Kann die Eintracht in Guimarães bestehen? (Bild: imago images / AAP)

Nach dem FC Porto und Benfica Lissabon trifft Eintracht Frankfurt am Donnerstag (3.10., 21:00 Uhr) auf die dritte portugiesische Mannschaft in der Vereinsgeschichte. Von den insgesamt vier Spielen gegen Porto und Lissabon konnten die Hessen nur eins gewinnen (zwei Remis, eine Niederlage). In der Partie gegen Vitória Guimarães ist die SGE leicht favorisiert.

Vitória im Schatten eines Spitzentrios

Das Team von Cheftrainer Ivo Vieira konnte im internationalen Geschäft bis heute noch nicht Fuß fassen. Zwar können die Portugiesen einige Teilnahmen am UEFA-Cup in den 80er und 90er Jahren vorweisen, im 21. Jahrhundert ist es allerdings erst ihre vierte Teilnahme an der Gruppenphase der Europa League. In der portugiesischen „Liga NOS“ pendelte Guimarães in den vergangenen Jahren zwischen den top fünf und dem Tabellenmittelfeld. Vitória ist in der Verfolgergruppe hinter Portugals Spitzentrio, bestehend aus dem FC Porto, Benfica und Sporting Lissabon, einzuordnen.

Studenten gründeten den Verein im Jahr 1918, der vier Jahre später in den offiziellen Ligaspielbetrieb aufgenommen wurde. Jedoch stehen in der Vereinsgeschichte erst zwei große Titel. 1989 gewann Vitória den portugiesischen Superpokal. Das Finale des portugiesischen Pokals 2013 gewannen die Nordportugiesen gegen Benfica Lissabon mit 2:1.

Im eigenen Wohnzimmer noch ungeschlagen

Zuhause im „Estádio Dom Alfonso“, das nach Portugals erstem König benannt ist, ist Guimarães noch ungeschlagen. In der Qualifikation zur Gruppenphase der Europa League blieb man sogar ohne Gegentor und setzte sich unter anderem auch gegen Bukarest durch.  Genau wie die Adlerträger verlor der portugiesische Klub sein Auftaktspiel. Bei Standard Lüttich setzte es eine 0:2-Niederlage.

Selbstvertrauen haben die Portugiesen, denn in der Liga feierten sie zuletzt drei Siege in Folge und stehen Nachsieben Spieltagen mit nur einer Niederlage auf Platz vier. Vitória ist in der Lage, die Eintracht vor ähnliche Probleme zu stellen wie Racing Straßburg im Hinspiel der Playoffs. Wenn die SGE an die Leistung der zweiten Halbzeit bei Union Berlin (2:1) anknüpfen kann, sollten die Chancen auf den nächsten Auswärtssieg gut stehen.

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5 Kommentare

  1. Ein knapper Sieg sollte drin sein. Guimarães scheint aber momentan einen ganz guten Lauf zu haben. Also nicht auf die leichte Schulter nehmen. Punkten wäre wichtig. Ansehen und Marktwert, dass wir bei einem Überstehen der Gruppenphase weiter steigern können, brauchen wir um uns weiter zu entwickeln.

  2. Naja, ein Sieg MUSS drin sein, mindestens ein Unentschieden. Ansonsten wird`s schwer mit dem Weiterkommen in die KO Phase. Das muss aber auch drin sein mit egal welcher Aufstellung. Es darf gerne belastungsgesteuert werden im Hinblick auf das nicht minder wichtige, aber tendenziell erheblich schwerere Spiel gegen Bremen.

    Rode zum Beispiel.. der kann doch auf der Bank bleiben und noch ein paar Tage kurieren. Abraham auch, Dost ebenso. Die brauchen keine 90min in Portugal, sollen lieber volles Rohr gegen Bremen ran. Kostic würde ich auch rausnehmen, sollten wir zur Halbzeit führen und das Spiel diktieren.

    Gegen Bremen sind 3 Punkte extrem wichtig, denn nach der Pause gehts gegen meine Freunde von B04.

  3. Ich bin ungern der Schwarzmaler, aber die Portugiesen sollten wir nicht unterschätzen. Das wird ein hartes Spiel. Ein Sieg ist eigentlich Pflicht um in der Gruppe nicht schon früh sehr unter Druck zugeraten. Aber ein leichtes wird das nicht. Ich hoffe und tippe auf ein 0:1.

  4. Unterschätzen sollten wir in diesen Wettbewerben niemanden, und die Weisheit gilt sowieso, dass das nächste Spiel das schwerste ist. Rotieren ist dabei trotzdem schlau, wenn es machbar ist. Bin echt gespannt. Bin leider am Donnerstag auf einer Feier und kann nicht zuschauen… Wenn ich das richtig sehe läuft es ja bei Nitro!

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