Torwart-Entscheidungen gefallen: In Anschluss an das Testspiel gegen Hull City vor drei Tagen wollte Adi Hütter nicht verraten, wer am 21. August im Pokal gegen St. Tönis zwischen den Pfosten stehen wird. Wie die „Bild“ heute allerdings enthüllt, wurde bereits eine Entscheidung getroffen. Demnach wird Kaua Santos beim ersten Pflichtspiel in zehn Tagen das Tor hüten und das soll auch in den kommenden Spielen so sein. Die SGE plant laut dem Boulevardblatt mit dem Brasilianer als neue Nummer 1. Eine endgültige Entscheidung habe Hütter jedoch noch nicht getroffen. Unabhängig davon möchte Santos‘ Mitstreiter Michael Zetterer den Hessen erhalten bleiben. Die Gründe: Der Routinier wollte eine faire Chance unter Hütter bekommen und die sieht er. Der Ex-Bremer genieße bei Markus Krösche eine hohe Wertschätzung. Zetterer fühle sich mit seiner Familie in Frankfurt wohl und er hoffe, Santos auf die Bank zu verdrängen.
Status quo beim Trio: Obwohl sich Ellyes Skhiri, Michy Batshuayi und Noel Futkeu auf dem Abstellgleis befinden, hat sich beim Trio bisher noch nichts getan. Doch das könnte sich bald ändern. Wie „Absolut Fußball“-Reporter Christoper Michel berichtet, könnte bei allen drei Spielern zeitnah eine Lösung gefunden werden. Batshuayi wird mit einem Wechsel nach Saudi Arabien zu Al-Shabab in Verbindung gebracht und an Skhiri soll der FC Sevilla dem Vernehmen nach Interesse zeigen. Bei Futkeu können sich die Eintracht-Bosse hingegen auch ein Leihgeschäft vorstellen. „Man will ihn nicht verscherbeln“, begründet Michel.
Eintracht-U-Bahn eingeweiht: Am gestrigen Montag wurde eine neue U-Bahn in Eintracht-Design eingeweiht. Vizepräsident und Geschäftsführer Moritz Thiemann und VGF-Geschäftsführer Thomas Raasch gaben den offiziellen Startschuss für die Bahn, deren Design die Vielfalt der SGE verdeutlichen soll. So sind unter anderem die Sportarten Hockey, Handball, Leichtathletik, Turnen, Volleyball und Basketball zu sehen. Die Bahn soll die Eintracht als größten Mehrspartensportverein der Welt mit angeschlossener Profifußballmannschaft im Alltag der Menschen in Frankfurt noch sichtbarer machen. „Die Vielfalt macht unsere Eintracht aus. Der Klub vereint Breiten- und Spitzensport und verbindet nicht nur mehr als 50 Sportarten, sondern auch über 100 Nationen unter einem Dach. Unser Ziel ist es, den Menschen nahe zu bringen, dass Eintracht Frankfurt mehr als Fußball ist und bei uns alle ein sportliches Zuhause finden können – unabhängig von Alter oder Leistungsniveau. Umso stolzer bin ich, dass wir nun täglich die verschiedenen Sportarten der Eintracht in das Stadtbild tragen und uns die VGF, die seit fast zwei Jahrzehnten als verlässlicher Partner an unserer Seite steht, diese Bahn ermöglicht hat”, so Vizepräsident Moritz Theimann.
Pacho spricht über Wechsel nach Paris: Willian Pacho absolvierte in der Saison 2023/24 wettbewerbsübergreifend 44 Pflichtspiele für Eintracht Frankfurt. Mit seinen konstant starken Leistungen spielte sich der ecuadorianische Innenverteidiger bereits in seinem ersten Jahr als Adlerträger in den Fokus von Paris Saint-Germain. Nach seinem Wechsel in die französische Hauptstadt für rund 40 Millionen Euro Ablöse etablierte er sich bei dem Topklub als Stammspieler und gewann in den zwei folgenden Saisons jeweils die Champions League. Auf der Plattform „The Player’s Tribune“ äußerte sich Pacho kürzlich über das Zustandekommen seines Wechsels: „Luis Campos hat mich zu einem geheimen Abendessen in Madrid eingeladen, in einem unterirdischen Restaurant. Wie im Film. Wenn du etwas von PSG hörst, denkst du nicht mehr nach. Du suchst sofort nach einem Flug“, erzählt er. Überschwänglich lobende Worte findet der 24-Jährige für seinen Trainer Luis Enrique, der ihm in Paris schnell sein Vertrauen schenkte: „Luis Enrique hat was Besonderes. Eine Aura, schätze ich. Für mich ist er der Schlüssel zu allem, was PSG erreicht hat. Und das sage ich als Mensch, nicht nur als Fußballer.“
Sperre für Siljevic: Nach seiner Roten Karte im Auswärtsspiel der Eintracht-U21 gegen den KSV Hessen Kassel wurde Amil Siljevic vom Sportgericht des DFB für zwei Spiele gesperrt. Den Platzverweis erhielt der Torhüter, nachdem er in der 5. Minute außerhalb seines Strafraums einen Torschuss mit der Hand abgewehrt hatte. Aus Sicht der SGE ging die Partie am Ende mit 0:3 verloren.
Hammerlos für Frauen: Kapitänin Laura Freigang hoffte im Anschluss an das 2:0 gegen Malmö FF auf Losglück für die kommende Playoff-Runde. Ein Wunsch, der aber nicht in Erfüllung ging. Die Auslosung am heutigen Dienstag in Nyon ergab, dass die Frauen von Eintracht Frankfurt in der dritten Champions League-Qualifikationsrunde auf Paris Saint-Germain treffen. Das Hinspiel findet am 26. August im Stadion am Brentanobad statt, ehe am 2. September im Stade Jean Bouin in Paris die Entscheidung fällt. PSG gehört zu den Topmannschaften, die regelmäßig in der Königsklasse vertreten ist und jedes Jahr in der heimischen Liga um die Meisterschaft spielt. Allerdings schied der französische Hauptstadtclub in der vergangenen Saison als Vorletzter in der Ligaphase sang- und klanglos aus und in der Première Ligue belegte man Platz 3 hinter Meister Olympique Lyon und Paris FC. Stars wie Weltmeisterin Olga Carmona und Sakina Karchaoui stehen beim französischen Meister von 2021 unter Vertrag. Das letzte Aufeinandertreffen zwischen beiden Teams fand 2015 im Endspiel der Champions League in Berlin statt. Der damalige 1. FFC Frankfurt setzte sich mit 2:1 durch und gewann seinen letzten internationalen Titel. „Ich freue mich auf zwei Spiele gegen einen sehr starken Gegner, der uns alles abverlangen wird. Aber ehrlicherweise wäre jeder Gegner der erwartet schwere gewesen. PSG ist schon lange auf internationalem Topniveau dabei. Sie sind spielerisch sehr stark und haben viel Tempo in ihren Reihen. Uns erwarten zwei sehr schwere Spiele, die wir dennoch erfolgreich bestreiten wollen“, sagte Sportdirektorin Babett Peter über das Los.






Keine Kommentare
Du musst eingeloggt sein, um einen Kommentar zu schreiben.