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Eintracht-Cheftrainer Niko Arnautis gibt vor dem Duell gegen FH Hafnarfjörður die Marschrichtung an. Foto: IMAGO / Kessler-Sportfotografie

Arnautis vor SGE-Auftakt im Women’s Europa Cup: „Wir wollen das Spiel schnell dominieren“

Trotz des Ausscheidens in der Champions-League-Qualifikation gegen Paris Saint-Germain geht es für die Frauen von Eintracht Frankfurt auf europäischer Bühne weiter. Am heutigen Mittwochabend (18:00 Uhr) trifft das Team von Cheftrainer Niko Arnautis in der zweiten Runde der Women’s-Europa-Cup-Qualifikation auf den vierfachen isländischen Meister FH Hafnarfjörður. Das Hinspiel findet in Hafenfjord statt.

„Uns erwartet eine starke und eingespielte Mannschaft. Sie führen die Liga mit Abstand an, schießen gerne Tore und haben viele junge, aber auch erfahrene Spielerinnen“, sagte Arnautis auf der Pressekonferenz im Vorfeld der Partie und ergänzte: „Wir erwarten ein offensives Spiel mit vielen körperlichen Duellen. Wir haben uns im Training darauf vorbereitet und wollen das Spiel schnell dominieren und kontrollieren. Wir wollen zeigen, was wir können.“

Eintracht-Stürmerin Mühlhaus vor Rückkehr?

Dabei soll auch SGE-Stürmerin Larissa Mühlhaus helfen. Die 23-Jährige kehrt nach ihrer muskulären Verletzung im rechten Oberschenkel nämlich in den Spieltagskader zurück. Auch Torhüterin Sophia Winkler werde mitreisen und auf der Bank Platz nehmen. Erst am vergangenen Wochenende feierte sie nach 20-monatiger Verletzungspause ihr langersehntes Comeback. Bei der 1:2-Niederlage der zweiten Mannschaft gegen Hertha BSC in der 2. Frauen-Bundesliga stand sie erstmals seit ihrem Kreuzbandriss im linken Knie während eines Pflichtspiels auf dem Platz. Dennoch werde Lina Altenburg gegen Hafnarfjörður im Tor starten, so Arnautis. „Bei Hanna Bennison schauen wir, ob es für einen Einsatz reicht. Nur Hayley Raso fehlt uns leider aufgrund der gelb-roten Karte gegen Paris“, erklärte der 46-jährige Fußballlehrer.

In der vergangenen Spielzeit erreichten die Adlerträgerinnen das Halbfinale des Women’s Europa Cups. Auch in dieser Saison möchte sich das Team so einiges vornehmen: „Wir nehmen unsere Ziele und die kommenden Runden sehr ernst. Wir wissen, wie schnell man weit kommen kann. Trotzdem sind viele gute Mannschaften im Wettbewerb dabei und es wird kein Selbstläufer“, sagte Arnautis und führte fort: „Als Erstes möchten wir die nächste Runde erreichen. Dazu müssen wir uns auf jeden kommenden Gegner konzentrieren und unsere Leistung abrufen. Wir haben eine Mannschaft, mit der wir mindestens so weit kommen können wie im vergangenen Jahr.“

Lührßen: „Für uns ist klar, dass wir jedes Spiel gewinnen wollen“

Eine selbstbewusste Ansage des Deutsch-Griechen an die europäische Konkurrenz. Doch auch Eintracht-Außenverteidigerin Nina Lührßen blickte während der Pressekonferenz zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben: „Wir möchten immer zeigen, was in uns steckt und zeigen, was unsere Qualitäten sind. Für uns ist klar, dass wir jedes Spiel gewinnen wollen“, sagte die 26-Jährige. Zwar habe die Mannschaft nach dem Ausscheiden aus der Champions-League-Qualifikation die Enttäuschung zunächst verdauen müssen, nun sei die Vorfreude auf die anstehenden Duelle auf europäischer Bühne jedoch umso größer. Aus Frankfurter Sicht gilt es nun also darum, eine vielversprechende Ausgangslage für das Rückspiel im Stadion am Brentanobad zu schaffen.

Ein Kommentar

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