Mit einer Schweigeminute soll den Opfern in Hanau gedenkt werden. (Bild: imago images / Hartenfelser)

SGE mit Trauerflor und Schweigeminute: Vor dem Europa League-Hinspiel gegen den FC Salzburg hat die Frankfurter Eintracht eine Schweigeminute angesetzt. „In Gedenken an die Betroffenen und als klares Zeichen gegen jegliche Form von Rassismus und Extremismus“ soll vor Anpfiff 60 Sekunden lang inne gehalten und den Opfern des Anschlags in Hanau gedenkt werden. „Die schrecklichen Vorkommnisse in Hanau in der letzten Nacht sorgen für Trauer und Entsetzen im gesamten Bundesgebiet und speziell in der Rhein-Main-Region“, schrieben die Hessen in einer Mitteilung. In Hanau tötete am späten Mittwochabend laut „tagesschau.de“ ein 43-jähriger Mann zehn Menschen und brachte sich selbst nach der Tat um.

Körbel glaubt an die „bessere Mannschaft“: Der Bundesliga-Rekordspieler Charly Körbel zeigt sich vor dem Europacup-Hinspiel gegen Salzburg sehr optimistisch. „Ich bin sicher, dass wir gewinnen und am Ende weiter kommen. Wir haben die bessere Mannschaft, bei allem Respekt vor Salzburg“, sagte die Eintracht-Legende der „Bild-Zeitung“. Besonders unter den Abgängen von Erling Haaland und Takumi Minamino würden die Österreicher leiden. Aber auch das spezielle Europa-Gefühl spielt der SGE in die Karten: „Zum anderen herrscht bei uns wieder dieses Euro-Fieber. Da ist rund um den Verein und die Mannschaft eine Energie, eine Power zu spüren, die ist unglaublich.“

Anfield-Feeling im Waldstadion: Jesse Marsch verglich auf der Pressekonferenz am gestrigen Mittwoch die Stimmungen im Frankfurter Waldstadion und dem Anfield in Liverpool. „Wir waren in Anfield, das war eine großartige Atmosphäre. Frankfurt hat ein ähnliches Feeling, die Fans sind super“, lobte der Salzburger Cheftrainer. Filip Kostic sieht der 46-Jährige als Schlüsselspieler der Eintracht. „Er ist immer gefährlich, gut im Umschalten und clever im Eins-gegen-eins. Wir müssen ihn kontrollieren, was nicht einfach wird und nicht die Aufgabe eines einzelnen Spielers ist“, so Marsch.

Kadlec beendet Karriere: Der ehemalige Eintracht-Stürmer Vaclav Kadlec hängt die Fußballschuhe laut übereinstimmenden Medienberichten an den Nagel. Mit jungen 27 Jahren beendet er seine Profi-Karriere vergleichsweise früh, weil er unter vielen Verletzungen gelitten habe. Von 2013 bis 2016 absolvierte der Tscheche 39 Spiele als Adlerträger und schoss zehn Tore.

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5 Kommentare

  1. Aber mal zum Thema Schweigeminute:

    Die wird es ja auch am Montag geben. Ich fände es super, sich für diese in der Kurve zu sammeln und danach den Block zu verlassen. Persönlich werde ich das so handhaben.
    Und nein, ich möchte keine Diskussion über Sinn und Unsinn des Boykotts starten. Da lass ich jedem seine Meinung.

  2. Auszug “ Denn bereits im Früh­sommer 2019 ist in der Causa Hopp ein Urteil gespro­chen worden, das die Kultur des Fuß­balls tief­grei­fend ver­än­dern könnte, nicht auf dem Rasen, son­dern auf den Rängen. Anhänger von Borussia Dort­mund wurden zu Geld­strafen ver­ur­teilt, weil sie beim BVB-Aus­wärts­spiel in der Saison 2017/18 Dietmar Hopp als ​„Sohn einer Hure“ besungen hatten. “

    Herr Köster hat´s halt offenbar gerne etwas härter. Ich finde, dass Herr Hopp ebenso viel Respekt verdient, wie farbige Akteure auf dem Rasen. Oder wollen wir hier mit unterschiedlichem Maß messen??????

  3. Ich finde auch, dass Hopp sowas nicht verdient. Das ist widerlich. Hooli hat vollkommen recht

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