoud und Chandler laufen die Verträge aus, das allein sind schon 4 Mio€. Batshuayi, Wahi, Ebimbe, Nkounkou, Smolcic, Ngankam, Simoni und vielleicht auch Lisztes ham wohl keine Zukunft. Da nehmen wir wohl 25-30 Mio ein. Allein damit können wir uns Kalimuendo locker leisten, denn die Gehälter der Spieler werden wir uns ja (größtenteils) auch sparen.
Und dann werden wohl wieder 60-80 Mio für Brown, Uzun oder Chaïbi kassiert.
Viel Lärm um nix!

Die einzige Kritik, die ich nachvollziehen kann, sind die Gehälter in der Führungsetage. Mehr als 1,5 Mio pro Nase sollte ein Top-Mann m.E. bei der SGE nicht kosten. Watzke kriegt 2,4 beim BVB. Und wenn einem Hellmann oder Krösche das dann zu wenig ist, müsste man sich vielleicht anderweitig nach Ersatz umsehen.
Ab einer gewissen Gehaltsforderung von Trainern lässt man die ja auch lieber ziehen. Und auch die sind ersetzbar, warum sollte das bei nem Vorstandsmitglied anders sein?
Diese Diskussion könnte man m.E. durchaus mal führen. Denn die Gehälter in dieser Etage stiegen prozentual gefühlt mehr als der Durchschnitt der Spieler.

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Avatar 22. la bestia blanca 08. März 26, 09:03 Uhr Zitat - braumerganedruebberedde Da wird viel Lärm um nix gemacht, dauerhaft von außen irgendwelche Drohszenarien aufgemalt. Vielleicht sollte sich der ein oder andere mal die Bilanzkennzahlen vom letzten Jahr anschauen, inkl. Erklärung. https://tv.eintracht.de/video/julien-zamberk-ueber-die-aktuellen-finanzkennzahlen-172853 Auf der Grundlage kamma dann detailliert die Problemstelle aufführen, die man sieht..und das dann diskutieren. Und nicht alle möglichen Themen wild rumwerfen. Kaum ist der neue Trainer da, und es sportlich läuft, werden andere Baustellen gesucht. Das ist ja okay, vielleicht wurde es zuletzt n bissi still um die SGE. Und dennoch sollten wir bei Finanzthemen sachlich bleiben. Viele Daten liegen ja offen im 'Unternehmensregister'. Doch was ich da bisher so medial las, war von Leuten geschrieben, die nicht unbedingt den Wirtschaftsteil verstehen. Da war nix seriöses dabei. Da wird geschrieben, dass die erhöhten Personalkosten Schuld seien, dass es Verluste gab/gibt. Hier wurde ja schon bemerkt, wie niedrig bei uns die Personalkosten im Vergleich zu den Top-Vereinen der BL sind. Damit kann man das Buch direkt schließen. Die SGE ist nicht gewachsen, weil wir jedes Jahr Gewinne verzeichneten. Ne, da gibts mal ein Jahr mit nem fetten Gewinn und dann 2-3 Jahre mit +/- 0. Ansonsten wird das reinvestiert. Das Ziel ist meist ein kleiner Gewinn, allein steuerlich bedingt. Wenn daraus ein kleiner Verlust wird, isses auch net wild. Bei Dahoud und Chandler laufen die Verträge aus, das allein sind schon 4 Mio€. Batshuayi, Wahi, Ebimbe, Nkounkou, Smolcic, Ngankam, Simoni und vielleicht auch Lisztes ham wohl keine Zukunft. Da nehmen wir wohl 25-30 Mio ein. Allein damit können wir uns Kalimuendo locker leisten, denn die Gehälter der Spieler werden wir uns ja (größtenteils) auch sparen. Und dann werden wohl wieder 60-80 Mio für Brown, Uzun oder Chaïbi kassiert. Viel Lärm um nix! Die einzige Kritik, die ich nachvollziehen kann, sind die Gehälter in der Führungsetage. Mehr als 1,5 Mio pro Nase sollte ein Top-Mann m.E. bei der SGE nicht kosten. Watzke kriegt 2,4 beim BVB. Und wenn einem Hellmann oder Krösche das dann zu wenig ist, müsste man sich vielleicht anderweitig nach Ersatz umsehen. Ab einer gewissen Gehaltsforderung von Trainern lässt man die ja auch lieber ziehen. Und auch die sind ersetzbar, warum sollte das bei nem Vorstandsmitglied anders sein? Diese Diskussion könnte man m.E. durchaus mal führen. Denn die Gehälter in dieser Etage stiegen prozentual gefühlt mehr als der Durchschnitt der Spieler. Path

@ deraldesack
@ braumerganedruebberedde

Danke die die Links. Ich kannte die Bilanzdaten bereits und muss weiterhin sagen, das diese nur bedingt meine Fragen beantworten. Außerdem werden fertige Zahlen präsentiert, ohne dabei in die Tiefe der Entstehung einzugehen.

Als Beispiel nehme ich die Ausschüttung der Erfolgsprämien. Hier wird laut unserem Finanzvorstand präsentiert, dass Vor allem der Personalaufwand um 25,4 Prozent auf 177,3 Millionen Euro anstieg! insbesondere aufgrund der Ausschüttung von vertraglich vereinbarten Prämien für das Erreichen des „Viertelfinals der UEFA Europa League sowie der Qualifikation für die UEFA Champions League über den dritten Tabellenplatz der Bundesliga“.

Das sind umgerechnet 42,4Mio. Euro mehr Ausgaben. Gegenübergerechnet mit den Einnahmen aus dem Wettbewerben, welche sich ca. um die 50 Mios. belaufen, mit Berücksichtigung der Ausgaben im Bereich der Reise-, Verpflegung und Hotelkosten, sind die Ausgaben höher als die Einnahmen.
Da muss man auch mal die Frage stellen, ob die Prämien zu hoch ausgelegt waren, sodass die Eintracht dadurch kaum Einnahmen durch die Wettbewerbe EL und CL hatte.
Des Weiteren frage ich mich, ob die Gehälter dem Wettbewerb angepasst werden? Schließlich laufen wir die Gefahr, uns dieses Jahr für gar keinen Europäischen Wettbewerb zu qualifizieren?!

Daher meine Frage, wie sind wir finanziell für die nächsten 2-3 Jahren aufgestellt? Diese Frage ist wichtig, damit die Eintracht nicht irgendwann Schalkes oder HSV Verhältnisse nach Ausbleiben des sportlichen Erfolges zu spüren bekommt.

Das kann ich nirgendwo nachlesen, und diesen Masterplan bzw. Kalkulation muss es geben.

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Fallback Avatar 23. Meintracht 08. März 26, 09:06 Uhr

Bei Dahoud und Chandler laufen die Verträge aus, das allein sind schon 4 Mio€. Batshuayi, Wahi, Ebimbe, Nkounkou, Smolcic, Ngankam, Simoni und vielleicht auch Lisztes ham wohl keine Zukunft. (Zitat oben)

Welch aufgeblähter Kader mit Spielern ohne jede Perspektive bei uns, aber wo und zu welchen Gehältern???

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