Alex Meier hat seine Karriere schon beendet. Folgt Ex-Teamkollege Pirmin Schwegler seinem Beispiel? (Foto: imago images / AAP)

Meier mit Karriereende glücklich: Ex-Eintracht-Kapitän Alex Meier ist mit seinem Karriereende zufrieden. Das sagte der ehemalige Stürmer der „Frankfurter Rundschau“. Er selbst sehe es als richtig an, dass er nach seiner Zeit bei der Frankfurter Eintracht noch weitergespielt habe: „Wenn ich damals aufgehört hätte, hätte ich das wahrscheinlich lange mit mir herumgetragen und immer gedacht: ‚Alex, du hättest noch zwei Jahre spielen können!'“ Dagegen bleibe ihm die Zeit in Australien in guter Erinnerung: „So war das alles in Ordnung, Australien war noch mal ein Abenteuer zum Abschluss, und die Zeit bei St. Pauli vorher war auch cool.“ In seinen letzten Tagen bei der SGE erlebte Meier zwei große Highlights: sein letztes Tor für die Hessen gegen den HSV und das Pokalfinale, welches er von der Tribüne aus verfolgen musste: „Natürlich war ich enttäuscht, das wäre noch mal ein Highlight gewesen. Aber andererseits war es so okay, die Jungs, die sich bis ins Finale gekämpft hatten, sollten da auch dabei sein.“ Überragende Erinnerungen habe er an das letzte Tor: „Das werde ich niemals in meinem Leben vergessen. Ich haue den Ball rein, und auf einmal fühlte es sich an, als würde das Stadion explodieren, die Menschen lagen sich in den Armen, es war so unglaublich laut. Das war der blanke Wahnsinn. Im Nachhinein gibt es eigentlich keinen schöneren Abschied als diesen.“

Schwegler zurück in Frankfurt: Gemeinsam mit Alex Meier und Nicolai Müller hatte Pirmin Schwegler in Australien bei den Sydney Wanderes gespielt. Inzwischen ist wegen der Corona-Pandemie dort die Saison ausgesetzt, Schweglers Vertrag ausgesetzt. Der Schweizer machte sich auf dem Heimweg, gerade rechtzeitig. „Wegen der Corona-Krise ist alles nicht ganz so einfach. Aber ich bekam Gott sei Dank noch einen regulären Flug. Danach wäre eine Rückkehr echt schwierig geworden“, erzählt Schwegler der „Bild“. „Ich überlege natürlich, wie es weitergeht, aber will mich da nicht stressen und bin sehr entspannt. Aktuell gibt es auch andere Prioritäten.“ Karriereende oder noch ein Jahr dranhängen? Noch lässt sich der Schweizer nicht in die Karten schauen. „Vor Australien hätte ich gesagt, dass es danach reicht. Aber dort hat es noch mal richtig Bock gemacht. Ich muss die Laufbahn jetzt nicht unnötig ausschmücken. Eines kann ich aber sagen: Dem Fußball bleibe ich erhalten.“ Vielleicht ja mit seinem Ex-Teamkollegen Meier in der Eintracht-Jugend?

Fünf Auswechslungen pro Spiel erlaubt? Die Fifa will Fußball-Teams wegen der Coronavirus-Krise vorübergehend bis zu fünf statt drei Auswechslungen pro Partie erlauben. Über diesen Vorschlag muss das „International Football Association Board (Ifab)“ zwar noch entscheiden, eine Zustimmung gilt allerdings als sehr wahrscheinlich. Die Verbände könnten diese Regelungen dann in allen aktuellen Wettbewerben und in Wettbewerben, die dieses Jahr beginnen und 2021 enden, übernehmen. Das teilte die Fifa am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Für Länderspiele könnte dies bis zum 31. Dezember 2021 gelten.

Willems will in England bleiben: Derzeit ist Linksverteidiger Jetro Willems von der Eintracht nach England zu Newcastle United ausgeliehen. Geht es nach dem Niederländer, spielt er auch in Zukunft auf der Insel, wie er auf Twitter im Gespräch mit Fans des englischen Erstligisten verriet. „Alle wünschen und hoffen, dass ich zurückkomme und einen dauerhaften Vertrag bei Newcastle unterschreibe, aber es liegt am Klub, ob sie mich zurück wollen. Ich will unterschreiben und für NUFC spielen“, so Willems. Aktuell laboriert der Holländer an einem Kreuzbandriss, die Engländer haben eine Kaufoption für den Linkverteidiger.

Hellmann für Geisterspiele: Eintracht-Vorstandsmitglied Axel Hellmann hat im Interview mit dem „hr-sport“ erneut für Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga plädiert und betont, dass diese enorm wichtig seien: „Ein Spiel ohne Zuschauer ist nichts, was wir in der Hoffnung machen, dass das so bleibt. Das wäre eine Übergangssituation, damit der Fußball weiter bestehen kann. Ich glaube, dass es noch eine ganze Ecke dauern wird, bis der Ball wieder so rollt, wie wir es lieben: mit Zuschauern.“

Selbstbewusster Rebic: Ex-Eintracht-Star Ante Rebic wird nachgesagt, dass er an der Seite von Anführern wie in Frankfurt Boateng und nun Ibrahimovic besonders aufblühe. Im Interview mit der Eintracht betonte der Kroate nun, dass er dies nicht ganz so sehe:Unabhängig von meinen Mitspielern verstehe ich es, das Team mit meinen Fähigkeiten zu unterstützen. Ich denke, es ist nicht entscheidend, mit wem ich spiele, aber es ist wichtig, dass ich eine kontinuierliche Chance erhalte, mich auf dem Platz zu zeigen.“ Er freue sich aber trotzdem, dass er selbst schon mit solch großen Spielern kicken durfte: „Überhaupt denke ich, dass es ein Zufall ist, wenngleich ein schöner, dass ich die Chance hatte, über einen längeren Zeitraum mit ihnen zusammenzuspielen.“

Alle Klubs erhalten Lizenz: Die Deutsche Fußball Liga hat im ersten Schritt des Lizenzierungsverfahrens für die Saison 2020/201 allen der 49 Bewerbern aus der ersten und zweiten Liga die Spielberechtigung erteilt. Manche Klubs müssten „bis Mitte Juni Bedingungen erfüllen, um im Falle der sportlichen Qualifikation die Spielberechtigung zu erhalten, oder erhielten die Lizenz unter Auflagen“.

 

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6 Kommentare

  1. Zum FiFa-Beschluss über die zusätzlichen Auswechselungen:

    – Die Fifa will Fußball-Teams wegen der Coronavirus-Krise vorübergehend bis zu fünf statt drei Auswechslungen pro Partie erlauben. –

    Im laufenden Wettbewerb, inmitten der Rückrunde, nenne ich die Maßnahme „Wettbewerbsverzerrung“.
    Diese Maßnahme kann man zum Beginn der neuen Saison einführen, insofern hier auch noch die Geister spielen, aber aus meiner Sicht nicht jetzt ab dem 26. Spieltag, denn das hätten sich manche Mannschaften bei anderen Spielpaarungen aus der Hinrunde und den 7 Spielen der Rückrunde, sicherlich auch gewünscht.

  2. Ja aber GBlock meinst du nicht dass es alleine wegen der erhöhte Verletzungsgefahr nachdem reduzierten Training, Zweikämpfe usw, unandingbar ist?
    Und alle Mannschaften profitieren ja gleich davon.
    VG Paul

  3. Ja denke auch, dass es eh eine Wettbewerbsverzerrung gibt. Nach dieser langen Pause mit überwiegend schlechten und anfangs ja gar keinen Trainingsbedingungen wäre diese Regel schon eine sinnvolle Prophylaxe gegen Verletzungen. Das macht den Braten bei all den Verzerrungen also auch nicht mehr Fett und ist gut für die Körper der Spieler.

  4. @ G-Block

    Gibt es seitens der sportlichen Führung schon erste Aussagen zu Neuverpflichtungen ??

    Denke da wird sich bei uns wieder viel bewegen, da sehr viele Verträge auslaufen…

  5. @4. lewwerworscht:
    Klares Nein zur Zeit.
    Die SGE wird auch zunächst noch sehr vorsichtig agieren, denn noch kann niemand vorhersagen, wann es weitergeht mit der neuen Saison und vor allem, wie es weitergeht……
    In welcher Liga spielen wir dann?
    Müssen wir Gehälter durch Verkäufe einsparen um finanzielle Probleme abzuwenden……usw.
    Klar wird man bereits Gespräche mit beispielsweise Kostic geführt haben oder mit Silva den weiteren möglichen Weg besprochen haben, aber final geklärt, kann hier noch gar nichts sein.
    Leider sind wir halt auch nicht in der Position eines Bayern München oder Borussia Dortmund, bei denen z.B. der Ligaverbleib heute schon gesichert ist.
    Es wird also noch sehr spannend bei der SGE bleiben, wie das Konstrukt „am Ende“ aussieht und sich der Kader für die „neue Saison“ darstellt.

  6. Es ist für alle Beteiligten eine unglückliche Saison und wenn sie wirklich diese besch…… Geisterspiele machen auch nicht regulär, daher ist es auch egal wenn sie um des Geldes willen mit neuen Regeln spielen, ich kann mir nicht vorstellen wie das alles als regulär bezeichnet wird.
    Aber was ist in diesen Zeiten schon regulär…..

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