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Nnamdi Collins ist heiß begehrt. Foto: Imago / IPA Photo

Tauziehen um Collins: Eintracht legt Preisschild fest

Die Frankfurter Eintracht muss auch im kommenden Sommer mit Abgängen wichtiger Größen rechnen. Markus Krösche hat bereits in der Vergangenheit mehrmals betont, dass der Club auf Erlöse angewiesen ist. Bei Nene Brown gehen die Vereinsbosse dem Vernehmen nach inzwischen zu 100 Prozent von einem Wechsel aus, Spitzenclubs wie Real Madrid und Manchester United buhlen um den Senkrechtstarter. Auch bei Can Uzun könnten sich bald die Wege trennen, der türkische Nationalspieler steht in der Gunst diverser Premier League-Teams.

Halb-England jagt Collins

Auf die Insel könnte es neuerdings auch Nnamdi Collins ziehen. Laut einem Bericht des Portals „Teamtalk“ hat die halbe Premier League den deutschen U21-Nationalspieler ins Auge gefasst. Demnach beobachten die Vereine FC Arsenal, FC Liverpool, und Manchester City den Frankfurter. Zudem sollen sich Newcastle United, Brighton & Hove Albion, und der FC Brentford Informationen über Collins eingeholt haben. Der Defensivakteur der Hessen wechselte im Sommer 2023 von der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund an den Main und etablierte sich prompt zum wichtigen Stammspieler. Laut verschiedenen Medienberichten lag die Ablöse im Bereich von 700.000 bis einer Million Euro. 60 Pflichtspiele absolvierte der gebürtige Düsseldorfer bisher für die SGE und steuerte dabei zwei Treffer sowie zwei Vorlagen bei. Auch wenn Collins seit seinem denkbar unglücklichen Debüt für die deutsche A-Nationalmannschaft Anfang September in seiner Entwicklung stagniert und deswegen in dieser Saison deutlich unregelmäßiger in der Startelf steht, konnte sich der flexible Verteidiger zumindest unter Neu-Trainer Albert Riera wieder auf den richtigen Weg bringen. Beim 3:0-Heimerfolg gegen Borussia Mönchengladbach legte Collins nach Einwechslung in der Halbzeit einen starken Auftritt hin. Zuletzt in München stand er über das gesamte Spiel auf dem Feld und zeigte eine solide Leistung.

Traum von Premier League: SGE verkaufsbereit

Die Clubs von der Insel sind jedenfalls nicht abgeschreckt, ganz im Gegenteil: Offenbar sind sie vom Potenzial des Eintracht-Verteidigers angetan. „Teamtalk“ zufolge sind sie von Collins Spielerprofil, d. h. von seiner Physis, seinem Gardemaß von 1,91 m und seiner hohen Geschwindigkeit beeindruckt. Zudem macht ihm die taktische Flexibilität so attraktiv. Collins kann sowohl zentral als auch auf der rechten Seite verteidigen. Bis 2030 ist der 22-Jährige vertraglich in Frankfurt gebunden. Eine Ausstiegsklausel ist nicht vorhanden. Collins selber macht keinen Hehl daraus, dass er schon lange mit einem Wechsel nach England kokettiert. „Ich finde die Premier League einfach auch super, speziell den FC Liverpool. Man sollte sich immer hohe Ziele setzen, dafür haben wir alle mit dem Fußball angefangen“, sagte das ehemalige BVB-Juwel im vergangenen September. Die Eintracht würde scheinbar ihrem Spieler keine Steine in den Weg legen und dem Wunsch nachkommen. „Absolut Fußball“ will erfahren haben, dass sich die Hessen bei einer Summe von 35 bis 40 Millionen Euro gesprächsbereit zeigen würden. „Transfermarkt.de“ beziffert Collins‘ Marktwert auf 15 Millionen Euro. Wie sich der Abwehrspieler entscheidet und wie konkret das Interesse von der Insel wird, werden die kommenden Monate zeigen. Bis dahin wird Collins definitiv noch das Trikot der Adler tragen und einige oder viele Spiele bestreiten. Schafft es Collins, sich mit starken Leistungen wieder ins Rampenlicht zu spielen und so sich unverzichtbar zu machen, ist es möglich, dass die SGE ungern den Youngster abgeben möchte. Die Frankfurter sind ohnehin im Abwehrzentrum auf Kante genäht. Ein Collins-Verkauf würde die Lage verschlimmern.

14 Kommentare

Fallback Avatar 1. abundzu 27. Februar 26, 18:21 Uhr

Collins ist ne Maschine und passt sehr gut zum englischen Fußball.
Mit den Ablösen kann Albert dann gerne für nächste Saison die Mannschaft zusammenstellen, die zu seinem Fußball passt

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Avatar 2. mandy oeller 27. Februar 26, 18:41 Uhr

Freut mich irgendwie für ihn! Wenn man sieht, wie er teilweise in Deutschland besprochen wird, hat man das Gefühl, er sei ein Kreisligakicker. Gerade nach Nagelsmanns unnötiger Demontage. Hoffe trotzdem, dass er bleibt. Cooler Typ, noch viel Potential.

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Avatar 3. Hooliganverachter 27. Februar 26, 18:44 Uhr

Tauziehen um Collins 😂😂😂

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Fallback Avatar 4. capullus 27. Februar 26, 18:57 Uhr

Gerade unsere jungen Spieler werden nicht zu halten sein, wenn ein Angebot hereinflattert, in dem eine fette Ablösesumme geboten wird.

Die Eintracht fährt ja mittlerweile zweigleisig und hat ältere Spieler verpflichtet, die sie mit größerer Wahrscheinlichkeit über mehrere Jahre halten wird und die den Stamm der Mannschaft bilden: Götze, Burkhardt, Koch, Theate, Christensen sind verpflichtet worden, um den Stamm der Mannschaft zu bilden.

Deshalb wird auch ein Uzun nicht zu halten sein, wenn die Ablösesumme stimmt, zumal dieser dann von sich aus auch wechseln möchte, denn er wird sein Einkommen bei dem neuen Verein vervielfachen.
Auch Collins konnte durchaus für englische Vereine interessant sein, allerdings nicht für Spitzenverein und auch nicht für 60.000.000+.

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Fallback Avatar 5. mainesge 27. Februar 26, 19:23 Uhr

Ah, da ist es endlich wieder, das Preisschild 😂 aber klar, wenn es ne hohe Nachfrage gibt, kann man schon sagen was man will

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 25 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 6. SGE74 27. Februar 26, 19:32 Uhr

Preisschild? Ich kann das Wort im Zusammenhang mit Fußball nicht mehr hören.

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Fallback Avatar 7. adelaar 27. Februar 26, 20:42 Uhr

Für 40 Mio rudere ich ihn im Sommer eigenhändig über den Ärmelkanal.

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Fallback Avatar 8. stadtwaldadler528 27. Februar 26, 20:53 Uhr

Das Potential, den Körper und Speed hat er allemal, aber auch noch ein paar Defizite im taktischen Bereich und Stellungsspiel, gerade nach der für ihn doch eher durchwachsenen Saison (viele andere waren auch schlecht) hätte ich da nicht mit einem potentiellen Abgang von Collins gerechnet, schon gar nicht für die genannten Summen…

Warten wir’s ab, durch Kristensens wahrscheinlichem Saisonaus wird er (zusammen mit Baum) auf genügend Spielminuten kommen um sich zu zeigen und eine gewisse Konstanz zu entwickeln, dann werden wir sehen was im Sommer passiert…

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Fallback Avatar 9. zeugeyeboahs73 27. Februar 26, 21:15 Uhr

Ich kritisiere unsere Jungs ungern, weil es einfach gute Typen in einem geilen Verein sind.
Deswegen zeige ich mich einfach mal sehr überrascht darüber, was das vermeintliche Interesse von Spitzenclubs an Collins betrifft.

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Fallback Avatar 10. deraldesack 27. Februar 26, 22:52 Uhr

Wir haben seit 2020 427 Milionen durch Spielerverkäufe eingenommen.
254 Milionen haben wir für neue Spieler ausgegeben.
Bleibt ein Gewinn von 173 Milionen.
Ich weiß, es nervt andauernd Spieler zu verlieren die man mag.
Aber da wir uns ja gegen Investoren entschieden haben, ist das für uns die einzige Möglichkeit den Abstand zu den Dosen, den Pillendrehern und dem BVB zu verkleinern.
Und wenn sich die Gerüchte bewahrheiten
( was Sie meistens tun), nehmen wir dieses Jahr wieder eine Summe von 100 bis 150 Millionen plus ein.
Dadurch werden wir uns wieder 2 Spieler dazuholen die 25- 30 Milionen kosten und auf längere Sicht bei uns bleiben sollen, und
ein paar Talente für später.
Wir verbessern uns stetig, was den Talentlevel unseres Kaders angeht. Wir werden immer bekannter und beliebter.
Das gibt mehr Werbeeinnahmen,mehr Merchandising, größere Fanbase.
Sprich mehr Kohle.
Ohne all das,wären wir noch immer ein Fahrstuhlverein.
Paar Jahre Bayern,BVB.
Paar Jahre Magdeburg, Paderborn usw.
Ich hab lieber Bayern, BVB, Liverpool, Barca und Atalanta zu Gast.

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Fallback Avatar 11. zeugeyeboahs73 28. Februar 26, 06:31 Uhr

Ist natürlich eine schon oft durchgekaute Milchmädchenrechnung mit den 173 Millionen Gewinn.
Mittlerweile sollte echt jeder wissen, dass Transfereinnahmen kein Reingewinn sind.
Dass das mit Omar, Kolo, Hugo usw so unglaublich gut geklappt hat, wird kein Dauerzustand sein. Da war ein sehr gutes Auge aktiv, aber gepaart mit glücklichen Umständen.
Das Schwierige an der Sache mit den 25-30 Millionen Transfers ist, dass durch diese Spieler das Kostenniveau deutlich steigt und man fast verpflichtet ist, jede Saison international zu spielen.
Es ist ein schmaler Weg, aber alternativlos um oben dranzubleiben.
Im schlimmsten Fall ( HSV, Schalke u.ä. )
hat man es versucht, muss aber durch Verkäufe auch mal zurückrudern.

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Fallback Avatar 12. seppl 28. Februar 26, 09:09 Uhr

Es kann bei Collins sehr schnell gehen, noch 1-2 Saisons auf dem jetzigem Niveau und er spielt zweite Liga. Das Risiko sollten weder wir noch Collins selbst eingehen, sodass bei einem passendem Angebot ein Transfer für alle Seiten Sinn machen würde. Klar, er hat vor Allem die Physis für einen Weltklasse IV, aber spielerisch reicht es nicht für die AV und für die IV ist er noch viel zu fehleranfällig. So was kommt auch natürlich über die Erfahrung, er ist aber auch keine 18 und auch keine 20 mehr.

Das Risiko, dass er stagniert kann sich City eher leisten, als wir.

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Fallback Avatar 13. Sammy94 28. Februar 26, 16:02 Uhr

MK und die Preisschilder ein no go sollte es für unsere SGE sein, wir haben nur 173 Mio Reingewinn sind da die versenkten 26 Mio für Wahi schon dabei, oder gehen die noch ab ???

Mann, Mann, Mann, bekommen wir am Ende die 26 Mio wieder und die 21 für Doan, oder wollen wir die auch wieder mit Gewinn weiterverkaufen ???

Das macht doch alles keinen Sinn mehr Uzun kostete 10 Mio, Collins nur eine, der Knauff nur 2,5, sind das Spieler oder ist das nur Handelsware von MK ???

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 25 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 14. Boris 01. März 26, 01:31 Uhr

Klar sind das erstmal Menschen und Spieler, aber natürlich aucheine Geldanlage. Das ist ja nichts Neues. Die Offiziellen um Zamberk rechnen mit einem Kader-Wiederverkaufswert über 400 Mio. und das ist sehr realistisch. Krösche hat das Game nicht erfunden, er ist nur ziemlich gut darin. Er selbst hat nur mal bei Kolo gesagt "Nein, außer es bietet jemand 100 Mio., denn der hatte lange Restvertrag. Als dann halt welche 95 geboten haben und das Tischtuch eh zerschnitten war, da hat er es angenommen. Sonst kommt halt irgendwer und nennt ihm die maximal auf der Position erzielte Summe, z.B. 65 Mio. für LV Cucurella zu Chelsea und ob er da gesprächsbereit wäre und es wäre ja lächerlich und gelogen, das zu verneinen. Der Boulevard macht daraus natürlich sofort "Krösche hängt Brown Preisschild um" dabei wurde ihm das nur in den Mund gelegt.

Bei Collins würde der Kaufwert verdreißigfacht, wenn Brown und Uzun für 150 Mio. verkauft werden sollten, dann wäre das verzehnfacht. Da kann man nicht viel meckern, die Summe geht größtenteils wieder in den Kader und irgendwann hat ganz auf allen Positionen 20-30-Mio.-Spieler. So werden die Abgänge besser verkraftbar und der Anschluss an die Big Player der Bundesliga gewahrt.

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