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Foto: IMAGO / De Fodi Images

Ebnoutalib setzt das nächste Ausrufezeichen

Eintracht Frankfurt hat den Hamburger SV innerhalb von fünf Tagen gleich zweimal mit 3:1 bezwungen. Nach dem Pokalerfolg im Volksparkstadion legten die Adlerträger auch im Bundesliga-Heimspiel nach. Dabei zeigte die Mannschaft vor allem nach der Pause eine starke Reaktion und stellte durch Raphael Onyedika und Younes Ebnoutalib die Weichen auf Sieg. Neben den drei Punkten gab es mit dem Bundesliga-Debüt von Niko Ilicevic einen weiteren besonderen Moment. Der 16-Jährige schrieb Geschichte und wurde zum jüngsten Spieler der Bundesliga-Historie.

Eintracht Frankfurt hat den Hamburger SV innerhalb von fünf Tagen gleich zweimal mit 3:1 bezwungen. Nach dem Pokalerfolg im Volksparkstadion legten die Adlerträger auch im Bundesliga-Heimspiel nach. Dabei zeigte die Mannschaft vor allem nach der Pause eine starke Reaktion und stellte durch Raphael Onyedika und Younes Ebnoutalib die Weichen auf Sieg. Neben den drei Punkten gab es mit dem Bundesliga-Debüt von Niko Iličević einen weiteren besonderen Moment. Der 16-Jährige schrieb Geschichte und wurde zum jüngsten Spieler der Bundesliga-Historie.

An der Leser-Bewertung gemessen, betrug die durchschnittliche Mannschaftsleistung gegen Hamburger SV der zwölf zensierten Spieler den Wert 2,63. Die Leistungen innerhalb einer Kategorie sind von oben nach unten zu bewerten. Der erste Spieler einer Kategorie hatte das beste Gesamtergebnis, der letzte Spieler das Schlechteste innerhalb der Kategorie.

Die Einzelnoten der über 430 abstimmenden SGE4EVER.de-User im Überblick:

– Spieler des Spiels – Younes Ebnoutalib: Der Angreifer nutzte seine Chance in der Startelf und war von Beginn an ein ständiger Unruheherd. Bereits in der Anfangsphase hatte er mehrere gute Möglichkeiten und war am Eigentor von Omari entscheidend beteiligt. Sein eigenes Tor zum 3:1 war dann der verdiente Lohn: Ebnoutalib setzte sich robust durch und schloss aus spitzem Winkel wuchtig ab. Nun steht er schon bei acht Pflichtspieltreffern in dieser Saison. Wer hätte das vor Saisonstart gedacht?

Noah Atubolu: Lange Zeit hatte der Schlussmann einen relativ ruhigen Nachmittag. Beim Gegentreffer war er machtlos, in der Schlussphase wurde er dann aber noch einmal gefordert. Gegen Roossing-Lelesiit und Gronbæk zeigte Atubolu zwei starke Reaktionen und verhinderte damit, dass der HSV noch einmal herankam. Feierte sich nach den starken Paraden auch dementsprechend. Insgesamt eine Vorstellung, die ein Team wie die Eintracht benötigt, um in der Bundesliga erfolgreich zu sein.

Fares Chaibi: Chaibi war an vielen gefährlichen Aktionen beteiligt und bereitete den ersten Treffer mit seinem präzisen Zuspiel auf Ebnoutalib indirekt vor. Auch seine Standards waren wieder ein wichtiger Faktor. Die Ecke vor dem 2:1 führte zu Brassiers Kopfball und Onyedikas Abstauber. Besonders bitter war sein vermeintlicher Treffer, der wegen einer Abseitsstellung von Knauff nicht zählte. Später traf er zudem noch die Latte. Ein engagierter und spielstarker Auftritt.

Can Uzun: Der Offensivspieler war einer der auffälligsten Frankfurter. Schon in der Anfangsphase leitete er mit seinen Pässen mehrere gefährliche Situationen ein. Beim 3:1 zeigte er dann seine ganze Klasse: Uzun eroberte den Ball im Mittelfeld, trug ihn über eine große Distanz nach vorne und bediente Ebnoutalib mit perfektem Timing. Auch beim zurückgepfiffenen Tor durch Chaibi hatte er den entscheidenden eröffnenden Pass auf Knauff gespielt. Ebenso beim 1:0 als er Chaibi traumhaft auf die Reise schickte. Zudem arbeitete er defensiv engagiert mit. Das Gesamtpaket Uzun passte einfach.

Raphael Onyedika: Der Sommerneuzugang kommt immer besser in Frankfurt an und belohnte sich gegen den HSV mit seinem ersten Treffer im Eintracht-Trikot. Nach dem Kopfball von Brassier reagierte er am schnellsten und staubte zum wichtigen 2:1 ab. Auch darüber hinaus überzeugte Onyedika mit seiner Präsenz im Zentrum, seiner Zweikampfstärke und seinem guten Gespür für die Räume.

Elias Baum: Baum rückte wieder auf die rechte Abwehrseite und erledigte seine Aufgaben insgesamt ordentlich. Defensiv war er weitgehend aufmerksam, nach vorne schaltete er sich immer wieder ein. In der Schlussphase leitete er mit einer Hereingabe noch eine gute Möglichkeit für Doan ein. Wurde einmal böse weggefoult von Rossing-Lelesiit, dafür hätte sein Gegenspieler durchaus die Rote Karte sehen dürfen.

Robin Koch: Der Kapitän organisierte die Defensive und war gerade bei Standardsituationen eine Gefahr. Kurz vor der Pause scheiterte er gleich zweimal per Kopf am stark reagierenden Heuer Fernandes. Defensiv ließ Koch nicht allzu viel anbrennen und führte die Mannschaft souverän durch die Partie. Gewinnt auch jeden Luft-Zweikampf, seitdem Hütter ihn öffentlich anmahnte. Auf dem Platz zeigt er die richtige Reaktion.

Ansgar Knauff: Knauff kam zur Pause für Kosugi und brachte direkt mehr Tempo über die rechte Seite. Mit seinem Tiefenlauf und der anschließenden Hereingabe bereitete er den vermeintlichen Treffer von Chaibi vor, der aufgrund einer Abseitsstellung allerdings zurückgenommen wurde.

Noel Aseko:  Er arbeitete viel gegen den Ball, war in den Zweikämpfen präsent und half dabei, das Zentrum zu stabilisieren. Mit zunehmender Spieldauer fehlten allerdings die ganz großen Impulse im Spiel nach vorne. Bekommt es aktuell noch nicht hin, dem Spiel der SGE dauerhaft einen Impact zu geben.

Lilian Brassier: Der Franzose kehrte nach überstandenen Knieproblemen direkt in die Startelf zurück. Beim Hamburger Ausgleich unterlief ihm allerdings ein folgenschwerer Fehler, als er die Hereingabe von Muheim nicht ausreichend klären konnte. Auf der anderen Seite war er beim zweiten Frankfurter Treffer beteiligt, als sein Kopfball zunächst von Daniel Heuer Fernandes abgewehrt wurde. Insgesamt ein wechselhafter Auftritt.

Ritsu Doan: Doan war auf der rechten Seite viel unterwegs und suchte immer wieder die Kombinationen. Nicht jede Aktion gelang, dennoch band er die Hamburger Defensive und sorgte für Bewegung im Angriffsspiel. Das geht in der Bewertung bei ihm aktuell auch ein wenig unter. Scorerpunkte bleiben weiter aus, doch seine Präsenz auf dem Platz bindet immer wieder Gegenspieler. Eine Eigenschaft die deutlich unterschätzt ist.

Keita Kosugi: Der Japaner bekam erneut die Gelegenheit, sich von Beginn an zu zeigen. In der ersten Halbzeit hatte er auf der linken Seite einige ordentliche Defensivaktionen, konnte offensiv aber nur wenige Akzente setzen. Zur Pause war für ihn Schluss und Hütter setzte mit Knauff auf deutlich mehr Offensivdrang.

Tor: N. Atubolu1
∅ 2,0
Abwehr: K. Kosugi26
∅ 3,5
Abwehr: R. Koch4
∅ 2,5
Abwehr: E. Baum2
∅ 2,5
Mittelfeld: F. Chaibi8
∅ 2,0
Mittelfeld: N. Aseko15
∅ 3,0
Mittelfeld: R. Onyedika25
∅ 2,5
Mittelfeld: R. Doan20
∅ 3,5
Sturm: C. Uzun42
∅ 2,0
Sturm: Y. Ebnoutalib11
∅ 2,0
BANK
: K. Santos40
: A. Knauff7
∅ 3,0
: J. Burkardt9
: T. Chandler22
: N. Ilicevic23
: M. Götze27
: A. Amaimouni29
: N. Collins34
: J. Maluze37
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Gib hier deine Benotung zum aktuellen Spiel ab:

Bundesliga 2026/27 - 8. Spieltag

Eintracht Frankfurt – Hamburger SV 3:1 (1:1)
434 Teilnehmende
ToreEigentorVorlagenGelbGelb-RotRotEin-/Auswechslung
Atubolu, Noah∅ 2,0
123456-
Kosugi, Keita∅ 3,5
46.
123456-
Brassier, Lilian∅ 3,0
1x
123456-
Koch, Robin∅ 2,5
123456-
Baum, Elias∅ 2,5
123456-
Chaibi, Fares∅ 2,0
1x
123456-
Aseko, Noel∅ 3,0
90.+2
123456-
Onyedika, Raphael∅ 2,5
89. 1x
123456-
Doan, Ritsu∅ 3,5
123456-
Uzun, Can∅ 2,0
1x
123456-
Ebnoutalib, Younes∅ 2,0
75. 1x
123456-
Knauff, Ansgar∅ 3,0
46.
123456-
Burkardt, Jonathan
75.
123456-
Götze, Mario
89.
123456-
Ilicevic, Niko
90.+2
123456-

2 Kommentare

Avatar 1. DeutzSGE 02. November 26, 18:18 Uhr

Geil...Ich fand Tuta auch bockstark, man of the match für mich ! ;-)

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Avatar 2. DeutzSGE 02. November 26, 18:19 Uhr

Ah...jetzt habt ihr das Foto gewechselt 😉

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