Sollte Toppmöller mit der Eintracht Platz sechs sichern, wäre es das zweitbeste Bundesligaergebnis seit 30 Jahren. (Foto: IMAGO / osnapix)

Am morgigen Samstag um 15:30 Uhr beginnen die Spiele des 34. Spieltags der Bundesligasaison 2023/24. Die Eintracht empfängt Leipzig im Deutsche Bank Park und möchte die Saison idealerweise mit einem Heimsieg beenden und damit auch Platz sechs und die garantierte dazugehörige Qualifikation für die Europa League sichern. Sollte Dortmund dann noch die Champions League gewinnen, könnte sich die SGE über den sechsten Platz sogar für die Champions League qualifizieren. Es kann aber auch in die andere Richtung gehen: Sollte Hoffenheim im Parallelspiel gegen die Bayern gewinnen und die Eintracht währenddessen verlieren, müsste man mit den Rechenspielchen aufgrund der Tordifferenz anfangen. Darum kümmert sich Eintracht-Coach Dino Toppmöller aktuell noch gar nicht: „Wir wollen morgen natürlich unsere Hausaufgaben machen und nur auf uns schauen. Uns interessiert nicht, was auf anderen Plätzen passiert. Dann haben wir alles in der eigenen Hand morgen, mit einem guten Spiel, mit einem guten Ergebnis uns dann endgültig Platz sechs zu sichern. Letzte Woche haben wir einen großen Schritt gemacht. Wir wollten uns unbedingt für das internationale Geschäft qualifizieren, das haben wir geschafft und morgen wollen wir dann noch den aller letzten Schritt gehen, um uns endgültig Platz sechs zu sichern. Wofür der dann reicht, werden wir dann sehen.“

Abschied von Seppl und Hase

Besonders zelebriert wird morgen der Abschied der Vereinslegenden Makoto Hasebe und Sebastian Rode. Hasebe mit 303 Pflichtspieleinsätzen und Rode mit 275 Pflichtspieleinsätzen haben die Eintracht zu dem gemacht, was sie heute ist. Coach Toppmöller setzt alles darauf, dass beide vor heimischen Publikum noch einmal die Chance bekommen, auf dem Platz zu stehen: „Wir haben schon den ein oder anderen Plan in der Tasche und werden schon alles daran setzten, dass diese beiden morgen das bekommen, was sie verdienen. Da ist natürlich dann morgen auch jeder in der Pflicht, der morgen das Spiel von Anfang an beginnt, denn wir wollen das natürlich so gestalten, dass es hinten raus für die beiden vielleicht einen Tick entspannter ist. Ich glaube aber auch, dass die beiden uns, vielleicht sogar in einer etwas heikleren Schlussphase, auch sportlich noch was geben können. Deswegen sind sie auch dabei. Ich freue mich natürlich auch auf die beiden dann. Es ist eine sehr emotionale Sache. Auch heute im Training hat Seppl (Sebastian Rode, Anm. d. Red.) nochmal ein paar Worte an die ganze Gruppe gerichtet und wir wollen morgen für die beiden einen schönen Abschluss haben.“ 

Überstandene „Krankheitswelle“

Nachdem die gestrige Pressekonferenz noch abgesagt werden musste, weil sich Toppmöller nicht fit fühlte, war er heute wieder bei 100 Prozent. Auch die beiden leicht Erkälteten von gestern, Robin Koch und Mario Götze, seien heute wieder ins Training eingestiegen und hätten im vollen Umfang daran teilnehmen können. Auch im Bezug auf morgen sei Toppmöller im Bezug auf die Personallage sehr zuversichtlich. Von möglichen Rotationen bei den Leipzigern wollte der Trainer nichts hören: „Wir werden auf einen Gegner treffen, die viel Qualität haben.“ Unabhängig davon, ob sie mit ihrer ersten Elf spielen.

Angesprochen auf eine der größten Schwächen der Eintracht musste Trainer Toppmöller eingestehen, dass es da nichts zu beschönigen gibt. Mit zehn Gegentoren in den ersten 15 Minuten liegt man ligaweit auf Platz drei: „Ja, das stimmt, dass die Statistik so ist. Das ist auch nichts Schönes. Trotzdem muss man sagen, dass in Gladbach die ersten zwei Torchancen auf unserer Seit waren und wir schießen sie halt nicht rein. In den letzten Wochen war es schon so, dass der Gegner mit der ersten Torchance getroffen hat. Das müssen wir einfach besser verteidigen. Ich glaube nicht, dass das daran liegt, dass wir nicht wach genug gewesen sind, weil wir schon von Anfang an gut drin waren in den letzten Partien.“ Bleibt zu hoffen, dass die Eintracht das Angesprochene umsetzt, den beiden Vereinslegenden einen versöhnlichen Abschied bereitet und sich Platz sechs sichert.

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14 Kommentare

  1. Ich finde, dass DT dieses Mal ziemlich kurz angebunden und kühl in seinen Antworten war, hat kein einziges Mal sein Lieblingswort „Jungs“ benutzt….wahrscheinlich noch geschwächt von den Kopfschmerzen der letzten Tage.

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  2. Ist zwar gegen meinen sportlichen Ehrgeiz, jedoch wäre ich am Wochenende zum ersten Mal mit einem unentschieden zufrieden. Danach die Pause zur Regeneration nutzen, die Spielzeit Revue passieren lassen und sehr gut auf die neue Saison vorbereiten.

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  3. Jetzt ist mir erstmal wichtig, dass wir morgen Platz 6 sichern. Egal wie. Danach sollten die Verantwortlichen in Ruhe diese Saison analysieren und die richtigen Schlüsse ziehen.

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  4. Gude.
    @eagle family ..Grundsätzlich hast Du recht. Platz 6 wäre stark. Dennoch wäre ein Unentschieden oder eine Niederlage und das gleichzeitige erreichen von Platz 6 irgendwie enttäuschend für mich.

    Mein Eintrachtherz braucht mal wieder einen Kantersieg, viele Tore, ein paar Karten, zurückgenommene Tore und und und 😉

    Das wäre mein Wunsch für morgen!

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  5. Die 5, die mir den Daumen runter gegeben haben will ich morgen mal sehen, wie es denen geht, wenn wir 5:0 gegen Leipzig verlieren und trotzdem Platz 6 halten 😉

    Hehe. Habt alle einen schönen Abend

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  6. Es ist ja leider kein Wunschkonzert. Sonst wäre ich für ein 2:0 wo jeweils Rode und Hase treffen. 🙂
    Wichtig wäre mal wieder ein Sieg , dann kann man nach der bescheidenen Rückrunde mit einem Erfolgserlebnis in die Pause gehen.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt.
    Hauptsache wir halten Platz 6.

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  7. Moin moin… jetzt hat er wieder was gesagt, jetzt war’s zu kurz und zu kühl 😉 ihr seid so peinlich geil. Er hat rede und Antwort zu den Fragen der Journalisten gestanden… hier wird, egal was er sagt, oder was er nicht sagt halt, immer geschaut das man genau das Gegenteil bashed… sind schon irgendwie ein paar Komiker hier im Austausch…

    So, was soll Toppi denn machen? Soll er Seppl und Rode kicken lassen ? Ich glaub das waren die zwei, die das ganze Jahr nicht weiterhelfen konnten… wenn er die einsetzt und wir verlieren und verpassen die CL, dann wird er gestraft werden dafür. wenn er die nicht einsetzt und wir verlieren und verlieren die co, dann ist er auch schuld. Wechselt er die kurz vor Schluss ein und wir verlieren, dann hat er die zu spät eingesetzt. Setzt er die zu früh ein und wir verlieren, dann hat er die zu früh eingesetzt… wenn’s schneit hat er es auch falsch gemacht… setzt er nur einen früher ein, dann hätte man den anderen früher einsetzen müssen… genauso umgekehrt. Setzt er die nicht ein, ist es auch falsch.
    Alle Aussagen treffen sich zu für den Fall das wir gewinnen. Wenn wir gewinnen, dann waren ja eh die anderen zu schlecht oder spielten mit der b elf oder Hoffenheim hat absichtlich nicht gegen Bayern gewonnen… also, egal wie es ausgeht. Ich freu mich jetzt schon auf die niederschmetternden Kommentare, beim 100%ige. Wissen jetzt schon das Toppi international bleiben wird… egal wie ihr es dreht, wendet, drückt, hebt oder beäugt… #dinoforeuropa

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  8. Ein „gutes“ Spiel wird nicht reichen. Allein für Seppl und Hase erwarte ich, dass alle kratzen und beißen und endlcih mal wieder ein Feuerwerk abfeuern!

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  9. @sundance.
    das fürchte ich auch, jedoch werden wir das schaffen Platz 6 zu halten.

    was mich aber viel mehr interessieren würde (also was würdet Ihr bevorzugen)

    Sepl und Hase in der Startelf und beide so nach 70Minuten raus!

    Oder Einwechslung relativ spät.

    Ich wäre definitiv fürs erste Szenario!!

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  10. @12
    Wie kommst du darauf das Seppl 70 Min spielen könnte?! Er meinte er hat Luft für 10. 😉

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  11. Was würde besser zur Saison passen als ein gepflegtes 1:4 unserer Jungs und ein 2:2 der Hoffenheimer ? Gefühlt zieht es sich so seit 10 Spieltagen.
    Vielen Dank Sebbl & Hase für die außergewöhnliche Leistung & Treue !

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