Die Vorbereitung ist vorbei, jetzt wird es ernst: Für die Frauen von Eintracht Frankfurt beginnt am heutigen Samstag die neue Bundesliga-Saison. Zum Auftakt empfängt die Mannschaft von Cheftrainer Niko Arnautis den 1. FC Köln. Nach einer Vorbereitung, in der die neuformierte SGE bereits erste vielversprechende Eindrücke hinterlassen hat, wollen die Adlerträgerinnen nun auch in der Liga direkt ein Ausrufezeichen setzen. Vor dem ersten Spieltag zeigten sich Arnautis und die neue Vizekapitänin Erëleta Memeti zufrieden mit der bisherigen Entwicklung – und voller Vorfreude auf den Start.
Für Arnautis geht seine Mannschaft gut gerüstet in die neue Spielzeit. „Wir haben die Vorbereitung jetzt abgeschlossen, und sie lief sehr gut“, bilanzierte der langjährige Eintracht-Coach. Dabei verwies er sowohl auf das erfolgreiche Miniturnier als auch auf das Testspiel gegen Lyon. Nun richte sich der Blick vollständig auf die Bundesliga: „Jetzt freuen wir uns auf den Bundesligastart am Samstag gegen Köln.“ Auch personell gibt es positive Nachrichten. Torhüterin Sophia Winkler befindet sich inzwischen wieder teilweise im Mannschaftstraining und absolviert dort bereits Spielformen. Auch bei Ainhoa Alguacil gibt es Hoffnung auf eine baldige Rückkehr: „Auch bei Ainhoa hoffen wir, dass sie morgen wieder zur Mannschaft zurückkehren kann“, erklärte Arnautis.
Memeti steigt zur Vizekapitänin auf
Eine neue Rolle wird in dieser Saison Memeti einnehmen. Die Offensivspielerin gehört künftig zum Kapitänsquartett der Eintracht. Laura Freigang bleibt Kapitänin, Memeti fungiert als ihre Stellvertreterin. Komplettiert wird das Quartett von Sara Doorsoun und Amanda Ilestedt. Pia-Sophie Wolter und Rebecka Blomqvist gehören ebenfalls dem Mannschaftsrat an. Arnautis erklärte, dass diese breite Verteilung der Verantwortung ganz bewusst gewählt worden sei: „Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Kapitänsrolle von mehreren Spielerinnen übernommen wird. Wir haben diese Entscheidung bewusst getroffen und ich möchte den Spielerinnen damit noch mehr Vertrauen schenken.“ Für Memeti selbst ist die Ernennung eine besondere Auszeichnung. „Für mich ist diese Rolle eine große Ehre und mit viel Verantwortung verbunden“, betonte die 27-Jährige. Gleichzeitig sieht sie sich für diese Aufgabe gut gerüstet: „Ich denke, dass ich mit meinem Spielstil, aber auch mit meiner Persönlichkeit, die Mannschaft gut vorantreiben und motivieren kann. Genau das passt zur Eintracht.“
Ohnehin scheint sich Memeti in Frankfurt längst heimisch zu fühlen. Im Sommer 2025 war die Offensivspielerin zur SGE gewechselt und blickt äußerst positiv auf ihr erstes Jahr zurück: „Ich hatte eine gelungene erste Saison bei der Eintracht und habe mich direkt wohlgefühlt.“ Mehr noch: „Frankfurt passt sehr gut zu mir und ich passe sehr gut zu Frankfurt – es war einfach ein Match.“ Entsprechend optimistisch geht Memeti nun in ihre zweite Saison im Adlerdress. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft sei „hervorragend“, die Motivation nach der Vorbereitung groß. Unterschätzen werde man den ersten Gegner allerdings keinesfalls. Der 1. FC Köln sei „immer ein unangenehmer Gegner, besonders in den Zweikämpfen“, warnte Memeti. Zudem hätten sich die Rheinländerinnen in den vergangenen Wochen einen guten Kader zusammengestellt. Trotzdem geht die Vizekapitänin mit großem Selbstvertrauen in die Partie: „Wenn wir unsere Leistung abrufen und mit der nötigen Energie ins Spiel gehen, wird es ein gutes Spiel.“
Internationale Ziele – aber Schritt für Schritt
Auch die Ambitionen für die neue Saison sind innerhalb der Mannschaft bereits abgesteckt. Memeti vermied dabei eine konkrete Platzierung als Ziel, machte aber deutlich, dass sich die Eintracht einiges vorgenommen hat: „Wir haben die Motivation, jedes Spiel zu gewinnen und das Bestmögliche herauszuholen.“ Dabei wolle die Mannschaft nicht zu weit vorausblicken. Zunächst gehe es um die unmittelbar bevorstehenden Aufgaben. Dass die SGE langfristig aber wieder auf der internationalen Bühne vertreten sein möchte, daraus machte Memeti keinen Hehl: „Wir konzentrieren uns auf die nächsten Spiele, haben aber natürlich auch internationale Ziele. Die liegen allerdings erst einmal noch etwas in der Zukunft.“
Der erste Schritt soll nun gegen Köln gelingen. Nach einer vielversprechenden Vorbereitung können die Eintracht-Frauen am Samstag erstmals zeigen, wie weit die neuformierte Mannschaft unter Pflichtspielbedingungen in der Bundesliga tatsächlich schon ist.






4 Kommentare
Babett Peter hat einen irre guten Kader zusammengestellt, Krösche sollte einfach keine eigenen Entscheidungen mehr treffen und sie fragen.
2:0 gegen Köln erster Heimsieg in der neuen Saison perfekt
Top 1.Spiel 1.Sieg und zu null ! Mehr geht nicht 💪
Unsere Eintracht 2 führt gerade 2:0 in Aalen in der Regio. Kurz vor Ende des Spiels
Tore durch Pimpong und Dills
Ich revidiere gerade in der 86.min das 3:0 passiert und damit der Deckel drauf durch Sonnenwald.
Wichtiger erster Dreier im 3.Spiel
In der 2ten Hälfte war schon noch sehr viel Luft nach oben bei den Mädels. Aber Hauptsache gewonnen.
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