Dr. Josef Wolf verstorben: Die Eintracht-Familie trauert um Dr. Josef Wolf. Der ehemalige Spieler und Präsident der SGE ist im Alter von 88 Jahren verstorben. Mit dem Adler auf der Brust stellte er Ende der 1950er Jahre als Außenstürmer sein Können unter Beweis. Später engagierte sich Wolf in verschiedenen Funktionen bei Eintracht Frankfurt: Ob als Geschäftsführer, Vizepräsident oder Schatzmeister, in all seinen Funktionen brachte er seine tiefe Verbundenheit zum Verein ein. Auch im Wahlausschuss sowie im Aufsichtsrat arbeitete Wolf zeitweise mit. Zudem saß er einst sogar als Vertretung auf der Trainerbank. Seine aufopferungsvolle Hingabe für die Eintracht bewies er zusätzlich, als er im November 1988 während einer turbulenten Phase innerhalb des Vereins für einige Tage das Amt des Präsidenten übernahm. Bis zu seinem Tod nahm er aktiv am Vereinsleben teil. „Josef Wolf hat die Eintracht über 70 Jahre aktiv begleitet und sich immer für den Verein eingesetzt. Wir verlieren einen Macher ‚alter Schule‘. Unsere Gedanken sind in diesen Stunden bei seiner Familie“, sagte SGE-Präsident Mathias Beck auf der vereinseigenen Webseite. SGE4EVER.de spricht allen Angehörigen von Dr. Josef Wolf herzliches Beileid aus und wünscht ihnen viel Kraft in dieser schweren Zeit.
„Bei ihm sind auch mal Tränen geflossen“: Nathaniel Brown spielt künftig nicht mehr für Eintracht Frankfurt, sondern für den FC Bayern München. Dass es der 23-jährige Nationalspieler im Fußball weit bringen könnte, zeichnete sich laut Christian Kammerl bereits früh ab. Der 54-jährige Amateur-Coach trainierte Brown beim TSV Kümmersbruck von der G- bis zur D-Jugend. Nun sprach er in der „Bild-Zeitung“ über seinen ehemaligen Schützling: „Für ihn hat es nur Fußball gegeben, der wollte damals gar nicht mehr heim. Dem hast du den Ball wegnehmen müssen“, sagte Kammerl und ergänzte: „Er war damals beispielsweise der jüngste Spieler in meiner D1. Seine Kameraden waren allesamt Jahrgang 2001 – und trotzdem wollte er unbedingt gewinnen. Das war bei ihm besonders. Bei ihm sind auch mal Tränen geflossen, wenn wir verloren haben.“ Dieser fast angeborene Ehrgeiz könnte dem Talent nun auch beim Rekordmeister zugutekommen. Browns ehemaliger Jugendtrainer bewertete den Wechsel positiv: „Das ist genau der richtige Schritt. Auf der Linksverteidiger-Position ist bei Bayern mit Alphonso Davies zwar einer da, an dem Nene vorbeimuss. Aber Davies ist sehr verletzungsanfällig – und ich bin der festen Überzeugung, dass Nene unter Vincent Kompany nochmal einen Schritt nach vorne machen wird.“ Kammerl ist sich sicher: „Nene kann das schaffen.“
Nagelsmann tritt zurück: Julian Nagelsmann ist nicht länger Trainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Wie der Deutsche Fußball Bund DFB am gestrigen Freitag bekanntgab, ist Nagelsmann von seinem Amt als Bundestrainer zurückgetreten. Nach dem peinlichen WM-Aus im Elfmeterschießen gegen Paraguay wurde der Druck auf den 38-Jährigen immer größer, nun zog er die Reißleine. Nach dem Spiel direkt hatte er noch betont, dass er nicht zurücktreten wolle. Unter Nagelsmann debütierte Ex-Eintracht-Linksverteidiger Nathaniel Brown in der Nationalelf. Top-Kandidat auf die Nachfolge Nagelsmanns ist nun Jürgen Klopp.
Fitter als Ronaldo? Während einige Profispieler die Sommerpause zur Erholung im Urlaub nutzen, ging es für Younes Ebnoutalib in diesem Jahr ins Fitnesscamp nach Marokko. Dort bereitete die Frankfurter Berateragentur „AGM“ den 22-Jährigen durch tägliche Kraft-, Ausdauer-, Athletik- und Technikeinheiten bestmöglich auf die kommende Saison vor. Das Ergebnis: Laut „Bild-Zeitung“ soll Ebnoutalib einen Körperfettanteil von lediglich sechs Prozent aufweisen. Damit hätte der SGE-Profi weniger Körperfett als Superstar Cristiano Ronaldo (sieben Prozent). Unter anderem habe er seinen Fitnesszustand durch einen strengen Ernährungsplan erreicht. Klar ist: Der Stürmer wird sich nach dem vergangenen halben Jahr mit Knieverletzung und anschließender Ausbootung aus dem Spieltagskader bei seinem Heimatverein, der Frankfurter Eintracht, endlich beweisen wollen.
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„Jupp“ im WM-Achtelfinale: Bei der diesjährigen Weltmeisterschaft steht nun das Achtelfinale an. Co-Gastgeber Kanada und Marokko werden die ersten beiden Mannschaften sein, die um den Einzug ins Viertelfinale kämpfen. Anpfiff der Partie ist am heutigen Samstag um 19:00 Uhr deutscher Zeit. Wie auch in den Spielen zuvor wird Eintracht-Flügelspieler Ayoube Amaimouni-Echghouyab voraussichtlich zunächst auf der marokkanischen Bank Platz nehmen. Der 21-Jährige sammelte im Laufe des Turniers bislang 16 Einsatzminuten.






2 Kommentare
Rip.. Ein herber Verlust.
Es gibt nicht mehr viele der alten Schule.
Einer der nur einen Verein sein Herz schenkte.
Nicht wie viele Wappen "küsser"
Respekt vor dieser Arbeitseinstellung von Ebnoutalib 👍
So langsam ist es doch aber mal gut mit der Überromantisierung der Vereinstreue früherer Spieler!
- Globalisierung und Reisemöglichkeiten sind mittlerweile völlig anders
- zum ausufernden Kommerz tragen wir mehr oder weniger selbst bei
- ich habe schon ewig keinen Spieler mehr ein Wappen küssen sehen
- da die fanseitige Treue zu einzelnen Spielern nach wenigen durchwachsenen Leistungen nicht selten in Wut und „der kann seine Koffer packen“ umschlägt, kann man andersrum auch nichts erwarten
Auch ich hätte am liebsten elf Alex Meiers auf dem Platz. Fun Fact: Den haben damals über einen sehr langen Zeitraum sehr viele Fans sehr konstant angegangen. Den, der bei Abstieg geblieben ist.
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