„Wenn jeder Spieler mit dem Ball drei Kontakte hat, kannst du den Gegner nicht überraschen“, sagte Eintracht-Cheftrainer Albert Riera auf der Pressekonferenz nach dem torlosen Unentschieden auf St. Pauli am vergangenen Sonntag. One-Touch-Fußball wolle der 43-jährige Spanier in Zukunft von seiner Mannschaft sehen. Im Mannschaftstraining am heutigen Mittwochvormittag wurde genau das trainiert. Kurzpässe, Kurzpässe, Kurzpässe bestimmten die Übungen auf den Trainingsplätzen vor dem Deutsche Bank Park.
SGE4EVER.de war vor Ort und kann vermelden, dass sich die personelle Lage im Eintracht-Kader weiter beruhigt. Wie schon am Ende der vergangenen Woche trainierten Younes Ebnoutalib, Can Uzun und Michy Batshuayi mit der Mannschaft. Zudem möchte die „Bild“-Zeitung erfahren haben, dass Ebnoutalib schon am kommenden Samstag beim Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim eine Kaderoption sein wird. Dahingegen habe sich der Verein bei Uzun intern entschieden, ihn noch eine weitere Woche behutsam aufzubauen. In Mainz könnte er allerdings wieder zur Verfügung stehen. Batshuayi kehrte in der vergangenen Woche überraschenderweise frühzeitig ins Mannschaftstraining zurück, er hat den Weg zur Spielfitness somit noch vor sich.
Nach Meniskusverletzung: Arthur Theate dribbelt wieder
Wer ebenfalls überraschende Fortschritte in seinem Gesundheitszustand macht, ist Arthur Theate. Der Belgier trainierte zwar weiterhin individuell, mittlerweile aber schon wieder mit dem Ball am Fuß. Neben einigen Dribblings zeigte der 25-Jährige sehenswerte Torschüsse auf dem Trainingsplatz gegenüber des Mannschaftstrainings. Möglicherweise könnte er also früher als erwartet ins Mannschaftstraining zurückkehren. Eintracht Frankfurt wird jedoch nicht den Fehler machen wollen, ihren potenziellen Stammspieler auf der Innenverteidigerposition zu früh in einem Pflichtspiel aufzustellen. In der Vergangenheit warfen zu frühe Comebacks beispielsweise auch Kaua Santos oder Can Uzun zurück. Daher wird seine Situation derzeit ganz genau beobachtet.
Mit den Rückkehrern Ebnoutalib und Uzun sowie perspektivisch Batshuayi und Theate füllt sich der Eintracht-Kader allmählich wieder. Dem Trainerteam um Riera wird das wohl Freude bereiten, denn die Rückkehr einiger Stammspieler könnte im Saisonendspurt von Vorteil sein. Gerade Uzun dürfte das gegen St. Pauli zu langsam und unkreativ wirkende Mittelfeld beleben. Vielleicht kann er der Frankfurter Eintracht helfen den vom Coach gewünschten One-Touch-Fußball zu zeigen.






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