Robin Koch wartet noch auf einen Einsatz im DFB-Dress bei der EM. (Foto: Frederic Scneider/SGE4EVER.de)

EM-Prämie für die SGE: Laut einem Bericht des „Kicker“ bekommt die Frankfurter Eintracht von der UEFA eine durchaus hohe Prämie für die Abstellung von Robin Koch an die Nationalmannschaft und die gleichzeitigen Erfolge des Teams von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Demnach erhält jeder Klub 320.000 Euro pro Spieler – sollte die deutsche Nationalmannschaft gegen Spanien gewinnen und ins Halbfinale einziehen, wären es sogar 360.000 Euro. Im Falle eines Finaleinzugs steigt die Summe auf 410.000 Euro. Hintergrund ist hier aber nicht nur der Erfolg der Mannschaft, sondern wie lange ein Klub auf die Spieler verzichten muss.

Terminierung in den nächsten Wochen: Seit dem heutigen Donnerstag ist klar, dass die Frankfurter Eintracht am ersten Spieltag des Bundesliga-Saison 2024/2025 zu Borussia Dortmund muss. Am zweiten Spieltag steigt dann das erste Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Wann genau die Spiele stattfinden, soll in den kommenden Wochen bekanntgegeben werden. „Die zeitgenauen Terminierungen der Bundesliga-Spieltage 1 bis 5 sind in der 29. Kalenderwoche (15. bis 19. Juli) geplant“, heißt es auf der Homepage der Bundesliga.

Ex-Adler hofft auf Europameister Deutschland: Ex-Eintracht-Abwehrmann Benjamin Huggel hat sich in einem Interview mit dem „Kicker“ zur aktuell laufenden Europameisterschaft geäußert und hier betont, dass er glaube, dass die deutsche Mannschaft Europameister wird: „Das deutsche Team spielt gut und mit Freude, mit hoher Dominanz und mit viel Ballbesitz. Der Heimvorteil ist zudem nicht zu unterschätzen, die Euphorie im Land ist spürbar.“ Das Spiel seines Heimatlandes Schweiz in Frankfurt besuchte er und habe sich sehr darüber gefreut: „Aber ich bin immer wieder gerne in Frankfurt, weil das eine tolle Stadt mit einem wunderbaren Fußballklub ist.“ Daher habe er auch gute Erinnerungen an seine Zeit in Frankfurt: „Ich habe es sehr genossen, in der Bundesliga spielen zu dürfen. Wir haben zweimal den Klassenverbleib geschafft und waren im DFB-Pokal erfolgreich, erreichten 2006 sogar das Endspiel. Leider verloren wir damals in Berlin gegen die Bayern knapp 0:1.“

Tradielf in Leeheim: Am Samstag läuft die Eintracht-Traditionself um Karl-Heinz Körbel im Kreis Groß-Gerau auf. Gegner um 15.30 Uhr ist die Ü40 der Germania aus Leeheim. Die Partie findet im Rahmen der Aktion „Eintracht in der Region“ statt. Im Kader stehen neben Körbel unter anderem Uwe Bindewald, Rudi Bommer, Norbert Nachtweih, Slobodan Komljenovic, Lothar Sippel und Thomas Zampach.

Hellmann schlägt Festpreismodell vor: Statt einer Auktion um die Bundesligarechte, bei der bestimmte Übertragungspakete unter Fernsehsendern versteigert werden, könne er sich einen Festpreis vorstellen, sodass die gleichen Bundesligarechte von mehreren Anbietern erworben werden könnten, so Eintracht-Boss Axel Hellmann gegenüber der „FAZ“. „Ich könnte diesem Gedanken einiges abgewinnen“, sagte Hellmann. So wäre möglich, dass die Zuschauer dann die gleichen Spiele auf unterschiedlichen Plattformen verfolgen könnten. Eintracht-Vorstand Hellmann kann sich auch vorstellen, dass die Liga die Medienrechte dauerhaft selbst vermarktet und sich so den Weg über die TV-Sender als Vermittler zwischen Bundesliga und Endkunden erspart.

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11 Kommentare

  1. „Geldregen?“ Die Summe dürfte in etwa das Gehalt während der Abstellung decken. Ball flachhalten. Vielleicht kann man sich dafür irgendwo in Frankfurt auch eine Garage leisten.

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  2. In dieser Zeit hat er bei uns aber auch nichts verpasst. Im Gegensatz zum Afrikacup ist die EM nicht während der Saison. Bisher hat er sich auch nicht bei Werbeaufnahmen verletzt, also ist das Geld tatsächlich zusätzlich und wäre sonst nicht da. Je nach Turnierverlauf verpasst er Laktattests und etwas Vorbereitung.
    Ich kann mir nicht vorstellen, daß vom ägyptischen Verband für Marmoush solche Summen geflossen wären.

    Gruß SCOPE

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  3. Was Hellmann sagt, ist doch komplett logisch und es ist vollkommen unverständlich, wieso das Kartellamt seit Jahren nicht gegen die aktuelle Praktik der Rechtevergabe vorgeht. Aktuell hat ein Anbieter das Monopol auf bestimmte Spiele. Das hat mit Wettbewerb nichts zu tun.

    Hätten mehrere Anbieter die Rechte an Spielen, dann könnte sich der Fan/die Kneipe aussuchen, für welchen er/sie sich entscheidet. Den günstigsten, den stabilsten, den mit den besten Expert:innen und vieles mehr. Das ist echter Wettbewerb.

    So wie es aktuell läuft, ist es einfach eine Frechheit.

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  4. Damit kann man noch mal die Sanktionszahlungen für die Pyrodeppen zahlen, wo also ist der Regen ?

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  5. @—-)6 also ich bin der Meinung du verwechselst hier die Begriffe. Vor! Der Vergabe gibt es natürlich einen Wettbewerb…. Den gewinnt halt einer und normaler weise der, der die meiste Kohle hat. Dann wird vergeben und dieser Wettbewerb ist beendet. Wie du da nun sagen kannst da ist kein Wettbewerb verstehe ich nicht. Und dann bringst das Beispiel das du im Wettbewerb die Kneipe aussuchen willst und schiebst den Wettbewerb dann zur Ausschreibung? Irgendwie hahnebüchen… das ist dann der Wettbewerb der Gastwirte um dich… Ganz andere Liga also… nicht das hier noch jemand glaubt, dass der Fan die vergaberechte entscheidet…

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  6. @8 nein, ich verwechsel da nichts. Du hast meinen Kommentar einfach nicht verstanden. Dein Kommentar beschreibt genau das Problem, das ich benannt habe und für das hellmann die logische Lösung nennt.

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  7. Also. Ich hab ihn verstanden. Ganz sicher. Was du willst ginge nur wenn sich ein Konsortium bildet bei dem meinetwegen 5 Anbieter zusammenlegen um die Rechte zu bekommen…. Dann kannst du in die Kneipe deiner Wahl gehen… aber du hast dann gar nix entschieden… du entscheidest einzig und allein welcher Wirt von deine paar Kröten bedient werden soll

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  8. Ich wünsche mir schon seit Jahren, dass die TV-Sender als Vermittler übergangen werden. Die Heimvereine stellen Kameras und je eine Kabine für einen Heim- und einen Auswärtskommentator zu Verfügung und die vermarkten die Bilder selbst. Ich brauch für sämtliche Eintracht Spiele nur ein EintrachtTV Abo (oder eben das von dem Verein, der mich interessiert). Wer Konferenz schauen möchte, muss sich entsprechend eben ein teures Abo holen.
    So hat jeder einen parteiischen Kommentator (macht die Spiele eh viel emotionaler).
    Von mir aus kann EintrachtTV dann auch 300€ im Jahr kosten. Wäre immer noch günstiger als Sky, DAZN, RTL , Amazon und so zu holen.

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