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Junior Dina Ebimbe verließ die SGE nach vier gemeinsamen Jahren. Foto: Imago / RHR-Foto

„Umgang war fragwürdig“ – Ebimbe mit schweren Vorwürfen gegen Frankfurt

Im Zuge des angestrebten großen Kaderumbruchs bei Eintracht Frankfurt sollten vor allem Leihrückkehrer abgegeben werden. Dazu zählte auch Junior Dina Ebimbe, der vergangene Spielzeit für Stade Brest in der Ligue 1 auflief. Obwohl der Franko-Kameruner für das Trainingslager in Grassau am Chiemsee nominiert wurde, standen die Zeichen bereits auf Abschied. Seit dieser Saison steht Ebimbe nun beim Bundesliga-Aufsteiger FC Schalke 04 unter Vertrag, der den Spieler für 800.000 Euro verpflichtet hat.

In einer Medienrunde blickte Ebimbe mit gemischten Gefühlen auf die vier Jahre bei der SGE zurück. Das erste Jahr unter Ex-Coach Oliver Glasner sei „top gewesen. Ich war glücklich.“ Im darauffolgenden Jahr habe sich seine Situation jedoch grundlegend verändert: „Im zweiten Jahr war das Gegenteil der Fall, weil ich angefangen habe, Probleme zu kriegen.“ Nach dem Abgang des Europa-League-Siegertrainers geriet Ebimbe unter dessen Nachfolger Dino Toppmöller sportlich zunehmend ins Abseits. Zudem sorgte er abseits des Platzes das eine oder andere Mal für Schlagzeilen. Ein Wechsel zur AS Monaco im Januar 2025 scheiterte schließlich auf der Zielgeraden, nachdem Ebimbe den Medizincheck aufgrund eines Wadenproblems nicht bestanden hatte.

Trotz Kritik: Ex-Spieler wünscht Eintracht alles Gute

Der 25-Jährige respektiere zwar den Verein und die Fans, erhob aber gleichzeitig schwere Vorwürfe: „Die Art und Weise, wie Spieler behandelt werden, ist manchmal fragwürdig.“ Konkret wollte der Ex-Frankfurter nicht werden: „Ich werde dazu nichts sagen, aber jeder weiß, wie die Spieler behandelt werden. Sie sind gewissermaßen unhöflich“, so die harten Worte des Spielers, der danach relativierte: „Vielleicht ist es Teil des Geschäfts, Teil des Fußballs.“ Dennoch fühlt sich Ebimbe offenbar nicht gerecht behandelt: „Ich bin sehr menschlich. Wenn du mich aber schlecht behandelst, werde ich dir nichts geben.“ Zwischen seinem ehemaligen Arbeitgeber und dem Neu-Schalker soll es trotzdem kein böses Blut geben: „Die Eintracht ist Teil meiner Vergangenheit. Ich wünsche ihr nur das Beste“, lauteten die versöhnlichen Worte des flexiblen Mittelfeldspielers. Gleichzeitig warnte er aber erneut: „Aber ehrlicherweise gibt es eine Art, wie man die Spieler behandeln sollte und ich spreche nicht nur von meinem Fall. Ich spreche für jeden Spieler, der dort unter Vertrag stand oder vorhat, dorthin zu wechseln.“ Konkrete Namen nannte Ebimbe dabei nicht.

Ebimbe kam in der neuen Saison bereits in allen drei Pflichtspielen im Pokal und in der Liga für Königsblau zum Einsatz. Dabei stand der kamerunische Nationalspieler zweimal in der Startelf. Für Frankfurt absolvierte er 85 Spiele und verbuchte dabei 15 Tore sowie acht Vorlagen.

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5 Kommentare

Avatar 1. Hooliganverachter 08. September 26, 16:22 Uhr

„Ich bin sehr menschlich. Wenn du mich aber schlecht behandelst, werde ich dir nichts geben.“

Das erklärt alles. Super Einstellungen. Tadelloser Profi.

Alles Gute auf dem beruflichen Lebensweg.

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Fallback Avatar 2. JannisGE 08. September 26, 16:33 Uhr

Hat nicht gereicht mon frère. Wenn Schalke nicht klappt, war's das. bonne chance.

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Fallback Avatar 3. mati 08. September 26, 16:37 Uhr

Heutzutage heult sich doch jeder Spieler gleich bei seinen Beratern aus, von denen hat er ja genügend an der Hand. Zumal die schmollende TikTok-Generation sich nur mit Samthandschuhen anfassen lässt, ansonsten gibt es keine Leistung mehr oder der Spieler wechselt halt den Verein.

Habe irgendwo gelesen dass sich der Trainerberuf grundlegend geändert hat. Früher war es eine Autoritätsperson, heute ist es eher ein Teammanager, der dafür sorgen muss alle mitzunehmen. Könnte auch erklären, warum Adi auch so einen kleinen Kader wollte.

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Fallback Avatar 4. don alfredo 08. September 26, 17:00 Uhr

Larsson, Bahoya und Theate klingen da anders.

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Fallback Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 25 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 5. Italo-Hesse 08. September 26, 18:37 Uhr

Wie so oft, wird die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegen.....warum sollte er völlig grundlos nachtreten

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