Die Eintracht-Frauen sind erfolgreich in die neue Bundesliga-Saison gestartet. Gegen den 1. FC Köln setzte sich die Mannschaft von Niko Arnautis zuhause am Brentanobad mit 2:0 durch. Laura Freigang sorgte mit einem Doppelpack bereits vor der Pause für die Entscheidung. Nach dem erfolgreichen Start in die Champions-League-Qualifikation gegen Omonia Nikosia und Malmö FF ist den Adlerträgerinnen damit auch der Auftakt in der Bundesliga geglückt. Vor 3.052 Zuschauerinnen und Zuschauern zeigte die SGE insbesondere in der ersten Halbzeit eine überzeugende Leistung und ließ gegen die Kölnerinnen nur wenig zu. Nach dem Seitenwechsel verwaltete Frankfurt die Führung souverän.
Trainer Arnautis schickte Lina Altenburg im Tor auf den Platz. Davor bildeten Paulina Krumbiegel, Amanda Ilestedt, Marthine Østenstad und Nina Lührßen die Viererkette. Im Mittelfeld sollten Dilara Acikgöz und Hanna Bennison für Stabilität sorgen, während Erelata Memeti und Hayley Raso über die Außenbahnen für offensive Akzente sorgen sollten. Im Angriff begannen Larissa Mühlhaus und Kapitänin Laura Freigang.
Memeti bereitet beide Freigang-Treffer vor
Die Eintracht erwischte den besseren Start und setzte die Gäste früh unter Druck. Bereits in den ersten Minuten sammelten die Hessinnen zwei Eckbälle. Vor allem Memeti sorgte auf der linken Seite immer wieder für Gefahr. Nach einem Doppelpass mit Mühlhaus setzte sich die Mittelfeldakteurin gegen ihre Gegenspielerin durch und drang in den Strafraum ein. Kurz vor dem Abschluss bekam Köln jedoch noch einen Fuß dazwischen (5.). Die erste Gelegenheit der Gäste folgte nach zwölf Minuten. Nach einer Ecke von der rechten Seite kam die Kölnerin Pauline Bremer zum Abschluss, setzte ihren Versuch allerdings deutlich neben das Frankfurter Tor. Im direkten Gegenzug schlug die SGE dann zu. Memeti bekam den Ball an der Mittellinie und spielte einen präzisen Pass in die Tiefe. Freigang startete im richtigen Moment, nahm das Zuspiel mit und lief frei auf Kölns Torhüterin Lisa Schmitz zu. Die Kapitänin blieb cool und schob den Ball zur frühen Führung ins Netz (12.).
Auch danach blieb Frankfurt die spielbestimmende Mannschaft. Nur wenige Minuten nach dem 1:0 bot sich Freigang die nächste Möglichkeit. Wieder war Memeti beteiligt, die diesmal einen hohen Ball in Richtung der Kapitänin schlug. Der Abschluss ging allerdings knapp am linken Pfosten vorbei (18.). Nach einer etwas ruhigeren Phase nahm die Partie vor der Halbzeit wieder Fahrt auf. In der 40. Minute brachte Mühlhaus einen Freistoß gefährlich auf das Tor. Freigang kam zum direkten Abschluss, doch Schmitz war zur Stelle und lenkte den Ball zur Ecke. Kurz darauf hatte Mühlhaus selbst Pech: Nach einer Vorlage von Freigang traf die Neu-Frankfurterin nur den rechten Außenpfosten.
Kurz vor dem Pausenpfiff belohnte sich die Eintracht schließlich für ihre starke erste Hälfte. Lührßen spielte einen präzisen Diagonalball in den Strafraum, wo Memeti das Leder gekonnt kontrollierte und anschließend erneut Freigang bediente. Die Kapitänin musste nur noch den Fuß hinhalten und erhöhte auf 2:0 (45.). Damit ging es mit einer verdienten Zwei-Tore-Führung in die Kabinen.
Köln kommt besser aus der Kabine, SGE bleibt aber souverän
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der 1. FC Köln etwas offensiver. Wirklich gefährlich wurde es für die Eintracht jedoch zunächst nicht. Die SGE kam jedoch weiterhin zu Gelegenheiten. Nach einer Flanke von Mühlhaus verpasste Freigang den Ball nur knapp (54.). Wenig später sorgte Krumbiegel mit einer scharfen Hereingabe von der rechten Seite für Gefahr. Kölns Torhüterin Schmitz musste sich strecken und wischte den Ball im letzten Moment aus dem Fünfmeterraum (56.).
Arnautis reagierte in der 60. Minute mit einem Doppelwechsel: Noemi Ivelj und Rebecka Blomqvist kamen für Lührßen und Raso in die Partie. Zehn Minuten später musste schließlich Mühlhaus verletzungsbedingt vom Feld. Nach einem Einsteigen von Laura Vogt konnte die Adlerträgerin nicht weitermachen, für sie kam Pia-Sophie Wolter in die Partie (70.). Die Eintracht ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen und kontrollierte das Geschehen weiterhin. In der Schlussphase wechselte Arnautis noch einmal doppelt: Jamilla Rankin und Danique Tolhoek kamen für Krumbiegel und Freigang ins Spiel (81.). Am Ergebnis änderte sich nichts mehr: Die SGE brachte den 2:0-Vorsprung souverän über die Zeit.
Mit dem Heimsieg gegen Köln feiert die SGE einen gelungenen Start in die neue Bundesliga-Saison. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt den Adlerträgerinnen allerdings nicht. Bereits am kommenden Mittwoch steht das Hinspiel in der dritten Qualifikationsrunde gegen Paris Saint-Germain an. In der Bundesliga geht es anschließend mit dem nächsten Heimspiel weiter: Am Sonntag, den 30. August, empfängt die SGE den 1. FC Nürnberg.






Ein Kommentar
Ob das die richtige Geste in ihrer Situation ist? Aber vielleicht fragt sie auch nur, wann nochmal die nächste Probe stattfindet.
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