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Wer folgt auf Markus Krösche? Foto: Imago / HMB-Media

Krösche-Nachfolge: Schicker sagt ab – Spycher lässt die SGE hoffen

Eintracht Frankfurt erlebt turbulente Tage. Seit der Demission von Markus Krösche am vergangenen Sonntag suchen die Verantwortlichen mit Hochdruck nach einem Nachfolger. Axel Hellmann, der zum Vorstandsvorsitzenden aufgestiegen ist und interimsweise die Aufgaben des Sportvorstands übernimmt, hat das Anforderungsprofil bereits umrissen: „Es muss jemand sein, der in der Entwicklung von Spielern grundsätzlich seine Stärken unter Beweis gestellt hat. Und wir sind uns auch einig, dass es am Ende darum geht, die Stärkung eigener Ressourcen voranzutreiben.“

Bei der Suche nach einer geeigneten Besetzung tauchen täglich neue Namen auf. Zuletzt machte das Gerücht um Andreas Schicker die Runde. Der Sportgeschäftsführer steht seit Oktober 2024 bei der TSG Hoffenheim unter Vertrag und soll es laut der „Bild“ ebenfalls auf die Kandidatenliste der Frankfurt-Bosse geschafft haben. Demnach soll der Österreicher beim hessischen Bundesligisten einige Fürsprecher haben. In Hoffenheim führte Schicker die Mannschaft vom Abstiegskampf bis in die Europa League. Im Vorfeld der Europa-League-Partie gegen Olympique Lyon äußerte sich der 40-Jährige gegenüber RTL zu den Spekulationen. „Ich kann sagen, dass da nichts dran ist“, stellte Schicker klar. Mit Verweis auf seinen im Mai langfristig verlängerten Vertrag ergänzte er: „Mir macht die Arbeit hier riesig Spaß.“ Damit erteilte er der SGE eine klare Absage, die sich nun anderweitig nach einem Sportvorstand umsehen muss.

Spycher bleibt Frankfurts Wunschkandidat

Als Wunschkandidat gilt weiterhin Christoph Spycher, der derzeit bei den Young Boys Bern die sportlichen Geschicke lenkt. Zwar berichtete der „Blick“ zunächst von einer Absage des Schweizers, inzwischen scheint die Entscheidung jedoch wieder offen zu sein. Das Schweizer Medium spricht mittlerweile von einem „Fifty-Fifty-Entscheid“.

Spycher, der von 2005 bis 2010 das Eintracht-Trikot trug, soll deshalb beide Klubs um Bedenkzeit gebeten haben. Auch seine Aktienbeteiligung von rund zehn Prozent am Berner Klub dürfte einer möglichen Rückkehr nach Frankfurt nicht grundsätzlich im Wege stehen. Die Angelegenheit sei lösbar. Die jüngsten Entwicklungen wurden auch vom Bezahlsender „Sky“ bestätigt. Demnach dürfte Spycher zeitnah eine Entscheidung treffen. Die Eintracht wartet darauf – unabhängig davon, wie diese ausfällt. Da der Schweizer keine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag besitzt, wäre für einen Wechsel eine Ablöse fällig.

Krösche-Wechsel nach Mailand noch nicht konkret

Während die Suche nach einem Nachfolger auf Hochtouren läuft, zeichnet sich auch eine mögliche Zukunft für Ex-Sportvorstand Markus Krösche ab. Aller Voraussicht nach könnte der 46-Jährige seine Karriere bei der AC Mailand fortsetzen. Allerdings befinden sich die Gespräche entgegen anderslautender Meldungen aus Italien noch nicht in einem fortgeschrittenen Stadium. Das berichtet zumindest „Sky“.

Demnach stehen Krösche und der italienische Traditionsklub weiterhin in Kontakt. Weitere Gespräche sind geplant, eine Einigung zwischen beiden Parteien gibt es bislang jedoch nicht. Auch zwischen Mailand und Frankfurt haben laut dem Pay-TV-Sender noch keine Verhandlungen stattgefunden. Die Möglichkeit, künftig für den siebenmaligen Champions-League-Sieger zu arbeiten, soll Krösche reizen. Allerdings möchte der gebürtige Hannoveraner offenbar zunächst eine kurze Pause einlegen und könnte erst ab Januar wieder ins Fußballgeschäft einsteigen. Wie „Sky“ zuletzt enthüllte, soll Krösche über eine Ausstiegsklausel in Höhe von rund fünf bis sieben Millionen Euro aus seinem Vertrag herausgekauft werden können.

5 Kommentare

Fallback Avatar 1. burghasungen 23. Oktober 26, 16:01 Uhr

Das wäre die beste Nachfolgelösung. C Spycher ist einer der renommiertesten Manager im europäischen Fußball, prädestiniert, unsere Eintracht zu führen.
Ich würde mich sehr freuen, unseren Captain zurück und jetzt auf der Brücke zu sehen.
Grüße aus Hasungen

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Fallback Avatar 2. frankfurter jung 23. Oktober 26, 16:27 Uhr

Wie viel Fußball-Kompetenz hat Eintracht in der "Manager-Such-Kommission? Klar, unser AR hat hohe Qualität im Finanzbereich, logisch, aber einen absoluten Fußballfachmann findet man dort nicht.
Und dieser AR entscheidet dann über den neuen Manager. Wann ist z.B. ein Seppl Rode soweit, dass er diese Lücke im AR schließen kann?

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Fallback Avatar 3. okocha82 23. Oktober 26, 16:35 Uhr

Also ich bin bei Spycher nicht so euphorisch. Ja er ist ein ehemaliger Eintrachtler, aber steht er für junge Juwele? Was zeichnet ihn im Vergleich zu anderen eigentlich aus, was er besser macht oder was sein Profil ist? Ich habe da echt große Bedenken dass er ein zweiter Heribert Bruchhagen ist und nur gestandene Spieler verpflichtet. Das wäre meiner Meinung nach eine Entwicklung zurück. Mein persönlicher Favorit wäre der Manager vom Club, da dieser ein ähnliches Profil wie Krösche hat.

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Fallback Avatar 4. Spiderschwein 23. Oktober 26, 17:04 Uhr

Seit Spycher Manager bei YBB ist hatten die 6 Trainer, davon 2 Interimstrainer.
Da können einem schon Zweifel kommen ob er der richtige ist.
Da würde ich auch den Manager vom Club favorisieren.

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Fallback Avatar 5. frankfurter jung 23. Oktober 26, 17:05 Uhr

Als Bruchhagen im Dezember 2003 zur Eintracht kam, war diese pleite.
Die Ära Octagon mit ihren grandiosen Stümpern hatte viele Scherben hinterlassen. Als Bruchhagen 2016 ging, übergab er Bobic eine schuldenfreie und stabile Eintracht. Dies nur mal zur Erinnerung. Wer das nicht zu schätzen weiß, hat's entweder vergessen und/oder weiss das herausragende Wirken Heri's nicht zu würdigen. Das ist einfach nur despektierlich.

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