Schalke-Ebnoutalib-Deal scheiterte am Deadline Day: Die Entwicklung von Younes Ebnoutalib gehört in der aktuellen Saison der Frankfurter Eintracht zu den Erfolgsgeschichten. Nach einem schwierigen ersten halben Jahr und einer mittelmäßigen Saisonvorbereitung ist der 23-Jährige unter Cheftrainer Adi Hütter richtig durchgestartet. Dabei wäre es im Sommer beinahe zu einem Abschied gekommen, wie die „Bild“ jetzt berichtet. Demnach soll Schalke 04 Interesse an einem Leihgeschäft gehabt haben. Die SGE war sogar offen den gebürtigen Frankfurter Richtung Gelsenkirchen ziehen zu lassen. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass Arnaud Kalimuendo von Nottingham Forrest zu den Hessen zurückkehrt. Am Ende wurde sich die Eintracht mit dem Premier League-Klub nicht einig und so kam am Deadline Day auch der Wechsel des Angreifers nach Gelsenkirchen nicht zustande. Der Rest ist bekannt: Ebnoutalib erzielte in den ersten vier Spielen vier Treffer sowie eine Vorlage und katapultierte sich sogar auf das Radar von Bundestrainer Jürgen Klopp. So feierte er Ende September sein Debüt im Dress der deutschen Nationalmannschaft. Auch die Interessentenliste ist seitdem gestiegen. Laut Medienberichten sollen bereits zahlreiche Premier League-Vereine den großbewachsenen Stürmer auf dem Zettel haben.
Koch-Statement stößt intern auf Kritik: Beim 0:6 in Leipzig erlebte ein Frankfurter einen besonders schlimmen Abend: Kapitän Robin Koch wurde bereits zur Halbzeit beim Stand von 0:4 von Cheftrainer Adi Hütter ausgewechselt. Bereits einen Tag später gab der Innenverteidiger über den „Kicker“ ein Statement ab, in dem es unter anderem hieß: „Ich bin Kapitän und meine Pflicht ist es, diese Niederlage gemeinsam mit dem Team aufzuarbeiten und unsere Mannschaft wieder aufzurichten. Wir stehen zusammen und können nur gemeinsam den Weg aus dieser Situation finden.“ Diese Worte sollen laut Infos der „Frankfurter Rundschau“ intern gar nicht gut angekommen sein. Bei der Eintracht habe man von ihrem Kapitän eher erwartet, mit Leistung auf die Kritik zu antworten, anstatt direkt die öffentliche Kommunikation zu suchen.
Maluze zurück im Mannschaftstraining: In der Abwehr könnte die SGE schon bald wieder auf einen Verteidiger mehr zurückgreifen. Laut eines Berichts der „Hessenschau“ ist Jeremiaha Maluze seit Dienstag wieder im Mannschaftstraining dabei. Für die Eintracht käme ein Comeback des Abwehrspielers hinsichtlich der aktuellen Defensivschwächen genau zum richtigen Zeitpunkt. Nachdem Maluze im Sommer von der U21 zu den Profis hochgezogen wurde, zeigte er bei seinen bislang ersten zwei Bundesligaspielen gegen Union Berlin und Mainz 05 jeweils überzeugende Leistungen. Ob es für den 21-Jährigen aber schon am Freitag gegen Köln wieder für einen Kaderplatz reicht, ist fraglich.






8 Kommentare
Sollte das wirklich Kochs Reaktion sein, ist das erbärmlich. Alle zusammenstehen ist gut, aber immer nur hohle Phrasen rauszuhauen nervt irgendwann.
Somit ruhen die Hoffnungen auf einen 21-jährigen Senkrechtstarter mit der besten ! Zweikampfquote der Liga.
Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster. Maluze wird seine sehr guten Leistungen bestätigen, der heimliche Abwehrchef und im Laufe der Saison mit Brassier unsere Abwehr stabilisieren.
Diese Unruhe hätte man sich sparen können. Entweder schon vor der Saison mit einer anderen und neuen Ausrichtung der Abwehr oder mit einem anderen Kapitän. Fast noch fahrlässiger finde ich, dass das nach der langen Länderspielpause so hoch"kocht", wo man zwei Wochen für Gespräche und viel Training mit der Abwehr Zeit hatte...
Ja und das Younes hier geblieben ist finde ich richtig und ich verstehe gar nicht, warum man ihn verleihen wollte???
Wie gut das Younes nicht verliehen wurde, hätte ich auch nicht verstanden. Und wenn ich schon höre, das Clubs aus der Premier League ein Auge auf ihn geworfen haben, finde ich es doch sehr verfrüht. Mahnende Beispiele gibt es zu hauf. Im Endeffekt versauern die meisten Spieler dort. Ein paar Jahre in der eigenen Liga spielen und sich auf Dauer dort zu beweisen, wäre gerade für die jungen Spieler ratsam.
Lieber Robin Koch, in der Bibel steht:
"An ihren Taten sollt ihr sie erkennen."
Es ist ganz einfach: Lass einfach Deine Taten sprechen und wir alle sind zufrieden.
Auf Bild steht das etwas anders. Man plante wohl nicht mit Etnoutalib. Das wäre typisch für Krösches Personalpolitik. Jemand der sich mit der SGE identifiziert und sich so schnell nicht für teures Geld verkaufen lässt, ist nicht gewünscht.
Der Deadline Day ist Vergangenheit. Dabei sollte man es auch im Sinne von Younes belassen. Alles andere stiftet nur zusätzliche Unruhe und verunsichert den Spieler. Den Maulwurf sollte man eliminieren.
Wird Zeit dass Krösche geht. Viel richtig gemacht aber mittlerweile geht’s bergab
Gude,
dann schlage doch bitte jemanden vor, der es besser macht. Mir fällt auf Anhieb keiner ein. Und so einen Eberl will ich hier gaaaar nett sehen. Abgesehen davon, dass er sowieso nicht zu uns kommen würde.
Forza SGE
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