Hrustic hält die Socceroos im Rennen! (Foto: IMAGO / Xinhua)

Hrustic hält Australiens Hoffnungen am Leben: Australien kann – auch dank Eintracht-Mittelfeldmann Ajdin Hrustic – weiterhin auf die Teilnahme an der WM im Winter in Katar hoffen. Die „Socceroos“ gewannen am gestrigen Abend in der vierten Runde der Qualifikation mit 2:1 gegen die Vereinigten Arabischen Emirate. Dabei traf der Mittelfeldspieler der SGE sechs Minuten vor dem Ende mit einem abgefälschtem Schuss zum Siegtreffer. Australien trifft damit im entscheidenden Spiel am 13. Juni auf Peru und kann sich hier das WM-Ticket sichern.

Trapp auf der Bank: Eintracht-Keeper Kevin Trapp sah das 1:1-Unentschieden der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen England am gestrigen Dienstagabend von der Bank aus. Die Frankfurter Nummer 1 musste Manuel Neuer den Vortritt lassen, der in der Nationalmannschaft gesetzt ist und ein sehr starkes Spiel zeigte. Es war das zweite Unentschieden der Deutschen nach dem Remis gegen Italien in der Nations League. Kommender Gegner sind die Ungarn.

Verlängerung würde Kostic-Gehalt nahezu verdoppeln: Wie die „Bild-Zeitung“ erfahren haben will, liegt Kostic ein Angebot zur Vertragsverlängerung vor. Dieses Angebot würde den Kontrakt bis 2026 verlängern und das Gehalt des Topstars von derzeitigen 2,5 Millionen Euro pro Jahr auf vier Millionen erhöhen. Dies wäre annähernd das Doppelte und würde den Serben zu den absoluten Topverdienern bei der Eintracht aufsteigen lassen. Kostic selbst soll derzeit noch unentschlossen ob seiner eigenen Zukunft sein. Sowohl ein Wechsel, als auch eine Vertragsverlängerung erscheinen nicht unrealistisch.

Der Privatlift als Highlight: Obwohl er große gesundheitliche Probleme hat, konnte Ex-Eintracht-Aufsichtsratsboss Wolfgang Steubing das Auswärtsspiel in Barcelona in der Europa League vor Ort verfolgen, wie er jetzt der „Bild“ verriet. „Eintracht war so nett, mir einen Rund-um-Betreuer zur Seite zu stellen, der mir die ganze Zeit geholfen hat“, so Steubing. Außerdem ließ sich die SGE und Barcelone einiges einfallen: „Ich durfte mit dem Privataufzug von Präsident Laporta in die Barcelona-Loge fahren. So ging es grad so.“ An einen großen körperlichen Jubel war dann aber trotzdem nicht zu denken – auch für seinen Sitznachbarn ungewöhnlich: „Der hat sich dann gewundert, warum ich bei keinem der Tore jubelnd aufgesprungen bin. Mein Rücken tat so weh, es ging einfach nicht.“

Fjörtoft sieht SGE als Vorbild: Für Eintracht-Legende Jan Aage Fjörtoft kann die Eintracht nach dem Triumph in der Europa League fernab von Investoren aus Amerika, Russland oder dem Nahen Osten ein Vorbild für viele Vereine sein. Das sagte er der „Bild“: „Der Verein hat jetzt die Chance, für viele ein Vorbild zu sein. Denn er verkörpert den Fußball, wie er eigentlich sein soll. Mit einem Trainer, der das große Ganze im Blick hat und es jetzt mit dem dritten Klub in Folge in die Champions League geschafft hat. Mit einem Sport-Vorstand, der nicht nur den Sport versteht, sondern auch, wie der Verein in der Gesellschaft verankert ist. Mit wirtschaftlich hochkompetenten Leuten im Vorstand und im Aufsichtsrat. Mit einem Präsidenten, der Funktionär und Fan in einem ist. Das, was Eintracht erreicht hat, wird Symbolkraft für den Fußball haben. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.“ Dabei würden auch die Fans der Hessen eine große Rolle spielen: „Sie haben es geschafft, diese enorme Leidenschaft in den Klub zu tragen. Und irgendwie sind die Mannschaft und alle Leute um die Mannschaft ein Sinnbild dieser Fans. Es ist eine Symbiose. Viele, mit denen ich gesprochen habe, sagen: Das zu sehen, gibt uns Hoffnung für den Fußball.“

Doorsoun mit klarer Titel-Ansage: Eintracht-Verteidigerin Sara Doorsoun hat für die anstehende Europameisterschaft der Frauen ein klares Ziel, wie sie der „Bild“ verriet: „Wir wollen den Titel holen.“ Ihre Noch-Mannschaftskameradin Merle Frohms unterstützt sie dabei: „Das unterschreibe ich sofort!“ Obwohl Doorsoun noch nicht ganz sicher ist, dass sie mit ins Ausrichterland England fliegt, ist sie bereits stolz auf das Erreichte: „Ich habe keine Angst. Ich bin stolz, dass ich immer noch zum 28-köpfigen Kader gehöre. Ich werde mich anbieten.“ Dass sie überhaupt wieder ins Aufgebot gerückt ist, liegt auch an ihrem Wechsel zur SGE – in Wolfsburg spielte sie zuvor kaum: „Meine persönliche Bilanz in Frankfurt fällt rundum positiv aus. Ich habe anfangs gesagt, dass ich mit der Eintracht unbedingt Platz 3 erreichen möchte – das haben wir geschafft. Für mich persönlich ist es so, dass ich wieder sehr viel Spielzeit bekomme. Ich wurde jetzt mit einem Kaderplatz bei der Nationalmannschaft belohnt. Das bestätigt mir, dass ich mit dem Wechsel nicht so viel falsch gemacht habe.“

Abgang bei SGE-Frauen: Lea Schneider verlässt die Frankfurter Eintracht und schließt sich dem TSV Schott Mainz an. Ihr Vertrag läuft am 30. Juni aus, wodurch die 21-jährige Mittelfeldspielerin ablösefrei zum Regionalligisten wechselt. Seit Herbst 2020 zog Schneider sich mehrere Kreuzbandrisse zu, weshalb sie auch in dieser Saison keine einzige Einsatzminute in der ersten Mannschaft sammeln konnte.

 

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15 Kommentare

  1. 4 Mille sind jetzt nicht soo wenig für unseren besten Mann!
    Weiß nicht was Juve ihm bietet, denke da eher an 5-6.

    Das wird er genau ausloten. Meine Vermutung ist, dass er verlängert und nächstes Jahr eine Klausel für 10 Millionen (nur für Juve) im neuen Vertrag hat.
    So bekommt Juve einen 1 Jahr älter geworden Spieler 5 Millionen günstiger und wir unseren besten Spieler 1 Jahr länger für die Champions League…….hoffe ich zumindest.

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  2. @1: ich glaube nicht, daß MK Filip für 10Mio gehen lassen würde. Hat er ja letztes Jahr beim Angebot von Lazio gezeigt. Und Filip ist nächstes Jahr höchstwahrscheinlich nicht schlechter. Das ist genauso ne Maschine wie Lewandoski, der (Filip) spielt auch in drei, vier Jahren noch so gut – und vllt auch länger. Ich denke das ist ein hervorragendes Angebot, das er von der Eintracht vorliegen hat und dass er es sich wirklich nicht leicht mit seiner Entscheidung macht. Ich hoffe er bleibt (uns noch lange erhalten)!

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  3. Kostic Angebot von der SGE ist Super!

    Er kann jetzt frei entscheiden….

    Ich würde mich über eine Verlängerung sehr freuen, aber wenn er sich für einen Abgang entscheidet, dann geht er als Legende und ich wünsche ihm nur das beste.

    Fiiiiiiiiillllllllliiiiiiiop Koooooooossstic

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  4. Spieler kommen, Spieler gehen…

    Wenn er keinen Bock mehr hat auf die SGE und irgendwo mehr Kohle verdient dann Blumenstrauß und Danke für alles.

    Jedem Spieler hinterher heulen, weil er weg will, hab ich den 90ern gemacht als kleiner Junge.
    Ehrlich, es geht doch nur noch ins Geld! Bin’s Leid nem Millionär den Arsch zu pudern. Er weiß was er hier hat und wenn das Geld ruft, wünsch ich ihn alles Gute.

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  5. Gute Vorgehensweise der Eintracht, ich sehe da auch gute Chancen für uns. Wenn er gehen sollte, hat er sich das verdient. Er hat sich hier immer den Arsch aufgerissen..

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  6. Die App funktioniert gerade nicht. Gilt der Ausschluß also für unser erstes CL Spiel der Vereinsgeschichte?

    Falls ja… Der Supergau

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  7. 4 Mio nach 2,5 Mio bedeuted + 60% und ist weit entfernt von einer Verdoppelung.
    Grüsse an die Redaktion.

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  8. @10, fela7200

    Rechnen im Zahlenraum von 1 bis 10 ist uns durchaus zuzutrauen. Das doppelte von 2,5 ist tatsächlich 5 – Wer hätte das gedacht. Auch wenn dein Kommentar somit natürlich richtig ist, war das ein rhetorisches Stilmittel.

    Grüße zurück.

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  9. @12:
    In der antiken Rhetorik hätte man es Hyperbel genannt 😉

    Strafe auf Bewährung + 80.000€ finde ich in Ordnung, allerdings sind die zwei Jahre absolut unverhältnismäßig.

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