Die Bundesliga-Saison ist beendet, die Teilnehmer für den DFB-Pokal 2026/27 stehen fest und damit beginnt auch wieder eines der schönsten Gedankenspiele des deutschen Fußballs: Wer wird der erste Gegner von Eintracht Frankfurt im neuen Pokaljahr? Die Auslosung der 1. Runde findet am 6. Juni wie üblich im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund statt. Klar ist bereits jetzt: Die SGE befindet sich im Profitopf und bekommt damit garantiert ein Auswärtsspiel bei einem Klub aus dem Amateurtopf zugelost. Die Hauptrunde findet zwischen dem 21. und 24. August statt.
Und wie fast jedes Jahr bietet das Teilnehmerfeld wieder alles, was den DFB-Pokal so besonders macht: Traditionsvereine, kultige Auswärtsfahrten, hitzige Derby-Konstellationen, kleine Dorfvereine und echte Pokal-Fallen. Für Eintracht Frankfurt könnte es also entweder zum stimmungsvollen Flutlichtabend bei einem Traditionsklub oder zur vermeintlich einfachen Pflichtaufgabe auf einem engen Sportplatz kommen. Genau das macht den Wettbewerb seit Jahrzehnten so reizvoll. Seit dem Pokalsieg 2o18 mussten die Hessen bereits zweimal in der ersten Runde die Segel streichen: Direkt im Folgejahr ging Frankfurt gegen SSV Ulm baden, 2021 war dann gegen Waldhof Mannheim bereits beim ersten Spiel Schluss.
Folgende Gegner sind im Amateur-Topf vertreten und können damit potenziell auf Eintracht Frankfurt treffen –>
Eintracht Braunschweig (2. Bundesliga)
Greuther Fürth (2. Bundesliga)
Fortuna Düsseldorf (3. Liga)
Preußen Münster (3. Liga)
VfL Osnabrück (2. Bundesliga)
Energie Cottbus (2. Bundesliga)
Rot-Weiss Essen (3. Liga)
MSV Duisburg (3. Liga)
Waldhof Mannheim (3 Liga)
1860 München (3. Liga)
Wehen Wiesbaden (3. Liga)
Hansa Rostock (3. Liga)
Viktoria Köln (3. Liga)
1. FC Saarbrücken (3. Liga)
SC Verl (3. Liga)
SG Sonnenhof Großaspach (3. Liga)
Würzburger Kickers (Regionalliga)
VSG Altglienicke (Regionalliga)
SSV Jeddeloh (Regionalliga)
Eintracht Trier (Regionalliga)
Erzgebirge Aue (Regionalliga)
Hallescher FC (Regionalliga)
Phönix Lübeck (Regionalliga)
Carl Zeiss Jena (Regionalliga)
Westfalia Rhynern (Regionalliga)
VfB Krieschow (Oberliga)
SV Hemelingen (Oberliga)
Hamburg-Eimsbütteler Ballspiel-Club (Oberliga)
SC St. Tönis (Oberliga)
Lüneburger SK Hansa (Oberliga)
Bahlinger SC (Oberliga)
TSV Schott-Mainz (Oberliga)
Die gefährlichen Drittligisten
Wie jedes Jahr lauern die größten Stolperfallen vermutlich in Liga drei. Viktoria Köln, Wehen Wiesbaden, Hansa Rostock oder Rot-Weiss Essen verfügen allesamt über Profi-Strukturen und könnten jedem Bundesligisten Probleme bereiten. Gerade Wiesbaden oder Viktoria gelten spielerisch als unangenehme Gegner, die strukturiert auftreten und wenig zu verlieren haben. Saarbrücken wiederum hat sich in den vergangenen Jahren längst den Ruf als Pokalschreck erarbeitet. Der FCS warf mehrfach Bundesligisten aus dem Wettbewerb und wäre vermutlich eines der unangenehmsten Lose überhaupt. Ähnliches gilt selbstverständlich auch für die beiden Drittliga-Aufsteiger VfL Osnabrück und Energie Cottbus, die mit den verbliebenen Zweitliga-Mannschaften Eintracht Braunschweig und Greuther Fürth auf dem Papier zu den schwierigsten Losen gehören.
Die Fußballromantik-Lose
Natürlich lebt der DFB-Pokal auch von den kleinen Geschichten. Vereine wie SC St. Tonis, VfB Krieschow und der Hamburg-Eimsbütteler Ballspiel-Club qualifizierten sich erstmals für den DFB-Pokal und würden genau diesen klassischen Pokalcharme versprühen. Kleine Stadien, provisorische Zusatztribünen, ganz Fußball-Deutschland schaut plötzlich auf einen Ort, der sonst kaum bundesweite Aufmerksamkeit bekommt.
Frankfurter Pokalschreck Optionen
Neben Saarbrücken sind auch Mannheim und Erzgebirge Aue wieder mit von der Partie. Gegen die Sachsen musste sich die SGE beispielsweise schon zweimal im nationalen Pokal geschlagen geben. 2012 war bereits in der 1. Runde Schluss, 2015 war Aue dann in der 2. Runde der glückliche Sieger. Auch der MSV Duisburg ist für die Hessen ein kleiner Pokalschreck. 1997 und 2003 war der Ruhrpott-Club für Frankfurt nicht zu bezwingen.






6 Kommentare
Ich wünsche mir Fortuna Düsseldorf .
Schöne Stadt , großes Stadion und wir bekommen viele Karten .
Alle ran an die längste Theke der Welt !
Aue muss nicht unbedingt sein
Dieses Jahr fällt es leicht wer mein Wunschgegner ist.
Unsere Kinder sind im Verein - alle unsere Freunde spielen dort . Und unser ganzer Stadtteil dreht gerade ab . :)
Westfalia Rhynern - und vielleicht drücke ich sogar heimlich einen Daumen für unser ,,hometown,,
Ich als Nordlicht wünsche mir ganz klar einen Nordverein.
Da mein Vater früher beim LSK gespielt hat, wäre Lüneburg ein absoluter Hammer.
Mit dem Schiff zu Schott Mainz.
Auch wenn ich die kürzeste Anreise hätte, bitte nicht wieder Aue.
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