Die Frankfurter Eintracht hat sich in den vergangenen Jahren sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene zu einer großen Marke entwickelt. 2022 triumphierte sie im Finale der Europa League, ein Jahr später erreichten die Adler das Pokalfinale sowie das Achtelfinale der Champions League. In der Spielzeit 2023/2024 war Frankfurt in der Conference League vertreten und letzte Saison stand Platz 3 in der Bundesliga sowie das Viertelfinale der Europa League zu Buche. Junge Spieler wie Hugo Ekitiké, Omar Marmoush, Randal Kolo Muani wurden günstig oder ablösefrei an Land gezogen und spülten ordentlich Geld in die Kasse.
Der Architekt dieses erfolgreichen Eintracht-Weges heißt Markus Krösche. Seit der Spielzeit 2021/2022 lenkt der Sportvorstand erfolgreich die Geschicke der Hessen. Mit klugen Transfers hievte er den Verein sowohl sportlich als auch wirtschaftlich auf ein höheres Level und erlangte damit den Ruf des „Eintracht-Machers“. Erfolge haben aber auch Schattenseiten, man nennt sie den „Fluch der guten Taten.“ Bei Erfolg steigt automatisch auch die Erwartungshaltung, sowohl intern als auch öffentlich. Nach der besten Ligaplatzierung seit Einführung der Drei-Punkte-Regel und der Champions League-Qualifikation wurde die SGE als potenzieller Bayern-Jäger und damit als Nummer zwei hinter dem Rekordmeister gehandelt. Inzwischen wurde der Vorjahresdritte aber von der Realität eingeholt. In der Champions League-Ligaphase schied man mit mageren vier Punkten sang- und klanglos aus, in der Liga blieb man hinter den Erwartungen zurück und kassierte insgesamt zu viele Gegentore. Kurz vor dem Jahreswechsel ist die Eintracht infolgedessen in eine sportliche Krise hineingeschlittert, die sich in neuem Jahr sogar noch zuspitzte, was schlussendlich Dino Toppmöllers Job kostete. Doch nach dessen Demission geriet auch Markus Krösche teilweise in die Kritik. Auch wenn er mit den Verpflichtungen von Arnaud Kalimuendo, Younes Ebnoutalib, Ayoube Amaimouni-Echghouyab und Trainer Albert Riera ein goldenes Händchen bewies, waren bereits vor Saisonbeginn die Sechs und die Innenverteidigung nicht optimal besetzt. Auch im Winter sah Krösche keinen Bedarf, nachzujustieren. Vor allem weisen die Kritiker auf die 26 Millionen Euro, die der Boss in Elye Wahi investierte, hin.
Hellmann-Aussagen ärgern Boss
Finanziell ist der Bundesligist aktuell nicht gerade auf Rosen gebettet. Im letzten Jahr verzeichnete die SGE trotz des Ekitiké-Verkaufs (95 Millionen Euro) ein Verlust von acht Millionen Euro. In diesem Jahr steuert der Verein auf den nächsten Jahresfehlbetrag zu. Der „Kicker“ ging in einem Bericht von einem Minus von zehn bis 20 Millionen Euro aus, weshalb der Club um Boss Krösche jeden Sommer Transfergewinne von über 30 Millionen Euro erzielen muss. Es ist das Dilemma, das die SGE seit Jahren verfolgt. Einerseits müssen Spieler teuer abgegeben werden, um wirtschaftlich zu wachsen, andererseits muss man den immer wachsenden sportlichen Erwartungen gerecht werden. Auf Dauer wird es schwer, nahezu unmöglich, beide konkurrierende Ziele gleichzeitig zu erreichen. Das hat auch Markus Krösche offenbar so vernommen. Ob der 45-Jährige seinen Vertrag bis 2028 erfüllt, sei nach Informationen der „Sport Bild“ offen. „Womöglich ist seine Erfolgsgeschichte in Frankfurt deshalb schon bald auserzählt“, heißt es im Wortlaut. Demnach hänge seine Entscheidung nicht vom Ausgang der aktuellen Saison ab, sondern von der künftigen Ausrichtung des Vereins. Einen weiteren Impuls, einen Abschied in Betracht zu ziehen, soll zudem Axel Hellmann gegeben haben. Weiter heißt es nämlich im Bericht, dass Aussagen des Vorstandssprechers auf der Mitgliederversammlung Krösche missfallen haben sollen. Ende Januar hatte der gelernte Jurist Krösche und dessen Kaderplanung öffentlich kritisiert. „Ich glaube, wir haben an der einen oder anderen Stelle und Position den Kader falsch eingeschätzt, und wir müssen feststellen: Die eine oder andere Personalie hat schlichtweg nicht funktioniert.“
Laut Absolut Fußball hat sich die SGE jederzeit auf ein mögliches Krösche-Aus vorbereitet, weshalb man den Markt im Blick habe. In der Vergangenheit wurde der gebürtige Hannoveraner immer wieder mit Topclubs wie Borussia Dortmund, Bayern München und AC Milan in Verbindung gebracht. Krösche hat sich aber stets zur Eintracht bekannt, zeitnah könnte diese Angelegenheit aber anders aussehen. Sicher ist: Egal wer der Nachfolger heißt, im Falle eines Abgangs würde der Eintracht-Macher riesengroße Fußstapfen hinterlassen.






42 Kommentare
Mmh, ich denke idealer könnte der Zeitpunkt für ne Debatte um einen Vorstandswechsel nicht sein: Die kommenden 3-4 Spiele sind wohl ausschlaggebend, ob wir europäisch spielen oder nicht. Wenn MK was an der Eintracht liegt, sollte er unverzüglich Klartext reden bzw. bis Ende Mai rigoros nen Deckel auf das Thema machen.
Das er irgendwann eins weiterzieht ist klar. Das er jetzt damit kokettierr, nachdem er bei DT viel zu spät gehandelt hat ist suboptimal. Den Schuh muss er sich anziehen. Auch wenn er geht, die Eintracht bleibt und wird ihren Weg gehen!
Kaum verteilt die Boulevardpresse das Gerücht um Markus, prompt tauchen Folgeartikel auf weiteren Kanälen auf.
Wir dürfen nicht vergessen, dass irgendwann immer der Moment kommt, indem man sich als sportlicher Leiter fragt, ob man mit diesem Verein überhaupt noch mehr erreichen kann.
Ich habe es schon vor wenigen Tagen geschrieben, dass mich der erneute rote Bilanzabschluss 2025 trotz über 180Mios. Transfererlöse inklusive der Einnahmen aus den europäischen Wettbewerben sehr verwundert hat. Und unabhängig vom möglichen Zoff auf Vorstandsebene, wird auch Markus sich die Frage stellen, wie sieht der finanzielle und sportliche Masterplan für die nächsten 2-3 Jahre aus? Schließlich hat er erneut als hervorragender An- und Verkäufer geliefert.
Wenn wir ehrlich sind, wird es auch Markus schwer fallen den nächsten sportlichen Schritt mit der Eintracht zu schaffen, wenn er jährlich und immer wieder aufs Neue die besten Leute abgeben und diese Lücke mit Entwicklungsfähigen Spielern auffangen muss und dabei die Quali fürs europäische Wettbewerb schaffen soll?!
Da liegt es auf der Hand, dass du diese unausgereiften Spieler zu früh ins große Becken wirfst, wie man es an Beispielen wie Wahi oder damals Hauge sieht, die definitiv Potential besaßen, der Schritt jedoch im falschen Moment kam. Und Volltreffer wie Kolo, Pacho, Eki oder Omar wird er nicht immer landen können wie dieses Jahr als Beispiel, und postwendend kam der Seitenhieb seines Kollegen AH und das auch noch vor der gesamten Belegschaft auf der Mitgliederversammlung.
Ich denke an dem Gerücht könnte einiges dran sein.
Hütter, Bobic, Manga, Haller, usw...
Wenn es etwas gibt wovor mir mittlerweile kaum noch Bange ist, dann sind es Abgänge.... wir haben sie seit geraumer Zeit immer mehr als adäquat ersetzen können.
Bzgl der Einnahmen sehe ich auch nicht schwarz. Weil wir eben nicht mehr diesen einen Spieler verkaufen müssen sondern mittlerweile sehr viele junge und teure Talente haben.
Verkauf 3 von denen für je 20 mio. ( nur als Beispiel mal chaibi, bahoja, collins) und du hast 60 Mio. 30 kannst du reinvestieren in 3 neue Talente und hast 30 mio + erwirtschaften können und hast immer noch eine toppmanschaftt da.
Und wir sind echt nicht mehr die graue unbekannte Maus wie vor 10 Jahren. Wir sind sexy für Spieler mit Ambitionen höher zu kommen..
Wird schon alles werden. EINTRACHT
Finde das alles etwas übertrieben. Auch die Worte von Hellmann, die offensichtlich sind und auch bei Krösche bekannt sein sollten - selbst Mann der klaren Worte und Einschätzung - als Kritik zu interpretieren, finde ich... mutig.
In den letzten Jahren hat man ja gesehen, dass man zwar immer wieder Topstars abgeben muss, aber die Mannschaft dahinter angehoben wird. Selbst wenn es dieses Jahr Brown und Larsson sein sollten, ist das kein Genickbruch wie ein Weggang von Kostic, auf den alles zugeschnitten war und der Rest im Vergleich solala war.
Daher sehe ich das nicht im Widerspruch.
Was soll ein Krösche bei einem Verein mit Konstanz? Verträge verhandeln und Jugendspieler suchen? Wow, das ist ja eine Herausforderung. Klingt wie ein Wechsel vom aufregenden etablierten Startup zu einem Konzern. Ob das die Erfüllung ist - außer dem Bankkonto - muss er natürlich selbst wissen.
Nachtrag: ein teurer Fehlgriff macht noch kein schlechten Manager, der angezählt ist.
Dass der Trainerwechsel vielleicht zu spät war und ggf. bei der medizinischen Abteilung was verschlafen wurde, sind Kritikpunkte, aber in meinen Augen noch keine berechtigte Grundsatzkritik.
Dass er kein 6er bekommen hat... Joah. Wer sucht grad keinen spielstarken 6er für Lau?
Dass Burkhardt gekommen ist für günstig ist schon eine Leistung gewesen. Wenn er noch Nebel herzaubert noch eine.
Finde man sollte nicht aus einer Mücke einen Elefanten machen, bei aller berechtigter Kritik. Aber wer ist schon unfehlbar und vor allem: wer soll es besser machen?
Sogar die Bild meldet sowas nicht ohne dass jd. Interessen verfolgt. Na klar, oft sind Bild-News übertrieben, tendenziös oder ausgesponnen - aber seltenst schlicht erfunden.
Warten wir mal ab, ob irgendjemand weiß, von wem genau die Info stammt. Oft hat ChrisOfficial ja seine Kanäle.... Wenn du mitliest, gib doch mal deinen Stand durch.
Jedenfalls betrachte ich das - wie akut auch immer - als ziemlichen News-Hammer, da wir uns sportlich in einer enorm fragilen Konsolidierungsphase befinden. Wenn von MK nicht umgehend eine neutralisierende Stellungnahme folgt, werden wir das Thema nicht los.
Ich erinnere nur an die Saison-RR als Adi und Fredi so überaus gentlemenlike sich aus ihren Ämtern stahlen. Noch nicht sooo lang her.
Mich wundert hier mittlerweile gar nichts mehr. Ich verstehe immer noch nicht das wir obwohl wir hunderte Millionen an Transfereinnahmen, Europacup spielen und verbesserte Sponsoreneonnahmen immer noch gezwungen sind Spieler zu verkaufen. Und trotz allem machen wir Minus.
177 Millionen an Gehältern. Wer bekommt die? Durch 30 Spieler wären es 6,5 Millionen. Vich glaube ja nicht das die normalen Angestellten im Büro 200000 im Jahr verdienen.
Vielleicht kann es mir jemand erklären,
Ich gehe auch davon aus, dass an dem Gerücht was dran sein könnte. Aber ganz ehrlich, dass Krösche die Aussagen von Hellmann so aufgestoßen sind, kann ich nicht verstehen. Denn sie stimmen ja, Wahi war ein Flop, die 6er Position ist nicht besetzt und einige Spieler wurden einfach überschätzt (z.B. Bahoya mit 80 Mio Preisschild). Auch das zu lange Festhalten an Topmöller kann man bemängeln. Es ist also nicht so, dass die Aussagen von Hellmann völlig falsch sind. Und da er ja auch immer betont, welch tolle Entwicklung die Eintracht unter Krösche genommen hat, sind das einfach zutreffende Aussagen gewesen. Wenn er dies als Kritik verstehen will und deswegen eingeschnappt ist, dann muss er wohl gehen. Wenn ich sehe, was Eberl in München im vergangenen Sommer an echter Kritik einstecken musste, dann viel Spaß, wenn Krösche meint, in München irgendwann aufschlagen zu können. Wie gesagt, immer falls das alles stimmt, was hier schon wieder überall geschrieben steht. Man sollte auf eine Aussage von Krösche selbst warten. Aber der ist ja ein Meister von "sich nicht in die Karten blicken lassen".
das sollte Dir der alberne Volksheld Krösche erklären, er hat versagt bei der Zusammenstellung der Mannschaft zum Beginn der Saison 2025, also kann das weg...
Ich finde diesen "Bericht" der Sport Bild und den Artikel darüber kontraproduktiv und höchst spekulativ.
Er bringt nichts als schlechte Stimmung.
Gibt es eine Aussage von Krösche, das er über einen Abschied nachdenkt?
Ich lese verdammt viel über die Eintracht,schaue mir viele Interviews an.
Gibt nichts an Aussagen von Krösche die so einen Bericht rechtfertigen.
Der Bild Artikel ist sehr konstruiert.
Also ,denke ich, das da nichts dran ist.
Ausserdem schätze Ich MK so ein,das er wenn er sich für einen Weggang entscheidet, er das auch im Vorraus mitteilen wird.
Krösche ist über Hellmann's Kritik befremdet, sicherlich auch wie diese auf großer Bühne geübt wurde. MK hatte im sportlichen Bereich zwar den Hut auf, aber alleiniger Entscheider war er selbstverständlich nicht. Manager-Jobs sind nicht auf Lebenszeit, Erfolgsgarantien gibt es nicht und im Laufe der Zeit passieren Fehler zwangsläufig. Nur blöd, wenn in einer Saison zuviel schief läuft. Keinen Rosenkrieg, sondern zeitnahe Entscheidungen. Wir brauchen keine Unruhe, der Fokus muss uneingeschränkt auf den Saisonendspurt gerichtet sein, ohne Disharmonie und sonstige Widrigkeiten.
Wer keine Kritik verträgt, kann gerne gehen. Denke es gibt genug die unsere Eintracht interessant finden und einen anderen Weg gehen. Wie Krösche selbst gesagt hat, einen Lindström bekommt man nicht mehr für 7 Mio. Und kann ihn für 25+ verkaufen. Heute kostet dieses Talent 15 Mio. Das man jetzt scheinbar verstärkt über 14 jährige nachdenkt, halte ich für bedenklich. Krösche braucht jetzt Bayern, BvB oder Ausland.
Zeitungsberichte solle man nicht auf die goldene Waage legen. Vielleicht ist etwas daran, vielleicht auch nicht. Die Ausrichtung des Vereins steht im Vordergrund. Hier unterscheiden sich nun die zwei Richtungen -- Ausbildungsverein um Profite zu erzielen oder mit einer entsprechenden Mannschaft beständig durch Europa reisen und ggf mal wieder in einem Finale dabei zu sein. Für Finalteilnahmen benötigt man Ausnahmespieler oder eine Mannschaft , die über mehrere Jahre zusammengewachsen ist. Dazu keine langen Verletzungen und einen Kader mit 18-20 Spielern, die alle auf dem gleichen Level spielen. Wenn beständig jedes Jahr - gefühlt - beste Spieler verkauft wird, ist es für jeden Trainer schwierig das Niveau aus der Vorsaison zu halten. Das Management unterliegt dabei den Vorgaben des Präsidiums. Als Manager möchte er aber auch Titel gewinnen. Dadurch steigert sich der Marktwert der Mannschaft und es erleichtert die Arbeit. Angebliche Fehlinvestitionen sind bei jedem Verein vorhanden, sonst hätten wir die Spieler Marmoush, Kolo und Heki nicht so günstig bekommen. Andererseits haben Hauge und Wahi nicht so funktioniert , wie es seitens des Managements erwünscht gewesen ist. Dieses Risiko ist bei jedem Transfer vorhanden, deshalb ist es auch kein Managementfehler. Unter MK haben wir uns zu einem Topverein entwickelt und ich hoffe, das diese Entwicklung so weit geht, das wir an den Turn-Around kommen unsere besten Spieler länger als 1-2 Jahre zu halten.
Krösche hat wesentlichen Anteil an der erfolgreichen sportlichen Enwicklung der letzten Jahre. Das nicht jede Entscheidung von Erfolg gekrönt war ist völlig logisch und normal. Entscheidend ist: Die Gesamtbilanz ist ohne Zweifel positiv. Genau so muss man die Aussage von Hellman bewerten, sachlich und ehrlich. Im Übrigen wurde nicht gesagt, dass Krösche das Eine oder Andere falsch eingeschätzt hat, sondern "wir", also der gesamt Vorstand und der Aufsichtsrat. Tatsache ist, dass bei den grössere Transfers und Verträgen eben der Vorstand und der Aufsichtsrat zustimmen muss. Wenn Krösche das anders sehen sollte fehlt es ihm an Selbstkritik.
Ob die "Erfolgsgeschichte auserzählt ist" wird sich weisen. Fakt ist, das sich die Sitation geändert hat. Das hat Krösche ja auch selbst gesagt. Die Preise für die Talente haben sich exorbitant erhöht und damit auch das Risiko wenn sich ein Talent nicht so entwickelt. Darüber hinaus wurden auch gestandene Spieler wie Koch, Götze, Kristensen, Burckhard, Doan etc. verpflichtet die zwar das Niveau heben, aber auch entsprechen höhere Gehälter bekommen.
Das letzte Jahr wurde mit einem Minus abgeschlossen. Das wurde u.a. damit begründet, das aufgrund der Prämien und der erfolgsabhängigen Gehälter die Personalkosten stark gestiegen sind. Fakt ist, dass wir uns für CL qualifiziert haben und dort ungefähr das doppelte verdient haben als zuvor in der EL. Darüber hinaus ist der Transfererlös von Ekitike erst im Umatz von der neuen Saison verbucht. Von dem Geld wurde zwar auch teure Spieler verpflichtet, aber trotzdem muss ein erheblicher Überschuss erzielt worden sein (den Wintertransfer von Marmoush nicht zu vergessen). Wenn man es bei den Zuschauereinnahmen (unter den Top 25 in Europa), den hohen Einnahmen aus Fanartikeln, den Transferüberschüssen und der CL Teilnahme Verluste erwirtschaftet, dann haben wir ernsthafte Probleme.
Es gibt wichtigere Dinge als die fast täglichen Spekulationen.
z.B die Spritpreise an der Zapfsäule oder die nervige Werbung auf dieser Seite.
Nächste Sau, nächstes Dorf
Letztendlich ist die Situation wie folgt einzuschätzen. Die Bild hat ein Gerücht in die Welt gestreut. Sie sind nur wahrlich nicht für anspruchs- oder inhaltlich hochwertigen Journalismus bekannt, jedoch generieren sie damit Klicks uns da unsere Eintracht mittlerweile ein beachtlich großes mediales Interesse weckt, machen sie es mittlerweile öfters als es früher der Fall war. Das hat jetzt natürlich auch andere Pressestellen auf den Plan gerufen und spätestens in der Vorberichterstattung vor dem nächsten Bundesligaspiel, wird Markus dazu mit hoher Wahrscheinlichkeit befragt. Warten wir also entspannt ab, und schauen wie hoch der Wahrheitsgehalt wirklich Ist. Das Markus einen Abgang via Bobic oder Adi macht, halte ich für höchst ausgeschlossen. Dafür ist Markus viel zu smart und er würde sich ungern seinen hart erarbeiteten Ruf ruinieren wollen.
Sollte er gehen wollen, so soll es sein und die Eintracht wird es auch nach ihm weitergeben. Schließlich wissen wir alle, das diese Position nur temporär ist und Markus sicherlich irgendwann den berühmten nächsten Schritt gehen wird. Die Frage ist nur noch „wann“.
Wie schnell man doch vom Manager des Jahres zum Versager absteigen kann. Mir ist das zu billig.
Jedes Jahr alles richtig machen; wo gibt’s das? Vielleicht im Weißen Haus …
Nennt mir doch mal drei Manager in der Liga, die es ohne Konzernkohle besser machen.
Ich wüsste nicht, was MK an Hellmann‘s Aussage aussetzen könnte. Der weiß doch selbst was gelungen- und was ein Flop ist.
MK, weitermachen! Bitte.
Gegen die nervige Werbung hier auf der Seite empfehle ich Dir den Brave-Browser.
Gegen die hohen Spritpreise kann ich leider nichts machen, außer, weniger fahren. Zum Glück bin ich im Ruhestand und muss nicht täglich auf die Arbeit.
Wie schnell doch jemand mitunter vom Erfolgsgaranten zum Versager wird, so schne
Die Frankfurter Rundschau hat der Sachen nach den Bericht der Sportbild bestätigt.
Vielleicht sind die Interessen von Markus Krösche und der Eintracht nicht mehr deckungsgleich. Markus Krösche ist natürlich auch an seiner eigenen Karriere interessiert, was ich ihm keineswegs verdenke. Vielleicht fordert er deshalb mehr Mut bei neuen Investitionen, während Hellmann und Co. als langfristig bei der Eintracht operierende Führungskräfte eher nicht so risikobereit sind.
Auf jeden Fall kommt die Diskussion zu einem schlechten Zeitpunkt. Sowas sollte man jetzt souverän abmoderieren und man kann sich ja nach der Saison in Ruhe darüber austauschen und dann gemeinsam überlegen, ob eine Zusammenarbeit weiter Sinn macht.
Vielleicht meldet sich ja heute oder morgen der Basler zu Wort:
"Isch hab gesischerde Informadsione, des Grösche schon Gespräsche in England führd..." oder so ähnlich.
Erst dann können wir ganz sicher sein, dass nix dran is.
Jo, finde ich auch. Der Spirit der Eintracht ist einmalig. Zumindest in der Bundesliga. Unsere Freunde in Bergamo könnten noch mithalten und vielleicht Bilbao.
Sorry, wurde rausgeschmissen.
Nochmals....
Wie schnell doch jemand mitunter vom
Erfolgsgaranten zum Versager wird, krass wie manche sich äußern. Selbst zu Zeiten seiner größten Anerkennung trotze MK den Verlockungen anderer Clubs und bekannte sich eindeutig zu Eintracht. Dass Eintracht in dieser Saison in eine Schieflage geriet, liegt nicht allein in seiner Verantwortung. Vorstand und Verwaltungsrat saßen mit im Boot, zumindest bei den großen Aktionen. Eintracht weckte große Erwartungen, wollte nach den ganz hohen Trauben greifen, nicht alles gelingt. Wenn MK jetzt vorzeitig gehen sollte, bitte durch die Vordertür und auch in Anerkennung seiner unbestrittenen Erfolge.
Ich halte den Abgang von MK nicht nur für möglich, sondern auch für wahrscheinlich. MK sieht sich als Sportdirektor unter dessen Riege mit modernsten Mitteln junge Rohdiamanten entdeckt und durch entsprechende Förderung zu Diamanten geschliffen werden. So möchte er den Verein in höhere Hemisphären hieven. Durch den Erfolg bestärkt hatte er die Jahre fast vollständige Handlungsfreiheit. Im letzten halben Jahr hat diese makellose Karriere aber Risse bekommen. So wurde mit Wahi ein durchaus talentierter Stürmer geholt, aber auch ein Spieler der in seinem noch jungen Leben mehrmals auffällig wurde und der so gar nicht ins Mannschaftsgefüge passen sollte. Darüberhinaus wurde einem umstrittenen Trainer völlig unnötig eine Vertragsverlängerung angeboten, die dem Verein teuer zu stehen kommt. Hinzu kommt, dass man Stellen im Mittelfeld nicht besetzen konnte, weil man Spieler umgarnt hat, die letztlich zu größeren und finanzkräftigeren Vereinen gegangen sind. Folge ist, dass die Handlungsfreiheit von MK mE zunehmend beschnitten wird. Ich kann mir daher gut vorstellen, dass MK die Gelegenheit ergreifen wird, seinen noch guten Ruf zu nutzen, um den Verein zu wechseln. Auf der Insel dürfte es genügend Interessenten geben. Ob er dort die uneingeschränkte Handlungsvollmacht bekommt, wage ich allerdings zu bezweifeln.
Sorry, wurde rausgeschmissen.
Nochmals....
Wie schnell doch jemand mitunter vom
Erfolgsgaranten zum Versager wird, krass wie manche sich äußern. Selbst zu Zeiten seiner größten Anerkennung trotze MK den Verlockungen anderer Clubs und bekannte sich eindeutig zu Eintracht. Dass Eintracht in dieser Saison in eine Schieflage geriet, liegt nicht allein in seiner Verantwortung. Vorstand und Verwaltungsrat saßen mit im Boot, zumindest bei den großen Aktionen. Eintracht weckte große Erwartungen, wollte nach den ganz hohen Trauben greifen, nicht alles gelingt. Wenn MK jetzt vorzeitig gehen sollte, bitte durch die Vordertür und auch in Anerkennung seiner unbestrittenen Erfolge.
Haha…Stimmt!
Die bekanntlich sicherste Quelle mit 0,01% Wahrheitsgehalt, der gute Mario.
Ich schlage vor, wir warten bis er sich was zusammenschustert und daraus eine Topstory bastelt ;-)
Immerhin haben wir genug Stoff zum diskutieren, andersrum wäre es hier mehr als langweilig!
Da bin ich anderer Ansicht. Ich denke der Zeitpunkt ist ideal, sofern man von einem Abgang ausgeht. Wenn ein Abgang gar nicht angedacht ist, wird man in den nächsten Stunden ohnehin eine Klarstellung herausgeben. Wie glaubwürdig die dann ist, werden wir später erfahren. Sollte sich aber MK entschließen, die Eintracht zu verlassen, könnte der Vorstand schon frühzeitig einen Nachfolger suchen, der rechtzeitig in die Kaderplanung für nächste Saison eingebunden werden kann. Ganz so wie es damals bei FB und MK war.
MK ist nicht Hellmann, MK ist ein Manager, der erstmal kein Eintracht-Gen im Blut hat. Er hat mich immer mit seiner Sachlichkeit und der relativ nüchternen Analyse des Ist-Zustandes beeindruckt. Solange diese Realpolitiker erfolgreich sind, werden sie hochgejubelt und sie suhlen sich im Sonnenlicht ihres Erfolges.
Kommt aber der Tag des Abschwungs und damit der Kritik, führt deren Sachlichkeit (und Eitelkeit) schnell zur Beendigung der Geschäftsbeziehung.
Er wird gehen und das als das normalste der Welt empfinden und wir werden das leider auch akzeptieren müssen.
Für immer SGE.
So könnte es laufen.
Allerdings müsste die Nachfolge für MK (falls es dann soweit kommen sollte) sehr schnell geregelt werden, übergangslos, MK müsste freigestellt werden. Für die Planung der nächsten Saison ist jedoch der Zeitpunkt alles andere, als ideal. Ein neuer Sport-Vorstand wird seine eigenen Vorstellungen haben, muss sich schnell einarbeiten, einen Überblick über den Kader und die finanziellen Rahmenbedingungen machen und dann entsprechend den Markt sondieren. Hellmann wird schnell für klare Verhältnisse sorgen müssen, so oder so.
Es gab vor einigen Wochen mal die Aussage von Basler das er aus sicherer Quelle weiß das MK zu Bayern geht im Sommer..... Glaub ich nicht dran.... Damals wurde Eberl stark kritisiert, was jetzt ja nicht mehr der Fall ist.
Die Kritik von AH muss MK aushalten,
weil berechtigt, ich schätzte MK auch so ein das er da nicht beleidigt ist.
Das er irgendwann geht ist ja auch klar, aber ohne böses Blut, so seriös ist er
War doch nur eine Frage der Zeit. Ich weiß nicht, was daran so schlimm sein soll und alles mit Ansage!!!
Für den Misserfolg in dieser Spielzeit trägt Krösche mindestens mal einen ebenso großen Anteil wie DT.
Dino war in meinen Augen allerdings ein Teil des fehlerhaften Konstrukts. Sind wir doch mal ehrlich und ich schreibe es gerne wieder und wieder. Alles, was aktuell passiert, das ist die Ernte für die eben schlechte Saat, die seit Jahren ebenso gesät wird. Es war nicht alles gut, nur will das einfach niemand hören. Ich will damit nicht sagen, dass alles schlecht war, aber es wurden eben auch reihenweise Fehler begangen. Einer der Fehler, der weniger mit unserem Nicht-Erfolg zu tun hat, ist, dass man Krösche immer wieder bis in den Klee gelobt hat. Seine Brust wurde immer breiter und das taugt einfach nichts. Es ging und es geht nur noch um die Kohle und um Transferüberschüsse. Lob hier, Lob da. Der sportliche Erfolg blieb in meinen Augen dabei komplett auf der Strecke und war dann am Ende eher so ein Zufallsprodukt, was man mitgenommen hat. Schön aufgehübscht mit den entsprechenden Schlagzeilen. Mega Manager, mega Trainer, Bayernjäger usw.. Ich habe immer geschrieben und auch keinen Hehl daraus gemacht, dass ich es anders sehe und die Jahre es zeigen werden, wie gut die Arbeit wirklich ist und war. Für mich ist und war die Art und Weise, den Erfolg zu erzwingen, nicht von langer Dauer.
Immer wieder wurde Krösche für sein Handeln gelobt als der Mann schlechthin. Und auch hier haben einige andere im Forum und auch meine Wenigkeit auf die negativen Folgen und Konsequenzen hingewiesen. Nun sind wir sogar an dem Punkt, dass wir trotz aller Transfers rote Zahlen schreiben. Das Ausscheiden aus allen Wettbewerben hat uns das Genick gebrochen und die Teilnahme für die CL kam einfach zu früh. Krösche und DT waren davon überzeugt, dass wir gut genug dafür sind und auch den Kader dafür haben. Fehler!!! Ich und andere ebenso hatten eben das Gegenteil behauptet. Krösche rechnete mit Geld, was wir noch nicht hatten und erst bekommen sollten, wenn wir die Vorrunde überstehen. Nächster Fehler mit Ansage!!!
Der ständige Verkauf von Spielern, weil ja der Transferüberschuss wichtiger ist, ist und war in meinen Augen der nächste Fehler. Dazu gesellen sich dann die Rohrkrepierer. Auf einem gesunden Level ok, aber nicht so. Die Qualität einiger weniger machte blind für die tatsächlichen Probleme.
Der ausbleibende Erfolg in dieser Saison, weil der Kader einfach zu schlecht ist, macht dann den Rest und ich lege mich mal fest. Ich wünsche unserer Eintracht, dass sie irgendwie den aktuellen Tabellenplatz halten werden, aber ich habe meine Zweifel und ich glaube, dass uns in der nächsten Saison eine Saison ohne internationale Beteiligung droht. Da kommen dann die nächsten Probleme. Es werden Spieler gehen und qualitativ werden keine entsprechenden Spieler nachkommen, weil sie international spielen wollen. Dazu fehlt uns dann auch die Kohle, um adäquat zu ersetzen.
Ich sags mal anders: wir haben die letzen Jahre einfach das Maul zu voll genommen. Weniger ist manchmal mehr. Immer, wenn bei uns die Überheblichkeit kam, dann folgte der Absturz. Das setzt sich durch bis in die Mannschaft. Spiele, die eigentlich auf dem Papier gewonnen werden mussten, haben wir regelmäßig verloren. Ein Spitzenteam ist etwas Anderes und da sind wir einfach noch ganz weit weg von.
Diese Vorwürfe sind doch völlig aus der Luft gegriffen, wo nimmst du das her? Welche 14jährige soll die Eintracht denn angeblich bei anderen abwerben?
Sowas macht der FC Bayern, die haben mit Lennart Karl und seiner Familie alles bereits mit 12 Jahren geklärt (laut den seriösen Zeitungsartikeln damals, also nicht der Bild) und mit 14 ist er dann fix gewechselt. Den jungen Bruder haben sie jetzt auch schon im quasi fix. Wie solche Deals möglich sind und warum die Eintracht dagegen nicht juristisch vorgegangen ist, das verstehe ich nicht.
Die Tage habe ich hier ein Kommentar geschrieben, der nicht veröffentlicht wurde. Wahrscheinlich liegt es an dem Link, wer aber im Netz nach dem Begriff Capology Fußball Gehälter & Finanzen sucht, wird auch die Daten über Eintracht Frankfurt dort finden. Die Frage ob diese Daten seriös sind, lässt sich von außen kaum beantworten, aber sie geben eine Richtung vor. Für mich als Laie, stellt sich mittlerweile die Frage, wie groß ist der Wasserkopf und warum geben wir als Eintracht Frankfurt für den Vorstand mehr Geld aus, als beim BVB? Für mich ist nicht Krösche das Alleinproblem, hier ist vor allen der Finanzvorstand in Person von Julien Zamberk gefordert, weil Geld ist genügend vorhanden, nur die Art und Weise wie wir mit den Einnahmen umgehen, wirft eine Menge Fragen auf.
…Die Diskussion um Markus Krösche und Axel Hellmann wirkt größer, als sie sportlich eigentlich sein müsste. Denn eines steht fest: Die Arbeit von Krösche bei Eintracht Frankfurt ist in Summe bislang erfolgreich. Kaderumbruch, Transfererlöse, internationale Wettbewerbsfähigkeit – vieles trägt seine Handschrift. Das nicht jeder Transfer klappt. Gehört zum normalen Geschäft.
Dass Hellmann auf klare Strukturen und Abstimmung pocht und auch im sportlichen Bereich Kritik äußert , gehört zu seiner Rolle.
Führung bedeutet auch, Dinge die nicht gut sind oder Fehler anzusprechen. Entscheidend ist jedoch, wie und wo das passiert.
Da hätte Hellmann etwas umsichtiger sein können und Markus Krösche mehr den Rücken stärken können, statt subtil, auf die Fehlplanung des Kaders von Krösche hinzuweisen.
Es scheint das Krösche dies nicht so gefiel, obwohl er das nicht zum Ausdruck gebracht
hat.
Sind sportliche und wirtschaftliche Ziele noch im Gleichgewicht? Obwohl der Verein hohe Transfersummen bei Spielerverkäufen erzielt und wirtschaftlich davon abhängig ist, ist es schwer, die besten Spieler längerfristig zu binden, was natürlich Einfluss auf die sportliche Entwicklung hat.
Die Frage ist: sind Vorstandssprecher Hellmann und Sportverantwortlicher Vorstand Krösche noch auf gleicher Ebene.
Eintracht Frankfurt war in den letzten Jahren dann am stärksten, wenn intern Klarheit über die sportliche Zukunft und Ausrichtung herrschte und nach außen Geschlossenheit gelebt wurde.
Genau dieses Bild hat den Verein stabil gemacht.
Die zentrale Frage bleibt daher simpel:
Ziehen Krösche und Hellmann weiterhin am selben Strang? Wenn ja, ist die aktuelle Debatte nur ein Nebengeräusch. Wenn nicht, wird sie zum Thema.
In vielem stimme ich dir zu. Aber, es war auch einiges gut. Es wurde jedoch nicht zu dem als selbstverständlich empfundenen Selbstläufer. Viel Ergebnisfussball kaschierte Mängel im Team, das überverhältnismäßig von überragenden Einzelspielern lebte. Als diese, wie in dieser Saison, nicht adäquat ersetzt werden konnten, wurden strukturelle und Qualitäts- Mängel offensichtlich. MK ist für diese Saison eine unausgewogene Kaderzusammenstellung anzukreiden, die Inkonstanz auf der Torhüterposition und die Vertragsverlängerung Toppis samt Stab und seine viel zu späte Beurlaubung Toppis. Wahi floppte, dass dieser jedoch nicht (wie z.B. Ekitike) zuerst ausgeliehen, sondern sofort fest verpflichtet wurde, da ist allerdings der weitere Vorstand mit in der Verantwortung. Insgesamt schauten auch Hellmann und Co. einfach zu lange zu, machten hohe Erwartungen öffentlich und wischten Kritik mit dem Hinweis auf das damals noch ordentliche Punktekonto weg. Bei Eintracht geht nichts ohne Hellmann, auch er hat seinen Anteil an einer mittelmäßigen Saison, die einen (auch und gerade finanziellen) Knick in die Zukunftsplanung bringen könnte. Sollte allerdings, wie auch immer, noch ein Platz für die Europa League erreicht werden und eine umgehende Klärung in der Personalie des Sport-Vorstands erfolgen, könnte Eintracht noch mit einem blauen Auge davon kommen.
Einzig und allein die Finanzen machen mir Sorgen:
Transfererlöse in unvergleichbarer Höhe und trotzdem Minus, Minus, Minus.
Völlig aufgeblasener Kader ist Fakt.
Aber was verdienen die alle mit ihren ewig langen Verträgen? Wer soll uns die Spieler, die nicht gut kicken, denn abnehmen bei den wohl sehr sehr hohen Gehältern? Niemand
Was verdienen eigentlich die Vorstände und der gigantische Staff? Mehr als anderswo?
"Was verdienen eigentlich die Vorstände und der gigantische Staff? Mehr als anderswo?"
Das ist doch schon geklärt.
Unser Vorstand bekommt gut eine Million mehr, als der Dauergast in der CL Dortmund zahlt.
Und der die letzten Jahre sehr erfolgreiche Vorstand des VFB Stuttgart muss sich mit einem Drittel begnügen.
Versteh das Brimborium um Hellmanns Aussagen nicht. Warum sollte das als reine Kritik an Krösche gelten? Er hat's nicht so formuliert und auch nicht so gemeint haben - Transfers werden nicht von Krösche alleine getätigt. Er feiert sich nicht selbst, wenn sie gelingen, warum sollte er im Umkehrschluss alleine Schuld tragen, wenns nicht klappt?
Völlig Banane
Ich gebe dir in jeder deiner Aussagen 100% recht. Genauso sehe ich es auch. Das du hier im Forum jede Menge Daumen runter erhältst, habe ich nicht anders erwartet. Das Blatt wird sich erst wenden, wenn sich MK (aus reinem Eigennutz) für einen anderen Klub entscheidet.
MK (und AH) spielen virtuos mit den Medien. Dafür werden sie seit Jahren gehätschelt. OG wurde damals geschasst, weil er sich zu sehr in Mittelpunkt stellte.
Gude,
auf einer Hauptversammlung geht es ja darum mal seine Meinung zu sagen und ich glaube persönlich nicht daran, dass Hellmann seine Punkte nicht vorher mal mit MK besprochen hat, die waren ja grundsätzlich auch kein Geheimnis.
Hier macht die Presse eher ein Fass auf, eben weil es Richtung Saisonende geht und man das "Krösche Abgang"-Thema (wie die Jahre zuvor) ganz gut zu den üblichen Gerüchten hinzufügen kann. Aber natürlich wird MK uns irgendwann verlassen, da sind wir ja nicht blauäugig.
Zur Arbeit von MK finde ich, hat er vieles zumeist sehr richtig gemacht. Aber, und das ist in dieser Saison sehr deutlich geworden, hat zu viel nicht funktioniert und das kann er sich bei uns so nicht leisten:
- In der IV wurde Tuta nicht ersetzt, das Mittelfeld nicht verstärkt und der Sturm war zu dünn
- die Abgänge in der Medizinische Abteilung waren fatal
- die Einstellung von Schwegler hat niemand verstanden und gerade dieser Personalie ist das kriselnde Verhältnis zwischen Team und Trainer nicht aufgefallen, obwohl hier eine der Kernkompetenzen gelegen hat
- über den Zeitpunkt für die Trennung von DT kann man auch kritisch diskutieren
Für generell Problematisch halte ich unsere Ausgaben!
Ein Staff von an die 70 Mitglieder (lt. Schwegler), ein Vorstand der mehr Verdient als der des BVB oder VFB, Bonuszahlungen, Spielerberater, Profi-Camp, Kredite, Abfindung DT...
Hier läuft man Gefahr sich zu verkalkulieren. Weil man zu schnell zu viel will? Es wird immer von den gestiegenen Ansprüchen der Fans gesprochen, vielleicht sollte man lieber mal über die gestiegenen (Verdienst-)Ansprüche mancher Vereinsverantwortlicher sprechen?!
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