Zieht es Marco Russ in die Vereinigten Staaten?

Russ denkt an Amerika: Eintracht-Innenverteidiger Marco Russ hat in einem Interview mit der „Bild“ zugegeben, dass er sich ein bestimmtes Land für die Zeit nach seinem Eintracht-Engagement vorstellen könne: „Seit drei, vier Jahren schwebt Amerika in meinem Kopf herum.“ Der Abwehrmann betonte aber gleich, dass dies auch wegen seiner Familie ein sehr großer Schritt sei und er sich auch einen Verbleib über die aktive Karriere bei der SGE vorstellen könne. Er habe auch schon mit Fredi Bobic gesprochen, wie dieses Engagement denn aussehen könne. Aktuell beschäftige er sich sowieso nicht mit einem Wechsel, sondern sei sehr nah an der ersten Elf, so der 32-Jährige. Gleichzeitig betonte er, dass er sehr gut verstehe, warum er aktuell mehr auf der Bank sitzt: „Es gibt zur­zeit kei­nen Grund zu wech­seln, wir haben die zweit­bes­te Ab­wehr der Liga. Das spricht für die, die spie­len. Ich als Trai­ner würde auch nicht groß wech­seln, denn das bringt nur Un­ru­he. Ich bin jetzt in einem Alter, in dem ich das sehr gut ein­schät­zen kann. Ich weiß, dass alles ganz schnell gehen kann, dann bin ich wie­der drin.“

Meier schuftet für Comeback: Eintracht-Kapitän Alex Meier schuftet hart für seine Rückkehr auf den Platz. „Eintracht TV“ begleitete den 34-Jährigen jetzt bei einer Aqua-Jogging-Einheit, bei der Meier die ersten „Schritte“ auf dem Weg zum Comeback machte. Der Stürmer knickte im Sommerurlaub beim Joggen um und musste daraufhin insgesamt dreimal am Fuß operiert werden. Jetzt beginnen die ersten Einheiten: „Wenn man lange nichts gemacht hat, ist das richtig anstrengend. Aber das ist für den Fuß, um ihn an die Belastung zu gewöhnen“, erklärt der Angreifer. Dies liegt vor allem daran, dass der Rechtsfuß den Fuß vorher überhaupt nicht belasten durfte, wie er der „Bild“ erklärt: „Vom Bett zur Couch und zu­rück, das war der ein­zi­ge Weg.“ Die nächste Sprosse auf der Comeback-Leiter will der Frankfurter „Fußballgott“ dann im Januar erklimmen: „Dann will ich schnell stei­gern, und im Ja­nu­ar mit dem Lau­fen an­fan­gen. Denn ich will schon noch ein paar Tore schie­ßen, schließ­lich gibt es nichts Schö­ne­res für einen Stür­mer.“

Kovac verteidigt Spielweise: Erst einmal sicher und kompakt stehen und in der Offensive auf Nadelstiche setzen. Einige Experten kritisierten in den letzten Wochen die Spielweise vieler Bundesligisten. Eintracht-Trainer Niko Kovac wurde am gestrigen Freitag auf diese Spielweise angesprochen und verteidigte diese: „Es gibt wenige Mannschaften, die einen gepflegten, technisch guten Fußball spielen. Es hat aber auch nicht jeder das Portemonnaie. Man muss mit den Mitteln, die man zur Verfügung hat, etwas Schlagkräftiges aufbauen muss.“ Für den Kroaten ist diese Eigenschaft der Bundesliga aber nicht nur negativ: „In Spanien ist es vielleicht technisch besser, dafür sind dort viel weniger Zweikämpfe als in der Bundesliga.“

U19 erkämpft Unentschieden: Die U19-Jugendmannschaft der SGE hat am heutigen Samstag überrascht und sich gegen den Tabellenführer 1899 Hoffenheim ein 0:0-Unentschieden erkämpft. Die Kraichgauer hatten zuvor nur in zwei Spielen überhaupt Punkte abgegeben. Dementsprechend zufrieden zeigte sich Chefcoach Alex Schur nach Ende der Partie auf der Homepage des „e.V“’s: „Allzu viele Mannschaften haben gegen Hoffenheim noch nicht gepunktet. In einer Begegnung, in der beide Mannschaften taktisch und defensiv einen hohen Aufwand betrieben haben, waren wir insgesamt auf Augenhöhe.“ Die A-Junioren haben somit nach 13 gespielten Partien 16 Punkte auf der Habenseite.

Salcedo freut sich: Gestern Nachmittag wurden in Moskau die Gruppen der Weltmeisterschaft im nächsten Jahr in Russland ausgelost. Einer der ausgelosten Gruppengegner der deutschen Nationalmannschaft ist dabei Mexiko. Für die Südamerikaner stehen unter anderem die beiden Eintracht-Stars Marco Fabián und Carlos Salcedo auf dem Platz. Vor allem Letzterer scheint einen besonderen Gefallen an der Auslosung gehabt zu haben. Nachdem die Auslosung erfolgt war, postete der Mexikaner einen Tweet mit „Deutschland Alemannia“, einem zwinkernden Smiley und drei tanzenden Männern. Die Mexikaner wollen bei der WM Revanche für die herbe Niederlage im Halbfinale des Confed-Cups nehmen.

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4 Kommentare

  1. Ich habe den Eindruck, dass es besser läuft wenn Kovac nicht immer die selben Spieler einsetzt.

    Russ hat z.b. durchaus seine Stärken in der Offensive. Auch Besuschkow und Barkok könnte ich mir vorstellen. Muß ja nicht unbedingt von Anfang an sein. Ich denke, dass könnte belebend sein. Zuletzt hatte ich den Eindruck, dass alles etwas eingefahren und für den Gegner berechenbar ist.

  2. U19 wie jedes Jahr im unteren Mittelfeld und das nennt sich auf Augenhöhe.Schur geb uff mit dem Kader sollte deutlich mehr drin sein.

  3. Barkok kannste derzeit nur einsetzen wenn wir 3:0 führen, damit er Spielpraxis bekommt. Er ist derzeit noch weit davon entfernt uns direkt zu helfen wenn er ins Spiel kommt. Er hat Talent, aber nutzt/zeigt es zu wenig. Daher sehe ich ihn noch nicht für die 1. Elf. Auch nicht beim Rotieren. Barkok belebt idR nicht unser Spiel. Denke aber das liegt an der mangelnden Spielpraxis. Sich diese zu erarbeiten, ist bei einem Verein wie unsere SGE halt schwierig, da wir selten Spiele dominieren und 2/3:0 führen, damit er eben diese Praxis bekommt.

    Bauchschmerzen bereitet mir immer Falette. Immer wenn ich ihn in der Aufstellung sehe… Auch wenn er eine super Zweikampfbilanz hat. Die bringt ihm nix, wenn er 1-2 totalausfälle pro Spiel hat, die dann zu Gegentore führen und am Ende eine Bilanz von 80% gewonnenen Zweikämpfen hat.

  4. Mir bereitet im Moment sehr Vieles Kopfzerbrechen, wenn ich an die letzten Spiele denke und das wird sich mit dem heutigen Spiel nicht ändern, es sei denn, wir gewinnen mal deutlich. Leider glaube ich daran aber nicht. Ich sehe aktuell keinen wirklichen Fortschritt und nur defensiv gut zu stehen ist eben nicht genug. Ich habe ein ganz ungutes Gefühl in der Magengegend. Wahrscheinlich verteidigen wir wieder mit Mann und Maus und lassen Hertha spielen und warten auf den einen Konter. Mit viel Pech geraten wir in den Rückstand und versuchen am Ende dann nur einen Punkt zu ergattern. Das ist einfach zu wenig und wird uns auf Dauer in der Tabelle immer weiter nach hinten befördern.

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