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Axel Hellmann und Markus Krösche wollen nach der enttäuschenden Spielzeit Konsequenzen ziehen. Foto: Imago / Sven Simon

Kein Europa, viele Baustellen: SGE plant den großen Neustart

Die Frankfurter Eintracht hat die Bundesliga-Saison 2025/26 auf Rang acht abgeschlossen und damit die Qualifikation für den europäischen Wettbewerb verspielt. Infolgedessen werden für die kommende Spielzeit wichtige Einnahmen fehlen, zumal der SGE dem Vernehmen nach im vergangenen Jahr ein Verlustgeschäft von 20 Millionen Euro droht. Doch über existenzielle Probleme muss sich der Verein laut einem Bericht der „Bild“ keine Sorgen machen. Demnach liegt das einerseits an der im letzten Jahr eingeführten Erhöhung des Eigenkapitals. Mit diesem Notfallplan ist man für solche Szenarien gut gewappnet. Andererseits winkt den Hessen ein XXL-Deal, das die Kasse ordentlich klingeln lassen soll, denn Ex-Investor Stephen Orenstein zieht einen Verkauf seiner restlichen Klub-Anteile in Höhe von 10,1 Prozent in Erwägung. Mindestens 80 Millionen Euro könnten bei einem guten Deal herausspringen.

Eintracht winken Millionen: Transferplus von 35 Millionen Euro nötig

Das klingt sehr vielversprechend, doch sportlich muss die SGE wohl einen hohen Preis zahlen. Das Verpassen von Europa zieht mit hoher Wahrscheinlichkeit den Verlust von Leistungsträgern nach sich. Die Teilnahme am internationalen Wettbewerb ist oft ein essenzielles Argument, um nicht zu sagen ein Dealbreaker, Spieler von einem Wechsel in die Mainmetropole respektive einem Verbleib zu überzeugen. Diese Trumpfkarte besitzt der Europa League-Sieger von 2022 erstmal nicht mehr. Das Boulevardmedium berichtete vor mehr als einer Woche, dass die Hessen bis zu 30 Transferbewegungen planen. Verkaufskandidaten sind vor allem Can Uzun und Nene Brown, die dem Bundesligisten viele Millionen einbringen können. Markus Krösche machte in der Vergangenheit immer wieder deutlich, dass der Verein auf Transfererlöse angewiesen ist. An dieser Philosophie hat sich weiterhin nichts geändert. „Wir müssen grundsätzlich immer Transferüberschüsse erwirtschaften. Das ist ganz normal. Daher wird es definitiv Kaderbewegungen geben. Das ist nun mal so“, erklärte der Sportvorstand auf der gestrigen Saisonabschlusspressekonferenz. Der „Bild“ zufolge muss der Eintracht-Macher „ein Transferplus von mindestens 35 Millionen Euro, wahrscheinlich sogar mehr, erwirtschaften.“ 

Brown-Abgang sicher – Uzun liebäugelt mit Wechsel

Bei Brown rechnet man seit Längerem mit einem Abgang. Bereits im Dezember letzten Jahres vermeldete „Sky“, dass die Führungsebene zu 100 Prozent von einem Wechsel ausgeht. „Der Abgang von Nathaniel Brown gilt als gesichert“, bestätigt jetzt auch der „Bild“-Bericht. Der Linksverteidiger steht in der Gunst zahlreicher Topclubs, u. a. von Real Madrid, Manchester United und seit vorgestern auch des FC Bayern München. Auch ein Uzun-Abgang ist laut der „Sport Bild“ nach der verpassten Europa-Qualifikation wahrscheinlicher. Zuvor berichtete die „Frankfurter Rundschau“, dass die Eintracht ihren Offensivstar langfristig halten möchte. Ziel sei es, den Kader um Uzun als Schlüsselfigur herum aufzubauen. Doch der Deutsch-Türke verfolgt laut der „Bild“ andere Pläne, da er nicht auf die Teilnahme am internationalen Wettbewerb verzichten möchte. Internationale Spitzenclubs wie der AC Mailand und Clubs aus der Premier League buhlen um Uzun, dessen Marktwert gemäß „transfermarkt.de“ 45 Millionen Euro beträgt. „Kommt ein lukratives Angebot samt starker Perspektive, wird Eintracht ihn vermutlich nicht halten können“, mutmaßt das Blatt. Browns Marktwert taxiert das Portal auf 35 Millionen Euro. Mit der bevorstehenden Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko, wofür das Duo aller Voraussicht nach nominiert ist, könnte der Marktwert beider Spieler noch weiter in die Höhe schnellen. Bundestrainer Julian Nagelsmann soll Brown laut „Sky“ bereits darüber informiert haben und Uzun steht im vorläufigen 35-Mann-Aufgebot der Türkei.

Frankfurt kündigt großen Umbruch und Kaderverkleinerung an

Weiter heißt es im „Bild“-Bericht, dass Gehälter von Gutverdienern wie Michy Batshuayi und Ellyes Skhiri eingespart werden sollen. Hugo Larsson und Nnamdi Collins sollen verkauft werden und viel Geld einbringen. Bei Elye Wahi und eventuell Arthur Theate werden beide Ziele verfolgt. „Wir werden einen großen Umbruch nicht nur erleben, sondern ihn diesmal auch wirklich wollen“, bestätigte Vorstandssprecher Axel Hellmann bei der Veranstaltung „Eintracht-Talk“ im Frankfurter Kabarett Die „KÄS“. Der Kader soll insgesamt erheblich reduziert werden, da die SGE in der kommenden Saison nicht mehr in drei Wettbewerben vertreten sein wird und damit dem Nachwuchs der Übergang in den Profibereich ermöglicht wird. „Wir müssen schauen, dass wir den Kader perspektivisch – das werden wir nicht innerhalb eines Jahres hinbekommen – auf 17 Spieler reduzieren, die wirklich auf Top-Niveau sind. Dann sollen die Positionen 18, 19, 20 aus dem eigenen Nachwuchs kommen. Das wäre das richtige Zeichen an das Nachwuchsleistungszentrum. Also, dass wir auf sie setzen und mit ihnen arbeiten wollen, legte Krösche in der gestrigen Medienrunde dar. Damit ist klar: Im Sommer gibt es viel zu tun, auf Eintracht Frankfurt wartet eine intensive und spannende Vorbereitung auf die neue Saison.

19 Kommentare

Fallback Avatar Ob Stehblock, VIP-Loge, Currywurst oder Handkäs-Häppchen - Hauptsache SGE4EVER.de! Denn der User unterstützt das Onlinemagazin mit einem monatlichen oder jährlichen Betrag und genießt zudem besondere Vorteile: Werbefreiheit, Gewinnspiele etc. 1. zicobindewald20 20. Mai 26, 14:58 Uhr

Kann mir jemand erklären, warum die Eintracht Geld bekommt, wenn Orenstein seine Anteile verkauft?

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Fallback Avatar 2. Spiderschwein 20. Mai 26, 15:00 Uhr

Mir ist immer noch ein Rätsel wohin unsere ganzen Transfererlöse der letzten Jahre plus Europapokaleinnahmen verschwunden sind, das wir immer noch so hohe Transfererlöse erwirtschaften müssen.
Irgendwo scheint ein Loch zu sein wo alles reinläuft. Vielleicht finden wir in dem Loch auch die Yeboah Millionen :-)

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Fallback Avatar 3. jason 20. Mai 26, 15:09 Uhr Zitat - zicobindewald20 Kann mir jemand erklären, warum die Eintracht Geld bekommt, wenn Orenstein seine Anteile verkauft? Path

Das ist für mich auch absolut unlogisch.

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Fallback Avatar 4. frankfurter jung 20. Mai 26, 15:11 Uhr

Neustart, die zeitnahe Verpflichtung eines Trainers wäre hilfreich.
Warum nicht A. Hütter? Er kann Mannschaften entwickeln, kennt die Bundesliga und Frankfurt ist ihm nicht fremd. Er hat klare Vorstellungen über Kaderzusammenstellung und taktische Ausrichtung, die nicht immer deckungsgleich sein müssen mit tangierenden Meinungen. Aber, vielleicht ist ja gerade dies sein Schwachpunkt in seinem Bewerbungsschreiben aus Sicht von MK und Co.

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 100 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. Ob Stehblock, VIP-Loge, Currywurst oder Handkäs-Häppchen - Hauptsache SGE4EVER.de! Denn der User unterstützt das Onlinemagazin mit einem monatlichen oder jährlichen Betrag und genießt zudem besondere Vorteile: Werbefreiheit, Gewinnspiele etc. 5. Scheppe Kraus 20. Mai 26, 15:11 Uhr Zitat - Spiderschwein Mir ist immer noch ein Rätsel wohin unsere ganzen Transfererlöse der letzten Jahre plus Europapokaleinnahmen verschwunden sind, das wir immer noch so hohe Transfererlöse erwirtschaften müssen. Irgendwo scheint ein Loch zu sein wo alles reinläuft. Vielleicht finden wir in dem Loch auch die Yeboah Millionen :-) Path

Es sind nicht die Yeboah, sondern die Detari Millionen...und die sind natürlich immer noch verschollen!
😁😉

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Fallback Avatar 6. frankfurter jung 20. Mai 26, 15:15 Uhr Zitat - zicobindewald20 Kann mir jemand erklären, warum die Eintracht Geld bekommt, wenn Orenstein seine Anteile verkauft? Path

Vielleicht denke ich da auch zu einfach.
Also Orenstein verkauft und spendet an die Eintracht AG? Nicht vorstellbar, zumal Orenstein und Hellmann alles andere, als auf einer Linie sind.
Aber vielleicht gibt's ja eine Erklärung durch die Redaktion.

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Fallback Avatar 7. PeKa 20. Mai 26, 15:24 Uhr

Irgendwie völlig irre: da verlassen uns 20-jährige, nur weil wir ein Jahr lang nicht über die europäischen Dörfer tingeln.
Dann sollen sie von mir aus ihr Glück woanders suchen. Sie sollten allerdings mal reflektieren, dass auch sie Teil der schlechten Saison waren.

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Fallback Avatar 8. astropulpa 20. Mai 26, 15:51 Uhr

Es ist nun oft erklärt worden, dass die Nummer mit den hohen Transfererlösen nicht so einfach zu verstehen ist. Die Buchhaltung wird schon stimmen. Warum dann die Vereine ohne die Erlöse und das sind eigentlich alle hinter uns nicht insolvent sind, ist für mich dann schon ein Enigma.
Ob ein Herr Brown wirklich so ein Juwel ist, kann man auch kritisch sehen. Er war der Einäugige unter Blinden. Weder er noch Uzun hatten eine konstante Leistung gezeigt und waren oft im Katastophengekicke nur Mitläufer.
Vielleicht kann man Brown abgeben und zurück leihen.
Uzun und der Rest des Teams sollten mal etwas Demut beweisen und sich nächstes Jahr beweisen.
Das auch im Staff einiges nicht stimmt, ist wohl offensichtlich, aber erklärbar ist das so nicht. Wir sind doch kein Dorfverein.
Hellmanns Zurückhaltung war bestimmt nur taktischer Natur. Es hätte nur noch mehr Unruhe hinein gebracht. Riera war bestimmt nicht seine Idee.
Mund abputzen, besser machen.
FORZA SGE

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Fallback Avatar 9. Jay-Jay83 20. Mai 26, 16:31 Uhr

Bezüglich Uzun sag ich es mal so: Technisch werden wir den nicht ersetzen können. Dafür umso einfacher, was Tempo und Mannschaftsdienlichkeit angeht.
Bei ihm sieht man, dass er jederzeit alleine etwas mit dem Ball kreieren kann, aber genauso, dass er die Mitspieler gerne mal übersieht.

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 100 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. Der User ist ein Dauersupporter und drückt seine Wertschätzung gegenüber SGE4EVER.de durch einen monatlichen oder jährlichen Betrag aus - der Bembel ist also stets gefüllt - Prost! 10. Fozzi 20. Mai 26, 16:44 Uhr Zitat - PeKa Irgendwie völlig irre: da verlassen uns 20-jährige, nur weil wir ein Jahr lang nicht über die europäischen Dörfer tingeln. Dann sollen sie von mir aus ihr Glück woanders suchen. Sie sollten allerdings mal reflektieren, dass auch sie Teil der schlechten Saison waren. Path

Ich bin solchen Aussagen/Nachrichten vorsichtig. Stimmt das denn wirklich? Welche Quellen hat den (ausgerechnet) die Bild dazu? Ist das ein "ich würde gerne" wie damals bei Alex Maier oder eine Streik-Potential wie bei Kolo? Welche Hebel hat der Spieler (mit Vertrag) den in der Hand und wie dringlich ist der behauptete Wechselwunsch?
Ich persönlich gebe auf solche Bild-Meldungen nicht viel - hat ja quasi keine konkrete Substanz!

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Fallback Avatar 11. PeKa 20. Mai 26, 16:45 Uhr Zitat - frankfurter jung Vielleicht denke ich da auch zu einfach. Also Orenstein verkauft und spendet an die Eintracht AG? Nicht vorstellbar, zumal Orenstein und Hellmann alles andere, als auf einer Linie sind. Aber vielleicht gibt's ja eine Erklärung durch die Redaktion. Path

Ich kann mir das nur so erklären, dass die Anteile zum Einkaufswert zurückgenommen werden, aber im gleichen Zug an jemand Anderen zum jetzigen Wert. Und der müsste ja höher sein, sonst hätte die Eintracht keinen Gewinn.
Aber 80 Millionen? Ganz schönes Brett.

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Fallback Avatar 12. drobbe 20. Mai 26, 16:46 Uhr Zitat - zicobindewald20 Kann mir jemand erklären, warum die Eintracht Geld bekommt, wenn Orenstein seine Anteile verkauft? Path

Orenstein verkauft die Anteile oder einen Teil davon für ein Appel und Ei an die SGE eV. Dieser verkauft dann zu Liebhaberpreisen weiter. Differenz = Gewinn.

Die Zeit bis BuLi-Start könnte spannender werden, als die gesamte Saison. Hardung soll gerüchteweise auch gehen.

Andererseits wird ab sofort stündlich irgendein anderer Name über den Hof gerollt.

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Fallback Avatar 13. einesgehtnochrein 20. Mai 26, 16:48 Uhr

Mir wäre schon gedient, wenn der Umbruch ganz oben an der Spitze stattfinden würde. Ein Sportvorstand, der nach eigenem Bekunden so viele Fehler gemacht hat, dass er die schlechte Platzierung, das Verpassen der europäischen Wettbewerbe und die schlechte Moral in der Mannschaft schon fast alleine auf seine Kappe nehmen müsste. Andernorts müsste man dafür den Koffer packen. Bei uns aber bricht man in Lobeshymnen aus, wenn ein Sportvorstand öffentlich Verantwortung für Fehler übernimmt, die er sehenden Auges gemacht hat.
Und jetzt soll anscheinend wieder ein großer Umbruch kommen. Irgendwie müssen Vorstandsvorsitzender und Sportdirektor ja ihre Bezüge rechtfertigen. Gestern wurde nach von einer Mannschaft gesprochen, die genug Klasse hätte, um sich für die europäischen Wettbewerbe zu qualifizieren. Jetzt möchte man wieder das Rad neu erfinden. Ich bin mal gespannt, erwarte aber nichts gutes. Vielleicht macht es ja Sinn, dass andere erfolgreiche Teams einen ausgewogenen Kader haben, eine gesunde Mischung aus älteren erfahrenen und jüngeren talentierten Spielern. Auch die Kadergröße scheint kein Kriterium für die Durchlässigkeit eines Vereins zu sein. So hat Hoffenheim einen recht großen Kader, gleichzeitig aber auch eine über Jahre erfolgreiche zweite Mannschaft und eine hohe Durchlässigkeit. Gleiches gilt meines Erachtens für Stuttgart. Aber Durchschnitt genügt unseren Herren nicht.

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Avatar 14. 1899international 20. Mai 26, 16:51 Uhr Zitat - zicobindewald20 Kann mir jemand erklären, warum die Eintracht Geld bekommt, wenn Orenstein seine Anteile verkauft? Path

Aus der FR:

Wie der Millionen-Deal für die Eintracht funktioniert:
Normalerweise fließt das Geld bei einem reinen Anteilsverkauf zwischen zwei externen Parteien direkt an den Verkäufer, nicht an den Verein selbst. In diesem spezifischen Fall greift jedoch ein Sondermodell:

Das Zwischenmodell mit Hans Nolte:
Die Eintracht hat im Rahmen ihrer jüngsten Kapitalmaßnahmen Anteile der "Freunde des Adlers" (zu denen Orenstein gehört) an den Aufsichtsrat Hans Nolte übertragen.

Die Rückkaufoption (Call-Option):
Die Eintracht-Fußball-AG besitzt das vertraglich gesicherte Recht, diese Anteile zu einem vorab festgelegten, günstigeren Preis von Nolte zurückzukaufen.

Der Weiterverkauf mit Gewinn:
Findet die Eintracht nun einen neuen strategischen Investor, der bereit ist, den aktuellen Marktwert von mindestens 80 Millionen Euro zu zahlen, streicht der Verein die gesamte Differenz als satten Gewinn ein. Das finanzielle Risiko liegt dabei bei Null, da keine Kaufpflicht besteht, falls sich kein Abnehmer findet.

Klingt für mich vom System her nachvollziehbar. Und ganz schön clever, wenn ich nicht was übersehen habe. Bei den genannten Marktwerten kann ich allerdings nicht mitreden.

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Fallback Avatar 15. ffm2night 20. Mai 26, 16:51 Uhr Zitat - Scheppe Kraus Es sind nicht die Yeboah, sondern die Detari Millionen...und die sind natürlich immer noch verschollen! 😁😉 Path

Verschollen in der Eishockey-Abteilung ;-)

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Fallback Avatar 16. ffm2night 20. Mai 26, 16:52 Uhr Zitat - Spiderschwein Mir ist immer noch ein Rätsel wohin unsere ganzen Transfererlöse der letzten Jahre plus Europapokaleinnahmen verschwunden sind, das wir immer noch so hohe Transfererlöse erwirtschaften müssen. Irgendwo scheint ein Loch zu sein wo alles reinläuft. Vielleicht finden wir in dem Loch auch die Yeboah Millionen :-) Path

Geschrieben von stadtwaldadler528 im Artikel: "Hellmann: „Wir werden einen großen Umbruch nicht nur erleben, sondern ihn diesmal auch wirklich wollen“

Das sollte doch dir alles beantworten. Und die Detari Millionen sind in die Eishockey-Abteilung geflossen.

"Die Frage bleibt was ist eigentlich aus den vielen Millionen die mit Verkäufen erzielt worden passiert“
Kurz und knapp….Finanzamt, Proficamp, Wiedereinführung der 2. Mannschaft, NLZ, Digitalisierung, Stadionausbau, eigene für unsere Verhältnisse teure Transfers wie Wahi, Burkhard, Doan…
Dazu erhalten wir die die Ablösesummen für Marmoush, Ekitike etc. über Raten über mehrere Jahre hinweg und nicht auf einen Schlag, selbiges wird wohl gelten, wenn wir Spieler verpflichten, Mainz und Freiburg werden die Ablösesummen für Burkhard bzw. Doan auch nicht auf einen Schlag von uns erhalten haben, bedeutet dieses Geld muss „zurückgehalten werden“ um die jeweiligen Raten bedienen zu können, ähnlich wird es sich beim Proficamp (Kredite) verhalten…..

Dazu gibt es entsprechende Provision für Berater bei diversen Transfers, Weiterbeteiligungen wie zum Beispiel für PSG beim Transfer von Ekitike zu Liverpool, es gab diverse Prämien für die Mannschaft und Staff durch das Erreichen der Champions League und diverser Spiel -und Punktprämien…

Ich verstehe nicht warum manche hier einfach nicht kapieren (wollen) was mit dem Geld passiert ist und offensichtlich der Meinung sind das wir im Geld schwimmen….

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Fallback Avatar 17. einesgehtnochrein 20. Mai 26, 17:05 Uhr Zitat - frankfurter jung Vielleicht denke ich da auch zu einfach. Also Orenstein verkauft und spendet an die Eintracht AG? Nicht vorstellbar, zumal Orenstein und Hellmann alles andere, als auf einer Linie sind. Aber vielleicht gibt's ja eine Erklärung durch die Redaktion. Path

Ich vermute, dass die AG ein Vorkaufsrecht besitzt, möglicherweise sogar zu einem damals vereinbarten Preis. Sie könnte die Anteile in diesem Fall günstig zurückkaufen und entsprechend teuer verkaufen. Der Kurs heute soll EUR 180,- wert sein, beim Kauf im Jahre 2018 war er ein Bruchteil davon wert. Gegebenenfalls zahlt ein Gläubiger vielleicht sogar mehr als den tatsächliche Wert.

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Fallback Avatar 18. frankfurter jung 20. Mai 26, 17:20 Uhr Zitat - PeKa Ich kann mir das nur so erklären, dass die Anteile zum Einkaufswert zurückgenommen werden, aber im gleichen Zug an jemand Anderen zum jetzigen Wert. Und der müsste ja höher sein, sonst hätte die Eintracht keinen Gewinn. Aber 80 Millionen? Ganz schönes Brett. Path

Danke Dir PeKa, das ist gut erklärt. Schauen wir mal, ob Orenstein das so machen wird und auch dann, da hast Du vollkommen Recht, sind 80 Mille in der Tat ein schönes Brett.

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Fallback Avatar 19. frankfurter jung 20. Mai 26, 17:23 Uhr Zitat - einesgehtnochrein Ich vermute, dass die AG ein Vorkaufsrecht besitzt, möglicherweise sogar zu einem damals vereinbarten Preis. Sie könnte die Anteile in diesem Fall günstig zurückkaufen und entsprechend teuer verkaufen. Der Kurs heute soll EUR 180,- wert sein, beim Kauf im Jahre 2018 war er ein Bruchteil davon wert. Gegebenenfalls zahlt ein Gläubiger vielleicht sogar mehr als den tatsächliche Wert. Path

Danke Dir, eine echt gute Info, die ich nicht auf dem Schirm hatte. Man lernt jeden Tag wieder etwas dazu.

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