Zum Inhalt Zum Hauptmenü

Can Uzun, Ritsu Doan und Hugo Larsson zählten zu den besten Spieler im Test gegen Trabzonspor. Foto: IMAGO / DeFodi Images

Dank starkem Pressing-Fußball: SGE siegt im Test gegen Trabzonspor

Die Frankfurter Eintracht hat ihr Testspiel gegen den türkischen Super Lig-Klub Trabzonspor gewonnen. Am Ende stand ein 3:0-Sieg für die Mannschaft von Trainer Adi Hütter. Die Tore für die SGE erzielten Hugo Larsson, Jonathan Burkardt und ein Spieler Trabzonspors per Eigentor.

Obwohl das Spiel während des Trainingslagers in Grassau am Chiemsee stattfand, wurde die Aufstellung doch mit einiger Spannung erwartet, denn viele erhofften sich erste Erkenntnisse zu einzelnen Spielern oder Positionen. Zum Beispiel die Torhüterposition stand im Fokus, hier gibt es aktuelle einen offenen Zweikampf um die Nummer eins zwischen Kaua Santos und Michael Zetterer. Gegen die Türken stand Kaua Santos zu Beginn der Partie im Spiel, Zetterer kam zur zweiten Halbzeit. Die SGE spielte im 4-2-2-2-System. In der Abwehr starteten Elias Baum, Robin Koch, Nnamdi Collins und Keita Kosugi, davor spielten Oscar Højlund und Hugo Larsson auf der Sechs. Mit Ritsu Doan und Can Uzun spielten zwei Spieler auf der Zehn, die auch immer wieder den Weg auf die Außenbahn suchten, Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib bildeten die Doppelspitze.

Uzun überzeugt

Die Eintracht setzte von Beginn an auf ein hohes und intensives Pressing und versuchte die Bälle hoch zu gewinnen. Die SGE stand sehr hoch und versuchte so noch mehr Druck auf die Türken auszuüben. In der Offensive starteten die Hessen dann sehr aufmerksam und einfallsreich mit einer tollen Eckballvariante, die in der neunten Minute zur früher Führung führte. Can Uzun spielte eine Ecke kurz auf Ritsu Doan, der den Ball nach Innen flankte, wo Hugo Larsson sehenswert per Hacke traf – das 1:0 für die SGE. Ansonsten versuchten es beide Teams häufig spielerisch, kamen hier aber nicht wirklich zu gefährlichen Aktionen. Die gefährlichen Situationen entsprangen somit hauptsächlich aus Standard-Situationen. Gegen Mitte der zweiten Halbzeit drückte Can Uzun dem Spiel aber immer mehr den Stempel auf und konnte vor allem mit Dribblings und gezielten Vorstößen auf sich aufmerksam machen. So auch in der 37. Minute, als er in den Strafraum eindrang und nur per Foul zu stoppen war. Den fälligen Strafstoß verwandelte Johnny Burkardt sicher. Mit dem 2:0 ging es dann auch in die Pause, in der Adi Hütter einmal komplett durchwechselte. In der zweiten Halbzeit spielten dann folgende Spieler für die Eintracht: Zetterer – Chandler, Maluze, Etse, Nkounkou – Dina Ebimbe, Götze – Kumashiro, Arrhov – Pimpong, Knauff.

Auch in der zweiten Halbzeit war klar zu erkennen, dass die SGE das Pressing durchziehen will. In der 57. Minute war es dann Niels Nkounkou, der scharf nach innen flankte und so ein Eigentor Trabzonspors erzwang. Die SGE hatte auch in der Folgezeit immer wieder gute Aktionen, es stand aber immer ein Abwehrbein oder der eigene Abschluss im Weg. Am Ende siegte die SGE mit 3:0 – es war ein sicherlich verdienter Sieg. Die Eintracht überzeugte durch ihr Pressing und übte so viel Druck auf Tranzonspor aus. Die Türken schafften es nur selten sich aus dem Druck zu befreien.

3 Kommentare

Avatar 1. sgesince73 26. Juli 26, 18:21 Uhr

Ich gebe auf Testspiele in der Vorbereitung allgemein nicht viel. Aber wenn dieser brutale Pressingfussball ( gerade in der ersten Halbzeit) Hütters Ziel ist dann werden wir endlich wieder viel Spaß mit unserer Eintracht haben.

0
Fallback Avatar 2. Werner 26. Juli 26, 18:40 Uhr Zitat - sgesince73 Ich gebe auf Testspiele in der Vorbereitung allgemein nicht viel. Aber wenn dieser brutale Pressingfussball ( gerade in der ersten Halbzeit) Hütters Ziel ist dann werden wir endlich wieder viel Spaß mit unserer Eintracht haben. Path

Aber man muß auch zugestehen das der Gegner nicht wirklich ein Tor schießen wollte.
Kann aber auch am Pressing liegen.
Bin total gespannt wie wir in zukunft spielen.

1
Fallback Avatar 3. PeKa 26. Juli 26, 19:41 Uhr

Völlig egal, unter welchen Umständen so ein Sieg zustande kommt, es ist einfach wichtig für die Psyche.
Das ganze Gelaber nach einer Niederlage, von wegen Erkenntisse gewonnen und so, kannste doch in die Tonne kloppen.

0

Du musst eingeloggt sein, um einen Kommentar zu schreiben.