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Rudi Völler spielte von 1975 bis 1980 für die Kickers Offenbach. Foto: IMAGO / Maximilian Koch

SGE kompakt: OFC-Fan Völler spricht über beinahe Eintracht-Wechsel

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Rudi Völler wäre dreimal fast zur SGE gewechselt: Rudi Völler gilt als eine Legende des deutschen Fußballs. Der Weltmeister von 1990 wurde in Hanau geboren und wechselte mit gerade einmal 16 Jahren zum Frankfurter Rivalen, den Kickers Offenbach. „Die Eintracht hatte auch angefragt. Ich wollte aber gerne zu den Kickers“, sagte der 65-Jährige kürzlich im Interview mit der „Offenbach Post“. Zum OFC habe Völler schon seit seiner Kindheit eine besondere Beziehung. Mit einem selbstgestrickten Fanschal von seiner Mutter besuchte der heutige Direktor Profifußball des DFB das Stadion am Bieberer Berg. „Damals Anfang, Mitte der 1970er waren die Kickers auf Augenhöhe mit der Eintracht. Mein leider schon verstorbener älterer Bruder war Kickers-Fan, klar, dass ich die Kickers auch bald geliebt habe. Dann ging es regelmäßig hoch auf den Berg, für zwei Mark Eintritt auf die Stahlrohrtribüne hinterm Tor“, erinnert er sich. Trotz seiner Beziehung zu den Kickers verspüre Völler keinen Hass gegenüber der Frankfurter Eintracht: „Mein Herz hängt an den Kickers, aber mit der Eintracht habe ich auch ein wunderbares Verhältnis. Ich wäre während meiner aktiven Karriere dreimal fast zur Eintracht gewechselt. Es hat letztlich nie geklappt.

Heidel über Eintracht-Interesse an Nebel: Zuletzt kamen Medienberichte auf, wonach Paul Nebel einem Transfer zu Eintracht Frankfurt nicht abgeneigt gegenüber sein soll. Demnach stünden die SGE und Nebels Berateragentur bereits im Austausch. Der variabel einsetzbare Mittelfeldspieler besitzt beim 1. FSV Mainz 05 nur noch Vertrag bis 2027 (geschätzter Marktwert: 18 Millionen Euro). Wollen die Rheinhessen noch eine Ablöse mit dem gebürtigen Bad Nauheimer erzielen, müssten sie im Sommer verkaufen oder seinen Vertrag verlängern. Ansonsten würde man ins letzte gemeinsame Vertragsjahr gehen. Kürzlich wechselte Nebel seine Berateragentur, nun vertritt ihn die Sports360 GmbH. Die Agentur, die unter anderem auch Eintrachts Mario Götze zur Seite steht. Ein plötzlicher Wechsel der Berateragentur wird im Fußballgeschäft oft als Zeichen interpretiert, der Spieler wolle sich sportlich verändern. Nun äußerte sich der Vorstand Sport der Nullfünfer, Christian Heidel, gegenüber der „Frankfurter Rundschau“ zu den öffentlichen Spekulationen: „Wir haben nicht ein einziges Mal mit Eintracht Frankfurt über Paul Nebel gesprochen.“ Klar dürfte sein, dass die Mainzer wohl bald eine Zukunftsentscheidung von Nebel hören wollen, denn auch in Mainz gilt: Entweder langfristig verlängern oder gewinnbringend verkaufen. Heidel wolle seinen Spieler dennoch „nicht unter Druck setzen“. Fraglich bleibt, inwiefern Nebel in die Kaderplanungen der SGE passt. Die Frankfurter sind auf Nebels Positionen zahlenmäßig gut besetzt. Gut möglich, dass das Interesse erst ernster wird, wenn ein Spieler der Hessen den Klub verlässt.

Neuer SGE-Partnerverein: Die Nachwuchsleistungszentren von Eintracht Frankfurt und den Würzburger Kickers gehen ab dem 1. April 2026 eine Partnerschaft ein. „Mit rund 1,3 Millionen Einwohnern ist Unterfranken sowohl mit Blick auf die Einwohnerzahl als auch auf die geografische Nähe zu Frankfurt ein sehr interessantes Gebiet für uns. Mit den Würzburger Kickers als Aushängeschild dieser Region freuen wir uns über den idealen Partner an unserer Seite, mit dem wir die Talententwicklung nachhaltig stärken wollen“, wird der Frankfurter NLZ-Leiter Alexander Richter auf der vereinseigenen Webseite zitiert. Die Partnerschaft soll langfristig den Wissensaustausch in den Bereichen Scouting, Spieler- und Trainerentwicklung sowie Förderung und Begleitung von Top-Talenten aus der Region voranbringen. In den vergangenen Jahren brachte der Regionalligist aus Würzburg schon einige interessante Spieler und Spielerinnen hervor: Aaron Zehnter (VfL Wolfsburg) sowie die Breunig-Brüder Louis (Eintracht Braunschweig) und Maximilian (1. FC Magdeburg) wurden bei den Kickers früh gefördert. Schon jetzt spielt mit Marlene Wild eine Spielerin bei der zweiten Frauenmannschaft der SGE, die ihre Jugend in Würzburg durchlief.

Raso und Chiba im Viertelfinale: Im Zuge des AFC Women’s Asian Cup gewann am gestrigen Mittwoch die japanische Frauennationalmannschaft mit 4:0 gegen Vietnam. Damit steht das Team rund um SGE-Spielerin Remina Chiba im Viertelfinale der diesjährigen Asienmeisterschaft. Den Japanerinnen gelang es dabei, alle drei Gruppenspiele zu gewinnen. Mit sieben Punkten aus drei Gruppenspielen stehen auch die Gastgeberinnen aus Australien im Viertelfinale. Somit besteht auch für Eintracht-Außenstürmerin Hayley Raso weiterhin die Chance auf den begehrten Titel. Am kommenden Freitag, den 13. März 2026, werden die Australierinnen um 11:00 Uhr deutscher Zeit an Nordkorea vorbeimüssen, um ins Halbfinale einzuziehen. Für Japan geht es zwei Tage später (Sonntag, den 15. März) um 6:00 Uhr gegen die Philippinen.

Ein Kommentar

Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 25 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 1. SGE74 11. März 26, 19:30 Uhr

Schade das es mit Rudi nie geklappt hat. Ich weiß noch, dass die Spur damals ziemlich heiß war, als er aus Italien zurück in die Bundesliga wollte. Leider ist damals Cali Calmund mit seinen Pillendrehern dazwischen gegrätcht.

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