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Bereits seit viereinhalb Jahren trägt Ansgar Knauff das Trikot mit dem Adler auf der Brust. Wenn es nach der Eintracht geht, kommen noch einige weitere dazu. Foto: IMAGO / Beautiful Sports

SGE kompakt: Vertragsgespräche mit Knauff geplant?

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„Euro-Ansgar“ soll verlängern: Mit seinen 24 Jahren hat Ansgar Knauff schon einiges in der Fußballwelt erlebt. 135 Bundesligaspiele, 20 Partien in der Champions League, dazu der Europa League-Sieg und sein unvergessenes Tor gegen den FC Barcelona im Frankfurter Waldstadion. Bereits seit viereinhalb Jahren trägt der gebürtige Göttinger das Trikot der Frankfurter Eintracht. Damit ist er nach Timothy Chandler und Jens Grahl der dienstälteste Spieler im Kader der Eintracht. Dabei stellte er sich stets in den Dienst der Mannschaft und lief als Flügelspieler, Außenverteidiger oder in der Not sogar als Mittelstürmer auf. Die SGE weiß, was sie an dem Adlerträger hat und würde daher die Zusammenarbeit wohl gerne verlängern. Die „Bild“ berichtet, dass die Eintracht gerne im Saisonverlauf ein neues Arbeitspapier mit Knauff aushandeln würde. Grund zur Eile gibt es aber keinen, denn der aktuelle Vertrag des ehemaligen U21-Nationalspielers läuft noch bis 2028. Damit gehört er allerdings im Kader zu den Spielern mit vergleichsweise geringer Rest-Laufzeit. Knauff feierte nach einer Oberschenkelverletzung erst am vergangenen Wochenende gegen Freiburg sein Comeback und soll sich nun erstmal ganz in Ruhe auf den Fußball konzentrieren. Nach der Länderspielpause will der 24-Jährige in Top-Form erneut angreifen und die Eintracht unterstützen. Die ersten Vertragsgespräche werden dann sicherlich in den kommenden Monaten starten.

Baugenehmigung erteilt – Eintracht baut NLZ infrastrukturell aus: Die Frankfurter Eintracht hat die Baugenehmigung für eine große bauliche Erweiterung am Nachwuchsleistungszentrum im Riederwald erhalten. Der Spatenstich für den neuen Gebäudekomplex kann wohl noch in diesem Jahr erfolgen, wie die SGE am heutigen Montagnachmittag mitteilte. Insgesamt über 750 Quadratmeter sollen künftig bei der Förderung junger Talente unterstützen. Darunter wird es im Obergeschoss seine 250 Quadratmeter große Athletikfläche geben. Eintracht-Präsident Mathias Beck zeigte sich voller Vorfreude über den anstehenden Bau: „Die Erweiterung unseres Sportleistungszentrums ist ein sehr wichtiger Schritt für die Zukunft des Leistungssports. Damit schaffen wir langfristig die Voraussetzungen, die sportliche als auch pädagogische Arbeit unseres Nachwuchsleistungszentrums auf höchstem Niveau zu sichern. Zudem stärken Investitionen in Infrastruktur nicht nur unseren sportlichen Erfolg, sondern steigern auch die wirtschaftliche Substanz unseres Vereins.“ Die Ausschreibung für den Bauauftrag wird in Kürze folgen.

So soll er aussehen, der Neubau am Riederwald. (Bild: Eintracht Frankfurt)

Entwarnung bei Onyedika: Erst seit diesem Sommer trägt Raphael Onyedika das Trikot mit dem Adler auf der Brust. In dieser kurzen Zeit hat er sich allerdings im defensiven Mittelfeld direkt zum Stammspieler entwickelt. So verpasste der Neuzugang von Club Brügge in den ersten fünf Pflichtspielen bisher nicht eine einzige Minute. Dementsprechend beunruhigend waren die letzten Sekunden im Spiel gegen Freiburg. So prallte der 25-Jährige unglücklich mit Lucas Höler zusammen und verletzte sich an der linken Schulter. Anschließend blieb der Nigerianer liegen und beendete erst nach einer kurzen Unterbrechung, sichtlich unter Schmerzen, das Spiel. Cheftrainer Adi Hütter konnte Fragen zum Gesundheitszustand seines Schützlings unmittelbar nach dem Spiel noch nicht beantworten. Nun gibt es aber offensichtlich Entwarnung beim neun Millionen Euro schweren Sommerzugang. Der „Wiesbadener Kurier“ berichtet, dass sich Onyedika keine schwerwiegende Verletzung zugezogen hat und er wie geplant zur nigerianischen Nationalmannschaft reisen wird. Damit steht wohl einem Einsatz in den Qualifikationspartien zum Afrika-Cup gegen Madagaskar und Guinea-Bissau nichts im Wege.

Mögliche Winterleihe für Eintracht-Talent: Love Arrhov könnte die Eintracht im Winter wohl zumindest vorübergehend verlassen. Laut „Absolut Fußball“ überlege die Eintracht, den 18-Jährigen Schweden in der kommenden Transferperiode zu verleihen. In dieser Saison kam der offensive Mittelfeldspieler bisher auf nur elf Spielminuten. Gegen Freiburg saß er gar auf der Tribüne. Zudem erwartet Arrhov ab dem 16. Geburtstag von Niko Ilicevic am 30. Oktober zusätzliche Konkurrenz auf seiner Position. Der 15-Jährige trainiert zwar schon bei den Profis mit, darf aber erst ab diesem Tag am Spielbetrieb des Männerfußballs teilnehmen. Arrhov werde sich bald entscheiden müssen, ob er sich trotz geringer Aussichten auf Einsatzzeiten dem Konkurrenzkampf stellen will, oder ob ein Halbjahr bei einem anderen Verein der aktuell bessere Schritt für seine Entwicklung wäre.

SGE beobachtet polnisches Abwehrtalent: Die Transferphase ist gerade erst Geschichte und doch wird die Eintracht weiterhin mit möglichen Transfers in Verbindung gebracht. Laut dem türkischen Transferinsider Ekrem Konur hat die SGE Interesse an Wojciech Mońka angemeldet. Der 19-Jährige steht aktuell bei seinem Ausbildungsverein Lech Posen unter Vertrag. Trotz seines jungen Alters ist der Pole dort unangefochtener Stammspieler und verpasste in der aktuellen Saison nicht eine Minute bei seinem Klub. Dazu wurde der Innenverteidiger jetzt auch erstmals für die polnische Nationalmannschaft nominiert. Konkurrenz gibt es allerdings einige, vor allem von der Insel. So sollen auch der FC Southampton, AFC Sunderland und Brighton den Spieler beobachten. Konkret ist hier aber noch nichts. Laut des Berichts soll noch kein Team einen formellen Vorstoß gewagt haben. Am intensivsten soll das Interesse aber von Southampton sein. So oder so würde Mońka wohl kein Schnäppchen werden. So verlängerte er erst kürzlich seinen Vertrag bis 2030. Bei „transfermarkt.de“ ist er mit einem Marktwert von zehn Millionen Euro gelistet.

Ein Kommentar

Avatar 1. braumerganedruebberedde 21. September 26, 21:39 Uhr

'Grund zur Eile gibt es aber keinen, denn der aktuelle Vertrag des ehemaligen U21-Nationalspielers läuft noch bis 2028. Damit gehört er allerdings im Kader zu den Spielern mit vergleichsweise geringer Rest-Laufzeit. Knauff feierte nach einer Oberschenkelverletzung erst am vergangenen Wochenende gegen Freiburg sein Comeback und soll sich nun erstmal ganz in Ruhe auf den Fußball konzentrieren.'

Eigentlich wäre JETZT der perfekte Zeitpunkt, um den Vertrag zu verlängern. Sowas macht man nicht, wenn der Spieler grad nen Hattrick geschossen hat. Sondern bestenfalls dann, wenn er grad ne schwierigere Zeit durchmacht. Dann sind die Forderungen auch nicht so hoch.
Aus Spieler-/Beratersicht will man natürlich verhandeln, wenn der Spieler im Formhoch ist.
Sind wir ehrlich: Knauff ist doch so ziemlich der Einzige im Kader, bei dem wir ohne große Bedenken verlängern können..weil wir wissen, was wir an ihm haben.
Insofern: Gerne morgen schon mit Knauff verlängern!

Zusatz: die Spieler mit den kürzesten Vertragslaufzeiten im Kader sind:
bis 2027: Grahl, Chandler, Atubolu (Leihe)
bis 2028: Götze, Knauff, Ngankam, Baum, Chaibi, Arrhov

Bei Chaibi und Baum muss man sich auch jetzt schon Gedanken machen, ob man zukünftig mit ihnen plant. Sonst ist der Zug abgefahren...die Gehaltsforderungen werden dann zu hoch. Also bei Baum reichts auch noch im Winter, aber bis dahin sollte der Verein für Klarheit sorgen.
Ngankam und Götze werden eh nicht verlängert.
Tatsache ist: Bei jungen(!) Spielern wartet man nicht bis zum letzten Vertragsjahr bis zur Verlängerung. Denn je kürzer der Vertrag, desto günstiger wird der Spieler und desto mehr Interessenten lockt er an..die dann oftmals mehr Gehalt bieten als wir.
Wenn der Verein langfristig mit nem Spieler plant, muss er zwei Jahre vor Vertragsablauf verlängern...mindestens 1,5 Jahre vorher. Ansonsten lohnt sich das im Normalfall nicht.

Arrhov ist ein großes Fragezeichen. Dass er noch nicht weit genug ist, um in der ersten Mannschaft zu spielen, das sah man gegen Union Berlin sehr deutlich.
Das ist bei einem 18-jährigen ja auch nicht schlimm.
Was ich SEHR, SEHR seltsam finde: Warum spielt Arrhov nicht in der 2.Mannschaft? Die können erstens jede Verstärkung gut brauchen, um den Klassenerhalt zu sichern. Und zweitens ist das vom Niveau her die perfekte Liga, in der Arrhov auf sich aufmerksam machen kann. Er kann dort auch alle möglichen Positionen spielen bzw sie besser erlernen. Also OM/ZM/LA/RA/MS. Das soll er ja alles spielen können...sagten diverse Trainer (Dino/Riera). Sicherlich kann er diese Positionen alle nicht perfekt spielen. Um noch flexibler zu werden, bieten sich insofern diese Spiele in der RL bestens an.
Und: Wenn es ihm nicht gelingt, in der RL nachhaltig auf sich aufmerksam zu machen, dann wirds auch nix bei der ersten Mannschaft.
Warum also spielte Arrhov bisher keine einzige Minute in der zweiten Mannschaft? Fühlt er sich zu besserem berufen? Dann hätten wir ihn doch schon im Sommer verleihen MÜSSEN. Denn es war ja klar, dass es in der ersten Mannschaft noch schwierig wird. Auf seinen Positionen ist die Konkurrenz im Kader zu groß.
Klar ist: Bei einem 18-jährigen Talent, auf das man in Zukunft setzen möchte, müsste man auch schon jetzt den 4 bis 5-Jahres-Vertrag aufsetzen. Sonst können wir ihn uns bald nicht mehr leisten. Wenn Arrhov denn die nächsten Schritte geht...
Wenn er das nicht macht, müssen wir ihn im nächsten Sommer ohnehin verkaufen.
Ich hab zu Arrhovs sportlichen Fähigkeiten bisher keine Meinung..bin ja nicht beim Training dabei. Ich kann nur sagen, dass seine Leistung gegen Union Berlin für die erste Mannschaft bei weitem nicht ausreichte und die Regionalliga derzeit vom Gefühl eigentlich perfekt sein sollte. Warum er dort nicht zum Einsatz kommt und man ihm diese wichtigen Einsatzminuten nicht gibt, find ich sehr seltsam. Das gleiche Thema gabs auch schon bei Lisztes. Den setzte man auch nie bis selten in der zweiten Mannschaft ein..bis er sich dann verletzte. Das ist dann irgendwann auch normal, dass man sich verletzt. Weil im Training das Level während der Saison höher wird und schlichtweg alles ne Nummer schneller geht. Und wenn man dann (über nen längeren Zeitraum) nicht im Spielrhythmus ist, dann geht das Verletzungsrisiko hoch. In der letzten Saison konnte man das gut bei Baum und Batshuayi beobachten. Die spielten nur wenige Minuten..die Belastung war für sie viel zu hoch..und dann kommt normalerweise die Verletzung...in welcher Form auch immer.
Das könnte auch ein Grund für Adi sein, warum er den Kader klein haben wollte. Denn viele Freundschaftsspiele hatten wir unter Krösche nie. Und manch ein Spieler kommt dann ohne jegliche Einsatzzeiten nie auf sein Fitnesslevel.

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