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Nathaniel Brown feierte gegen Ghana sein Startelf-Debüt für die deutsche Nationalelf. Foto: IMAGO / Ulmer/Teamfoto

Brown überzeugt beim DFB-Team – und sichert sich so die Pole Position für ein WM-Ticket?

Der 30. März 2026 dürfte Eintracht-Linksverteidiger Nathaniel „Nene“ Brown noch länger im Gedächtnis bleiben. Denn an diesem gestrigen Montag feierte der 22-Jährige sein Startelf-Debüt für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Der Abwehrmann spielte beim Freundschaftsspiel gegen Ghana in Stuttgart in der Viererkette als linker Verteidiger gut eine Stunde lang.

Und in dieser Spielzeit zeigte der Adlerträger, warum er derzeit gemeinsam mit Leipzigs David Raum die Nase im Kampf um die begehrten WM-Tickets auf der linken Abwehrseite vorne haben dürfte. Brown überzeugte mit seiner Schnelligkeit, einem starken Passspiel – am Ende hatte er eine Passquote von 97 Prozent -, einem starken Zug in die Offensive, aber auch mit starken Zweikämpfen in der Defensive, zum Beispiel als er in der 27. Minute einen aussichtsreichen Konter der Ghanaer als letzter Mann unterband. So hatte er es auf seiner linken Seite meistens mit Antoine Semenyo von Manchester City, dem Shootingstar der englischen Premier League, zu tun. Der Flügelspieler kam aber kaum zum Zug und wurde das ein oder andere Mal von Brown abgekocht.

Nach der Partie, die für Brown in der 61. Minute beendet war, als er für David Raum ausgewechselt wurde, gab es aufgrund der Leistung nur Lob für den 22-Jährigen Frankfurter. So sah DFB-Kapitän Joshua Kimmich viel Potenzial in seinem Teamkollegen: „Er ist ein sehr intelligenter und technisch sehr sauberer Spieler. Nathaniel ist dynamisch und mit einem guten Tempo ausgestattet.“ Er betonte, dass ihm vor allem das Zusammenspiel von Brown mit Florian Wirtz, der in der Offensive die linke Seite bespielte, gefallen habe und lobte außerdem die Flexibilität und die Positionierung Browns: „Mir gefällt, dass er in seiner Positionierung sehr intelligent ist. Er kann sowohl als tiefer Außenverteidiger als auch als Achter oder Zehner agieren. Mit seiner Dynamik kann er Räume schaffen.“ Auch Bundestrainer Julian Nagelsmann wurde nach der Partie auf den linken Abwehrmann angesprochen. Der betonte, dass die Auswechslung auch eine kleine Vorsichtsmaßnahme gewesen sei: „Leider hatte Nene diese kleine Verletzung gehabt. Ich hätte ihn sonst gerne noch länger gesehen. Es war eine Vorsichtsmaßnahme, damit er auch bei der Eintracht spielen kann.“ Bis zur Auswechslung sei er aber mehr als zufrieden mit ihm gewesen: „Nene hat schwere Bälle bekommen, die hat er gut verarbeitet. Er wirkt immer etwas zierlich, er behauptet sich allerdings robust im Zweikampf und hat einen unfassbaren Speed. Dazu ist er auch sehr kreativ.“ Außerdem sei es „extrem angenehm, mit ihm zu arbeiten“, da Brown ein „freundlicher und sehr offener Mensch“ sei.

Worte, die bei Brown runtergehen dürften wie Öl – und ein klarer Fingerzeig in Richtung Weltmeisterschaft sein könnten. Neben Brown und Raum, der letzte Woche gegen die Schweiz als Linksverteidiger startete, kämpft auch noch Stuttgarts Maximilian Mittelstädt um ein Ticket für die WM. Der dürfte es aber schwer haben an den beiden Abwehrmännern vorbeizukommen. Derzeit gilt Raum noch als Stammspieler, Brown als Herausforderer, Mittelstädt als Außenseiter – sollte Brown bei der SGE und der Nationalmannschaft weiterhin solche Leistungen zeigen, dürfte sich in dieser Hierarchie für Brown höchstens was nach oben ändern.

4 Kommentare

Fallback Avatar 1. pit3157 31. März 26, 10:59 Uhr

gute arbeit gemacht
den rest haben wir danach gesehen
freue mich für ihn

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Fallback Avatar 2. sge66 31. März 26, 11:58 Uhr

Ich fand ihn besser als Raum, vor allem sehr viel dynamischer. Starke Leistung Nene.

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Avatar 3. Hooliganverachter 31. März 26, 12:33 Uhr

Ja, Nene war besser als Raum. Letzterer musste sich in die "aufgemischte" Truppe einsortieren. Da passte nichts mehr.

Nene und Karl sollten wohl mitfahren. Raum ist gesetzt.

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Sehr sehr stark! Der Junge überzeugt einfach völlig unaufgeregt und bleibt auf dem Boden...

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