Eintracht will Aseko: Laut dem Sender „Sky“ macht die Frankfurter Eintracht ernst bei Noel Aseko. Demnach ist der gebürtige Berliner der Wunschspieler für das Mittelfeld der Hessen. Sportvorstand Markus Krösche biete dem Sechser einen Vertrag bis 2030 mit Option auf ein weiteres Jahr. Eine Einigung stehe allerdings noch aus. Der zweikampfstarke Spieler wechselte im Februar 2025 per Leihe von der zweiten Mannschaft des FC Bayern München zu Hannover 96. Bei den Niedersachsen überzeugte Aseko auf ganzer Linie, kam bis jetzt auf 34 Partien im 96er-Trikot. Folgerichtig verpflichteten die Hannoveraner den Leihspieler fest, doch der Rekordmeister hatte eine Rückkaufoption in den Vertrag eingebaut, die man in der Folge zog. Somit ist der 20-Jährige ab dem 2. Juli wieder Spieler des FCBs. Nun wollen die Bayern nach Angaben des Senders eine Ablöse zwischen zehn und zwölf Millionen Euro für ihr Top-Talent haben, sollte Aseko wechseln wollen. Verhandlungen zwischen den Klubs gebe es allerdings noch nicht. Neben der SGE soll auch die AS Roma interessiert sein. Doch auch ein Verbleib an der Säbener Straße oder ein weiteres Leihgeschäft scheint nicht ausgeschlossen. Neu ist das Gerücht übrigens nicht, bereits im April berichteten wir.
HSV beschäftigt sich mit Baum: Wie das „Hamburger Abendblatt“ am heutigen Montag berichtete, ist der Hamburger SV wohl an Eintrachts Rechtsverteidiger Elias Baum interessiert. Demnach sind die Norddeutschen auf der Suche nach einem neuen Mann für die rechte Abwehrseite und dabei auf Baum aufmerksam geworden. Für den gebürtigen Frankfurter verlief die letzte Saison bei seinem Heimatverein sehr enttäuschend. Lediglich fünf Partien durfte der 20-Jährige machen. Das hatte Baum sich sicher anders vorgestellt, kam das Eigengewächs zuvor doch nach einer sehr erfolgreichen Leihe aus Elversberg zurück. Bei den Saarländern konnte Baum in der Zweitliga-Saison 2024/25 richtig auftrumpfen, machte in 37 Pflichtspielen drei Tore und acht Vorlagen. Es könnte also darauf ankommen, wie der neue Cheftrainer Adi Hütter seine Abwehrreihe plant und in welcher Rolle er Baum sieht.
Chaibi wechselt Berateragentur: Wie mehrere Medien in der Vergangenheit bereits berichteten, könnte Farés Chaibi in diesem Sommer ein Abgangskandidat sein. Die Eintracht wäre bei entsprechenden Angeboten wohl gesprächsbereit. Nun wechselte der algerische Nationalspieler seine Berateragentur: Anstatt „KDS Football Management“ vertritt ihn nun die „Unique Sports Group“. Die englische Agentur berät vor allem Spieler aus der Premier League, hat aber weltweit Klienten. Wie die „Bild“-Zeitung erfahren haben will, haben italienische Klubs, wie zum Beispiel Como 1907, aber auch verschiedene Klubs von der Insel ihr Interesse am Mittelfeldspieler hinterlegt. Derweil soll die SGE bis zu 35 Millionen Euro für Chaibi verlangen. Der in Lyon geborene Rechtsfuß spielte in seinem dritten Jahr am Main wieder eine bessere Saison. Mit drei eigenen Treffern und zehn Vorbereitungen konnte er fast an seine überzeugende Debütsaison im Adlerdress anknüpfen.
Müller überzeugt von Brown: Der ehemalige deutsche Nationalspieler Thomas Müller reist zwar ebenfalls zur Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko, allerdings nicht um Fußball zu spielen, sondern um als TV-Experte zu agieren. Die Vereinslegende des FC Bayern München kickt mittlerweile bei den Vancouver Whitecaps und beendete seine Nationalelf-Karriere bereits 2024. Sein Ex-Klub aus der bayerischen Hauptstadt scheint an Frankfurts Nathaniel Brown interessiert zu sein, es soll bereits eine mündliche Einigung mit der Spielerseite geben. Ob der flexibel einsetzbare Verteidiger ein guter Neuzugang für seinen Ex-Verein ist? „Von den Qualitäten und vom Potenzial her auf jeden Fall! Wenn du als Spieler zum FC Bayern wechselst, hast du eine brutale Konkurrenz – aber er ist ein Spieler, der auf jeden Fall interessant ist. Ich glaube, das sieht jeder“, so Müller gegenüber der „Bild“-Zeitung. Übrigens stuft der 131-fache Nationalspieler das deutsche Team dieses Jahr nicht als Top-Favorit auf den WM-Titel ein.
Nagelsmann adelt Brown: Nathaniel Brown scheint wenige Tage vor dem Start der Weltmeisterschaft in der deutschen Nationalelf voll angekommen zu sein. Erst spielte der 22-Jährige im Test gegen Finnland (4:0) über die volle Distanz und zeigte einen guten Auftritt. Dann stand der Frankfurter Linksverteidiger auch gegen Gastgeberland USA bei der Generalprobe in der Startformation und verließ das Feld in der 61. Minute. Die Chancen stehen also nicht schlecht, dass Brown, der zuletzt immer wieder mit einem Wechsel zum FC Bayern in Verbindung gebracht wird, erst einmal auf der Linksverteidigerposition ist. Lob gab es nach dem 2:1-Sieg über die Staaten von Bundestrainer Julian Nagelsmann: „Er weiß noch gar nicht, wie gut er eigentlich ist. Er ist demütig und sehr wissbegierig. Ich wünsche mir manchmal, dass er sich noch mehr zutraut, weil er ein feiner Fußballer mit einem guten Speed ist. Er ist super schnell, auch schnell im Kopf mit einer guten Positionsfindung. Er ist einen Tick zu bescheiden, für das, was er kann.“ Das könne allerdings an der schwierigen Saison bei der SGE und seiner geringen Erfahrung beim DFB liegen. Zudem sei der gebürtige Amberger von Natur aus demütig.
Talent wechselt an die Weser: Wie die Eintracht am heutigen Montag bekanntgab wird Nachwuchskicker Jasha Barry sich zur kommenden Spielzeit dem SV Werder Bremen anschließen. An der Weser wird der 19-Jährige vorerst für die U23 eingeplant. In seiner Geburtsstadt Frankfurt spielte der Rechtsaußen ab 2016. Im Jahr 2020 verschlug es Barry für knapp drei Jahre in den Nachwuchs des FC Bayern München, ehe 2023 die Rückkehr in die U17 der Adler erfolgte. 2024 feierte Barry mit den Nachwuchsadlern die B-Junioren Meisterschaft in der Bundesliga Südwest.






10 Kommentare
Der Junge ist definitiv 10 Mio wert. Hab sämtliche verfügbaren Reels gesehen.
Potenzial ohne Ende. Wenn Hugo, Can und Fares gehen, wäre er ein würdiger Nachrücker auf der 8. Wohlgemerkt kein 6er wie wir ihn suchen. Und derzeit auch noch kein 10er, aber vielleicht auf dem Weg dahin, wenn er die Rolle anstrebt und man ihm sie zutraut.
Wer jetzt mit Kuhhandel-Ideen betr. Nene kommt, ist paar Wochen zu früh dran. Ich sehe nämlich ne ziemlich turbulente Kausa kommen, wenn Nene die WM so spielt, wie sich das bereits andeutet. Es wird Angebote von Clubs geben, bei denen die Untergiesinger nur wieder feuchte Augen kriegen... Da wird ne Einigung mit Nene + Berater auch nix mehr wert sein.
Und so wie der Wurstknacki es sieht, gehn gewisse Transfers ohne Loddars Preisschild-Kundgabe ja eh nicht mehr über den Tresen.
#Elias
Wenn er die Faxen dicke hat, dann geht er eh. Vielleicht wäre für ihn ja zumindest ne Rückkaufoption vorstellbar.
Aber wenn ihm noch etwas an der SGE liegt, sollte er jetzt in Adis Überlegungen u. Pläne einbezogen werden und ihm eine konkrete Perspektive geboten werden.
Verein und Umfeld brauchen gerade jetzt auch wieder ID-Figuren mit Local-Faktor.
Das stimmt nicht nur für uns Fans. Das ist die Sache, die ich da eh nicht kapiert habe - wir brauchen doch laut Regularien mindestens 3 im Verein ausgebildete Spieler, das war ja auch immer das Argument, warum Timmy sogar für CL gemeldet war - warum hat man dann nicht alles dafür getan, Baum aufzubauen? Klar ist der noch nicht so weit, dass er einen Wirtz ausschaltet aber perspektivisch besser als Timmy, welcher ohnehin nicht mehr ewig dabei ist. Hab ich nicht verstanden, warum da nicht ein Journalist drauf eingegangen ist, oder hab ich da was verpasst?
Nicht nur die Eintracht "erfüllt" die Localplayer-Auflagen seit Jahren nur mit billigen Alibi-Verträgen.
Man könnte dieses Gemauschel von Verbandsseite sehr leicht einschränken, indem man die Regularien konkret numerisch an Pflichtspielnominierungen und entsprechende Einsatzzeiten bindet. Unverzüglich hätten wir in allen europäischen Ligen wieder mehr Eigengewächse und Locals in den Kadern.
Und medial befindet sich dieses Thema seit Jahren nullkommanull im Fokus.
Regeln sind im Fußball sowieso nur Richtwerte, diese auszuhebeln, zu umgehen oder frei zu interpretieren, ist das tägliche Geschäft. Geld und dessen Vermehrung spielt da eine entscheidende Rolle.
Gruß SCOPE
Habe gerade Rechnung für die Dauerkarte 26/27 erhalten und frage mich welche Spieler da noch für die SGE auflaufen werden. Nene und Uzun weg für mehr als 100 Millionen und auch Larson, Bahoya und Theate sollen gehen. Im Tor bleibt dann nach Abgang Zetterer nur noch unser Kaua Santos dem ich die Klasse für die Liga abspreche zu viele Fehler und zu viele Risiken in seiner Spielart.
Man hat mit Adi einen gute Lösung als Trainer gefunden aber wie geht es mit der Mannschaft weiter?
Zur Zeit sieht es für mich so aus, dass 50 % der Stammspieler den Verein verlassen sollen um dann 200 Millionen auf das Konto überwiesen zu bekommen aber wer soll dann spielen?
Hoffe Adi und Krösche kriegen eine Mannschaft zusammen die wieder guten und erfolgreichen Fussball zeigt.
Eine Lösung wäre 50 mio für Brown und den jungen Mann als Zugabe.
Das ist wohl ein Scherz.
Wenn die Bayern für einen Spieler dieses Kalibers 12 Mio aufrufen, müßte Brown dreistellig werden. Und wenn Brown bei der WM so performt, wie wir uns das erhoffen, wird es auch Vereine geben, die das zahlen. Und wenn er versagt, werden die Bayern sowieso nicht viel bieten.
Halte ich auch für einen Scherz. Die Markwertentwicklung der beiden ist ähnlich, Aseko hat auch sämtliche Nationalmannschaften gespielt und ist zudem jünger. Die Marktwertdifferenz der beiden ist 28 Mio. Wenn Krösche da 35-40 drauß macht, ist es ein Erfolg. Never 50. Wenn Bayern den Spieler nicht als Tauschobjekt bräuchte und Aseko nicht überzeugt, bekämen wir den eh nicht. Und die Summe von 12 Mio saugt sich München ja nicht aus den Fingern, sondern geht auf TM zurück und halte ich eher für zu wenig, wenn man sieht, wie Bischoff, Eichhorn und Lenz über die Theke gehen.
Ob Aseko allerdings von seinem Spielerprofil unsere Probleme löst, weiß ich nicht. Dazu kenne ich den Spieler nicht gut genug.
Aseko dürfte eher einer für Cans oder Hugos Rolle sein.
Für die defensive Zentrale benötigen wir einen der Reife, Erfahrung und Leadership mitbringt... Für mich die wesentliche Transferpersonalie für den Umbruchkader: dafür braucht es auch keine Scouting-KI.
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