Köln-Rückkehr von Skhiri doch nicht vom Tisch? Zuletzt war vielfach vermeldet worden, dass sich die Transferbemühungen des 1. FC Köln um ihren Ex-Spieler Ellyes Skhiri zerschlagen hätten. Zu hoch die Gehaltsforderungen des Tunesiers. Wie die „Bild“-Zeitung jetzt aber berichtet, ist der Transfer zu dem Domstädtern keinesfalls vom Tisch. Dem Bericht zufolge bietet der „Effzeh“ 1,5 Millionen Euro und somit etwa halb so viel Geld, wie er derzeit bei der SGE verdient. Das Gehalt ist wohl auch nach wie vor noch der Knackpunkt, denn die Eintracht und Köln sollen sich über den Deal längst einig sein. Einzig die Spielerseite muss dem Wechsel noch zustimmen. Sollte Köln tiefer in die Tasche greifen oder Skhiri seinem Ex-Klub finanziell entgegenkommen, so könne es wohl – nach wie vor – sehr schnell gehen.
Wahi-Deal nimmt Form an? Elye Wahi will die Eintracht wohl verlassen, auch die SGE soll an einem Transfer des Angreifers interessiert sein. Mit OGC Nizza hat man verschiedenen Medienberichten zufolge auch einen potenziellen Abnehmer gefunden. Wie der belgische Transferexperte Sacha Tavolieri nun berichtet, scheint sich ein Weg zu einer Leihe mit Kaufoption zu ebnen. Die Gespräche sollen „positiv voranschreiten“. Für die SGE ist das kurzfristig von sehr hoher Bedeutung, den Spieler von der viel zitierten Gehaltsliste streichen zu können. Dem Bericht zufolge seien alle Parteien bereit, sich für einen gelingenden Transfer zu engagieren.
Chaibi nach England? Farès Chaibi könnte nach drei wechselhaften Jahren Eintracht Frankfurt verlassen. Wie die „Bild“ erfahren haben will, streckt Crystal Palace seine Fühler nach dem offensiven Mittelfeldspieler aus. Ein konkretes Angebot liege noch nicht vor, „scheint aber nur eine Frage der Zeit.“ Bereits in der Vergangenheit wurde Chaibi mit Aston Villa und FC Brentford – Eintrachts kommender und letzter Testspiel-Gegner – in Verbindung gebracht. Der 23-Jährige steht seit 2023 in Frankfurt unter Vertrag und entwickelte sich dort zum Nationalspieler Algeriens. Bei der abgelaufenen Weltmeisterschaft konnte der Linksfuß mit guten Leistungen von sich reden machen. Dem Bericht zufolge rechnet die Entourage der SGE seit Längerem mit einem Wechsel.
Batshuayi-Deal vor Abschluss: Bei Michy Batshuayi ist man offenbar schon einen Schritt weiter. Im „Bild“-Bericht heißt es, dass sich der Belgier bereits in Saudi Arabien befinde und zeitnah bei Al-Shabab unterschreiben werde. An Batshuayi waren demnach noch andere Clubs aus Saudi-Arabien und der Türkei dran, doch das Rennen macht Al-Shabab.
Krösche lobt Knauff: Beim 5:1-Testspielsieg der Frankfurter Eintracht gegen den FSV Frankfurt agierte Ansgar Knauff als Rechtsverteidiger – und der eigentliche Offensivspieler bekam nach dem Spiel gleich ein Lob von Sportvorstand Markus Krösche. „Ansgar ist ein sehr intelligenter Spieler, der auf vielen Positionen einsetzbar ist. Er passt als Rechtsverteidiger zu Adis Spielidee, weil er viel Raum vor sich hat, den er mit seiner Schnelligkeit nutzen kann“, wird der Sportvorstand in der „Bild“ zitiert. Knauff gilt allgemein als sehr variabler Spieler, der bei der SGE bereits auf beiden Flügeln, auf beiden Schienen, als offensiver Mittelfeldspieler und Stürmer zum Einsatz kam.
Riera findet neuen Club: Albert Riera ist knapp drei Monate nach seinem Aus bei Eintracht Frankfurt auf der Suche nach einem neuen Verein fündig geworden. Wie Roter Stern Belgrad heute offiziell vermeldete, übernimmt der exzentrische Spanier beim serbischen Hauptstadtclub und unterschreibt einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2028. Riera folgt damit auf Dejan Stankovic, der nach dem Ausscheiden aus der Champions League-Qualifikation gegen Hapoel Be’er Sheva von seinem Posten zurücktrat.
Prasnikar kehrt in die Bundesliga zurück: Ex-Eintracht-Stürmerin Lara Prasnikar kehrt in die Frauen-Bundesliga zurück. Die Slowenin wechselt vom US-Klub Utah Royals zum VfL Wolfsburg, wo sie einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029 unterschrieb. Erst im letzten Sommer wechselte die 28-Jährige von der SGE nach Amerika.
U19 weiter siegreich: Die U19 von Eintracht Frankfurt hat auch ihr zweites Saisonspiel in der DFB-Nachwuchsliga gewonnen. Gegen Rot-Weiß Erfurt setzte sich die Mannschaft von Trainer Simon Schuchert am Riederwald mit 2:0 durch. Nach einer torlosen ersten Halbzeit, in der die Adlerträger bereits mehrere gute Möglichkeiten hatten, brachte Marcello Bouvier die SGE kurz nach dem Seitenwechsel in Führung (48.). In der Schlussphase sorgte der Stürmer mit seinem zweiten Treffer für die Entscheidung, als er sich stark gegen die Erfurter Defensive durchsetzte und zum 2:0 einschob (89.). Damit stehen nach zwei Spieltagen sechs Punkte zu Buche. Neben dem perfekten Start sorgten die A-Junioren auch optisch für Aufmerksamkeit: Die Nachwuchsadler liefen erstmals im neuen Ausweichtrikot im „Bembel-Design“ auf.






3 Kommentare
Hoffen wir mal, dass alle Deals zu den bestmöglichen Konditionen, das sind im Zweifel die tatsächlichen Konditionen 😉, durchgehen. Die Hängepartien lähmen unsere Aktivitäten doch sehr. Ich denke, dass wir mit möglichen Zugängen schon sehr weit sein könnten und nur noch die Abgänge abwarten müssen. Hoffe ich zumindest mal...
Es ist natürlich sehr ärgerlich für uns, aber die wenigsten würden auf 1,5 Millionen für 1 Jahr verzichten. Vermutlich wird es auf 0 hinauslaufen.
Die Ablöse wird der Gehaltsausgleich.
Spielerisch war es nichts mehr, aber menschlich wünsche ich ihm alles Gute.
Die Gehälter bei uns scheinen sehr überdurchschnittlich zu sein. Allerdings muss man berücksichtigen, dass zum Beispiel Skhiri und Bats zu jener Zeit schon richtig gute Transfers waren. Im Nachhinein ist es unglücklich gelaufen, zur damaligen Zeit aber verständlich.
Ich hoffe, dass wir davon abkehren, Spieler auf ihrem Peak, oder Spieler mit erfolgreicher Historie zu kaufen, die 3 Millionen+ verdienen.
Die besten Erfahrungen haben wir mit jungen Spielern gemacht, die sich ihr Gehalt erst noch verdienen müssen.
Ich gehe davon aus, dass Krösche nicht erst anfängt zu scouten, sobald unsere Abgänge durch sind. Da wird es einige Spieler und Vereine geben, mit denen bis auf die detaillierten Modi alles geklärt ist. Alles andere wäre amateurhaft.
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