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Mo Dahoud könnte die SGE schon im Winter verlassen. Foto: Imago / foto2press

Kader in Bewegung: Diese Profis könnten Eintracht im Winter verlassen

Die Kaderplanung in dieser Wintertransferphase läuft bei der Frankfurter Eintracht auf Hochtouren. Nachdem sich die Hessen mit Keita Kosugi, Keito Kumashiro, Love Arrhov, Younes Ebnoutalib, Arnaud Kalimuendo und Ayoube Amaimouni-Echghouyab ordentlich verstärken konnte, sollen auch Spieler abgegeben werden, um sie von der Payroll zu bekommen und weitere Neuzugänge finanziell zu ermöglichen. Dabei handelt es sich um Mo Dahoud, Aurelio Buta und Elias Baum, die die SGE noch in dieser Transferperiode dauerhaft oder vorübergehend verlassen könnten. Einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ zufolge liegen dem Trio Anfragen vor. Demnach gebe es für Dahoud Angebote aus Südosteuropa und Nordamerika, die allerdings nicht seinen Gehaltsvorstellungen entsprechen. Der mittlerweile 30-jährige Routinier steht seit Sommer 2024 in Frankfurt unter Vertrag, zuvor spielte er für die Bundesliga-Clubs Borussia Mönchengladbach, Borussia Dortmund sowie VfB Stuttgart und war sogar im Ausland bei Brighton & Hove Albion aktiv. Nachdem der zentrale Mittelfeldspieler zuletzt unter Ex-Trainer Dino Toppmöller etwa ein Jahr lang sportlich außen vor war, mauserte sich Dahoud aufgrund von Personalnot wieder zu einer wichtigen Stütze und kam in dieser Spielzeit häufiger zum Einsatz. Dennoch dürfte es nicht überraschen, wenn sich die Wege im Januar oder spätestens am Saisonende trennen, da seine Leistungen zu wechselhaft waren. Es ist die letzte Möglichkeit, eine Mini-Ablöse für den Deutsch-Syrer zu generieren, da Dahoud vertraglich nur noch bis zum kommenden Sommer an die Eintracht gebunden ist.

Was wird aus Rechtsverteidiger-Duo?

Auch Aurelio Buta dürfte ebenfalls keine Zukunft mehr in der Mainmetropole haben. Seit seiner Leihrückkehr von Stade Reims kommt der Rechtsverteidiger nicht über die Rolle des Reservisten hinaus. Insgesamt stehen drei Kurzeinsätze in der Bundesliga zu Buche, bei der 0:3-Pleite gegen den FC Bayern durfte er als Kristensen- und Collins-Vertreter über die volle Distanz agieren, wirklich Eigenwerbung konnte der in Angola geborene Portugiese aber nicht betreiben. Laut der „FAZ“ interessiert sich der VfL Bochum für die Dienste des 28-Jährigen. Butas Vertrag läuft ebenfalls im Sommer aus.

Bei Elias Baum zeichnete sich zunächst ebenfalls ein Abschied ab. Nach seiner erfolgreichen Leihstation beim SV Elversberg hatte das Frankfurter Eigengewächs unter Toppmöller einen extrem schweren Stand. Erst beim letzten Spiel vor dem Jahreswechsel gegen den HSV kam Baum zu seinem allerersten Einsatz, verletzte sich jedoch bereits nach 13 Minuten nach Einwechslung schwer am Knie. Dem Bericht der „FAZ“ zufolge steht bei Baum eine Leihe in Raum. Im Dezember berichtete „Sky“, dass der Rechtsverteidiger einen Winterwechsel plane. Der 1.FC Heidenheim soll Interesse signalisiert haben. Laut „Absolut Fußball“ lagen dem 20-jährigen Youngster sogar attraktive Offerten aus dem Ausland vor. Eine Rückkehr in die 2. Liga käme für Baum jedenfalls nicht infrage. Für den Außenverteidiger geht es jetzt darum, nach seiner bitteren Verletzung in den Rhythmus zu kommen und Fuß zu fassen. Mit einem Trainerwechsel könnten sich neue Türen öffnen, sein Potenzial ist unbestritten. Dieses hat er nicht nur eindrucksvoll in Elversberg unter Beweis gestellt, sondern auch bei seinem Kurzeinsatz in Hamburg. Einen frischen Wind auf der rechten, aber auch auf der linken Seite (Baum ist beidfüßig) könnte der fragilen Abwehr der SGE gut zu Gesicht stehen. Die „Frankfurter Rundschau“ berichtet jedenfalls, dass Baum kein Abgang plant, sondern seine Zukunft weiterhin bei seinem Heimatverein sieht. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie es mit der Personalie weitergeht.

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6 Kommentare

Fallback Avatar 1. dina069 22. Januar 26, 14:38 Uhr

Bitte Skhiri abgeben. An beiden Gegentoren unmittelbar beteiligt. Schaut nur zu, anstatt mit seinem Gegenspieler in die Box zu laufen und zu verteidigen. Das hat nichts mit Wille und Einstellung zu tun. Kann das nicht verstehen, wie man in so einem Spiel seinen Gegenspieler einfach in die Box laufen lässt und hinterhertrabt. Und genau dieser Gegenspieler macht am Ende das Tor.

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Fallback Avatar 2. moenchi 22. Januar 26, 15:07 Uhr

Oh man hab da eine Lösung parat für den nächsten Trainer. Lass doch einfach wieder ganz klassisch wie früher wenn es mal nicht lief ,Hasebe auf Libero getan,aber da er ja nicht da ist könnt ich mir dort super Skhiri vorstellen,dort kann er nicht die groben Fehler machen die er als 6er macht . In Baku war ja schon fast Arbeitsverweigerung was Skhiri dort fabriziert hat . Aber als ein klassischen Libero könnt ich mir skhiri vorzustellen, hauptsache Koch bekommt mal eine Pause . Klingt zwar komisch aber damals mit Hasebe hat es ja auch gut funktioniert,wenn wir mal in einer schlechten Phase waren und die Mannschaften uns reihenweise hinter die Kette überlaufen haben. Er war immer so eine Art Joker da hinten und konnte oft retten. Naja sonst fällt mir aktuell echt nicht ein wie wir diese Abwehrprobleme in den Griff bekommen wollen .

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Fallback Avatar 3. hadabambata 22. Januar 26, 15:18 Uhr

Skhiris Notenschnitt beim Kicker:

22/23: 2,8 (letzte Saison Köln)
23/24: 3,5
24/25: 3,7
25/26: 4,1

Der Trend ist offensichtlich - und jeder weiß, dass wir nie den Skhiri aus Köln bekommen haben. Man muss ihn auch überhaupt nicht vom Hof jagen, allerdings bräuchten wir dringend einen defensiven 6er! Ich hoffe, dass alsbald ein Trainer gefunden wird, damit die Baustelle (eigentlich seit dem Karriereende von Rode) endlich bereinigt wird.

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Fallback Avatar 4. Adlermacht 22. Januar 26, 15:24 Uhr

Skhiri fand dich gegen Barca, als er defensiv in die 4erkette gefallen ist sehr gut. Das ist ja quasi eine art Hybrid zwischen den "alten" Positionen Libero und Vorstopper.

Ansonsten kann ich mit ihm tatsächlich nicjt viel anfangen. Hatte mich über den Hype damals gewundert, der wohl aus seinem überragenden Spiel gg. Uns mitentstanden ist. Lanhe Zeit war für mich Larsson der bessere Skhiri. Ein wirklichen 6er sehe ich in ihm irgendwie nicht, dafür ist er zu wenig körperlich.
Diesen Spieltyp haben haben wir eigentlich nur mit Hojlund.

Ein Ursache der defensiven Schwäche ist unser konfuses Pressing. Das sorgt immer wieder führ Überzahl bzw. Räume für den Gegner auf den Außenbahnen.

Das muss der Neue hinbekommen.

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Avatar 5. tom 22. Januar 26, 16:14 Uhr

Ich würde es mal Arthur Theate auf der 6 versuchen, zusammen mit Larson, natürlich nur, wenn wir ihn irgendwie in der Abwehr ersetzen können.

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Fallback Avatar 6. freund50 22. Januar 26, 16:44 Uhr

Also um ehrlich zu sein fand ich Dahoud jetzt nicht so schlecht, wenn er spielen durfte.
Um Vergleich zu den anderen derzeit so ziemlich den besten.
Verdient bestimmt sehr gut und daher soll er von der Gehaltsliste

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