Nach dem Abschied von Markus Krösche als Sportvorstand bei der Frankfurter Eintracht muss sich der Verein neu aufstellen. Dabei wird der bisherige Sportdirektor Timmo Hardung eine große Rolle spielen. Wie die SGE am heutigen Donnerstag in einer Vereinsmitteilung bekannt gab, wird der 36-Jährige neben seinen bisherigen Aufgaben zusätzlich die unmittelbare Verantwortung für den medizinischen Bereich und das Nachwuchsleistungszentrum übernehmen. Die Leiter und Geschäftsführer beider Einheiten hatten bisher an den Sportvorstand berichtet. Zukünftig werden sie mit Hardung im Austausch sein. Zusätzlich soll der Frankfurter Funktionär in der jetzigen Übergangsphase zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden Axel Hellmann verstärkt sein Augenmerk auf die Stärkung der Effizienz in den einzelnen Einheiten des sportlichen Bereichs legen. Dabei liegt ein großer Fokus auf der Vorbereitung des kommenden Wintertransferfensters. Gleichzeitig wird der gebürtige Heidelberger bezüglich seiner unmittelbaren Aufgaben um die Mannschaft und das Trainerteam entlastet. „Wir wollen in der aktuellen Phase bis zur Aufnahme der Tätigkeit eines neuen Sportvorstands die Verantwortlichkeiten bündeln und die Effizienz der Arbeit in den einzelnen Bereichen erhöhen“, erklärt Interimssportvorstand Hellmann, der die Verantwortung für den Frauenfußball übernimmt. Hardung habe bis auf Weiteres den Auftrag, alle sportlichen Einheiten im Männerfußball zu führen. „Die Ausweitung seiner Verantwortlichkeiten macht es erforderlich, die Schwerpunkte seiner Arbeit von der Mannschaft hin zu den strategischen und organisatorischen Einheiten zu verlagern. Er wird sich deshalb in enger Abstimmung mit mir, verstärkt mit den Prozessen und Strukturen beschäftigen.“
Rode als Bindeglied
Gleichzeitig wird Sebastian Rode zukünftig Aufgaben im Umfeld der Mannschaft wahrnehmen. Der ehemalige Eintracht-Kapitän absolviert seit September ein Trainee-Programm bei der Eintracht. Ab dem 1. November wird er das im sportlichen Bereich fortsetzen. Dabei soll der 36-Jährige die tägliche Arbeit rund um die Profimannschaft begleiten und insbesondere als zusätzlicher Ansprechpartner für die Spieler und das Trainerteam dienen. Mit seinem Verständnis für die Abläufe und seiner Erfahrung soll er als eine Art Bindeglied zwischen Mannschaft, Trainern und sportlicher Organisation fungieren. „Sebastian Rode als hoch angesehener ehemaliger Spieler bringt dafür durch seine Erfahrung, seine Persönlichkeit und seine enge Verbundenheit mit der Eintracht wertvolle Voraussetzungen mit“, so Hellmann. „Im Rahmen seines Trainee-Programms kann er diese Perspektive einbringen und zugleich weitere Erfahrungen in der sportlichen Organisation sammeln.“ Eintracht Frankfurt bündelt also seine Kräfte, um die Aufgaben nach dem Weggang von Krösche neu zu verteilen. Klar ist, dass diese Abläufe bei Amtsantritt eines neuen Sportvorstands erneut angepasst werden müssen. Joti Chatzialexiou gilt laut der „Bild“ als heißester Kandidat. Ein offizieller Kontakt zwischen beiden Vereinen soll es aber noch nicht gegeben haben.







2 Kommentare
Vielleicht brauchen wir ja gar keinen Nachfolger für Markus.
Es laufen doch genug Leute in der Geschäftsstelle rum.
weiß auch nicht wo die alle herkommen
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