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Jessic Ngankam hat sich wohl erneut schwer verletzt. Foto: IMAGO / Kessler-Sportfotografie

SGE kompakt: Hiobsbotschaft für Ngankam? / Hütter erklärt Koch-Entscheidung

Hütter erklärt Kapitänsentscheidung: Seit dem gestrigen Donnerstag ist klar, dass Robin Koch auch in der kommenden Saison Kapitän der Frankfurter Eintracht sein wird. Im „Kicker“ hat sich nun Trainer Adi Hütter zur Entscheidung geäußert und diese erklärt: „Ich wüsste keinen Grund, warum ich das ändern sollte. Er ist ein erfahrener Spieler, der selbst weiß, dass die vergangene Saison keine gute war. Aber ich bin nicht dazu da, das zu bewerten“, so der Trainer der SGE. Vielmehr betonte der Österreicher, dass Koch eine gute Vorbereitung gespielt habe und für ihn trotz seines eher ruhigen Gemüts die Voraussetzungen für das Kapitänsamt mitbringe: „Robin hat sich jetzt wirklich sehr, sehr gut präsentiert. Er ist nicht der ganz große Lautsprecher, aber trotzdem ein Leader für die Mannschaft.“ Koch übernahm die Kapitänsbinde vor der vergangenen Saison von Kevin Trapp und geht in seine vierte Saison mit dem Adler auf der Brust.

Ngankam erneut verletzt? Laut einem Bericht des „Wiesbadener Kurier“ hat sich Jessic Ngankam im Training der U21 erneut verletzt. Demnach hat sich der Angreifer eine „schwere Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen und fällt länger aus“. Ngankam gilt in der aktuellen Transferphase als Verkaufskandidat, eine erneute Verletzung könnte einem Wechsel den Riegel vorschieben. Für Ngankam würde ein erneuter Ausfall das nächste Kapitel einer langen Verletzungshistorie bedeuten. Seit seinem Wechsel von Hertha BSC zur SGE im Sommer 2023 konnte sich der Stürmer nie wirklich durchsetzen, wurde dreimal verliehen und verletzte sich immer wieder.

Selbstkritischer Krösche: Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche hat sich im Gespräch mit dem Magazin „11Freunde“, auf das sich die „Frankfurter Rundschau“ bezieht, selbstkritisch im Bezug auf die Planung des Eintracht-Fußballs in den vergangenen Jahren gezeigt. Seit dem Erfolg in der Europa League 2022 hätten die Gegner die SGE oft als Favoriten angesehen und die SGE sich gegen die defensive Taktik der Gegner oft schwergetan. Die Eintracht habe es nicht geschafft, den eigenen Fußball zu Ballbesitzfußball umzustellen: „Diesen Transformationsprozess haben wir nicht optimal geschafft“, räumte Krösche ein. Dies habe auch mit den vorhandenen Spielern zu tun. Der Sportvorstand erklärte, dass er nicht nur um elf Positionen denke: Stattdessen möchte man insgesamt 15 unterschiedliche Profile besetzen, damit verschiedene Spieler für verschiedene Gegner  zur Verfügung stehen. Im zentralen Mittelfeld könne dies zum Beispiel ein Balljäger oder Box-to-Box-Spieler sein, auf der Rechtsverteidiger-Position ein offensiver sowie ein defensiver Spieler sein.

Auswärtstrikot als Rekordtrikot? Das neue Auswärtstrikot scheint ein echter Kassenschlager zu sein. Laut einem Bericht der „Bild“ hat die SGE bereits 23.000 Exemplare des Jerseys verkauft, allein 12.000 Stück davon am ersten Tag. Demnach hoffe man bei der SGE sogar, dass das Auswärtstrikot das 125-Jahre-Jubiläumstrikot, das bis heute mit 50.000 verkauften Exemplaren das bestverkaufte Trikot der SGE ist, einzuholen. Laut dem Bericht werden beim Flock am häufigsten Jonathan Burkardt, Timothy Chandler und Mario Götze gewählt.

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