Filip Kostic war mit seinen zwei Treffern am 3:0-Heimsieg gegen den VfB Stuttgart maßgeblich beteiligt.

Zum Abschluss des 27. Spieltages empfing Eintracht Frankfurt am Sonntagabend den VfB Stuttgart im ausverkauften Waldstadion und besiegte die Schwaben nach einem Doppelpack von Filip Kostic (45./64. Minute) und Jovics Schlusspunkt (84.) mit 3:0 und eroberte sich so sieben Spieltage vor Schluss den vierten Tabellenplatz.

Der angeschlagene Mijat Gacinovic stand nicht im Kader, daher setzte SGE-Trainer Adi Hütter in der Offensive, wie im Hinspiel, auf die drei Stürmer Sébastien Haller, Luka Jovic und Ante Rebic. Auch in der Abwehr hatte Hütter die Qual der Wahl und vertraute erneut auf das Trio um Makoto Hasebe, Martin Hinteregger und Evan N`Dicka. Die Außenbahnen besetzten wie gewohnt Danny da Costa und Filip Kostic, während Kapitän Gelson Fernands und Sebastian Rode auf der Doppelsechs agierten.

Latten-Glück für Frankfurt – SGE unkonzentriert

Die abstiegsbedrohten Schwaben bereiteten der SGE aber von Anfang an Schwierigkeiten. Sechs Minuten waren gespielt, da traf Marc Oliver Kempf nach einem Eckball von Gonzalo Castro nur die Latte – Glück für die Hessen. Kurze Zeit später war Eintracht-Keeper Kevin Trapp das erst mal gefragt: Einen Schuss von Stuttgarts Stürmer Nicolas Gonzalez wehrte der Frankfurter Schlussmann sicher ab. Die Adlerträger kamen nicht wirklich zu gefährlichen Abschlüssen in der ersten Hälfte. Halbchancen von Rebic (3.) und Jovic (40.) oder ein Freistoß von Kostic (11.) reichten nicht für den Führungstreffer, Ideen waren da, jedoch kam der letzte Pass nur selten an. Hinten zeigte sich die Frankfurter Eintracht unkonzentriert, unsortiert und kam oft einen Schritt zu spät. Die Gäste aus dem Schwabenland fanden immer wieder Lücken in der hessischen Abwehrreihe, konnten diese aber nicht wirklich ausnutzen.

Kostic trifft mit dem Pausenpfiff

In der 26. Spielminute hatten Jovic und Rode die bis dahin beste Torchance. Der Serbe tauchte vor VfB-Torhüter Ron-Robert Zieler auf, doch Zieler wehrte den Ball ab und parierte auch Rodes Nachschuss. Nach einer guten halben Stunde musste VfB-Coach Markus Weinzierl das erste Mal wechseln. Spielführer Christian Gentner musste verletzt vom Platz, für ihn kam Daniel Didavi in die Partie. Der Eintracht fehlte die Leichtigkeit aus den letzten Spielen und tat sich, wie schon gegen Nürnberg, schwer. Vor der Pause zückte Schiedsrichter Dr. Felix Brych noch zwei Gelbe Karten: Stuttgarts Emiliano Insua zog ein taktisches Foul gegen da Costa (39.) und Haller traf Abwehrspieler Kempf mit der offenen Sohle (41.). Mit dem Habzeitpfiff erzielte Kostic die 1:0-Führung für die Adlerträger. Nachdem ein Schwabe einen Jovic-Schuss abfälschte, erlief der Serbe den ins Aus trudelnden Ball und zog aus spitzen Winkel ab.

Jovic und Kostic sorgen für nächsten SGE-Sieg

Im zweiten Durchgang übernahmen die Hessen das Heft und erspielten sich immer mehr Chancen. Kostic verpasste bei einem Konter das Abspiel zum mitgelaufenen Jovic und musste selber abschließen – ein Stuttgarter fälschte zur Ecke ab. Im Gegenzug konterten die Gäste über Alexander Esswein, seinen Torschuss konnte Trapp nur zur Ecke abwehren. In der 64. Minute konterten die Hessen nach einem VfB-Freistoß erneut. Jovic schlug aus dem eigenen Sechzehner den Ball lang in den Lauf von Rebic, der mit einen genialen Pass Kostic fand. Der Serbe vollendete durch Zielers Beine zum 2:0 und markierte seinen Doppelpack. Anschließend fand Stuttgart keine Mittel mehr für gefährliche Aktionen. Die Eintracht ließ den Ball laufen, bestimmte nun das Spiel nach belieben und traf noch ein drittes Mal. De Guzman schickte da Costa, der von rechts flach in den Rücken der VfB-Abwehr spielte, wo Jovic am langen Pfosten zum 3:0 einschob (84.). Mit dem 3:0-Heimsieg klettert die SGE auf den vierten und damit einen Champions League-Platz.

Eintracht Frankfurt: Trapp – Hinteregger, Hasebe, N’Dicka – Da Costa, Kostic (89. Willems) – Rode, Fernandes (C), Rebic – Jovic (85. Paciencia), Haller (75. de Guzman)

Die Leistung der Spieler könnt ihr wie immer hier bewerten.

 

 

 

 

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15 Kommentare

  1. Der Friedhelm Trägt sowas von den Adler im Herzen. Also bei Sky90 vergehen keine 5 Sekunden ohne Schwärmerei und Lobhudelei…. Einfach ein guter Typ. Authentisch und ein ehrlicher Typ. Unglaublich sympathisch !

  2. Ich glaube wir haben nun den nächsten Level erreicht. Wirklich heute im Stile einer Spitzenmannschaft. Klar am Anfang bisschen Glück mit dem Lattentreffer aber dann eiskalt die Chancen genutzt. Wir haben echt Qualität in der Mannschaft…egal wer die Tore macht…

  3. Zähes Spiel gegen einen wie erwartet guten Gegner. 1.Hz gehörte dem VFB.
    1:0 war der Knackpunkt.

    Aber ich will bei einem 3:0 nicht meckern.

    All diese Spiele wie gegen Nürnberg und den VFB hätten wir in der Vergangenheit nicht gewonnen. Danke Jungs!

  4. Unsere Mannschaft ist grandios, es ist langsam unheimlich, wie diese Saison läuft. Kostic ist sowas von einer Maschine, für mich müsste er seinen Marktwert schon verfünffacht haben. Solche Spieler wie er, solche Mentalitätsmonster, davon gibt es nicht sehr viele. Und dann kann er noch richtig gut kicken… Für mich ein nicht zu ersetzender Baustein.

  5. Wie bereits vor Wochen geschrieben, als wir gegen 3 der oberen 4 nicht verloren haben und dies die Pessimisten hier als Abwärtstrend und beängstigend sahen, haben wir sofern wir konstant in der Art wie heute auch gegen die Abstiegsgefährdeten Mamschaften weiter Punkten mittlerweile alle Möglichkeiten und nunmehr die Trünpfe selbst in der Hand die CL zu erreichen . Gladbach spielt noch gegen Hoffenheim, Leipzig und zum Letzten Spieltag gegen Dortmund . Die Pillen neben Gladbach auch noch gegen die Bayern .
    Liegt bei uns selbst dieses Jahr zu vergolden und ich denke nicht dass wir den letzten Spieltag punktlos beenden . Es lebe unsere SGE !

  6. Sky Kommentator hat es auf dem Punkt gebracht : im Stile einer Spitzenmanschaft…
    kein überragendes Spiel aber wir gewinnen solche! Dieser unbändige Siegeswille (auch nach 2:0 vorne enorm zu pressen und auf 3:0 zu gehen) im Team sucht seines gleichen in der BL meiner Meinung nach.
    Monster-Kostic hat es sich sowas von verdient nach den überragenden Wochen und Monaten !
    Schönste Non-Diva-Zeit seit Jahren 😉

    Wie lange ist die Ausfall Zeit bei Bauchmuskelzerrung i.d.R?

  7. Danke Jungs. Mir fehlen schon seit langem die Worte. Einfach nicht zu fassen, dieser Adlerflug seit 2 Jahren.

  8. Ich habe eben noch mal den ganzen Spieltag in der Zusammenfassung gesehen und muss auch sagen, dass ich mich extrem für die Düsseldorfer freue. Unfassbar, dass wir gegen die 10:1 Tore geschossen haben. Die machen mir so viel Spaß, Werder auch. Ich gönne denen den Erfolg. BVB Meister, DDorf Klassenverbleib, Werder Euroliga. Und wir auf dem 4. Platz direkt in die CL. Das wären 10 von 10 im Sommer.

  9. … wir leiden alle mehr oder weniger unter der Ur-Angst, gegen abstiegsbedrohte Mannschaften zu verlieren, gerade wenn’s zuvor prima für die Eintracht lief.

    Diese Angst können wir aber vergessen:

    In Onefootball stand kürzlich, dass die Eintracht die letzten 14 Spiele gegen abstiegsbedrohte Mannschaften gewonnen hätte (jetzt also 15).

    Also eine große Sorge künftig weniger!

    Ist doch geil, oder?

    Forza SGE!

  10. Du hast schon recht Pot, wobei meine urangst der Abstieg an sich is, ich bin so begeistert was wir heuer rocke, kanns kaum glaube un genieß es einfach un wir wisse ja alle, dass die Mannschafte da unne gut kicke könne, wir stande da ja gefühlt auch immer un schlecht ware wir nie 😉

  11. Etwas mehr DEMUT bitte.

    Jeder Fan sollte den Verlauf der letzten 24 bis 36 Monate nicht außer Acht lassen. Auch wenn es mit der CL nicht klappen sollte, dann ist diese Entwicklung außergewöhnlich.

  12. Alles läuft super zur Zeit. Wenn ich noch einen Wunschspieler aus der BL für unser Team hätte,dann MAX Kruse von Werder.

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