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Die Eintracht sucht einen Abnehmer für Ellyes Skhiri. Foto: IMAGO / osnapix

SGE kompakt: Bereitet sich Sevilla auf die Verpflichtung von Skhiri vor?

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Sevilla mit baldigem Angebot für Skhiri? Nachdem der Transfer von Ellyes Skhiri zum 1. FC Köln geplatzt ist, könnte sich für den Mittelfeldspieler nun eine neue Option in Spanien ergeben. Schon vergangene Woche brachten diverse Medien den FC Sevilla als möglichen Interessenten ins Spiel. Ein konkretes Angebot für den 31-Jährigen liegt der Eintracht laut „Bild“ zwar noch nicht vor, die Verantwortlichen sollen jedoch zeitnah mit einem Vorstoß der Andalusier rechnen. Eine Leihe kommt für die Hessen offenbar nicht infrage, Skhiri soll den Verein endgültig verlassen. Der Tunesier war bereits im Juli für Gespräche mit anderen Klubs freigestellt worden und fehlte auch im Trainingslager sowie bei der gestrigen Mannschaftspräsentation beim Eintracht-Familientag. Ein Verkauf würde Frankfurt darüber hinaus finanziell entlasten, da Skhiri mit einem jährlichen Gehalt von circa drei Millionen Euro zu den Topverdienern des Kaders zählt.

Kalimuendo-Verpflichtung rückt in die Ferne: Arnaud Kalimuendo könnte vor einem erneuten Wechsel stehen, allerdings nicht zurück zur SGE. Wie der spanische Sportjournalist Samuel Silva berichtet, beschäftigt sich Betis Sevilla mit dem Angreifer, der in der Rückrunde der vergangenen Saison für die SGE auflief. Die Andalusier sollen bei ihren Bemühungen allerdings auf eine hohe Ablöseforderung von Nottingham Forest gestoßen sein. Demnach verlangen die Engländer 35 Millionen Euro und wären lediglich zu einer Leihe mit anschließender Kaufpflicht bereit. Für Betis ist diese Summe aktuell nicht stemmbar. Auch eine Rückkehr zur Eintracht erscheint angesichts der hohen finanziellen Forderungen wohl eher unwahrscheinlich.

Batshuayi kurz vor Wechsel? Wie die saudi-arabische Tageszeitung „Okaz“ und die „Frankfurter Rundschau“ übereinstimmend berichten, steht SGE-Angreifer Michy Batshuayi kurz vor seinem Abgang. Demnach sei der Wechsel des Belgiers zu Al Shabab in Saudi-Arabien baldig zu erwarten. Die Frankfurter Eintracht und Al Shabab hätten sich in den Verhandlungen deutlich angenähert, heißt es. Der Belgier Batshuayi gilt bei der SGE schon länger als Abstiegskandidat und spielte unter Trainer Adi Hütter keine Rolle. Zuletzt spielte er bei der U21 der SGE.

Mehr Platz im Eintracht-Stadion: Der Deutsche-Bank-Park bietet künftig Platz für 60.100 Zuschauer. Die neue Kapazität wurde am gestrigen Sonntag im Rahmen des Eintracht-Familientags 2026 offiziell bekannt gegeben. Damit wächst das Fassungsvermögen des Stadions nach mehreren Anpassungen weiter an. Erst im vergangenen Sommer war die Kapazität von 51.500 auf 59.500 Plätze erhöht worden. Für die zusätzlichen 600 Zuschauer wurden unter anderem die Pressetribüne etwas verkleinert und der Business-Bereich kompakter gestaltet.

Burkhardt-Tor nominiert: Beim 7:1-Testspielsieg gegen den FC Gießen sorgte Jonathan Burkhardt mit einem sehenswerten Rabona-Treffer zum zwischenzeitlichen 4:0 für eines der Highlights der Partie. Nun könnte der Angreifer dafür eine Auszeichnung erhalten: Sein Treffer wurde für die Wahl zum „Tor des Monats“ nominiert. Ab sofort kann auf der Internetseite der „Sportschau“ über den Sieger abgestimmt werden. Welcher Treffer die Wahl gewinnt, wird am 29. August bekannt gegeben.

Leihspieler feiern erfolgreiche Ligadebüts: Für drei aktuell verliehene Spieler der Eintracht gab es am Wochenende Grund zur Freude. Fousseny Doumbia feierte mit Energie Cottbus in der 2. Bundesliga einen 3:1-Heimsieg gegen Hannover 96. Der 21-Jährige wurde zur zweiten Halbzeit eingewechselt und half dabei, den Erfolg über die Zeit zu bringen. Alexander Staff durfte in der 3. Liga mit dem 1. FC Saarbrücken einen deutlichen 5:2-Erfolg gegen Rot-Weiss Essen bejubeln. Der Angreifer stand in der Startformation und bereitete per Kopf den zwischenzeitlichen 1:2-Anschlusstreffer von Mladen Cvjetinovic vor. Für Staff war es damit die erste Torbeteiligung im ersten Spiel für die Saarländer. Auch Ouassim Karada verließ in der 3. Liga den Platz als Sieger. Der an den FC Hansa Rostock verliehene Offensivspieler wurde beim 3:2-Auswärtssieg gegen die TSG Hoffenheim II in der 66. Minute eingewechselt.

„Iron Maik“ wieder auf dem Platz: Maik Franz hat offenbar noch nicht genug vom Fußball. Der ehemalige Eintracht-Verteidiger, der vor allem durch sein hartes Zweikampfverhalten und kompromissloses Einsteigen bekannt war, lief im Alter von 45 Jahren bei einem Testspiel für den SV Tapfer Leipzig auf. Der frühere Bundesliga-Profi, der seine aktive Karriere bereits 2015 beendet hatte, kam in der Schlussviertelstunde zum Einsatz. Wie Trainer Manuel Kurt Kienitz gegenüber der „Leipziger Volkszeitung“ erklärte, könnte Franz dem Sachsenligisten künftig als Backup zur Verfügung stehen. Zunächst besitzt der ehemalige Abwehrspieler lediglich eine Gastspielgenehmigung. Beim 5:0-Erfolg der Leipziger hinterließ „Iron Maik“ laut seinem neuen Coach einen guten Eindruck. Für die Eintracht absolvierte Franz zwischen 2009 und 2011 insgesamt 54 Pflichtspiele.

U19 und U17 starten mit Siegen: Die A- und B-Junioren der Eintracht sind erfolgreich in die neue Saison der DFB-Nachwuchsliga gestartet. Die U19 setzte sich beim 1. FC Nürnberg mit 4:2 durch. Nach der frühen Führung durch Niko Iličević (9.) kamen die Gastgeber nach der Pause zum Ausgleich (49.). In der Schlussphase sorgten Marcello Bouvier (70.), Junior Nhampule (87.) und der eingewechselte Pusat Ay (89.) für klare Verhältnisse, ehe Nürnberg noch zum 2:4 verkürzte (90.+6). Noch deutlicher gewann die U17 beim FSV Frankfurt. Beim 6:2-Erfolg legten Samuel Elenberger (10.) und ein Eigentor der Gastgeber (22.) den Grundstein. Nach dem Anschlusstreffer der Bornheimer per Elfmeter (31.) erhöhte Noel Motta nach der Pause auf 3:1 (58.), ehe Lionel Toppmöller nur drei Minuten später per Freistoß traf (61.). Kurz darauf verkürzte Bennet Pilan auf 4:2 (69.). In der Schlussphase machte Dawid Sankiewicz  mit einem Doppelpack den Kantersieg perfekt (79., 88.).

Frauen-U20 verliert Heimauftakt: Die U20 der Eintracht Frauen wartet auch nach dem ersten Heimspiel der neuen Zweitliga-Saison auf die ersten Punkte. Gegen den FC Ingolstadt unterlagen die Adlerträgerinnen mit 0:1. Nach einem engagierten Beginn geriet die SGE bereits in der fünften Minute in Rückstand, als Carina Wüst einen Distanzschuss im Nachsetzen im Frankfurter Tor unterbrachte. In der Folge entwickelte sich eine umkämpfte Partie, in der Ingolstadt die besseren Möglichkeiten besaß. Vor allem Torhüterin Janne Krumme hielt ihre Mannschaft mit mehreren starken Paraden im Spiel. Trotz einer kämpferischen zweiten Halbzeit gelang es den Frankfurterinnen jedoch nicht mehr, den Ausgleich zu erzielen.

5 Kommentare

Fallback Avatar 1. Holz 10. August 26, 21:03 Uhr

"Der Belgier Batshuayi gilt bei der SGE schon länger als Abstiegskandidat"

Da hat die Auto-Korrektur ja ganze Arbeit geleistet. Sehr schön :-)

Oder will der interessierte Verein runter in die zweite saudische Liga?

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Avatar 2. okocha4life 10. August 26, 21:51 Uhr

Würde mich echt wundern, wenn Shkiri zu Sevilla geht. Sevilla ist so am Arsch, die können weder ne Ablöse, noch die 3Mio/Jahr die er bei uns verdient, bezahlen

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Fallback Avatar 3. frankfurter jung 10. August 26, 22:24 Uhr

Nizza soll im Austausch mit Wahi sein, mit dem Ziel einer weiteren Zusammenarbeit. Mit Eintracht wurde noch kein Kontakt aufgenommen.

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Fallback Avatar 4. Jay-Jay83 10. August 26, 22:37 Uhr

Wenn Wahi ausschließlich einen Wechsel nach Nizza in Betracht zieht, wird das richtig teuer für uns. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass Nizza weder eine annähernd angemessene Ablöse, noch sein Gehalt zahlen kann und wir zu einem erheblichen Teil auf den Kosten sitzen bleiben.

Wahrscheinlich ein ordentliches Abschiedspaket für Wahi und eine Ablöse unter 15 Mio für uns.

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Fallback Avatar 5. dieseeledesadlers 10. August 26, 23:07 Uhr

Kalimuendo ist eine Granate, hat sich in einer mist Saison super präsentiert.

Der Mann ist die 35 Mio auf jeden Fall wert, nur nicht in unserer Preisklasse.

Ein herber Verlust und für mich die bisher einzige schlechte Nachricht.

Der Mann bringt jede Mannschaft auf ein besseres Level.

Trauern bringt nichts, aber, aber.....

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