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Geraldine Reuteler stand gegen Union Berlin zum letzten Mal für Eintracht Frankfurt auf dem Platz. Foto: IMAGO / Beautiful Sports

Reuteler vor Abschied: „Schön, das alles miterlebt und mit aufgebaut zu haben“

Am letzten Spieltag der Frauen-Bundesliga haben die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt die Qualifikation für Europa unter Dach und Fach gebracht. Beim Heimspiel gegen Union Berlin glich die SGE einen 0:2 Rückstand noch vor der Pause aus und gewann die Partie durch weitere Treffer im zweiten Durchgang am Ende mit 4:2. Geraldine Reuteler erzielte in ihrem letzten Spiel für die Eintracht den letzten Treffer der Partie. Acht Jahre lang stand die Schweizer Nationalspielerin in Frankfurt unter Vertrag. In dieser Zeit kam die Mittelfeldspielerin in 155 Spielen auf 42 Tore. Jetzt möchte sie den nächsten Schritt in ihrer Karriere gehen.

Gerade die letzten drei Spielzeiten liefen für die 27-Jährige überaus erfolgreich. Ihre Leistungen auf Länderebene in den Jahren 2024 und 2025 wurden jeweils mit der Auszeichnung zur „Schweizer Nationalspielerin des Jahres“ belohnt. Für Reutelers Auftritte bei der EM 2025 wurde sie darüber hinaus bei den „Swiss Awards“ zum „Most Valuable Player 2025″ gekürt. Auch die abgelaufene Saison lief für sie durchaus erfolgreich. Mit jeweils sieben Toren und Vorlagen in 25 Bundesliga-Einsätzen für die SGE trug die Mittelfeldspielerin maßgeblich zum Erreichen des dritten Tabellenplatzes bei. Im Interview mit der Eintracht spricht sie über ihre Zeit in Frankfurt, ihre Rituale und die Unterstützung der Fans.

Rituale mit Laura Freigang

Eine langjährige Freundschaft verbindetReuteler mit Laura Freigang. Gegen Union Berlin standen sie und die Eintracht-Kapitänin zum vorerst letzten Mal gemeinsam auf dem Platz stehen. „Das spielt schon eine Rolle. Ich habe zum Beispiel Rituale mit Laura, die wir seit Jahren machen“, erzählt die Schweizerin. „Vor Niko Arnautis letzter Ansprache sprühe ich immer ein bisschen Parfüm auf uns beide und dann umarmen wir uns. Auf dem Platz machen wir vor dem Anpfiff immer unseren Check. Keine Ahnung, wie das irgendwann angefangen hat – wahrscheinlich als kleiner Witz – aber über die Jahre wurde das einfach unser Ritual.“

„Alles ist professioneller geworden“

Besonders positiv aus ihrer Zeit in Frankfurt, die 2018 beim 1. FFC begonnen hat, hebt Reuteler die sportliche Entwicklung der acht Jahre hervor: „In meinen ersten drei Jahren in Frankfurt waren wir am Ende der Saison meistens Sechster oder Fünfter. Seit fünf Jahren sind wir jetzt eigentlich immer Dritter geworden, letztes Jahr waren wir sogar ganz nah am zweiten Platz dran“, betont sie. „Daran sieht man schon, wie sehr wir uns entwickelt haben. Gleichzeitig sind wir auch richtig bei der Eintracht angekommen. Alles ist professioneller geworden. Für mich persönlich ist es schön, das alles miterlebt und mit aufgebaut zu haben.“

Dankbar ist Reuteler auch den Fans der Frankfurter Frauenmannschaft, deren Support die Schweizerin acht Jahre lang fast wöchentlich erlebt hat: „Die Fans waren immer da – egal ob bei Regen, Wind oder Niederlagen. Sie haben uns immer unterstützt und man hat immer gespürt, dass sie hinter uns stehen. Dafür möchte ich einfach Danke sagen – für die tolle und laute Unterstützung in den letzten acht Jahren.“

Ein Kommentar

Fallback Avatar 1. Sammy94 18. Mai 26, 16:30 Uhr

Danke auch an Dich, Geraldine. Ich erinnere nach einem halben Jahr hattest Du so ein Heimweh nach den Bergen, da wolltest Du wieder weg...

Danke, dass Du immer für uns gespielt hast...

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