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Spieler des Spiels: Jonathan Burkardt! Foto: IMAGO / Eibner

Drittes Spiel, nächstes Tor: Burkardt ist Spieler des Spiels

Eintracht Frankfurt kommt gegen den SC Freiburg nicht über ein 2:2 hinaus. Dabei gingen die Hessen gleich zweimal in Führung, mussten sich am Ende gegen einen immer stärker werdenden Gegner aber mit einem Punkt begnügen. Besonders die Offensive wusste erneut zu gefallen. Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib bestätigten ihren starken Saisonstart und steuerten beide je einen Treffer bei.

Defensiv offenbarte die SGE dagegen weiterhin Probleme. Durch den Ausfall von Jeremiaha Maluze stellte Adi Hütter wieder auf eine Viererkette um. Gerade für die offensiv ausgerichteten Außenverteidiger Keito Kosugi und Elias Baum bedeutete das weniger Absicherung. Freiburg verstand es immer wieder, diese Räume zu bespielen und die Frankfurter Defensive vor Probleme zu stellen.

An der Leser-Bewertung gemessen, betrug die durchschnittliche Mannschaftsleistung gegen SC Freiburg der 14 zensierten Spieler den Wert 3,18. Die Leistungen innerhalb einer Kategorie sind von oben nach unten zu bewerten. Der erste Spieler einer Kategorie hatte das beste Gesamtergebnis, der letzte Spieler das Schlechteste innerhalb der Kategorie.

Die Einzelnoten der über 400 abstimmenden SGE4EVER.de-User im Überblick:

– Spieler des Spiels – Jonathan Burkardt: Burkardt trifft und trifft. Beim ersten Tor war er bereits an der Entstehung beteiligt, später erzielte er selbst das 2:1. Damit traf der Angreifer im dritten Bundesligaspiel in Folge. Doch Burkardts Wert beschränkt sich nicht auf seine Tore. Er arbeitet gegen den Ball, bietet sich permanent an und harmoniert immer besser mit Ebnoutalib. Die beiden entwickeln sich zunehmend zu einem Sturmduo, das jedem Bundesligagegner Probleme bereiten kann. Am Ende wählten ihn die Leser von SGE4EVER.de zum Spieler des Spiels.

Younes Ebnoutalib: Der Mann weiß momentan offenbar ziemlich genau, wo das Tor steht. Ebnoutalib brachte die Eintracht früh in Führung und bestätigte damit seinen hervorragenden Saisonstart. Neben seinem Treffer arbeitete er viel, beschäftigte die Freiburger Innenverteidigung und schaffte Räume für seine Mitspieler. Besonders erfreulich ist, wie selbstverständlich er inzwischen im Frankfurter Angriff agiert. Seine Entwicklung bleibt eine der großen positiven Geschichten des Saisonstarts. Teilweise erinnert er einen an Hugo Ekitiké, der dann Ball vorne teils auch in aussichtslosen Situationen für sich behaupten konnte und daraus etwas Gefährliches entstehen ließ.

Noah Atubolu: Gegen seinen ehemaligen Verein stand Atubolu natürlich besonders im Fokus. Bei den beiden Gegentreffern war für den Schlussmann wenig zu machen. Ansonsten strahlte er über weite Strecken Ruhe aus und war zur Stelle, als Freiburg in der Schlussphase zunehmend gefährlicher wurde. Nach seinem schwierigen Start in Frankfurt wirkt der 24-Jährige inzwischen deutlich gefestigter.

Lilian Brassier: Brassier hatte gegen die Freiburger Offensive einiges zu tun. Körperlich präsent und mit einigen wichtigen Aktionen, allerdings nicht durchgehend souverän. Gerade wenn Freiburg schnell kombinierte und Frankfurt die Ordnung verlor, geriet auch er unter Druck. Grundsätzlich wird er der Mannschaft aber Sicherheit verleihen, sobald er sich vollumfänglich integriert hat – das ist in jedem Fall sichtbar.

Ritsu Doan: Immer wieder an gefährlichen Frankfurter Aktionen beteiligt. Beim Führungstreffer lief der Ball über den Japaner, der erneut zeigte, wie wertvoll seine technischen Fähigkeiten für das Offensivspiel sein können. Suchte die Kombinationen mit Burkardt und Ebnoutalib und war schwer zu greifen. Nicht alles gelang, aber sobald die Eintracht Tempo aufnahm, war Doan häufig mittendrin.

Keita Kosugi: Die Umstellung auf Viererkette machte sich bei Kosugi bemerkbar. Der Japaner hatte weniger defensive Absicherung hinter sich und musste deshalb seine offensiven Vorstöße genauer dosieren. Nicht jede Situation löste er sauber, gerade defensiv bekam Freiburg auf seiner Seite Räume. Aber in Summe hat der Linksverteidiger eine richtige Terrier-Mentalität, die der Mannschaft guttut.

Ansgar Knauff: Seine Rückkehr erweitert Hütters Möglichkeiten auf den Außenbahnen erheblich. Nach seiner Einwechslung brachte Knauff sofort Tempo mit. Noch fehlte verständlicherweise etwas Rhythmus, seine Dynamik war aber direkt zu erkennen. Für die kommenden Wochen dürfte er wieder eine wichtige Alternative werden.

Nnamdi Collins: Auch Collins feierte seine Rückkehr und hatte unmittelbar Einfluss auf die taktische Ausrichtung. Nach der längeren Pause noch nicht alles fehlerfrei, seine Rückkehr könnte für die Balance der Mannschaft aber enorm wichtig werden.

Raphael Onyedika: Viel körperliche Präsenz, viele wichtige gewonnene Zweikämpfe. Der Nigerianer geht absolut resolut zu Werke. Fing sich früh eine Gelbe Karte ein. Insgesamt schon seine dritte im vierten Einsatz. Da darf er zukünftig ruhig etwas cleverer agieren.

Noel Aseko: Aseko arbeitete enorm viel und versuchte, vor der Abwehr Räume zu schließen. Gegen das eingespielte Freiburger Mittelfeld war das keine einfache Aufgabe. Hatte gute Momente im Gegenpressing und scheute keinen Zweikampf, konnte die zunehmende Freiburger Kontrolle aber ebenfalls nicht verhindern. Musste dann zur Pause in der Kabine blieben und wurde durch Hojlund ersetzt.

Robin Koch: Der Kapitän musste eine Defensive organisieren, die durch den erneuten Systemwechsel nicht immer sattelfest wirkte. Koch versuchte viel zu dirigieren – das war von Außen als Zuschauer durchaus sichtbar – und ging gewohnt konsequent in die Zweikämpfe. Aber auch er konnte nicht verhindern, dass Freiburg zu häufig gefährlich in die Frankfurter Hälfte kam.

Can Uzun: Nach der Umstellung und in Frankfurts stärkster Phase hatte er sogar die Möglichkeit, die Partie zugunsten der Eintracht zu entscheiden. Im letzten Drittel fehlte manchmal die letzte Konsequenz. Es bleibt dabei, dass er mit seinen Qualitäten jederzeit seinen Unterschied machen kann. Gegen Freiburg war er aber über 90 Minuten gesehen dann doch zu harmlos.

Elias Baum: Sein Tempo und seine Dynamik bleiben wichtige Elemente im Frankfurter Spiel, in der Viererkette ist allerdings deutlich mehr defensive Disziplin gefragt. Freiburg stellte ihn mehrfach vor unangenehme Situationen. Nach vorne setzte Baum Akzente, hinten fehlte in einigen Momenten die letzte Sicherheit. Als Schienenspieler hat er deutlich mehr Sicherheiten.

Oscar Hojlund: Kam von der Bank und sollte dem Frankfurter Mittelfeld neue Energie verleihen. Nach seiner Hereinnahme wirkte das Mittelfeld aber wieder teilweise sehr lost. Konnte der Mannschaft nicht die notwendige Stabilität verleihen und fiel im Vergleich zu seinen Teamkollegen dann doch ab.

Tor: N. Atubolu1
∅ 2,5
Abwehr: K. Kosugi26
∅ 3,0
Abwehr: R. Koch4
∅ 3,5
Abwehr: E. Baum2
∅ 4,0
Mittelfeld: C. Uzun42
∅ 4,0
Mittelfeld: R. Onyedika25
∅ 3,0
Mittelfeld: N. Aseko15
∅ 3,5
Mittelfeld: R. Doan20
∅ 3,0
Sturm: J. Burkardt9
∅ 2,0
Sturm: Y. Ebnoutalib11
∅ 2,5
BANK
: K. Santos40
: G. Otavio5
: O. Hojlund6
∅ 4,5
: A. Knauff7
∅ 3,0
: T. Chandler22
: M. Götze27
: N. Collins34
∅ 3,0
: M. Pimpong35
: A. Amaimouni29
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3 Kommentare

Fallback Avatar 1. manolo 21. September 26, 20:25 Uhr

Man kann vorne noch soviele Tore schießen wenn man hinten ständig wackelt. Wir haben einen Kapitän der es nicht schafft seine Abwehr zusammen zu halten. Wenn er ständig Fehler macht darf man sich nicht wundern wenn seine Nebenleute verunsichert sind.

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Fallback Avatar 2. Werner 21. September 26, 21:08 Uhr

Schon wieder dieses bashing...
Es ist das defensive Mittelfeld, bzw das Offensive. Dort werden die Bälle verloren. Lasst sie doch erstmal 10 Spiele machen.