Dei SGE und der 1. FFC Frankfurt fusionieren. (Bild: imago images / Martin Hoffmann)

Fusion perfekt: Eintracht Frankfurt und der 1. FFC Frankfurt machen gemeinsame Sache. Das teilten die Adler am Donnerstag mit. In der Mitteilung heißt es, dass „die Gremien der Eintracht Frankfurt Fußball AG den Zusammenschluss intensiv geprüft“ hätten und zur Saison 2020/21 beschlossen haben. Dann soll die Eintracht mit der Lizenz des 1. FFC in der Frauenfußball-Bundesliga antreten. „Als eines der ersten Mitglieder des FFC freut mich diese Entscheidung ungemein. Es ist nicht zuletzt auch ein tolles Zeichen für den Frauenfußballstandort Frankfurt, den wir als Eintracht auf diese Weise gezielt weiterentwickeln möchten“, so Sportvorstand Fredi Bobic. Zufrieden ist auch FFC-Manager Siegfried Dietrich: „Ich spüre nach vielen Vorgesprächen, dass wir als großes Team unser gemeinsames Projekt in eine erfolgreiche Zukunft führen werden.“

Rode bleibt wohl Adler: Kehrt Sebastian Rode früher als geplant zurück auf den Platz? Nach hr-Sport Berichten soll er schon in knapp vier Wochen wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Und das wohl auch weiter im Trikot der Eintracht. Rode wird demnach zwar am 3. Juli beim Trainingsauftakt von Borussia Dortmund dabei sein, aber nur um mit den Ärzten und Verantwortlichen das weitere Vorgehen nach seinem Knorpelschaden im Knie zu besprchen. Bislang soll es laut hr Sport noch keine Verhandlungen gegeben haben. Das könnte sich nach dem 3. Juli ändern. Zuletzt hatte „Sport1“ berichtet, dass der Premier League-Klub FC Southampton am verletzten Mittelfeldmann interessiert sein soll. Dort würde er auf Ex-Leipzig-Coach Ralph Hasenhüttl treffen. „Ich beteilige mich nicht an Spekulationen. Aber nach seiner starken Rückrunde wäre es auch nicht ungewöhnlich“, sagte Rodes Berater Branko Panic zu einem möglichen Transfer.

A-Junioren verpflichten Höllen: Julian Höllen trägt in der nächsten Saison den Adler auf der Brust. Der Youngster wechselt aus der Jugend des VfL Bochum in die U19 der Eintracht. Der 1,88 m große Defensivallrounder war zuvor drei Jahre in der Jugendakademie des FC Bayern München ausgebildet worden. Dort spielte er gemeinsam mit Verteidiger Yannick Brugger, der bereits im vergangenen Sommer zur Eintracht wechselte und mit dem er sich 2018 die Vizemeisterschaft der Deutschen B-Junioren holte. „Dank Marco Pezzaiuoli, zu dem der Kontakt nach unserer ersten Begegnung vor einem Jahr nie abgebrochen ist, habe ich nochmal die Chance bekommen, in Frankfurt zu spielen. Ich freue mich auf meine neue Herausforderung bei der Eintracht“, so Julian Höllen. Armin Kraaz, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, freut sich: „Wir glauben, dass Julian sehr gut ins Mannschaftsgefüge passt und freuen uns, dass wir ihn zur Eintracht lotsen konnten.“

DFB-Pokal-Spiel terminiert: Der Deutsche Fußballverband hat die Termine für die Spiele der ersten DFB-Pokalrunde bekannt gegeben. Das Spiel der Eintracht gegen Waldhof Mannheim steigt am Sonntag, den 11. August, um 15:30 Uhr. Spielort ist die Carl-Benz-Stadion in Mannheim.

Falette verliert knapp: Eintracht-Verteidiger Simon Falette hat beim Afrika-Cup mit der Elf Guineas eine knappe Niederlage kassiert. Gegen Nigeria unterlag sein Team mit 0:1. Falette kam erneut über die volle Distanz zum Einsatz. Kenneth Omeruo köpfte den Siegtreffer für die Super Eagles. Falette und Guinea brauchen im letzten Gruppenspiel ein Sieg gegen Burundi um in die nächste Runde zu kommen.

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29 Kommentare

  1. Sehr gute Nachricht. Ich hoffe die Eintracht wird ein erfolgreiches Team in der Bundesliga.
    Wer Frauenfussball verfolgt zB gerade bei der WM kann feststellen auf was für einem hohen Niveau auch dort gekickt wird. Und meistens ohne Neymar Attitüde. Macht Spaß

  2. „Rode bleibt wohl Adler“
    Woher kommt die Info? Im Artikel steht ja nichts drüber…

  3. Die Fusion finde ich gut. Freut mich , das es klappt.

    Das wir uns auch in derJugend um Nachdchub an starken Talenten kümmern ist beruhigend

  4. Ist das nicht schön- jetzt hat der Fischer noch eine Spielwiese.
    Der kann ab sofort die ganze Frauen Bundesliga aufmischen.

  5. Supersache mit der Fusion und dem damit möglichen Einstieg der Eintracht in den Frauenprofifussball.

    Forza FFC! Forza SGE!

  6. Ich bin nicht dafür. Es kostet nur Geld….. und das soll lieber in die Jugend gesteckt werden….. daher nein zur Fusion!

  7. Kaum Ist Julian Höllen ein Frankfurter und schon ein Adler Aufkleber an seinem Auto Das nenne ich mal Identifikation mit unserer SGE.

  8. @ 19 KLEINERROEMER:
    Ja… die Nachricht von der Verpflichtung war für mich überraschender, als die von Sow’s.
    Hoffe er ist nicht nur Quotendeutscher, sondern schlägt voll ein und wird dieses Jahr unser Überraschungscoup.
    Mich würd’s freuen.
    Bin da so bisschen Fußballromantiker 🙂
    Komisch das unser Orakel G-Block nichts dazu geschrieben hat…

  9. @14. pannon83:
    Weil das Infos sind die mir wegen dem fehlenden Bezug zur Profimannschaft, keiner gibt.

  10. @ G-Block

    Sind derzeit noch Namen bei Neuzugängen in der Verlosung, die noch keiner auf der Agenda hat ? Oder sind alle Spieler mehr oder minder schon mal genannt worden…?!?

  11. Fusion: Finde ich super! Auch wenn es im Jahr 1-2 Millionen kostet. Gefällt mir einfach da die Kröäfte zu bündeln. Auf lange Sicht gut für die Basis und auch interessant für die Position bei Vermarktung. Ich bin ebenfalls, auch wenn es ähnlich viel kosten würde, weiterhin dafür wieder die U23 anzumelden und hochzuschießen. Dann dauert es halt ein paar Jahre bis die hoch genug spielen, aber das muss sich doch realisieren lassen.

    Julian Höllen: Finde ich ebenfalls gut. Gerne mehr davon!

  12. @16.lewwerworscht:
    Dieser Bericht, drückt sehr gut aus, wie derzeit die Situation auf dem TM ist und betrifft so auch die SGE.
    Wir sind also in den Zu- und Abgängen noch nicht durch und werden auch bis zum Schluss (02.09.) noch den Markt sondieren und ggf. Mitkonkurrent sein.

    Sorry, schon wieder alles so kryptisch und verklausuliert…. 😉

    https://rp-online.de/sport/fussball/bundesliga/breel-embolo-benito-raman-max-kruse-transfer-poker-in-der-bundesliga_aid-39655701

  13. @G-Block interessanter Artikel!
    „Ein Überangebot an vielen teuren Spielern ..“ Das klingt doch eigentlich ganz gut für uns. Unseren teuersten Spieler haben wir an den Mann gebracht und wenn man mich fragt, würde ich den Kader Stand jetzt lieber einzementieren (nicht wörtlich;) als das Risiko zu haben, noch Spieler zu verlieren. Bis zum Transferende muss man wohl um Kostic, Haller und Ndicka zittern, für die ein Topklub genau die hohe Summe hinlegen könnte, bei der Bobic vernünftig sein muss. Wenn am 8. August Transferfenster für die Premier League schließt, heißt es durchatmen.

  14. Sowohl die Mannschaft als auch die Eintracht bekommen durch die Fusion ein Plus an Aufmerksamkeit, da gibt es nur Gewinner. Auf der einen Seite gehen vielleicht auch mal ein paar Eintrachtfans zu den Spielen und die Eintracht ist ab sofort auch über den Frauenfußball präsent. Gute Entscheidung.

    Und mir macht die Frauen-WM aktuell als Abwechslung zum technik- und taktikstärken Männerfußball auch sehr viel Spaß. Wenig Schwalben, harte Zweikämpfe und leidenschaftliches Gebolze.

    Zur Jugend: Da braucht es noch Geduld, bin mir aber sicher dass sich die Personalie Pestalozzi da noch auszahlen wird. Anstelle einer U23 in einer schlechten Liga würde ich eher eine feste Verbindung zu einem Club wie Sandhausen oder Heidenheim als Farmteam aufbauen, in dem unsere Talente zumindest 2.Liga-Luft schnuppern können. Macht Real oder Chelsea mit uns ja nicht anders.

  15. Am besten wäre doch eine „Reserverunde“ interessierter Mannschaften. Gab es zu seligen Oberligazeiten doch auch. Nach Einführung der BL. gab es dann für kurze Zeit eine Runde aus Südbundesligisten und Südregionalligisten, nicht allen allerdings. Sieht man heute Plakate aus der damaligen Zeit, fehlt selten der Hinweis „Vorspiel der Reserven“. Auch in den unteren Klassen war das üblich.
    Ich finde es absurd, wenn bspw. RWE oder A.Aachen mit U-23 Mannschaften um Punkte spielen müssen.

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  17. Bayern – Hertha

    Dortmund – Augsburg

    Leverkusen – Paderborn

    Gladbach – Schalke

    Wolfsburg – Köln

    Bremen – Düsseldorf

    Freiburg – Mainz

    Union – Leipzig

  18. @23. 4-4-2 und allgemein zum Thema U23 vs. Kooperation

    Ich weiß wirklich nicht was wirtschaftlicher wäre, aber schneller wäre die Lösung mit der Kooperation. Aber ich persönlich will mir doch das Gefühl geben, dass die Eintracht groß genug ist, sowas auch selbst zu stemmen und zu unterstützen, mit kurzen administrativen Wegen, gemeinsamer Vision, keinem Störfeuer anderer Vereinsfunktionäre wenn es mal zu harten Entscheidungen kommen sollte. Und abgesehen davon haben Real und Chelsea zweite Mannschaften im Liga-Betrieb. Und zusätzlich vielleicht noch Kooperationen bzw. lose Partnerschaften. Das ist nochmal ne andere Liga.

  19. @ G-Block:
    Meinen Kommentar mit dem Orakel darfst du ruhig augenzwinkernd betrachten 🙂
    Der junge Mann soll sich erstmal bei der U-19 bewähren und dann hoffen wir mal, dass er bei den Profis durchstartet.

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