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Markus Krösche hat weiterhin Vertrauen in die Mannschaft. Foto: IMAGO / DeFodi Images

Krösche fordert Geduld nach Fehlstart der Eintracht: „In der Ruhe liegt die Kraft“

Ein spätes Unentschieden gegen Union Berlin und eine deutliche Niederlage gegen den FC Augsburg zum Saisonstart: Der Bundesliga-Auftakt von Eintracht Frankfurt ist deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Nach dem 3:3 zum Auftakt in Berlin folgte am vergangenen Wochenende ein ernüchterndes 1:4 zuhause gegen die Augsburger. Dabei hatte die SGE im Sommer nach der Rückkehr von Adi Hütter noch einen ausgesprochen positiven Eindruck vermittelt, was vielen Anhängern nach der verkorksten vergangenen Saison Hoffnung auf Besserung machte. Trainer und Spieler betonten regelmäßig die positiven Entwicklungen, die Vorbereitung verlief vielversprechend und rund um die Mannschaft war eine gewisse Euphorie zu spüren. Nach den ersten beiden Spieltagen ist die Stimmung nun deutlich angespannter.

Am Montagabend äußerte sich Sportvorstand Markus Krösche im Frankfurter Eintracht-Museum zur aktuellen Situation. Beim „Schlappekicker“-Abend zeigte sich der 45-Jährige trotz der schwachen Ergebnisse betont gelassen und warb um Geduld mit der neu zusammengestellten Mannschaft.

Krösche versteht die Sorgen

Dass die bisherigen Auftritte Fragen aufwerfen, wollte Krösche dabei keineswegs kleinreden. Vor allem der schwache Auftritt gegen Augsburg in der zweiten Halbzeit habe nachvollziehbar für Unruhe gesorgt. Nach einer überzeugenden ersten Hälfte und der 1:0-Führung verlor die Eintracht nach dem Seitenwechsel völlig den Zugriff und kassierte vier Gegentore. „Ich verstehe die Nervosität und die Bedenken im Umfeld. Wenn du in der zweiten Halbzeit vier Gegentore bekommst, dann ist das nicht optimal“, erklärte der Sportvorstand. Gleichzeitig sieht er keinen Grund, nach zwei Spieltagen in Hektik zu verfallen: „In der Ruhe liegt die Kraft.“

Krösche verwies dabei auch auf die Veränderungen innerhalb des Kaders. Die Eintracht hat im Sommer mehrere etablierte Spieler abgegeben und gleichzeitig zahlreiche junge Akteure verpflichtet. Dass eine solche Mannschaft nicht vom ersten Spieltag an perfekt funktioniert, sei entsprechend einkalkuliert. „Wir müssen jetzt Schritt für Schritt gehen“, betonte Krösche. Auch die Rückkehr von Adi Hütter bringt Veränderungen mit sich. Der Trainer arbeitet daran, der Mannschaft einen anderen beziehungsweise weiterentwickelten Spielstil zu vermitteln. Bis dieser vollständig greift, dürfte noch Zeit vergehen. Krösche setzt deshalb darauf, dass sich die einzelnen Spieler und das gesamte Team im Laufe der kommenden Wochen weiterentwickeln.

Keine Panik und keine Verpflichtung eines vertragslosen Spielers

Trotz der Diskussionen über einzelne Positionen sieht Krösche offenbar keinen Anlass, den Kader kurzfristig mit einem vereinslosen Spieler zu ergänzen. Nach dem Ende des Transferfensters am 1. September können vertragslose Profis weiterhin verpflichtet werden. Namen wie Diogo Leite waren in den vergangenen Monaten immer wieder mit der Eintracht in Verbindung gebracht worden. Der ehemalige Berliner ist inzwischen allerdings vom Markt: Der Innenverteidiger hat sich Lazio Rom angeschlossen und steht damit nicht mehr als mögliche Option zur Verfügung. Grundsätzlich scheint die Eintracht ohnehin nicht gewillt, nach dem Fehlstart einen Schnellschuss zu machen. Krösche verneinte eindeutig die Frage, ob der Klub über die Verpflichtung eines erfahrenen vereinslosen Spielers nachdenke. Stattdessen genießt der vorhandene Kader weiterhin das Vertrauen der Verantwortlichen.

Vertrauen in die Entwicklung der Mannschaft

Die Haltung des Sportvorstands lässt sich damit relativ klar zusammenfassen: Die Ergebnisse sind enttäuschend, sollen aber nicht zu einer grundsätzlichen Kursänderung führen. Die Eintracht will der neu formierten Mannschaft die notwendige Zeit geben, sich zu finden. „Wir behalten die Ruhe, wir arbeiten weiter mit der Mannschaft. Der Trainer arbeitet mit der Mannschaft. Die Jungs werden sich entwickeln, und dann werden wir auch unsere Ziele erreichen“, erklärte Krösche.

Nach dem durchwachsenen Auftakt gegen Union und der enttäuschenden Niederlage gegen Augsburg steht die Mannschaft nun vor der Aufgabe, möglichst schnell wieder für positive Schlagzeilen zu sorgen. Die Verantwortlichen setzen dabei auf die Überzeugung, dass die im Sommer begonnene Entwicklung noch etwas Zeit benötigt.

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2 Kommentare

Fallback Avatar 1. pit3157 08. September 26, 18:18 Uhr

wir werden sehen was da passiert
verstehe auch nicht alles
sollte es wirklich an der kondition liegen???
oder am zusammen spiel
verstehe nicht wie die manschaft da rauskommen will
aber die hoffnung ist da das es mit der zeit
besser wird.
nur die SGE

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Fallback Avatar 2. sofaultra 08. September 26, 18:42 Uhr

Geduld und Ruhe...
Das wird unserer Defensive leider nicht helfen.

Vielleicht meint man auch die Geduld bis zur nächsten Transferphase.
Das könnte ich nachvollziehen.
Und bis dahin heißt es Augen zu und durch.

Was steht an: Mainz (A), Freiburg (H), Leipzig (A), Köln (H) und Dortmund (A).
Bitte schnallen Sie sich an, wir wünschen Ihnen einen guten Flug! 🛫

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