Die Frauen von Eintracht Frankfurt stehen kurz vor dem Einzug in den Women’s Europa Cup. In der vergangenen Woche besiegten die Adlerträgerinnen FH Hafnarfjörður auswärts mit 1:0. Nun steht am heutigen Mittwochabend (18:30 Uhr) das Rückspiel in der zweiten Qualifikationsrunde an. Gelingt es der Mannschaft von Cheftrainer Niko Arnautis, mindestens ein Unentschieden über die Zeit zu bringen, stünde sie Ende Oktober bereits im Achtelfinale des europäischen Wettbewerbs.
Einsatz von Eintracht-Stürmerin fraglich
„Wir haben das Hinspiel gewonnen, auf Island war es nicht einfach. Dennoch haben wir unsere Aufgabe erledigt. Jetzt werden wir andere Bedingungen haben und wollen mit einem Sieg in die nächste Runde einziehen“, sagte Arnautis auf der Pressekonferenz vor der Partie im heimischen Stadion am Brentanobad. Lediglich SGE-Stürmerin Danique Tolhoek werde womöglich gegen den vierfachen isländischen Meister fehlen. Die 21-Jährige verletzte sich im DFB-Pokal-Spiel gegen den Karlsruher SC (6:1) an der Hand, weshalb ihr Einsatz nun fraglich sei.
Ansonsten könne Arnautis aber aus dem Vollen schöpfen. „Wir wollen Sophia Winkler behutsam und verantwortungsbewusst aufbauen. Wir werden sie nach und nach, unter anderem in der U20, langsam heranführen“, sagte der 46-Jährige über die aktuelle Torwartsituation und ergänzte: „Mit Lina Altenburg haben wir eine Torhüterin, die aktuell hervorragende Leistungen bringt. Mit Janne Krumme haben wir zudem eine Torhüterin mit enormem Potenzial.“ Offen ließ der Deutsch-Grieche zunächst aber, welche Torhüterin am Mittwochabend zwischen den Pfosten stehen könnte. Einen Startelfeinsatz von Winkler schloss er allerdings aus.
Blomqvist: „Ich finde, dass das ein sehr toller Wettbewerb ist“
Auch die Siegtorschützin aus dem Hinspiel, Rebecka Blomqvist, kam im Rahmen der Pressekonferenz zu Wort: „Es ist kein Geheimnis, dass wir natürlich gerne Champions League spielen würden. Wir haben jedoch letztes Jahr auch im Europa Cup gespielt und ich finde, dass das ein sehr toller Wettbewerb ist“, zeigte sich die 29-jährige Schwedin ehrlich. Aufgrund des Ausscheidens im Halbfinale der vergangenen Women’s-Europa-Cup-Saison gegen den BK Häcken sei das Team jedoch motivierter denn je, das Ergebnis aus dem Vorjahr zu übertreffen. Gleichzeitig sei ihr jedoch bewusst, dass dafür zunächst Hafnarfjörður geschlagen werden müsse. Im Hinspiel habe sie allerdings bereits einige Schwachstellen des Gegners ausmachen können: „Ich finde, dass man im Hinspiel gesehen hat, dass es viele Räume gibt. Nun gilt es, diese zu nutzen, um hoffentlich als Gewinner vom Platz zu gehen.“ Trotz der komfortablen Ausgangslage wollen die Hessinnen also voll auf Sieg spielen.







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